Freitag, 3. Juni 2022

Buchtipp: Tochter der Tiefe von Rick Riordan

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Hallo ihr Lieben,

es ist mehr als 20 Jahre her, dass ich erstmals mit Kapitän Nemo und seiner Nautilus in die unendlichen Weiten des Ozeans tauchte. Dass ich 20.000 Meilen unter den Meeren zurücklegte und dass ich für immer fasziniert in die Welt unter Wasser blicken würde. Eine Welt, die Jules Verne vor fast zwei Jahrhunderten erschuf und die uns noch heute in ihren Bann zieht.
Einmal mit der legendären Nautilus die Weltmeere kreuzen - ein Gedanke, der mich noch immer fasziniert!

Heute bin ich auf die Nautilus zurückgekehrt, denn nicht nur mich hat Jules Verne inspiriert und mit in seine Abenteuer gerissen. Rick Riordan, den wir alle von den wunderbaren Percy Jackson Romanen kennen, hat sich das Erbe Kapitän Nemos als Grundlage für sein neues Buch "Tochter der Tiefe" gewählt. Erschienen ist das Buch im Carlsen Verlag.

Ana Dakkar besucht mit ihren 14 Jahren die Meeresakademie, eine außergewöhnliche Schule, in der die Schüler nicht nur Navigation, Meereskunde, Biologie oder Mathematik lernen, sondern auch in Kampftechniken unterrichtet werden. Während eines Ausflugs beobachten Ana und ihre entsetzten Mitschüler, wie die Meeresakademie bei einem Anschlag in die Luft fliegt und in den Fluten versinkt. Ana und ihre Freunde fliehen auf ihrem Schulschiff aufs Meer, doch auch dort sind sie nicht sicher, denn sie werden von Feinden verfolgt und angegriffen.
Ana erfährt, dass sie das eigentliche Ziel der Verfolger ist. Sie lernt, dass sie die letzte überlebende Nachfahrin von Kapitän Nemo ist und dass dieser keine Legende aus einem Abenteuerroman gewesen ist. Mehr und mehr enthüllen sich die Geheimnisse um ihre Vergangenheit. Sie finden heraus, dass auch die Nautilus noch existiert und dass das junge Mädchen die einzige Person ist, die das sagenumwobene Schiff zum Leben erwecken kann.
Gemeinsam mit ihrer Crew und der Nautilus stürzt sich Ana ins Abenteuer, um das U-Boot und ihre Freunde von der Zerstörung zu bewahren.

Rick Riordan hat hier wieder einen sehr gut recherchierten Roman verfasst, der wunderbar Jules Vernes Roman mit der Neuzeit verknüpft. Sowohl die Beschreibungen der Nautilus, der Unterwasserwelten und der verwendeten Technik sind liebevoll und detailliert erstellt, so dass man sich alles super vorstellen kann.
Oftmals wird auf das Buch verwiesen oder Stellen aus der Geschichte beschrieben. Es ist aber ohne Weiteres möglich, "Tochter der Tiefe" zu folgen, ohne "20.000 Meilen unter den Meeren" gelesen zu haben. Auch wenn ich mir nun definitiv vorgenommen habe, das Buch noch einmal zu lesen.

"Tochter der Tiefe" ist wesentlich weniger lustig geschrieben, als die bereits bekannten Romane um griechische, ägyptische oder nordische Götter und doch blitzt immer wieder Rick Riordans witziger Schreibstil mit zahlreichen Überraschugen durch, mit dem er die Leser unterhält. Ich finde das Buch größtenteils sehr spannend erzählt, teilweise sehr dramatisch und manchmal auch etwas trauriger, als die anderen Bücher, die ich vom Autoren gelesen habe.

Protagonistin Ana ist sehr sympathisch, auch ihre Freunde in der Schule werden sehr detailliert mit ihren Eigenschaften beschrieben, so dass man sich die Crew sehr gut vorstellen kann. Ich hätte mir auch gewünscht, eine Schule wie die Meeres-Akademie zu besuchen, in der man Harry-Potter-artig in verschiedene Häuser unterteilt wird und in der man so coole Freunde findet, wie Ana.

Ich kann das Buch sehr empfehlen, vor allem für Rick Riordan Fans ein absolutes Muss, da er sich erstmals einem gänzlich anderen Thema zuwendet und dies spannend und unterhaltsam umsetzt. Ich wünsche mir einen Folgeband, auch wenn es bei Ana Dakkars Abenteuer eigentlich bei einen Einzelband bleiben soll.

Ich wünsche euch viel Spaß bei eurer Tauchfahrt mit der Nautilus!

Viele Grüße,

eure Sonja

*Das Buch wurde mir als Leseexemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier meine eigene und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Dienstag, 31. Mai 2022

Topo Chico Hard Seltzer im Test - Mixgetränke für den Sommerabend


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Hallo ihr Lieben,

ich liebe es, zum Feierabend auf dem Balkon oder im Park zu sitzen und die laue Luft zu genießen. Selbstverständlich gehört da für mich auch ein schöner Feierabend-Drink dazu. Heute darf es ein Mixgetränk aus der Dose sein: Topo Chico Hard Seltzer, ein alkoholisches Getränk mit Sparkling Water. Es handelt sich also um einen Mineralwasserdrink mit Fruchtgeschmack und maximal fünf Volumen Prozent Alkohol. Er enthält keinen destillierten Alkohol wie Rum oder Wodka, sondern aus fermentiertem Zucker gegärten Alkohol. Das Wort "Seltzer" steht daher für das sprudelige Wasser, die Kombination mit "Hard" zeigt, dass Alkohol enthalten ist. 

Derzeit gibt es drei Geschmacksrichtungen von Topo Chico Hard Seltzer auf dem Markt, nämlich Tangy Lemon Lime, Cherry Acai und Tropical Mango. Das Getränk enthält 4,1% Alkohol, es wird als glutenfrei, vegan und leicht beworben, da es nur 2,6 Gramm Zucker auf 330ml enthält und natürliche Aromen enthält. Das klingt ja zunächst Mal gar nicht schlecht. Man sollte das Ganze aber trotzdem nicht als "gesund" ansehen, denn Alkohol ist nun einmal Alkohol. Daher bitte nur in Maßen genießen und vor allem nicht, wenn ihr schwanger seid oder Auto fahren müsst!

Doch nun möchte ich euch die unterschiedlichen Sorten etwas genauer vorstellen. Zunächst probierte ich die Sorte "Lemon Lime" und war überrascht über den Geschmack. Ich hatte sie mir ehrlich gesagt süße vorgestellt, tatsächlich eher wie ein Alko-Pop. Das hat mich total irritiert, obwohl ich ja eigentlich wusste, wie wenig Zucker drin ist. Ich fand es erfrischend, aber so schon fast zu wenig geschmacksintensiv. Auch hatte ich mir bei Limette und Zitrone mehr Säure erwartet. 

Die Sorte "Cherry Acai" wird wohl nicht meine Lieblingssorte werden, denke ich. Es ist beinah etwas säuerlich, was von der Acaibeere kommt, gleichzeitig schmeckt es nicht natürlich nach Kirsche. Die Kombination war für mich etwas zu künstlich. Das Getränk erfrischt, da der Sprudel darin einfach gut tut, aber geschmacklich war es nicht meins.

Am besten hat mir die dritte Sorte "Tropical Mango" geschmeckt. Die fand ich sehr fruchtig, wie ich finde auch mit einem Hauch Mandel oder Vanille und sie schmeckte nach Mango. Wenn auch nach einer eher künstlichen Mango. Diese Sorte hat mich am besten erfrischt. Diese würde ich am ehesten nachkaufen. 

Sonjas Fazit: Ich bin mit den Topo Chico Hard Seltzern nicht so richtig warm geworden. Die Kombination aus Wasser und Alkohol und den doch recht künstlich schmeckenden Aromen mochte ich nicht so gerne. Die Sorte Mango gefiel mir da noch am besten.
Das Werbeversprechen "wenig Alkohol" finde ich nicht so gelungen platziert, denn so wenig finde ich 4,1% nicht. Außerdem bemerke ich den Alkohol schneller, wenn ich ihn in Kombination mit Kohlensäure zu mir nehmen.
Ich denke, diese Produkte werden nicht in meinem Einkaufskorb landen, da mixe ich mir doch lieber abends selbst einen Cocktail zusammen.

Viele Grüße,

eure Sonja

*Die Produkte wurden mir für einen Produkttest kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Dienstag, 12. April 2022

Countdown Halbmarathon - wie regeneriere ich richtig?

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Hallo ihr Lieben,

für dieses Jahr habe ich mir sportlich einiges vorgenommen und hoffe sehr, dass ich es so umsetzen kann, wie ich mir das vorstelle. Meine Ziele sind unter anderem die 5km in unter einer halben Stunde zu schaffen, 10km in unter einer Stunde und ich möchte den ersten Halbmarathon in meinem Leben laufen. 

Ob ich das alles so schaffe? Ich trainere auf jeden Fall ziemlich hart dafür und wechsle Lauftraining mit Kraft- und Fitnesstraining ab. Das bringt mich manchmal ganz schön an meine Reserven. Je nach Trainingseinheit merke ich meine Muskeln dann auch ziemlich intensiv - der Muskelkater und ich sind mittlerweile echt gute Freunde!

Habt ihr Tipps gegen Muskelkater? Für mich ist ein Cool-Down mit Ausdehnen sehr hilfreich, auch wenn ich zugeben muss, dass ich da oftmals ein Faulpelz bin. Auch eine Massage kann da Wunder wirken, besonders gerne verwende ich dann ein Massageöl mit Arnika, welches die Muskeln entspannen lässt.
Ausrollen mit einer Faszienrolle kann auch Wunder wirken, ich bin allerdings kein Fan der Schmerzen, die ich dabei verspüre.

Richtig gerne gehe ich nach einem anstrengenden Training in die Badewanne. Nachdem ich auch dort zahlreiche Arnika-Bäder ausprobiert habe, gibt es von Kneipp nun ein Gesundheitsbad namens Sport Erholung. Preislich liegt es bei etwa 5,00 € und für die Anwendung benötigt man nur eine Verschlusskappe je Vollbad.
Alleine der Name klingt passend für mich. Ich bin natürlich super neugierig und werde es in meinen Sportalltag mit einbeziehen und schauen, ob es mir bei der Regeneration helfen kann.
Wenn ihr das Gesundheitsbad Sport Erholung erst einmal nur ausprobieren wollt, so gibt es auch ein kleines Sachet Badekristalle davon. 

Das Bad enthält die Komponenten Rosmarin und Menthol und soll entspannen und lockern. Die darin enthaltenen ätherischen Öle sollen auch einen Kühl-Effekt haben und das Schwitzen nach dem Bad verhindern. Rosmarin ist eines meiner liebsten Küchenkräuter, ich schnuppere unheimlich gerne daran. Und auch der kühlende Effekt von Menthol ist mir bestens bekannt. Der Duft der Badeessenz ist sehr angenehm, eine kühle Frische. Ich habe das Gefühl, Eisbonbons zu riechen und irgendwie wird mir schon beim Geruch etwas kühler.

Ich mochte das Bad darin sehr gerne, nach dem Baden habe ich tatsächlich nicht nachgeschwitzt, hatte aber während des Bades nicht das Gefühl, in einer unangenehmen Kühle zu liegen. Das kann mit Menthol durchaus passieren, dass es sich plötzlich kalt anfühlt.

Es war ein tolles, warmes Bad mit einem schönen Duft. Und die Farbe des Wassers ist dabei ein Traum. Meine Muskeln, besonders in den Beinen, fühlten sich nach dem Bad erholt und weicher an. Den Muskelkater konnte ich nicht ganz verhindern, aber wohl gefühlt habe ich mich nach dem Bad sehr.

Oftmals fühle ich mich nach einem Training einfach schlapp und träge. Bewegen will ich mich gar nicht mehr und der Muskelkater schränkt meine Bewegungen immens ein. Manchmal ist einfach jegliche Energie verschwunden.

Das kann auch an den Tagen sein, an denen ich mir eine Sportpause verordnet habe. Einen Rest-Day pro Woche baue ich mindestens ein. Auch dann gibt es die Möglichkeit, sich ein schönes Vollbad einzulassen. Zu dieser Gelegenheit habe ich das Gesundheitsbad Wohltuende Beweglichkeit einmal ausprobiert. 

Das Wasser wird je nach Zugabemenge tannen- bis schlammgrün und auch hier duftet es sehr schön, sehr waldig, wie ich finde. Latschenkiefer lässt mich auch immer gut durchatmen, was nach einem anstrengenden Training auch nicht verkehrt ist. Ein wenig erinnerte der Duft an ein Erkältungsbad, welches mir gut getan hat.

Nach zwei Tagen Lehrgang mit meinem Team habe ich mir "Wohltuende Beweglichkeit" gegönnt, vor allem auch, weil ich mir eine Verletzung am Oberschenkel zugezogen habe, die meine Bewegungen sehr einschränkt. Auch hier hat die wohltuende Wärme sehr geholfen und unterstützt, den Muskel zu entspannen. 

Sonjas Fazit: Beide Gesundheitsbäder gefallen mir richtig gut, wobei "Sport Erholung" für mich der passendere Badezusatz ist. Ich mag den Duft und vor allem die Farbe des Wassers und entspanne einfach gerne in meiner Wanne. Ich finde die Zusätze richtig klasse und das Preis-Leistungsverhältnis hier stimmt auch. Aus dieser Reihe würde ich mir noch weitere Produkte wünschen! 

Natürlich rettet mich das Produkt nicht vor Muskelkater und Überanstrengung. Aber ein Bad hilft bei der Regeneration, hilft dabei, herunterzukommen und sich bewusst zu entspannen. Und das klappt mit den besonders schönen Farben des Wassers und dem herrlichen Duft ganz besonders gut. So kann ich entspannt in die nächsten Laufkilometer starten!

Viele Grüße,

eure Sonja

*Die Produkte wurden mir für einen Produkttest kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Montag, 4. April 2022

Hello Fresh - wir testen eine Kochbox für eine Woche

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Hallo ihr Lieben,

sicherlich hat jeder von euch schon einmal von Hello Fresh gehört und viele von euch haben die Kochbox vielleicht auch schon einmal ausprobiert. Wir sind hin und wieder Kunden und waren leider während der Pandemiezeit des Öfteren von der Box enttäuscht. Immer wieder fehlte etwas, manchmal ganze Gerichte. Und teilweise kamen die Sachen richtig gammelig bei uns.

Daher haben wir uns richtig gefreut, als wir bei Trnd nun die Gelegenheit bekamen, mal wieder eine Box kostenfrei auszuprobieren. Ich bin richtig begeistert, dass diese Testaktion auch für Bestandskunden galt. Wir entschieden uns daher für eine Box mit fünf Mahlzeiten für zwei Personen - normalerweise nehmen wir drei Mahlzeiten und zuletzt war die große Box bei uns eine Voll-Katastrophe. Mal schauen, ob nun wieder alles etwas besser läuft und Hello Fresh unser Vertrauen zurückgewinnen kann. Wir waren richtig neugierig auf unsere Box!

Auf der Website habt ihr aus rund 30 Gerichten pro Woche die Möglichkeit, euch die Wunschgerichte zusammenzustellen. Die normalen Mahlzeiten kann man teilweise noch mit einem Nachttisch, Add-Ons oder Sondergerichten ergänzen. Gerade zu Ostern oder Weihnachten werden auch Menüs angeboten.

Ich finde die Website recht übersichtlich, nervig ist allerdings, dass sie teilweise sehr langsam ist und es manches Mal ewig dauert, bis sie geladen ist und reagiert. Und wenn man Infos wie Zahlungsdaten oder das Kundenkonto sucht, sucht man oft lange. Da wir die Homepage aber schon kennen, hatten wir im Bestellvorgang keine Probleme. In den Wochen, in denen man keine Box wünscht, kann man diese ganz einfach pausieren.

Bei Hello Fresh kann man aus zahlreichen Lieferfenstern und -tagen wählen, was wir sehr gut finden. Wünscht man die Box am Wochenende, zahlt man einen Aufpreis. Bislang haben wir es immer geschafft, beim Eintreffen zu Hause zu sein.

Per Email wird am Tag vorher angekündigt, wann die Lieferung eintrifft. Am Tag selbst kann man die Lieferung verfolgen und das Zeitfenster optimiert sich. Bei uns klingelte der Paketbote auf die Minute genau.

Als erfahrene Hello Fresh Kunden haben wir gelernt, die Mahlzeiten ein wenig zu sortieren. Wo verdirbt der Inhalt der Tüte schneller, was kann länger liegenbleiben? So ergibt sich dann auch schnell die Reihenfolge der Gerichte.
Wir können dieses Mal kein bisschen über die Qualität oder Frische der Produkte meckern. Alles kam gut verpackt, vollständig und ganz bei uns an. Es fehlte nicht ein klitzekleines Teilchen. Das waren wir ehrlich gesagt so gar nicht mehr gewohnt und sind begeistert. Alle Mahlzeiten sind nach Zutaten sortiert und einzeln in Pappbeuteln verpackt, die mit einer Nummer versehen sind. So kann man das Rezept den Zutaten leicht zuordnen.

Die Rezeptkarten erklären Schritt für Schritt, was wie zubereitet werden muss. Und da sich sowohl auf den Tüten, als auch den Karten passende Nummern finden, ist die Zuordnung einfach. 

Wir entschieden uns im Vorfeld für eine Mischung aus vegetarischen und Fleischgerichten und ich wollte für Abwechslung im Speiseplan sorgen. Worauf ich bei der Auswahl so gar nicht geachtet hatte, waren die Beilagen. Die waren ziemlich oft gleich, so dass es drei Mal in der Woche Kartoffeln gab. Da werde ich wohl in Zukunft wieder mehr drauf achten und die gesamte Mahlzeit betrachten.

Die Zubereitungs- und Garzeiten stimmten aus unserer Sicht auch immer ziemlich genau. Hält man sich an die Angaben, so können auch Kochanfänger hier sehr leicht leckere Gerichte auf den Tisch zaubern. 

Kommen wir zu den Mengen und Portionsgrößen in der Box. Wir haben für 2 Personen bestellt, man kann jedoch auch 3 oder 4 Personen bekochen. Unsere Tochter isst noch nicht so viel, dass sich eine weitere Portion gelohnt hätte. Für uns waren die Portionen meistens ausreichend und man ist gut satt geworden. Lediglich das Fleisch war manchmal doch recht wenig, satt geworden ist man aufgrund der Beilagen dennoch. Hungrig waren wir beiden nach den Mahlzeiten noch nie. 

Was uns natürlich auch immer beschäftigt, ist das Thema Müll in einer solchen Kochbox. Oft wird Hello Fresh vorgeworfen, dass sie viel Müll produzieren. Dem stehen wir recht unentschieden gegenüber. Die Kühlprodukte sind in einer Hanftasche verpackt, die man normal über den Hausmüll entsorge kann. Klar, dazu gibt es Kühlpacks, die auch Plastik bestehen. Diese werfen wir aber oftmals gar nicht weg, sondern verwenden sie beim Sport wieder oder bei Picknicks. Das Wasser darin kann zum Blumengießen verwendet werden. Natürlich landen sie irgendwann im Müll, aber nicht unbedingt sofort. 

Oftmals sind kleine Packungen Senf, Honig oder ähnliches enthalten, das ist natürlich schon viel Müll im Vergleich zum Inhalt. Dafür bleibt kein Lebensmittelüberschuss zurück und wir werfen weniger Speisereste in die Tonne. Das Gemüse ist einzeln und unverpackt in den Papptüten. Und diese wiederum kann man dem Altpapier zuführen. Bei der 2-Personen-Box empfinden wir es nicht, dass wir mehr Müll haben, als sonst. 

Übrigens, in eine "Abo-Falle" tritt man beim Lieferdienst nicht. Man kann jederzeit die Boxen pausieren, so dass man keine Lieferung erhält. In der Regel hat man selbst dann noch Zeit die Box abzubestellen, wenn eine Infomail kommt, dass man die Gerichte für die kommende Woche wählen soll. Bislang ist es noch nie vorgekommen, dass ich eine Box erhalten habe, die ich nicht wollte. Man kann das Abo auch generell unterbrechen, wenn man denkt, dass man das Pausieren vergessen könnte.

Sonjas Fazit: Mich hat unsere Woche mit Hello Fresh auf jeden Fall überzeugt und ich werde wieder häufiger eine Box bestellen. Bislang hatte ich oft das Gefühl, dass man die gleichen Zutaten im Laden günstiger erhält. Bei den momentan steigenden Lebensmittelpreisen ist die Box aber recht konstant, so dass ich noch nicht mal sagen würde, dass es viel teurer ist, damit zu kochen. Die Portionen sind ausreichend, das Essen frisch und die Rezepte schmackhaft. Pro Woche gibt es eine große Auswahl an Gerichten, so dass man zwischen Klassikern und Exoten wählen kann und für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Klarer Vorteil für mich ist, dass ich mir keine Gedanken machen muss, was ich kochen möchte und ich muss auch nicht dafür einkaufen. Durch das flexibel wählbare Lieferfenster ist der Erhalt der Box auch gut planbar.
Ich kann euch Hello Fresh wirklich empfehlen und werde in den kommenden Wochen, wenn wenig Zeit ist, wieder häufiger auf eine Box zurückgreifen. Ich halte dabei vor allem nach Angeboten Ausschau, denn die gibt es ab und an auch für Bestandskunden und sie lohnen sich preislich in jedem Fall.

Viele Grüße,

eure Sonja

*Die Produkte wurden mir für einen Produkttest kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*