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Dienstag, 29. August 2023

GEHWOL Pathfinder Tour - Wanderabenteuer im Elbsandsteingebirge

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Hallo ihr Lieben,

habt ihr eine Reise-Bucketlist? Ich konnte meine Liste am Wochenende um eine Destination erweitern: das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz!

Die mystischen Sandsteine wollte ich schon längst einmal besucht haben, so dass ich mich über die Einladung zur GEHWOL Pathfinder Tour ins Elbsandsteingebirge unheimlich gefreut habe. Von dieser Tour möchte ich euch gerne berichten. Begleitet wurde die Reise vom Wander- und Bergblogger David von Yourdailymilk und meine Mitwanderinnen waren Monika und Kerstin.

 

Unsere Reise startete im Ort Krippen, im gemütlichen Hotelgasthof "Erbgericht". Beim gemeinsamen Abendessen mit sächsischen Spezialitäten lernten wir uns etwas besser kennen und David stellte uns unsere Wanderroute vor.
Mein Zimmer konnte sich sehen lassen und zu unserer Überraschung gab es abends noch ein Feuerwerk über der Elbe - im Dort war gerade Kirmes. Ein idealer Einstieg für unsere Wandertour.

Ein bisschen gezittert haben wir, ob unsere Tour wie geplant stattfinden konnte, denn es waren Gewitter angekündigt. Aber wie das so ist, wenn Engel reisen, das Wetter meinte es gut mit uns und wir konnten uns planmäßig auf den Weg zur Bastei Brücke machen. Ausgestattet mit einem schicken GEHWOL Rucksack, ein paar nützlichen GEHWOL Produkten und unserem Proviant, machten wir uns auf, das Elbsandsteingebirge zu erkunden.

Der Aufstieg begann im Dörfchen Rathen und unzählige Stufen führten und bereits zu Beginn zu kleinen Aussichtsplateaus. Kleine Plattform - riesen Aussicht! Am Morgen hingen noch Nebelfetzen über den Wäldern und Bergen und der Blick auf die Elbe auf beinah magisch. Dass es noch viel schöner werden würde, konnte ich zu dem Zeitpunkt kaum glauben.
Doch nach zahlreichen Fotostops erreichten wir zügig die so genannte Felsenburg Rathen. Die Besichtigung von diesem Teil des Gebirges kostet 2,50 € pro Person - eine Ausgabe, die es definitiv wert ist. Denn der Blick auf die Basteibrücke ist einzigartig und die kleine Wanderung über Stiegen, Steine und Metallbrücken gleichermaßen spannend wie beeindruckend. Etwas schwindelfrei sollte man sein, aber dann wird man mit einem atemberaubenden Blick belohnt!
In der alten Wehranlage entdeckt man Tore, Behausungsspuren und eine rekonstuierte Steinschleuder. 

Bis zur Basteibrücke waren wir um die frühe Zeit bei regnerischem Wetter noch was alleine im Wald. Dies änderte sich jedoch schlagartig bei Ankunft an der Basteibrücke. Hier ist es sehr touristisch, weswegen ein früher Aufstieg (Lauffaule können auch mit dem Auto rauffahren) empfohlen ist. Die Basteibrücke liegt auf fast 200m über dem Elbtal - was ein Wahnsinnsblick, den ihr dort oben genießen könnt. Die heutige Brücke wurde 1851 erbaut und das Felsentor am Ende der Brücke war das einstige Eingangstor zur Felsenburg. 


Wer nun eine kleine Verschnaufpause benötigt, findet auf kurz hinter der Brücke einige Restaurationsbetriebe mit Panoramablick und auch für Toiletten ist gesorgt. Dann kann die Wanderung gut erholt weitergehen. 

Unsere nächstes Ziel waren dann die so genannten Schwedenlöcher. Die heißen so, weil sich im Dreißigjährigen Krieg die Bauern der Region dort mit ihrem Hab und Gut vor den schwedischen Truppen versteckt haben. Heute sind viele der Löcher begehbar und bieten tolle Entdeckungs- und Fotomöglichkeiten. Die klammartigen Felsformationen sind nicht nur für Kinder ein spannender Abenteuerspielplatz, auch ich habe es genossen, dort durchzuschlüpfen, zu klettern und Fotos zu machen.


Der Weg führte uns nun nur noch bergab, was aber nicht unbedingt weniger anstrengend gewesen ist. Die Stufen sind uneben und durch den Regen matschig und rutschig, so dass man schon aufpassen muss, wo man hintritt. Es hat mir aber eine große Freude bereitet, diesen Weg zu erkunden.


Das Ende des Rundwegs bildetet der Amselsee, ein dunkelgrüner See, der romantisch mit Bäumen umwachsen ist. Und wer es noch romantischer mag, kann hier seine Liebsten für einen ziemlich fairen Preis über den See rudern.

Unsere Route führte uns über knapp 5km vorbei an wunderbaren Felsformationen, grünen Wäldern, moosbewachsenen Felsen und über jede Menge Stufen. Es ist eine schöne Einsteigertour und durchaus auch für Kinder geeignet, weil es so viel zu entdecken gibt. Am Ende hatten wir uns in Rathen natürlich ein Eis verdient!


Egal wie einfach die Wanderung erscheinen mag, David hat uns einige Tipps gegeben, was man bei jeder Tour beachten sollte und einige dieser Hinweise möchte ich euch unbedingt mit auf den Weg geben. 

Achtet zunächst darauf, ausreichend Trinken einzupacken. Und auch auf kürzeren Strecken ausreichend zu Essen, vor allem Kohlenhydrate. Gerade bei anstrengenden Touren in höheren Lagen verbrennt der Körper schnell.

Wichtig ist, sich auch einmal mit dem Weg auseinander gesetzt zu haben. Klar, eure Handys haben alle Karten und irgendjemand in der Gruppe wird schon wissen, wo es lang geht. Aber wenn doch mal kein Empfang ist oder die Person sich verletzt, was alles passieren kann, sollte man schon in der Lage sein, den Weg heim zu finden.

David empfiehlt Wanderschuhe, die knöchelhoch sind. So schützen sie auch vor Insekten. Ich bin auch schon in Turnschuhen gewandert, aber wichtig ist, dass die Schuhe eingelaufen sind. Sonst bilden sich sehr schnell Blasen an den Füßen und eine Wanderung mit Blasen macht schlichtweg keinen Spaß. (Sollte es dennoch passieren, so helfen die GEHWOL Blasenpflaster schnell weiter. Die bilden ein schützendes Polster auf der Wunde und nehmen den Druck.)
Wandersocken sollten generell etwas höher sein als der Schaft des Schuhs, dann rutschten sie auch nicht hinein und scheuern. Am besten wählt ihr Socken ohne Nähte und aus einem atmungsaktiven Material, zum Beispiel Merino Wolle.

Mein Tipp für "im Schuh" ist vor der Wanderung übrigens die GEHWOL Fußkrem. Bevor es losgeht, creme ich meinen Fuß einmal dick damit ein und ziehe dann den Socken darüber. So bildet sich eine Schutzschicht, die Reibung verhindert.


Apropos Reibung: die kann einem auch bei Hosen das Leben schwer machen. Daher solltet ihr eine leichte Hose mit innen vernähten Nähten wählen. Ich trage beim Wandern generell Trekkinghosen. Da kann man die Beine abnehme und hat dann bei Bedarf eine kurze Hose und sie ist schnelltrocknend, so dass auch leichte Schauer schnell überstanden sind. (Wobei ich gegen die meist auch eine leichte Regenhose im Rucksack habe.)

Grundsätzlich solltet ihr euch mit der Region, in der ihr wandert, beschäftigt haben. Wie wird das Wetter? Was kann ich dafür brauchen? Welche Temperaturen herrschen dort? Bin ich überhaupt fit genug, diese Wanderung anzugehen? Oftmals scheitert man leider an einer Überschätzung der eigenen Fähigkeiten. Damit dies nicht passiert, sind kurze leichte Touren ein toller Einstieg - eben wie diese, die uns im Elbsandsteingebirge an der Bastei erwartet hat. 


Unser letzter Programmpunkt der Pathfinder Tour war dann noch ein gemeinsames Mittagessen und dann hieß es auch schon: Abschied nehmen. Was für eine tolle Tour, was für ein wunderschöner Ausflug nach Sachsen. Auch wenn der Weg für mich weit war, ich bin so froh, ihn auf mich genommen zu haben, denn der kleine Ausflug aus dem Alltag hat unheimlich gut getan.  Ich werde sicherlich nicht das letzte Mal im Elbsandsteingebirge unterwegs gewesen sein, dazu hat es mir viel zu gefallen dort. 


Vielen Dank an GEHWOL, David, Monika und Kerstin, dass ihr meine Zeit in Sachsen so wundervoll gemacht habt. Es war toll, gemeinsam mit euch die GEHWOL Pathfinder Tour zu erleben und neue Wege zu gehen!
Und wenn ihr die Route zunächst einmal digital ablaufen wollt, um sie ein wenig besser kennenzulernen, dann solltet ihr unbedingt bei David vorbeischauen, denn er hat einen wunderbaren Film über unser kleines Abenteuer produziert. Schaut unbedingt rein!

Viele Grüße,

eure Sonja

*Die Reise ins Elbsandsteingebirge erfolgte auf Einladung und auf Kosten der Eduard Gerlach GmbH. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Sonntag, 26. Februar 2023

Geheimzutat Liebe: Ein Blick hinter die Kulissen bei GEHWOL

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Hallo ihr Lieben,

ich bin zurück von einem wunderbaren Wochenende mit vielen Eindrücken, wunderbaren Menschen und spannenden Informationen, denn ich war zum GEHWOL Testerclub-Tag in die Firmenzentrale nach Lübbecke eingeladen. Von dieser Reise, und natürlich von der Eduard Gerlach GmbH, möchte ich euch heute berichten.

Am Freitag stand die Anreise zum Hotel Schloss Benkhausen auf dem Programm. Und die Bahn wäre nicht die Bahn, wenn das bei mir so glatt gegangen wäre... Also traf ich erst spät und direkt passend zum Abendessen im Restaurant "Rentei" im Hotel ein. Die anderen Bloggerinnen und natürlich auch die Mitarbeitenden von GEHWOL lernte ich dann also nach und nach kennen, je nach Tischgespräch beim Abendessen.
Das war übrigens richtig lecker und wurde durch gleichermaßen leckere Getränke begleitet, eine schöne Einstimmung auf das Wochenende!


Endich kam ich dann dazu, mein Hotelzimmer genauer zu inspizieren. Sehr gemütlich und elegant eingerichtet - mir gefallen die Zimmer in Schloss Benkhausen sehr gut. Und dann entdeckte ich auch die Goodie Bag, prall gefüllt mit GEHWOL Produkten.

 

Der nächste Morgen startete direkt mit einem Highlight: vor dem Schloss wartete der Partybus, ein umgebauter amerikanischer Schulbus mit Bar, Tanzstange und LEDs, mit dem wir entlang des Lübbecker Moors fahren sollten.
Bei Sekt und Gute-Laune-Musik kam man wieder mit anderen Teilnehmenden ins Gespräch, was ich richtig super fand. Immer wieder bot sich die Gelegenheit, andere Blogger oder Bloggerinnen besser kennenzulernen.

 

 

Begrüßt wurden wir im luftig-hellen Neubau der Eduard Gerlach GmbH durch den Geschäftsführer Timor Gerlach von Waldthausen, der das Unternehmen in 5. Generation führt, mit einem Glas Sekt und vielen Informationen zur Geschichte der Firma. Da ich ja besonders gerne historische Romane über Familien und Familienunternehmen lese, ist dieses Eintauchen in die Geschichte der Firma und der Produkte immer besonders interessant. 


Gleich zu Beginn unserer "Reise" durch die GEHWOL-Welten wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass wir wirklich überall Fotos oder Videos machen dürfen. Das überraschte mich sehr, denn normalerweise gibt es ja doch eine ganze Menge Firmengeheimnisse, die nicht auf Social Media ausgeplaudert werden sollten.
Doch hier verglich Timor Gerlach seine Produkte mit Omas Apfelkuchen. Es kann das Rezept kopiert werden, aber es ist einfach nicht das gleiche Ergebnis. Denn es fehlt die wichtigste Zutat: Liebe!
Und diese Liebe zum Produkt, zum Unternehmen und zur "Gerlach-Familie" spürte man sehr deutlich im Gespräch mit den Mitarbeitenden, der Konzeption des neuen Gebäudes und nicht zuletzt in der Planung unseres Testerclub-Tages. 

Gleich darauf durften wir in Gruppen das Labor der Eduard Gerlach GmbH besichtigen. Qualitätsmanager Roger Pfaff erläuterte uns sehr ausführlich, die die hohe Qualität der Produkte sichergestellt wird. Was zunächste recht trocken und dröge klingt, war gut erklärt und spannend, ermöglicht es doch einen direkten Blick "hinter die Kulissen" des Produktes. Es zeigte sich sehr schnell, wie sorgfältig die Firma mit ihren Rohstoffen und fertigen Produkten umgeht. Und genau dieser Eindruck bestätigte sich dann später noch bei einer Führung durch die Produktion.

 

Doch als nächstes durfte meine Gruppe dann ins Versuchslabor, wo wir mit ätherischen Ölen unsere eigene Handcreme herstellen konnten. Meine Handcreme duftet nun intensiv nach Rose und Lavendel, gemischt mit einem kleinen Spritzer "Touch Freshness", einer frischen Duftkomposition. Das Schnuppern und Ausprobieren war toll, denn so hatten wir viel Spaß und Austausch mit den anderen Bloggerinnen und Bloggern. Für mich ist es eine tolle Erinnerung an das Event und der Duft lässt mich immer wieder an unseren gemeinsamen Tag zurückdenken. In meiner Creme steckt übrigens auch eine große Portion Liebe drin - neben den ätherischen Ölen.


Nach einem wirklich leckeren Mittagessen mit Wraps, Häppchen und Schnittchen brachen wir zu einer Besichtigung durch die Produktion auf. Dafür zogen wir uns alle Schutzkleidung an, denn in einigen Bereichen der Produktion ist es so klinisch rein, dass dort auch Arzneimittel produziert werden könnten. 

Wir besichtigen Abfüll- und Verpackungsanlagen, den Versand und das riesige Lager voller Rohstoffe und Fertigprodukte. Diese Größen hatte ich irgendwie so nicht erwartet...


In kleineren Workshops entdeckten wir später das Produktsortiment. Wir konnten schnuppern, probieren, fühlen, einmassieren und ich lernte wieder einige neue, oder aber für mich unbekannte, Produkte kennen. 


Auch ein paar "historische Klassiker" wurden von uns (wieder)entdeckt. So duften wir die "Katertropfen", auch als Hausfrauenmedizin bekannt, probieren. Dieses Zaubertröpfchen war für mich kein kulinarisches Highlight, erinnert aber an den Unternehmensgründer und die Firmenhistorie. So auch beispielsweise das Produkt "GEHWOL Fusskrem" - eigentlich als Stumpfsalbe konzipiert, ist es nun ein Muss für Wanderer und Sportler.

Zum geheimen Geheimfavoriten unter uns Bloggerinnen und Bloggern mauserte sich plötzlich "Axel", eigentlich das Deospray Achselfrisch, was die meisten von uns gar nicht kannten. Wir sind uns aber sicher, dass es das Spray noch ganz weit bringen wird...

Die letzte Aktivität in der GEHWOL Lounge war dann noch ein kleines Fuß-Fitnesstraining mit Minibands, Wackelbrettern und Zehensocken. Das hat mir besonders gut gefallen und einige Anregungen gegeben, wie ich das Thema Füße mehr in mein eigenes Training integrieren kann. 


Nach einem solch langen und ereignisreichen Tag stand dann der Ausklang im Restaurant "Bürgerpark Schäppchen" an. Begrüßt wurden wir, passend zu einem neuen GEHWOL Produkt, mit einem Limetten-Cocktail. Und genau dieses Produkt begrüßte uns dann am Platz: das Limetten Sorbet, eine Limited Edition mit tollem Limettenduft, welches nicht nur für die Füße, sondern für den ganzen Körper geeignet ist. Das wird sicherlich in diesem Sommer öfters zum Einsatz kommen. Und ich stelle euch das Produkt noch einmal ganz ausführlich in einem extra Artikel vor.


Zu Essen gab es bei mir ein leckeres Rumpsteak und als Nachtisch Mochi-Eis - hatte ich noch nie gegessen und war super. Dazu noch ein paar Cocktails, dann war der schöne Abend auch schon wieder vorbei.

Am nächsten Morgen stand die Heimreise an, zum Glück begleiteten mich einige Bloggerinnen noch bis fast nach Hause. Ich habe mich sehr darüber gefreut, sie kennenzulernen, einigen folgte ich vorher schon bei Instagram, einige hatte ich schon in den #gtcrangezoomt-Meetings gesehen, wieder andere komplett neu erlebt. 

Das Wochenende verging wie im Flug und ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich für die Einladung, die vielen tollen Gespräche, die unzähligen Informationen und den großen Spaß bedanken. Es war toll!

Viele Grüße,

eure Sonja

*Die Reise nach Lübbecke erfolgte auf Einladung der Eduard Gerlach GmbH. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Mittwoch, 13. Juli 2022

Einmal EM und zurück - jetzt darf sich die Welt wieder ein bisschen um mich selber drehen!

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Hallo ihr Lieben,

"Stop!" - Wie oft habe ich das in den letzten Wochen und Monaten gedacht? Welt, halt an! Oder dreh´ dich wenigstens langsamer, denn ich komme nicht mehr hinterher...
Zu viel ist in der vergangenen Zeit auf mich eingeprasselt, musste organisiert, geplant und begleitet werden.
Nach zwei Corona-Jahren tobt im Büro der Veranstaltungswahnsinn und mein Tag kann nicht genug Stunden haben. Zusätzlich engagiere ich mich ehrenamtlich im Specialhockey, Hockey für Menschen mit einer geistigen Behinderung.
Gefühlt habe ich im Moment einen Vollzeit-Job, für den ich bezahlt werde und einen unbezahlten Teilzeit-Ehrenamtsjob, der große Teile meiner Zeit frisst und manchmal auch sehr nervenaufreibend sein kann. Zeit für mich? Fehlanzeige!

Ich trainiere ein Specialhockey Team, nicht nur in meiner Heimatstadt, sondern auch das Specialhockey Team Deutschland, die deutche Auswahlmannschaft.
Und in diesem Jahr steht endlich endlich die Europameisterschaft in Amsterdam auf dem Plan, die nun ebenfalls zwei Jahre verschoben worden war. Doch trainieren beschreibt den Job nicht so ganz. Wir Trainer*innen sind Kummerkastentanten, Psychologen, Fitness- und Ernährungsberater, Wäschewascher, Organisierer, Taxi-Fahrer, Reiseleiter und vieles vieles mehr. Unser Team braucht auf dem Weg zur EM einfach mehr Unterstützung und Anleitung, als nicht-behinderte Sportler. 

Die ganze Planung, die vielen Lehrgänge in den vergangenen Wochen und die zahleichen Meetings und Online-Treffen zur Abstimmung waren anstregend und mitunter nervig. Und ganz sicher wollte ich zwischendurch auch hinschmeißen!
Denn wenn das Team das Training verweigert, über den Platz kreucht ohne jegliche Kondition und Koordination und bei Fitnessübungen anfängt zu jammern, dann hinterfrage ich mich. War der ganze Einsatz sinnvoll? Wofür mache ich das eigentlich? Wozu der ganze Stress? Meine Zeit könnte ich auch sinnvoller einsetzen, oder?
Wir Trainer*innen selbst haben mit dem Laufen angefangen, um unser Team fit zu kriegen. Zwischendurch schien es, als wäre die Trainertruppe fitter als die Spieler... Hatte immerhin den positiven Nebeneffekt, dass ich den Kopf beim Laufen frei kriege, was immerhin schon eine Menge ausmacht. Laufen selbst ist für mich zu einem Glücksgefühl geworden.

Und Glücksgefühle im Alltag sind so immens wichtig. Kleine Inseln zu schaffen in denen man aufatmen, durchatmen und entspannen kann und in denen man etwas Zeit für sich selbst schafft.  Denn während ich derzeit den Fokus auf die EM und vor allem das Team richte, bleibt leider nicht viel Zeit, mich mal zwischendurch auf mich zu fokussieren. Meine Welt dreht sich gerade ganz eindeutig vor allem um andere.
Doch nur, wenn man zwischendurch mal wieder herunterfährt, kann man anschließend wieder zu voller Power auflaufen!

Zugegeben, dass ist mir in den letzten Tagen äußerst schwer gefallen. Denn so ein langer Tag auf dem Hockeyplatz mit all seinen Höhen und Tiefen schlaucht ungemein. Die Füße tun weh, die Stimme schwindet und je nach Ergebnis steigt oder sinkt die Laune.
Während eines Hockeyspiels rauscht doch eine Menge Adrenalin durch den Körper. Kurzfristig gepuscht, alles gegeben und das Team angefeuert. In diesem Moment zählt man selbst gar nicht mehr, da zählt nur noch das Team! Gemeinsam geben wir uns Kraft und stärken uns.

So lange Tage können unheimlich anstregend sein, sowohl körperlich, als auch mental. Wir Trainer tragen Verantwortung, dazu sind die Tage lang und wir hocken den ganzen Tag aufeinander. Doch auch da versuche ich, mit Mini-Auszeiten wieder herunterzukommen. Unser Hotel verfügt über einen kleinen Wellnessbereich mit Sauna, die ich gerne genutzt habe. Ganz kurz abschalten, schwitzen und Zeit für mich finden. Das hat gut getan und ich fühlte mich danach viel erholter. Außerdem helfen so ein paar Minuten ganz alleine auch mal, um Abstand von den anderen zu gewinnen, um dann gestärkt weiterzumachen.

Alternativ gönne ich mir eine ausgiebige Dusche mit einem kleinen Verwöhn-Programm. Bei Sportturnieren reist immer mindestens das Kneipp Arnika Set mit, bestehend aus Franzbranntwein-Spray und Muskel Aktiv Gel. Davon profitieren sowohl meine Beine, als auch die des Teams, denn eine Runde Spray ist nach unseren Spielen eigentlich schon Pflicht.
Und nach so einem langen Turnschuh-Tag auf dem harten Hockeyplatz, freuen sich auch meine Füße über ein wenig Erholung. 

Abends haben wir daher des Öfteren in unserer Badewanne ein Fußbad gemacht. Schon praktisch, so ein 4-Sterne-Turnierhotel! Fußbad oder Wechselfußbad entspannt und lüftet die Turnschuh-Füße. Anschließend gab es dann eine Fußmassage mit der Hydro-Fußcreme von Kneipp. Die pflegt und kühlt gleichzeitig die Füße.

Nach fünf Tagen Turnier bin ich dann allerdings auch durch! Wenn ich jedoch am Ende des Turniers da stehe und meine Spieler anschaue, die sich gerade ihre Medaille um den Hals hängen lassen, dann weiß ich, wofür ich das alles gemacht habe.
Wenn sie freudestrahlend auf- und abhüpfen und laut singend ihre Begeisterung kundtun, dann fällt auch von mir der Stress der letzten Wochen ab. Ich kann gar nicht anders, als in diesem Moment glücklich zu sein. Freude ist ansteckend und überschwappend. Freude reißt mit! Freunde wird noch schöner, wenn sie geteilt wird. Und genau dafür ist so ein Team da - um alles miteinander zu teilen!

Ich bin stolz darauf, was wir alles erreicht haben. Sowohl wir Trainer*innen, als auch das Team selbst. Ich weiß, dass sich all der Einsatz und die aufgewendete Zeit gelohnt haben. Und dieser Moment gibt mir einfach so viel zurück. Der Moment, auf den wir so lange hingefiebert haben, ist da. Und ich weiß ganz genau, dass ich mir diesen Stress wieder antun werde. Dass sich meine Welt sehr bald schon wieder ums Hockey drehen wird, denn Hockey ist nun einmal ein Teil meiner Welt.

Doch irgendwann ist auch die schönste EM wieder zu Ende und ich bin froh, nach Hause zu kommen. Nachdem sich mein Leben in den vergangenen Wochen doch sehr um Hockey, die Europameisterschaft und mein Team gedreht hat, möchte ich mich selbst auch wieder in den Mittelpunkt meiner Welt rücken. Sie darf sich gerne mal wieder ein bisschen um mich selbst drehen...
Wobei drehen ja auch immer eine gewisse Hektik bedeutet. Ich möchte aber der Ruhepol in meiner Welt sein!

Zum Glück sind nun Sommerferien. Im Büro wird es (hoffentlich) ruhiger, es stehen ein paar freie Tage an und ich habe nun auch wieder meine Familie um mich. Für mich reicht oft genau das schon. Kleine Fluchten aus dem Alltag, Sport für mich, ein gutes Buch lesen.
Wisst ihr, was ich als allererstes gemacht habe, als ich aus Amsterdam zurück war? Ich bin in die Badewanne gegangen, mit einem Buch und dem Kneipp-Badezusatz "Sport Erholung". Viel Sport hab ich zwar selbst nicht getrieben, aber von zu viel Sport (und der ganzen Anstrengung) erholen muss ich mich definitiv! 

Und eins steht ziemlich sicher fest: ich kann nur dann für andere da sein, wenn ich zwischendurch auch mal nur für mich da bin!

Ich hoffe, dass auch ihr euch die kleinen Glücksmomente im Alltag schaffen oder aus dem, was ihr tut, jede Menge positiver Emotionen mitnehmen könnt. Ich wünsche euch, dass ihr die Möglichkeit habt, auch einmal "Stop" zu rufen, eure Welt anzuhalten und durchzuatmen. Ich weiß, wie schwierig das manchmal sein kann. Aber es hilft ungemein!

Dreht die Welt einfach mal wieder um euch selbst!

Eure Sonja

*Der Artikel ist unentgeltlich in Kooperation mit Kneipp entstanden. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Freitag, 17. Juni 2022

Claude Monet - Rebell und Genie: eine immersive Show der Superlative im Visiodrom Wuppertal

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Hallo ihr Lieben,

es passiert selten, dass ihr mich sprachlos erlebt. Dass ich vor Begeisterung gar nicht genau weiß, was ich schreiben oder erzählen möchte. Und dass ich erst einmal sacken lassen muss, was ich erlebt habe. Aber genau das hat das Visiodrom Wuppertal geschafft!

Ich war zum so genannten Creator Day, der Vorpremiere der neuen Ausstellung "Claude Monet - Rebell und Genie" eingeladen. Wobei es Ausstellung absolut nicht richtig trifft und multi-visuelle Performance das Erlebnis auch nicht beschreibt. Daher am besten von vorne...

Das Visiodrom befindet sich im ehemaligen Gaskessel in Wuppertal. Im Dach erhebt sich ein 47 Meter hoher, säulenfreier Raum, der fast kreisrund ist. Dieser runde Raum mit einem Durchmesser von 38 Metern ist mit Leinwänden und 29 Hochleistungsprojektoren ausgestattet, die eine Rundum-Projektion ermöglichen. Auf über 6.100 m² Projektionsfläche kann man als Besucher die größte 360°-Show Europas erleben. Oben, unten, rechts, links, vorne, hinten - überall gibt es etwas zu sehen, zu erleben und zu bestaunen. Wir haben die Show zwar in gemütlichen Sitzsäcken liegend verfolgt, es steht dem Besucher aber frei, sich im Gaskessel zu bewegen. 


Am 16.06.2022 startet die neue Show-Ausstellung im Visiodrom, die sich dem Leben und dem Schöpfen Claude Monets gewidmet hat. Monet ist einer meiner Lieblingsmaler, vor vielen Jahren habe ich sogar seinen Garten mit der berühmten japanischen Brücke in Giverny besucht. Von daher ist es für mich ein Muss, diese Show zu sehen. Ich konnte nicht mal genau sagen, was mich vielleicht erwarten würde, aber das Erlebnis hat definitiv alle Erwartungen übertroffen!

 

Zunächst befindet sich im Erdgeschoss des Gaskessels eine kleine Ausstellung, in der der Besucher das Leben Monets ein bisschen besser kennenlernt. Dabei habe ich viel Neues erfahren, nicht nur über Monet selbst, sondern auch über den Impressionismus und die Anfänge dieser "Kunst-Revolution". Die Ausstellung selbst ist informativ und kurzweilig, ohne überladen zu sein. Kurz, knapp und lehrreich, auch wenn man sich vielleicht schon intensiver mit Monet auseinander gesetzt hat.

Der Besucher wird nun unweigerlich zum Highlight und Herz der Ausstellung geleitet: dem immersiven Multimedia-Spektakel in luftiger Höhe. Keine Sorge, das ganze ist barrierefrei, man kann bequem mit dem Aufzug fahren. Oder die Treppe nehmen und gleichzeitig einen super Ausblick über Wuppertal genießen.

Der Begriff "immersiv" bedeutet soviel wie eintauchen oder eindringen. Und ich muss sagen, das ich genau das, was die Show beschreibt. Die Projektion ist rundherum, über uns, aber auch unter uns, denn mittlerweile wird sogar der Fußboden mit bespielt. Als Besucher taucht man buchstäblich in das Spektakel aus Farben, Raum und Klang ein. Ich wusste stellenweise gar nicht, wo ich zuerst hingucken sollte, habe mich gedreht und gewendet, um möglichst nichts zu verpassen. Ich saß staunend und sprachlos da.
(Das Visiodrom konnte ich im Januar mit der Show Humans bereits erleben. Die fand ich sehr beeindruckend. Aber sie hat mich bei Weitem nicht so berührt und mitgenommen, wie Monet.)


Etwa 250 Kunstwerke Monets wurden in der Show gezeigt. Sie werden lebendig, sprechen mit dem Besucher und nehmen ihn mit auf eine Reise durch das Frankreich der Impressionisten. Natürliche Urgewalten treffen auf Bildgewalten - untermalt von einem unfassbar gut passenden Klangteppich. Mich hat dieses Erlebnis völlig in seinen Bann gezogen, mitgerissen und fasziniert. Immersiv war die Show für mich also in jedem Fall. Ein eindrucksvoller Weg, den Impressionismus zu erleben, auch wenn man bis dahin noch keinen Zugang zu Ölgemälden in Goldrahmen hatte. 


Schnell zeigt sich, Monet ist nicht nur Seerosen. Monet ist Naturmaler, Lichtmaler, Wassermaler. Monet malte fantastische Porträts, die zum Nachdenken anregen. Malte den Alltag und malte Träume. Ich liebe seine Bilder und habe so viel Neues in dieser Präsentation mitgenommen. Ich hätte noch stundenlang zuschauen können, so wunderbar farbenfroh und abwechslungsreich war es. 


Dieses Erlebnis kann ich nicht genauer beschreiben, ich denke, ihr müsst es selbst erleben. Eintauchen in das Lebenswerk Monets, euch loslösen von Museen und Leinwänden. Monet mit fast allen Sinnen genießen, das klappt im Visiodrom Wuppertal. 

Rebell und Genie - genau das bildet die Ausstellung ab. Wobei man über den Rebellen Monet in der Ausstellung im Ergeschoss lernt und das wahre Genie dann in der Projektion erleben darf. Für mich ein unvergessliches Erlebnis, welches ich jedem ans Herz legen kann. 

Der Eintritt ins Visiodrom für Erwachsene liegt bei 13,00 €, Kinder zahlen 7,00 €. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei, auch mit der Ruhrtop Card habt ihr einmalig freien Eintritt.

Alte Meister in neuem Gewand: eine nachhaltig beeindruckende Inszenierung, die ich gleich noch einmal anschauen könnte. Sicherlich sind mir viele Details entgangen, denn die Show ist bis ins Letzte liebevoll animiert und zusammengestellt. Hier wird einem Genie gehuldigt, ohne dabei nicht selbst ein bisschen rebellisch zu sein!

Viele Grüße,

eure Sonja

*Der Eintritt in die Show war kostenfrei und erfolgte auf Einladung der Visiodrom GmbH. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Dienstag, 9. November 2021

Safariland Holte-Stukenbrock - Abenteuerübernachtung in der Safari Lodge


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Hallo ihr Lieben,

ihr wisst ja, wie unheimlich gerne wir unterwegs sind und Abenteuer erleben. Besonders mit Amiria unternehmen wir viele Ausflüge und versuchen, ihr viele tolle Erlebnisse zu ermöglichen. Zu meinem Geburtstag bekam ich daher einen Ausflug und eine Übernachtung im Safariland Holte-Stukenbrock geschenkt. Eingelöst haben wir ihn vor einigen Wochen, zum Ende der Herbstferien in NRW.


Los ging´s für uns am Freitagmorgen, von uns aus dauert die Fahrt etwa 1,5 - 2 Stunden, je nach Verkehr. Eingecheckt haben wir bereits am Eingang des Parks, unsere Übernachtungsmöglichkeit konnten wir dann jedoch erst nachmittags beziehen. Aber Erlebnisse standen bis dahin schon viele auf unserem Zettel.

Der Tag war recht windig und regnerisch angesagt, was uns einerseits zu Gute kam, andererseits hält man sich danm aber auch nicht so gerne im Freien auf. 


Zunächst begann unser Safari-Abenteuer aber mit dem eigenen Fahrzeug im Safari-Gelände. Wir fuhren durch die Tiergehege und schon nach wenigen Metern saß ein ganzes Rudel Löwen neben unserem Auto. Beeindruckend! Als nächstes kreuzte ein Tiger die Straße. Und da wir fast alleine unterwegs waren, hatten wir auch in Ruhe die Möglichkeit, die Tiere zu beobachten.
Nach den wilden Tieren folgt eine große Fläche mit Zebras, Giraffen, Kamelen und vielen Safari-Tieren, bei denen dann auch zur besseren Betrachtung das Fenster öffnen durfte. Ein Lama musste uns ganz genau auschecken und lugte durch unser Fenster. Die Rundfahrt hat Spaß gemacht und wir hätten sie noch einige Male machen können.

Stattdessen begannen wir, den Park zu erkunden. Es handelt sich um einen Freizeitpark mit vielen Fahrgeschäften, die jedoch überwiegend für das jüngere Publikum gemacht sind. Also gut für uns mit Amiria! Es nieselte zwischendurch etwas und der Park war sehr leer. Teilweise hatten wir die Fahrgeschäfte ganz für uns alleine. Das düstere Wetter und der leere Park bereiteten uns ein wenig Lost Place Stimmung. 


Aber wir hatten wirklich Spaß! Die Karussels fuhren nur für uns, wir konnten Achterbahn fahren so viel wir wollten und die Attraktionen mehrfach und in Ruhe ganz ohne Schlangestehen ausprobieren. 

Wir hätten gar nicht gedacht, dass Amiria so viel Spaß an den schnellen Fahrgeschäften haben würde, aber hinterher waren ihr die Kinderattraktionen beinah zu langweilig.


Am ersten Tag im Park irritierte uns vor allem, wie wenig Tiere zu sehen waren. Aber wir lernten, dass auch diese das Wetter schlichtweg doof fanden. Am nächste Tag würden wir noch genug zu sehen bekommen.


Wir bezogen nun erst einmal unsere Safari-Lodge, direkt am Gehege der Berberaffen gelegen. Ein kleines gemütliches Häuschen mit Wohnbereich, Bade- und Schlafzimmer. Wir hatten eigentlich eine Zeltlodge gebucht, waren aufgrund der niedrigen Temperaturen aber upgegraded worden. Schlafen konnte man in der Lodge prima, sehr gemütliches Bett. Leider haben wir nicht verstanden, dass die Klimaanlage auch heizt und haben ein bisschen gefroren... Lernt aus unserem Fehler!



Abends hatten wir Halbpension im Parkrestaurant Kattagaskar gebucht. Das Restaurant ist recht groß und es war auch echt voll. Aber leider waren die Kellner dort völlig überfordert, wir haben über eine Dreiviertelstunde darauf gewartet, dass mal jemand fragt, was wir trinken wollen. Das Essen wurde in Büffetform gereicht, so dass da nicht viel Arbeit entstand eigentlich. Hätte man also gut beherrschen können mit ein wenig System.
Das Essen war echt gut, es gab eine "Kinderecke" mit Nudeln, Frittiertem, etc und ansonsten eine gute Auswahl an warmen und kalten Speisen. Es schmeckte lecker und jeder fand etwas für seinen Geschmack. Wir hörten allerdings, dass am Vortag die Auswahl sehr ähnlich war, allerdings sind die meisten Gäste sicherlich nur eine Nacht dort.

Auch das Frühstück wurde in Kattagaskar eingenommen. Von dem Büffet hatte ich mir etwas mehr versprochen, aber auch hier konnte man gut satt werden. Es gab Brot und Brötchen, Müsli, Aufschnitt, Obst, Tee und Kaffee. Reicht eigentlich erst einmal. Aber, im Vergleich zum Abendessen, etwas langweilig.

Dann startete unser zweiter Tag im Park, die Sonne ließ sich blicken und es war Wochenende. Rasch füllte sich der Park, das hatten wir nach dem Vortag gar nicht erwartet. Man konnte immer noch nicht von voll sprechen, aber im Vergleich zum Vortag war viel los.
Auf der Safari-Strecke drängten sich die Autos, was uns ein wenig davon abschreckte, die Safari noch einmal zu fahren.
Dafür genossen wir noch einmal alle Fahrgeschäfte, entdeckten noch neue, die wir am Vortag gar nicht wahrgenommen hatten und begegneten auf einmal auch viele Tieren. Löwen, Tiger, Geparden, Kattas, Erdmännchen - wir waren noch lange unterwegs, die Tiere zu beobachten. Und natürlich mit dem Affenzug bei den Berberaffen vorbei zu fahren. Diese konnte man durch die Gitter des Zugs füttern. Das hat Spaß gemacht, denn die neugierigen Affen klammern sich direkt an den Zug und kommen so ganz nah heran.


Toll war auch der Hochseilgarten direkt über dem Gepardengehege. Toller Ausblick, kniffelige Hindernisse und ein bisschen Adrenalin - wir haben Papa vorgelassen und er ist schnell durch den Parcours geturnt. 


Es ist echt Wahnsinn, wie unterschiedlich so ein Park bei Regen oder gutem Wetter erscheint. Picknick im Freien, Gesicht in die Sonne halten und einfach Spaß haben. Das war die Devise am zweiten Tag und davon hatten wir richtig viel. Amiria konnte gar nicht genug von Karussels, Rutschen oder Achterbahnen bekommen und die Stunden verflogen viel schneller, als erwartet. Wir sind nicht mehr dazu gekommen, uns eine Westernshow anzusehen und auch Zirkus und Theater haben wir nicht besucht. Dafür hätten wir dann in der Tat einen dritten Tag benötigt. 


Müde, aber glücklich haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Ich denke, dass wir wieder hinfahren werden, denn auch ein Tagesausflug lohnt sich von uns aus. 

Sonjas Fazit: Der Park und die Attraktionen waren perfekt für Kinder in Amirias Alter und ich denke, es wird ihr auch noch in den kommenden Jahren gefallen. Dann fallen die Kleinkinderattraktionen aber auch schon weg, was einige gewesen sind. Wir empfehlen das Safariland daher auf jeden Fall für Familien mit kleinen Kindern. Und tatsächlich auch diese Jahrezeit für einen Besuch. Es war zwar kalt, aber man kann sich ja dick einpacken. Und es gab einfach keine Schlangen und Wartezeiten, was ich besonders bei Kindern super finde. Denn nichts macht Kinder quengeliger, als wenn sie frieren oder warten müssen. Wir fanden es super im Park, haben eine tolle Familienzeit gehabt, für uns wieder einmal eine kleine Auszeit vom Alltag. Ein kleines perfektes Wochenende für uns!

Viele Grüße,

eure Sonja