Montag, 7. Januar 2019

Hochwertige Teesorten von Roberts Teehaus im Test

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Hallo ihr Lieben,

wer unserem Blog schon länger folgt weiß ja, wie sehr wir Tee lieben! Da schlägt wohl doch eine Menge Ostfriesenherz in uns. Doch natürlich gibt es bei uns nicht immer nur Ostfriesentee, sondern hochwertige Schwarztees aus aller Welt, aromatisierte Tees, welche mit Früchten, und und und....


Nun dürfen wir euch wieder einmal Tees vorstellen, nämlich die von Roberts Teehaus, einem kleinen Onlineshop für hochwertige Teesorten. Insgesamt bekamen wir 7 verschiedene Sorten zur Verfügung gestellt, die wir natürlich genau unter die Lupe genommen haben. Denn was gibt es Schöneres in der kalten Jahreszeit, als eine dampfend heiße Tasse Tee?

Glücklicherweise lag dem Päckchen auch eine Anleitung bei, wie man die Teesorten am besten zubereitet. Denn nur so kann man den perfekten Teegeschmack entfalten. Wer den Zettel verliert, findet allerdings auch alle Informationen noch einmal auf den Beutelchen.

Diese sind mit einem Druckverschluss verschlossen, so dass man sie nach der Entnahme von Tee prima wieder verschließen kann und der Tee dunkel und trocken gelagert wird. Nun möchten wir euch die unterschiedlichen Sorten vorstellen und euch den Geschmack ein wenig näher bringen.

Jasmin Pearls: Wie ihr auf dem Foto erkennen könnt, sind dies wirklich winzige Perlen, die unheimlich süß duften. Im heißen Wasser öffnen sie sich, wie kleine Blüten.


Der Tee riecht wirklich sehr intensiv blumig, eben nach Jasmin. Es ist ein recht exotischer, aber sehr natürlicher Duft, in den man seine Nase gerne tief eintauchen möchte. Der Geschmack ist auch wirklich blumig, je nach Dosierung der Blütenperlen etwas dezenter oder eben richtig jasminig. Eine leichte Bitternote haben wir auch wahrgenommen. Insgesamt scheint der Tee sehr bekömmlich zu sein. Ein idealer Tee für einen gemütlichen Nachmittag, bei dem man sich einfach einkuscheln und wohlfühlen möchte. Kaum zu glauben, aber bei den Jasmin Pearls handelt es sich um einen grünen Tee - und den mögen wir eigentlich gar nicht...


Ti Kuan Yin: Dieser Tee ist ein halbfermentierter Oolong-Tee, der eine gelb-grüne Farbe in der Tasse entwickelt. Er duftet sehr grasig, wie eine frische Heuwiese. Die Teeblätter sind ganz klein und fest. Der Tee soll nicht ganz so heiß aufgegossen werden. Wenn ihr ihn dann aufgegossen habt, nehmt ihr nach wie vor den grasigen Duft wahr. Der Tee ist sehr mild im Geschmack und auch im Magen sehr mild. Er schmeckt wirklich gut, auch wenn man eigentlich das Aroma von grünen Tees weniger mag.



Silbernadeltee: Silbernadeltee gehört zu den weißen Tees, darunter sogar zu den hochwertigsten Teesorten, die es gibt. Früher war dieser Tee tatsächlich nur dem Kaiser vorgesehen. Der Tee wird recht kühl aufgegosse und zieht verhältnismäßig lange. Der Tee hat eine silbrig-gelbe Farbe und sieht ein wenig aus wie getrocknete Tannennadeln. Der Name Silbernadeltee passt also perfekt! Der Geschmack ist unheimlich mild, leicht süßlich könnte man sagen. Für den Aufguss hätten wir sicherlich mehr Nadeln verwenden können, dann wäre der Geschmack etwas intensiver geworden.


Rooibos Super Grade Long Cut: Wie ihr sehen könnt, haben die Teeblätter wieder eine komplett andere Form und Farbe. Dieses Mal sind die fast rot-braun und so ist auch der Tee gefärbt. Wir haben vermutlich etwas zu intensiv dosiert, denn der Tee schmeckte sehr kräftig. Gesüßt haben wir noch mit ein wenig Honig, was den Geschmack des Tees sehr zur Geltung brachte. Beim Rooibos Tee gilt, dass er hochwertiger wird, je röter seine Farbe ist. Wie man sehen kann, ist der Tee wirklich dunkelrot, beinah braun. Da der Tee kein Koffein enthält, ist er einfach ein tolles Getränk für zwischendurch - oder ein Tee für größere Mengen, wenn man einen sehr kalten Tag erwischt hat!


Red Java Tee: Bei diesem Namen hätte ich ebenso rote Teeblätter erwartet, wie beim Rooibos Tee. Es sind aber ganz "normale", dunkle Teeblätter, die beinah süßlich-karamellig duften. Gießt man den Tee auf, erkennt man aber, woher der Name kommt, denn der Tee hat eine schöne rot-braune Farbe. Der aufgegossene Tee riecht für uns beinah malzig, immer noch ein wenig süß. Er soll besonders bekömmlich sein und nach Holz und Honig schmecken. Ein bisschen ist das tatsächlich auch so. Wir finden ihn sehr bekömmlich und lecker.


Gyokuro Asahi: Hier sieht und riecht man auf den ersten Blick, dass es sich um einen grünen Tee handelt. Die Teeblätter sind dunkelgrün und es duftet unheimlich nach Wald und Wiese, beinah ein wenig modrig. Tatsächlich bedeutet Gyokuro Asahi "edler Tautropfen" und gehört zu den hochwertigsten japanischen Teesorten. Getrunken wird er nämlich nur zu besonderen Anlässen. Ich bin einfach nicht so der Grüntee-Fan, daher ist er nicht mein Fall, aber man merkt deutlich, wie mild er ist. Er schlägt kein bisschen auf den Magen und tatsächlich schmeckte er mir hinterher deutlich besser, als ich das vom Geruch her erwartet habe. Ich finde es aber großartig, mich durch solch unterschiedliche Teesorten kosten zu können und einfach meine Favoriten zu finden.


Ciu Lu: Auf den ersten Blick nicht gleich als Grüntee erkennbar ist der Ciu Lu. Die Teeblätter sind sehr dunkelgrün, beinah braun-schwarz.  Diese dunkle Farbe kommt von der frühen Ernte im Jahr, wir auf der Website von Roberts Teehaus erläutert wird. Dagegen ist der Tee recht hell, beinah gelblich-grün. Ich hätte ihn tatsächlich auch dunkler erwartet, wieder eine Überraschung. Er riecht grasig, aber auch ein wenig süß wie ich fand. Der Geschmack war sehr dezent süß und leicht bekömmlich.


Auf der Website von Roberts Teehaus gibt es nur eine kleine, dafür aber hochwertige Auswahl an Teesorten. Das Probierpaket mit allen Sorten kostet 13,90 €. Damit erhaltet ihr einen sehr guten Überblick über das Sortiment und könnt euch richtig schön durchprobieren. Da sich alle Teeblätter auch für mehrfache Aufgüsse eignen, habt ihr auch lange etwas von eurem Tee.

Sehr hilfreich finden wir die vielen Zusatzinformationen, die man auf der Homepage findet. Hier wird die richtige Zubereitung und Aufbewahrung des Tees erläutert und auch wo dieser angebaut und hergestellt wird. Das finden wir sehr spannend, denn diese sind richtig informativ. Zum Beispiel zu welchen Anlässen der Tee getrunken wurde oder dass er nur für Kaiser oder ähnlich hochrangige Persönlichkeiten vorgehalten war.
Wir würden uns noch freuen, wenn aus der Verpackung des Tees hervorgeht, ob es sich um einen schwarzen oder grünen Tee handelt, denn das geht für uns nicht direkt daraus hervor. Diese Informationen findet man dann aber online.

Schaut man sich die Preise an, so sieht man schnell, dass diese nicht allzu hoch sind für den qualitativ hochwertigen Tee, den man dort erwerben kann. Das hat uns sehr positiv überrascht. Klar, manche sind natürlich auch teuer und leider nur in großen Portionen zu kaufen, aber rechnet man es auf 100g um, so ist es tatsächlich nicht so wild. Etwas kleinere Portionen wären aber in der Tat nicht verkehrt, ein ganzes Kilo Tee verbraucht man dann doch nicht so schnell.

Zahlen kann man bei Roberts Teehaus per Vorauskasse oder per PayPal, in Deutschland fallen pauschal 5,90 € Versandkosten an. Dafür wird mit DHL verschickt, was wir gut finden.

Wenn ihr aus so gerne Tees trinkt wie wir und vor allem auf hochwertige, ungewöhnliche Teesorten steht, die den puren Teegeschmack vermitteln, dann solltet ihr in Roberts Teehaus einmal vorbeischauen. Die Auswahl ist klein, aber sehr fein! Erwartet daher keinen Riesenshop mit zig Sorten oder aromatisierte Tees, Kräutertees oder ähnliches. Hier gibt es wertvolle, leckere Tees, die Teekenner voll auf ihre Kosten kommen lassen.

Auch wenn wir einige der Tees weniger mochten, weil uns Grüntee nicht unbedingt zusagt, so konnten wir doch wieder einmal wunderbar feststellen, dass ein Grüntee nicht gleich einem Grüntee ist. Duft und Geschmack unterscheiden sich doch so sehr, dass uns auch der eine oder andere grüne plötzlich deutlich besser gefallen hat, als wir vorher gedacht hätten. Und genau dafür ist das Testpaket wunderbar geeignet - man hat die Chance seinen eigenen Favoriten zu finden. Unser Highlight waren definitiv die Jasmin Pearls, denn so einen Tee hatten wir noch nie getrunken! Da können wir auch jedem nur empfehlen, das einmal auszuprobieren.

Nun ist es noch an uns, euch eine wunderschöne Winterzeit zu wünschen! Kuschelt euch ein, macht´s euch gemütlich und gönnt euch doch einfach einmal eine schöne Tasse Tee!

Viele Grüße,

Sonja & Carina

*Die Produkte wurden uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Sonntag, 30. Dezember 2018

Silvesterdeko selbstgemacht - Basteltipps für eure Party

Hallo ihr Lieben,

die Weihnachtstage liegen kaum hinter uns, da steht schon die nächste große Feierlichkeit ins Haus - die Nacht des Jahres: Silvester!
Und da unser Artikel von euch so viel angeklickt wurde, möchten wir ihn in diesem Jahr ein wenig ergänzen und geben euch für eure Silvesterparty 2018  natürlich wieder tolle neue Ideen, wie ihr euren Tisch oder die Wohnung dekorieren könnt. Dieses Jahr sind uns die Ideen erst Sonntag gekommen, sind also wirklich Super-Last-Minute zu basteln!

2018:
Da sich spontan Gäste angekündigt haben, wollten wir jeden Gast wieder eine kleine Aufmerksamkeit auf den Platz stellen. Zum Glück hat Dm am Hauptbahnhof bei uns wirklich immer geöffnet, außerdem McPaper, so dass wir Papier und Badesalz kaufen konnten.


Für die Geschenktüten braucht ihr:

Gelbes Tonpapier
Grünes Tonpapier
Rosa Tonpapier
Kleeblatt-Locher
Lieber, Schere, Lineal
Badesalz z.B. von Kneipp oder Tetesept

Das gelbe Tonpapier schneidet ihr auf ein Maß von ca. 30x13cm zu. Bei 18cm faltet ihr es nach oben und klebt die Seiten fest. Nun habt ihr die Tasche, in der das Salz versteckt wird.


Die Taschen könnt ihr dann nach Belieben dekorieren. Wir schnitten einfach einen grünen Streifen aus und lochten ein paar Kleeblätter.
Das Schwein ist im wahrsten Sinne des Wortes "frei Schnauze" entstanden. Den Kreis für das Schwein haben wir mit einem kleinen Teller gezeichnet, die Schnauze ist gelocht. Auch Augen und Ohren sind frei Hand gezeichnet. Man kann auch prima Wackelaugen verwenden. Das alles ging super schnell und war in etwa 10 Minuten gebastelt!
Diese kleinen Überraschungen könnt ihr entweder auf jeden Platz legen oder aber zum neuen Jahr verschenken.

2017:
Wieder einmal feiern wir Silvester zusammen, allerdings dieses Mal außer Haus, so dass wir Deko basteln wollten die schnell geht und sich leicht transportieren lässt. Die Super-Last-Minute-Idee sind glitzernde Teelichtgläser, die wunderbar auf dem Raclette-Tisch aussehen werden.
Diese sind in nicht einmal 10 Minunten fertig gestellt und ihr braucht nur wenige Materialien dafür.


Ihr braucht:
Teelichtgläser (zum Beispiel von IKEA oder leere Marmeladengläser)
Kleister
Pinsel
Glitzer in eurer Wunschfarbe
Haarspray

Nun überlegt ihr euch, wie viel Glitzer ihr auf den Gläsern auftragen möchtet. Entsprechend viel Kleister tragt ihr auf dem Glas auf. Um eine gleichmäßige Kante zu erreichen, könnt ihr ein Gummiband ums Glas spannen. Nachdem das Glas rundherum mit Kleber eingepinselt ist, beglitzert ihr es komplett. Den überschüssigen Glitzer klopft ihr ab. Nun könnt ihr das Glas trocknen lassen, denn es ist schon fertig. Zum Fixieren haben wir es nach dem Trocknen noch mit Haarspray eingesprüht.

Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder eine kleine Geschenkverpackung für Gastgeschenke überlegt, bei uns sollen kleine Raketen als Versteck für Schokolade dienen. Basis der Raketen sind Toilettenpapierrollen, daher ist es nicht ganz auf den letzten Drücker geeignet. Man muss doch ein paar Rollen zunächst leermachen.


Ihr braucht:
Toilettenpapierrollen (pro Person eine)
schwarzes Tonpapier
goldenes Tonpapier (in unserem Fall nutzen wir Tapetenreste)
Heißklebepistole und doppelseitiges Klebeband
Buchstabensticker oder Stempel
Embossing-Pulver (optional)

Zunächst schneidet ihr das schwarze Tonpapier auf Klorollen-Größe zu. Dabei kann man es leicht einrollen und setzt sich dann eine Markierung, an der man es abschneidet. Bei uns waren das etwa 10x15cm.
Die schwarze Pappe haben wir nun mit Punkten und Silvesterraketen bestempelt, man kann hier aber seiner Fantasie freien Lauf lassen und nutzt das, was vorhanden ist. Glitzerkleber, Bänder, Punkte oder ähnliches tun es auch. Mit doppelseitigem Klebeband sowie etwas Heißklebe wird die schwarze Pappe nun an der Rolle befestigt.

Für die Raketenspitze / Haube zeichnet ihr nun einen Kreis ins goldene Papier. Dazu nutzten wir eine umgedrehte Tasse, da könnt ihr frei die Größe wählen. Nach dem Ausschneiden wird der Kreis bis zur Mitte eingeschnitten. An dieser Stelle kommt wieder etwas Klebeband zum Einsatz, denn der Kreis wird nun zum Hütchen geklebt. Anschließend klebt ihr in mit Heißklebe auf eure Papprolle.

Wer mag, kann nun noch ein kleines Namensschild oder eine Wunschbotschaft für die Raketen erstellen. Dazu haben wir unsere goldene Pappe zu etwa 2x5cm zugeschnitten und mit einem kleineren schwarzen Stück beklebt. An dieser Stelle kommen unsere Schriftsticker zum Einsatz. Aber natürlich lässt sich dies auch als Platzkärtchen mit dem Namen des Gastes oder mit der Jahreszahl beschriften.


Wir haben uns als kleinen Appetizer und gleichzeitig Deko süße kleine Hefe-Schweinchen herausgesucht. Diese sind superschnell gebacken und machen auf eurem Silvesterbüffet echt was her! Zum Nachbacken findet ihr natürlich das Rezept hier:


Zutaten:
500g Mehl
1 Päckchen Hefe
250ml lauwarme Milch
60g geschmolzene Butter
60g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 Handvoll Rosinen

Ihr braucht außerdem:
1 Glas zum Ausstechen der Kreise
1 kleinen Rundausstecher für die Schnauze

Zunächst verrührt ihr das Mehl mit Hefe, Zucker und etwas lauwarmer Milch. Den lasst ihr etwas 15 Minuten gehen. Dann fügt ihr die restliche lauwarme Milch sowie die geschmolzene Butter und das Salz hinzu und knetet den Teig fertig. Den lasst ihr auch wieder gehen, bis er aufgegangen ist.
Nun wird der Teig auf eine etwa 1cm dicke Schicht ausgerollt und mit einem Glas Kreise ausgestochen. Oben schneidet ihr einen kleinen Schnitt in den Kreis und klappt die Ecken als Ohren um. Aus einem kleinen Ausstecher könnt ihr dann die Nasen-Kreise produzieren. Diese piekst ihr mit einem Zahnstocher zwei Mal ein. Nun wird das Schweinchen noch mit Ei eingepiselt und eine halbe Rosine als Augen eingelegt.
Zum Schluss backt ihr die Schweinchen bei 175°C Ober-/ Unterhitze für etwa 20 Minuten.

2016:

Dieses Jahr werden wir beide Silvester wieder einmal gemeinsam feiern, zusammen mit unseren Eltern fiebern wir auf Mitternacht hin. Neben leckerem Essen und guten Weinen spielt bei uns die Dekoration auch eine große Rolle. In diesem Jahr sind unsere Rollen aufgeteilt: Carina kümmert sich ums Essen, Sonja um die (Tisch-)Deko.


Wie sieht es bei euch aus? Dekoriert ihr zu Silvester eure Wohnung? Oder lediglich den Tisch? Oder macht ihr gar nichts? Viele werden sicherlich denken, dass man zu Weihnachten schon genug Geld für Dekoration ausgegeben hat. Stimmt auch! Aber wir zeigen euch gleich ein paar Bastelideen, die man auch mit kleinem Budget gut umsetzen kann.

Zunächst möchten wir zeigen, wie man schicke Bestecktaschen faltet, die sich dann ganz einfach verzieren lassen. Nebem dem Besteck bieten sie gleich Platz für ein paar Wunderkerzen, die kann man um Mitternacht gleich entzünden!


Ihr braucht:
Tonpapier in schwarz
Tonpapier in grau
goldene Bänder (schaut doch mal, ob von Weihnachten ein paar Schleifen übrig geblieben sind)
Schere
Kleber (wir nutzen hier das Maxi Power Tape von Tombow)
Stempel oder Schriftensticker

Zunächst schneidet ihr das schwarze Tonpapier auf eine Größe von 21cm x 24cm zu. Nun wird das Papier an der langen Seite in 3 Bereiche geteilt und gefalzt. Die Falz malt ihr bei 10cm und 20,5cm auf. Nun faltet ihr es so, dass die schmale Klebekante hinten liegt.

In den mittleren Teil wird nun ein Dreieck geschnitten, durch das man das Besteck gut sehen kann. Dabei messt ihr genau die Hälfte ab und macht bei 5cm Tiefe einen Punkt. Am saubersten lässt es sich schneiden, wenn ihr das Dreieck einzeichnet und dann abschneidet.

Nun wird die Bestecktasche zusammengeklebt. Jeweils am unteren Ende sowie an der Klebefalz wird Klebstoff aufgetragen. Auch hier ist der Kleberoller von Tombow, das Maxi Power Tape sehr hilfreich.

Für die Verzierung wird nun graues Tonpapier auf die Maße 10cm x 8cm zugeschnitten. Am unteren Rand des Papiers schneidet ihr mit einem Messer einen Ritz. Durch diesen werden später die Wunderkerzen gesteckt. Achtet beim Aufkleben des Papier unbedingt darauf, dass das Papier unterhalb des Schlitzes nicht festgeklebt werden darf. Setzt daher eure Klebepunkte nur am Rand.
Nun wird noch ein Stück goldenes Band zugeschnitten und ebenfalls aufgeklebt.
Den Schriftzug unten auf der Bestecktaschen haben wir gestempelt und mit Goldpuder embosst. Wer sich jetzt nicht gleich ein umfangreiches Stempelset zulegen möchte, findet Schriftsticker auch in jedem Bastelladen.

Ebenfalls zur Verzierung unserer Bestecktasche dienen die kleinen Glitzersternen-Spieße. Die sind total schnell gebastelt und sorgen für jede Menge Bling-Bling auf der Silvestertafel.


Ihr braucht:
dunkles Tonpapier (oder Pappreste)
Schere
Klebstoff
Zahnstocher
Glitzerpuder (zum Beispiel von Das Depot)

Die kleinen Sternchen sind wirklich unheimlich schnell gemacht! Wir haben uns eine passende Sternengröße bei Word gebastelt und ausgedruckt. Wer gut zeichnen kann, hat die Sterne aber auch ruckzuck selbst gemalt. Nun wird die Vorlage auf Pappe übertragen und die Sternen werden ausgeschnitten. Für jeden Spieß benötigt ihr 2 Sterne.


Für etwas dickere Sterne eignen sich übrigens hervorragend alte Pappkartons vom Online-Weihnachtsshopping... Da würden wir dann allerdings beide Seiten beglitzern.


Nun braucht ihr ein leeres Blatt Papier, welches ihr in der Mitte faltet. Dieses dient zur Unterlage der Sterne und sorgt dafür, dass überschüssiger Glitzer wieder in eurem Döschen landet. Die Sterne werden kräftig mit Kleber eingeschmiert. Wir haben dazu das Multi Talent Liquid von Tombow genutzt, welches über eine dünne und eine breitere Klebeseite verfügt. Damit kann man die Sterne komplett einschmieren.
Nun streut ihr großzügig den Glitzerpuder über die Sterne. Nach dem Trocknen können diese abgeklopft werden und der überflüssige Glitzer landet wieder in der Dose.


Zum Schluss werden die anderen Hälften der Sterne mit Kleber benetzt, ein Zahnstocher daraufgelegt und mit der Glitzerhälfte zusammengedrückt - fertig!

Natürlich spielen kleine Gastgeschenke auch eine wichtige Rolle. Jeder Gast soll an seinem Platz eine kleine Aufmerksamkeit vorfinden. Wir haben uns für rosa Glücksschweinchen entschieden, die in ihrem Bauch ein Ferrero Rocher aufgewahren.


Ihr braucht:
rosa Tonkarton
grünes Tonpapier
Kleeblatt-Locher
Papier und Bleistift
schwarzer Filzstift
Schere
Klebstoff
grünes Schleifenband
Locher
Lochzange
Ferrero Rocherkugeln

Zunächst müsst ihr euch die Schablone für das Schweinchen fertigen. Die Druckvorlage schicken wir euch auf Wunsch gerne zu. Schneidet diese aus und übertrag sie auf den rosa Tonkarton. Die Konturen werden mit der Schere ausgeschnitte, die Beine am besten mit dem Messer.
Für das Ringelschwänzchen macht ihr ein Loch mit der Lochzange.
Nun locht ihr aus grünem Tonpapier die Kleeblätter aus und klebt sie in die Mitte des Schweins. Für die Augen haben wir aus weißen Papier Konfetti gelocht. Dies lässt sich mit dem Glue Pen von Tombow hervorragend auftragen, denn man braucht nur eine ganze kleine Menge Klebstoff. Mit schwarzem Filzstift werden Augen und Mund aufgemalt.
Nun werden die Seiten des Schweinchens oberhalb der Füße hochgeklappt. Haltet die Teile oben zusammen und locht durch beide gemeinsam durch.
Nun braucht ihr noch einen Klecks Kleber, um die Rocherkugel in der Mitte zu befestigen. Zu guter letzt wird das Schweinchen oben mit grünem Schleifenband zugeknotet. Sind die nicht niedlich???
 

Jetzt möchten wir euch noch ganz schnell zeigen, was bei unserem letzten gemeinsamen Silvester auf dem Tisch stand: für jeden eine kleine Sektflasche aus Papier, die ebenfalls mit einer Leckerei gefüllt war. Auch die sind richtig schnell gemacht...


Wir wünschen euch einen traumhaften Jahreswechsel, eine schöne Silvesterzeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Eure Sonja & Carina

*Die Produkte von Tombow wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Freitag, 28. Dezember 2018

Kinderwagen, Tragetuch oder Babytrage - Welches Fortbewegungsmittel ist das Beste für mein Kind?

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Hallo ihr Lieben,

werdet ihr vielleicht in Kürze Eltern? Oder seid gerade Eltern geworden? Und stellt ihr euch auch oft die Frage, wie ihr mit eurem Zwerg von A nach B kommt? Welches "Fortbewegungsmittel" ist für die Kleinen das Beste? Was hilft uns Eltern weiter? Eins vorweg: bei uns gibt es kein entweder oder, für uns ergänzen sich Kinderwagen, Tragetuch und Babytrage. Warum und wieso möchten wir euch in diesem kleinen Artikel näherbringen.


Kinderwagen
Für uns stellte sich erst gar nicht die Frage, ob wir einen Kinderwagen kaufen sollten oder nicht. Natürlich wollten wir! Denn so "reist" das Kleine komfortabel durch die Gegend, kann darin schlafen und man kann auf zahlreichen Spaziergängen gemütlich den Kinderwagen schieben.


Doch nach welchen Kriterien sollte man den Wagen aussuchen? Schlicht nach der Optik oder einer speziellen Marke? Der Kinderwagen als Accessoire?
Das kam bei uns nicht in Frage, denn für uns war ein Auswahlkriterium, dass der Wagen zusammengeklappt in unseren Kofferraum passen musste. Und möglichst noch ein Wasserkasten und noch besser der eine oder andere Koffer für den Weg in den Urlaub.
Da wir beide recht groß sind, war das zweite Kriterium, dass der Kinderwagen keine Stange zwischen den Hinterrädern haben darf, da große Menschen oftmals dagegen treten. Tatsächlich schränkten diese beiden Kriterien die Auswahl auf zwei Modelle ein: der Moon und der Salsa 4 der Firma ABC Design. Bei letzterer hatten wir auch einen Test der Stiftung Warentest gelesen, der besagte, dass hier die wenigsten krebserregenden Stoffe im Wagen verarbeitet sind. Die Entscheidung fiel uns also sehr leicht! Und im Internet fanden wir noch ein echtes Schnäppchen, was den Salsa 4 anging. Wir sind wirklich zufrieden mit diesem Kinderwagen und der Qualität von ABC Design.

Deshalb nehmen wir auch gerne an der Social Media Botschafter Aktion von Brandsyoulove und ABC Design teil und hoffen auf den Gewinn eines nagelneuen Condor Air Kinderwagens oder eines tollen Wickelrucksackes.


Bitte macht euch die Auswahl beim Kauf eines Kinderwagens nicht leicht und setzt neben optischen Kriterien auch praktische fest. Unser Tipp: fahrt mit dem Auto zu einem Babyladen und probiert aus, welche Kinderwagen sich praktisch verladen lassen. Das hat uns wahnsinnig bei der Entscheidung geholfen!

Erst im Nachhinein haben wir noch ein weiteres wichtiges Entscheidungsmerkmal kennengelernt. Achtet darauf, dass sich der Sportsitz hinlegen lässt. Denn unser Kind war beispielsweise sehr groß und musste schon früh in den Sportsitz "umziehen". Sitzen konnte sie zu dem Zeitpunkt allerdings noch lange nicht. Daher war es wichtig, dass man diesen fast waagerecht einstellen konnte.

"Tragen ist Liebe" - mit diesem Slogan wird in den sozialen Medien Eltern ein schlechtes Gewissen gemacht - finden wir zumindest. Ich liebe mein Kind doch nicht weniger, wenn ich es im Kinderwagen durch die Gegend schiebe! Mein Kind liegt wirklich viel im Kinderwagen, was ich beim Spazierengehen oder Einkaufen einfach praktisch finde. Aber ab und an greife ich auch gerne auf eine der beiden Tragevarianten zurück, die ich euch gerne hier vorstellen möchte.


Tragetuch
Ich wollte nie eine der Muttis mit Tragetuch sein. Die waren mir irgendwie alle zu Öko, warum weiß ich gar nicht. Vielleicht lag es an den bunten Hippie-Tüchern, mit denen die hier rumlaufen. Aber kurz vor der Geburt meiner Tochter kam mir doch die Idee, ein Tuch zu kaufen. Praktischerweise fand ich bei Ebay Kleinanzeigen in direkter Nachbarschaft ein Tragetuch von Hoppediz. Im schlichten Blau! Die Anleitung der Tragevarianten dabei habe ich bis heute nicht verstanden. Aber meine Hebamme zeigte mir schnell eine einfache Variante, die ich bis heute nutze.
Gerade in den ersten Wochen war unser Tuch Gold wert. Die Kleine konnte sich darin einkuscheln, hat unsere Wärme und den Herzschlag gespürt und ich hatte beide Arme frei. Damit konnte ich arbeiten, schreiben, Wäsche aufhängen. Super praktisch! Und eigentlich war das Tuch ein Garant fürs Schlafen!
Der Nachteil zeigte sich einige Wochen später - als der Jahrhundertsommer ausbrach. Amiria und ich waren schweißgebadet, wenn ich sie im Tuch durch die Gegend trug. Somit habe ich es den kompletten Sommer nicht genutzt und bin daher auf die Trage ausgewichen.
Mittlerweile nutze ich das Tuch wieder gerne, das Baby ist bei mir, kann in der Gegend herumgucken und manchmal schläft sie an meiner Brust ein.
Ein 10-Kilo-Baby zu schleppen ist aber nicht immer einfach und ich kann verstehen, wenn man das nicht unbedingt machen möchte!


Babytrage
Ich besitze die Babytrage von Manduca. Diese habe ich von meiner Schwägerin geerbt, es ist also absoluter Zufall, dass es diese geworden ist. Wir nutzten sie erst, als Amiria schon ein paar Monate alt war, da sie sie am Anfang überhaupt nicht mochte. Auch den Neugeborenen-Einsatz fand sie doof und schrie jedes Mal, wenn sie in die Trage sollte.
Der Nachteil dieser Trage ist das Band, welches man auf dem Rücken schließen muss. Da kommt man alleine gar nicht dran. Auch das Spannen der Gurte funktioniert nicht besonders gut. Das kann allerdings auch daran liegen, dass das Produkt schon älter ist.
Der Vorteil war in diesem Sommer auf jeden Fall, dass es sehr luftig war. Auch Bahnfahren mache ich damit gerne, denn in die alten nicht-barrierefreien Bahnen komme ich ohne Hilfe mit dem Kinderwagen gar nicht hinein.
Die Trage kann auch auf dem Rücken getragen werden, so dass die Babys gut herumschauen können. Das ist überhaupt der größte Vorteil: Amiria liebt es, einfach in der Trage zu sitzen und die Umgebung zu beobachten. Das klappt liegend im Kinderwagen einfach nicht so gut.
Da ich mit dieser Trage nicht ganz so zufrieden bin, überlege ich, eine Trageberatung im örtlichen Babymarkt zu besuchen. Die können mir vielleicht auch einen Tipp geben, wie ich das Ding alleine anziehen kann. Das artet bei mir nämlich immer in Stress aus!

Ihr seht, ich nutze gerne alle Fortbewegungsvarianten für Babys. Manchmal ist das eine praktischer als das andere, manchmal nehme ich sogar die Manduca unten im Kinderwagen mit, um gegebenenfalls wechseln zu können. Denn körperliche Nähe ist manchmal sehr wichtig. Besonders in diesem Sommer war ich dankbar für meinen Kinderwagen. Da konnte das Baby teilweise einfach nur im Body chillen - Körperwärme wäre für uns beide ganz schrecklich gewesen.
Lasst euch bitte kein schlechtes Gewissen machen, wenn ihr euch gegen Tragevarianten entscheidet. Sie sind sicherlich toll für euer Baby - aber es gibt einfach auch Babys, die das nicht mögen. Oder Mütter, denen ihr Baby einfach zu schwer ist ;) Kenne ich gar nicht, das Problem....
Ich für mich bevorzuge das Tuch, was aber daran liegt, dass ich mit meiner Manduca nicht gut klarkomme. Amiria mag beides, sie liebt es, bei mir zu sein. Aber auch ihren Kinderwagen findet sie prima. Da kann sie schlafen, spielen und gucken, was ich so mache, während ich sie schiebe.
Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen helfen. Ich musste feststellen, dass Beratung an diesem Punkt eine sehr große Hilfe ist. Egal ob von eurer Hebamme, dem Babymarkt oder sogar Tipps von Freunden. Es hat uns viel Try and Error erspart, viel Geld und hat vor allem dazu geführt, dass wir mit allen unseren Einkäufen sehr zufrieden sind!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Fortbewegen mit euren Zwergen!

Viele liebe Grüße,

eure Sonja

Freitag, 21. Dezember 2018

Combiotik Folgemilch 2 von HIPP im Test

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Hallo ihr Lieben,

wieder einmal gab es etwas zu testen für unser Testbaby Amiria. Sie durfte die Combiotik Folgemilch 2 von HIPP ausprobieren. Diese Milch soll der Muttermilch nachempfunden und für Kinder ab dem 6. Monat geeignet sein. Sie ist als Ergänzung zur Beikost zu nutzen.


Praktisch finde ich die Verpackung der Milch, das habe ich bei den Verpackungen der Milch, die ich vorher probiert habe, noch nicht gesehen. Der Deckel lässt sich wieder zuklappen, so dass man das Milchpulver hygienisch verschließen kann. Oben im Deckel gibt es sogar eine Aufbewahrungsmöglichkeit für den Dosierlöffel. Das finde ich prima, denn den suche ich permanent!


Vergleicht man das Milchpulver der Combiotik Milch mit der Pre-Milch, die ich sonst nutze, erkennt man auf den ersten Blick große Unterschiede. Das Pulver ist deutlich gelber, etwas gröber und irgendwie klebriger. Dadurch soll die Milch aber sämiger sein und das Baby länger sättigen. Das kann ich bislang noch nicht bestätigen. Normalerweise braucht Amiria 2 kleine Flaschen Milch pro Nacht, denn sie wacht immer nur dann auf, wenn sie richtig großen Hunger hat. Seitdem wir die 2er Milch nehmen, sind es teilweise schon 3 Flaschen, die wir ihr zubereiten. Das finde ich sehr viel, auch die Abstände sind deutlich kürzer geworden.


Amiria trinkt die Milch gerne, bislang konnte ich da bei gar keiner Milch Unverträglichkeiten feststellen oder ihr schmeckte etwas nicht. Da ist sie glücklicherweise sehr unkompliziert. Die Zubereitung der Milch ist komplett einfach. Wasser kochen, Pulver nach Dosierungsempfehlung ins Fläschchen geben, mit Wasser aufgießen, schütteln - fertig! Das klappt auch sehr gut, das Pulver löst sich komplett auf. Die Milch ist in der Tat etwas cremiger, als Pre-Milch. Unser Tipp für die Nacht: kocht euch am Abend Wasser auf, füllt es in eine Pump-Thermoskanne und ihr habt nachts blitzschnell eure Babymilch zubereitet. Das klappt auch mit der Combiotik-Milch sehr gut.

Der Stuhl des Babys soll sich auch wieder verändern, eher wieder so, wie der aus der Stillzeit. Auch das konnten wir nicht beobachten. Lediglich vermehrtes Ausspucken konnten wir immer wieder sehen, das hatte sich eigentlich schon wieder komplett gelegt. Solche "Rückschritte" kann ich nicht unbedingt gebrauchen und auch ruhige Nächte sind mir natürlich sehr wichtig!

Sonjas Fazit: Da meine Hebamme mir geraten hat, im ersten Lebensjahr lediglich Pre-Milch oder 1er-Milch zu verwenden, würde ich das Produkt nicht nachkaufen. Da Amiria außerdem auch die günstige Milch vom Drogeriemarkt verträgt und gerne trinkt, spare ich mir doch lieber die paar Euro pro Packung, denn der Preisunterschied ist schon recht groß. Wirklich durchdacht finde ich die Verpackung der Milch. Ich hoffe, diese nutzt HIPP auch genauso bei der Premilch, die es ja ebenfalls von dieser Marke zu kaufen gibt.

Viele Grüße,

eure Sonja

*Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*