Donnerstag, 11. Juni 2026

GEHWOL Rangezoomt: Hydroaktive Füße - was wir nicht nur im Sommer gegen Schweißfüße tun können

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Hallo ihr Lieben,

endlich stand wieder ein #gtcrangezoomt auf dem Programm, dieses Mal im Fokus: die sogenannte hydroaktive Haut. Gemeint ist damit Haut, die durch eine erhöhte Schweißproduktion besonders beansprucht wird. Ein Thema, das gerade im Sommer viele Menschen betrifft. Zusätzlich dazu haben wir über Nagelpflege gesprochen.


Im Rahmen des Meetings wurden verschiedene Produkte von GEHWOL med vorgestellt. Die medizinische Hautpflegemarke hat kürzlich ebenfalls einen Relaunch erhalten und präsentiert sich nun deutlich cleaner und medizinischer. Der Asklepiosstab im Design unterstreicht den klinischen und professionellen Anspruch der Marke. Gefällt mir gut und passt zum generellen Markenrelaunch von GEHWOL.

Nicht nur im Sommer ein Problem: Schwitzende Füße

Schwitzende Füße sind zunächst etwas völlig Normales. Unsere Füße besitzen besonders viele Schweißdrüsen, weshalb sie bei hohen Temperaturen, körperlicher Belastung, hormonellen Veränderungen oder auch bestimmten Erkrankungen verstärkt schwitzen können.

Der Schweiß selbst ist dabei meist geruchslos. Erst wenn Bakterien ins Spiel kommen, entsteht der typische unangenehme Fußgeruch. Gleichzeitig bringt dauerhaft feuchte Haut weitere Herausforderungen mit sich: Die Haut weicht auf, verliert an Stabilität und wird anfälliger für Keime, Pilze und kleine Verletzungen. 

Besonders zwischen den Zehen und an den Nägeln kann dies zu Problemen führen. Aus eigener Erfahrung kenne ich das nur zu gut. Nach intensiven Sporteinheiten oder längeren Tagen unterwegs entstehen bei mir immer wieder kleine wunde Stellen, weil die Haut durch die ständige Feuchtigkeit stärker belastet wird. Und die jucken dann oder schmerzen unangenehm.

Interessant fand ich auch den Hinweis, dass dauerhaft überbeanspruchte und aufgeweichte Haut langfristig sogar wieder trocken werden kann. Die Hautbarriere wird geschwächt, wodurch neue Probleme entstehen können.

Nagelpflege für Pflegemuffel

Ein weiterer Schwerpunkt des Meetings war die Nagelgesundheit. Gerade Sportlerinnen und Sportler kennen das Problem: Die Füße werden regelmäßig gepflegt, die Nägel hingegen oft vernachlässigt.

Dabei leisten gesunde Nägel weit mehr, als nur gepflegt auszusehen. Sie schützen die Zehen, sollten elastisch bleiben und helfen dabei, Druckbelastungen besser auszugleichen. Werden Nägel nicht ausreichend gepflegt, können sie rissig werden, ihren Glanz verlieren oder anfälliger für Entzündungen und eingewachsene Nagelränder werden. Kenne ich auch nur zu gut, diese Probleme. Von engen Schuhen im Büro, vielem Laufen oder (in meinem Fall) einem harten Hockeyball verändern sich die Zehennägel. Und das kann sehr unangenehm sein, sowohl vom Gefühl her, als auch optisch. 

Moderne Nagelpflege setzt deshalb nicht nur auf die Behandlung bestehender Probleme, sondern auch auf Prävention. Ziel ist es, die Nägel zu stärken, ihre Regeneration zu unterstützen und sie langfristig widerstandsfähiger zu machen.

Wie immer in einem #gtcrangezoomt gab es auch in diesem Meeting ein kleines Unboxing und wir durften uns über drei Produkte und ein Goodie freuen. Und die möchte ich euch hier gleich vorstellen: 

GEHWOL med Deo Creme

Die GEHWOL med Deo Creme richtet sich vor allem an Menschen, die Fußgeruch reduzieren möchten. Sie enthält unter anderem Manukaöl-Extrakt und Zinkoxid, wirkt entzündungshemmend und unterstützt das natürliche Hautmikrobiom. Die Creme zieht schnell ein, hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl und soll bis zu 24 Stunden wirken.

Besonders positiv ist mir der angenehme Duft aufgefallen. Die Creme macht die Haut weich und kann gleichzeitig dazu beitragen, Keime zu reduzieren und Fußpilz vorzubeugen. Ich habe sie sogar bereits an den Waden ausprobiert und mag das Gefühl, meine Füße und Beine nach einem langen Tag damit zu pflegen. 

Nicht im Paket enthalten, aber uns trotzdem vorgestellt wurde die Antitranspirant Lotion. Während die Deo Creme vor allem gegen Geruch wirkt, setzt die Antitranspirant Lotion direkt bei der Schweißbildung an. Die enthaltenen Wirkstoffe reagieren mit Bestandteilen des Schweißes und reduzieren so die Schweißmenge - sie "stopfen" sozusagen die Schweißporen. 
Dadurch bleibt die Haut trockener, quillt weniger auf und die Grundlage für unangenehmen Geruch wird reduziert. Je nach Bedarf können Deo Creme und Antitranspirant Lotion auch miteinander kombiniert werden.

GEHWOL med Nagelweichtinktur

Besonders neugierig bin ich auf die Nagelweichtinktur. Sie wurde entwickelt, um verhornte Bereiche des Nagels gezielt aufzuweichen, ohne die umliegende Haut zu reizen. Gleichzeitig kann sie helfen, Druckbeschwerden zu reduzieren und eingewachsenen Nägeln vorzubeugen.

Durch die Anwendung wird der Nagel nach und nach weicher und lässt sich leichter schneiden. Das kann die Belastung auf das umliegende Gewebe deutlich verringern.

Für mich ist dieses Produkt richtig interessant, da einer meiner Zehennägel nach einer Hockeyverletzung nur noch teilweise vorhanden ist. Ich bin daher sehr gespannt, welche Erfahrungen ich mit der Tinktur machen werde - ob vielleicht mein richtig hässlicher krüppeliger Nagelrest wieder zu wachsen anfängt. 

GEHWOL med Nagel- und Hautschutzstift

Der Nagel- und Hautschutzstift überzeugt mich vor allem durch seine einfache Anwendung. Ähnlich wie ein Filzstift lässt er sich präzise und hygienisch auftragen und eignet sich dadurch auch hervorragend für unterwegs. Ich male damit die Nägel wirklich an, wie mit einem Filzstift. Ich habe dann noch meine Nägel noch ein wenig massiert, damit es besser einzieht. 

Der Stift enthält pflegende Inhaltsstoffe sowie ein Anti-Pilz-Mittel und kann bei brüchigen und spröden Finger- und Fußnägeln eingesetzt werden. Praktisch sind zudem die drei mitgelieferten Ersatzspitzen, so ist er richtig ergiebig. Für eine optimale Pflege empfiehlt sich die Anwendung auf der unlackierten Nagelplatte, man könnte ihn aber, für die Nagelhaut, auch in Kombination mit Nagellack verwenden.

Das Meeting hat erneut gezeigt, wie wichtig eine individuelle und regelmäßige Fußpflege ist. Gerade im Sommer oder bei sportlicher Aktivität lohnt es sich, die Pflege an die Bedürfnisse der Haut anzupassen.

Mein wichtigstes Learning: Probleme erst gar nicht entstehen zu lassen. Eine gute Pflegeroutine dient nicht nur dazu, Beschwerden zu behandeln, sondern kann viele Probleme bereits im Vorfeld verhindern.

Für mich gehört die Fußpflege inzwischen zu den kleinen Routinen, die ich bewusst in meinen Alltag integriere und je nach Jahreszeit anpasse. Unsere Füße tragen uns schließlich jeden Tag durchs Leben – Grund genug, ihnen etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Und er recht meinen Zehennägeln...

Die Produkte von GEHWOL med sind in Apotheken sowie bei Fußspezialisten erhältlich.

Viele Grüße,

 eure Sonja

*Die Produkte wurden mit im Rahmen eines Produkttests kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.* 

Freitag, 5. Juni 2026

Buchtipp: Die Honigfrauen - Ein Sturm zieht auf von Mirjam Müntefering

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Hallo ihr Lieben, 

ich liebe historische Romane - und wenn sie dann noch in einem mir bekannten Setting spielen, finde ich es besonders großartig. Daher habe ich mich sehr gefreut, den ersten Band der Duologie "Die Honigfrauen" von Mirjam Müntefering lesen zu dürfen. Und das so kurz, nachdem ich sie bei einem Schreibworkshop zum "Tag des Buches" persönlich kennenlernen konnte. Eine sehr sympathische Autorin, hier ein sehr sympathisches Buch geschrieben hat, was im nahen Wuppertal spielt. 


"Die Honigfrauen – Ein Sturm zieht auf“ von Mirjam Müntefering ist der Auftakt einer historischen Familiensaga, die Anfang des 20. Jahrhunderts im bergischen Elberfeld, einem Teil des heutigen Wuppertal, spielt. Im Mittelpunkt steht die angesehene Konditorfamilie Honig, deren Leben von Traditionen, familiären Verpflichtungen und gut gehüteten Geheimnissen geprägt ist und die wir im Laufe der Geschichte aus zahlreichen Perspektiven kennenlernen werden. 

Irma, Enkelin des Konditormeisters Ludwig Honig, ist eine der Protagonistinnen. Und während sie trotz ihrer körperlichen Einschränkung voller Lebensfreude in die Zukunft blickt, verstirbt ihr geliebter Großvater und hinterlässt der Familie den Scherbenhaufen seines Lebens. 

So hat Ludwig nicht nur Zeit seines Lebens eine Liebschaft finanziert, sondern auch eine verhängnisvolle Investition getätigt, die die Familie an den Rand des finanziellen Ruins bringt. 
Aber nicht nur Irma wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus, auch ihre bislang so kühle Großmutter Auguste, die ebenfalls ein Geheimnis zu hüten scheint, setzt sich für die Rettung ihrer Familientradition ein. 
Doch dann taucht auf einmal Harriet, die uneheliche Tochter Ludwig, bei ihnen auf und fordert einen Teil ihres Erbes ein… 

Schon die ersten Kapitel haben mich vollkommen in die Geschichte hineingezogen. Mirjam Müntefering gelingt es hervorragend, ihre Figuren lebendig werden zu lassen. Die einzelnen Kapitel sind jeweils verschiedenen Charakteren zugeordnet, sodass man schnell einen Zugang zu ihren Gedanken, Sorgen und Hoffnungen findet. Besonders gefallen hat mir dabei, wie unterschiedlich die Figuren angelegt sind und wie glaubwürdig sie wirken. 

Ein großes Plus des Romans ist für mich die historische Atmosphäre. Die Autorin verwebt zahlreiche Details aus der damaligen Zeit in die Handlung. Besonders die Beschreibungen von Elberfeld und der noch jungen Wuppertaler Schwebebahn haben mir große Freude bereitet. 
Die Orte werden so anschaulich geschildert, dass man sie förmlich vor sich sehen kann, ohne dass die Beschreibungen jemals zu ausführlich wirken. Mit ihrer Liebe zum Detail macht sie die Geschichte unheimlich erlebbar. 

Besonders ans Herz gewachsen ist mir Irma. Trotz ihrer Lähmung begegnet sie dem Leben mit bemerkenswertem Optimismus und einer ansteckenden Lebensfreude. Man möchte sie auf ihrem Weg begleiten und wünscht ihr von Herzen nur das Beste. 
Aber auch Auguste gehört für mich zu den stärksten Figuren des Romans. Nach außen wirkt sie streng, kontrolliert und manchmal beinahe gefühlskalt. Doch je mehr man über sie erfährt, desto deutlicher werden die Verletzungen und Enttäuschungen, die sie geprägt haben. Ihre Geschichte hat mich besonders berührt und gehört für mich zu den emotionalen Höhepunkten des Buches. 
Überhaupt lebt der Roman von seinen Figuren und den vielen kleinen Geschichten, die sich zwischen den Zeilen entfalten. Familiengeheimnisse, gesellschaftliche Zwänge und persönliche Sehnsüchte greifen ineinander und ergeben ein stimmiges Gesamtbild. 

Manche Entwicklungen sind zwar früh zu erahnen, doch das hat meinen Lesegenuss keineswegs geschmälert. Im Gegenteil: Es war schön zu sehen, wie sich Vermutungen bestätigen und die Geschichte ihren Lauf nimmt. 
Der Erzählstil ist dabei angenehm flüssig und sehr gefühlvoll. Die Handlung entwickelt sich zügig, ohne gehetzt zu wirken, und immer wieder sorgen kleine Details und Beschreibungen dafür, dass die Figuren und der Handlungsort besonders authentisch erscheinen. Dadurch liest sich das Buch erstaunlich schnell, obwohl es keineswegs oberflächlich oder einfach geschrieben ist. 

Am Ende bleiben zahlreiche Fragen offen, was angesichts des ersten Bandes einer Duologie nicht überrascht. Dennoch hätte ich am liebsten sofort weitergelesen. Die Entwicklungen rund um die Familie Honig, ihre Beziehungen und die verschiedenen Geheimnisse machen neugierig auf die Fortsetzung. 

„Die Honigfrauen – Ein Sturm zieht auf“ ist ein atmosphärischer, berührender historischer Roman mit starken Figuren und viel Herz. Wer Familiensagas, historische Schauplätze und emotionale Geschichten voller Geheimnisse und menschlicher Schicksale mag, wird hier bestens unterhalten. Für mich war das Buch ein echtes Lesevergnügen – und die Wartezeit bis zum zweiten Band wird lang.

Viele Grüße,

eure Sonja

*Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.* 

Montag, 20. April 2026

Kneipp Men 3in1 Duschgele - ein Moment wie ein Wasserfall

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Hallo ihr Lieben,

vielleicht habt ihr sie in den letzten Wochen auch schon bewusst wahrgenommen, etwa im Fernsehen oder auf Plakatwänden: die Werbekampagne von Kneipp für die MEN 3in1 Duschgele. Die sind auch bei uns zum Testen eingetroffen und wir möchten sie euch gerne ganz in Ruhe vorstellen. 

Manchmal entstehen die besten Ideen genau dann, wenn man einfach mal rausgeht. Ohne Plan, ohne perfektes Setup – dafür mit frischer Luft, dem Rauschen von Wasser und einem Moment, der sich nach echter Auszeit anfühlt.
Für unseren aktuellen Produkttest der Kneipp Men Duschen habe ich genau das auch gemacht: Die vier Varianten Energie, Startklar, Sport und Sensitiv wurde in den Rucksack gepackt und durften mit nach Draußen ab in die Natur! Auf der Suche nach Inspiration, dem perfekten Fotomotiv und Entspannung. Ich denke, dass ich diesen Ort gefunden habe:  – ein Wasserfall, zwar künstlich angelegt, aber dennoch kühl, kraftvoll und gleichzeitig beruhigend.

 

Ein Wasserfall ist für mich mehr als nur fließendes Wasser. Er ist kraftvoll, energetisch, manchmal auch eim kleines bisschen magisch. Wasserfälle symbolisieren für mich Stärke, Regeneration und das fortwährende Gefühl, immer Neues entstehen zu lassen. 

Genau diese Eigenschaften können wir im Alltag doch auch ab und an gebrauchen, oder? Schließlich gibt es auch bei uns, ähnlich einem Wasserfall, oft die Momente ohne Stillstand. Ohne Innehalten. Ohne Pausen zum Durchatmen. 

Mir schenken Duschen oft dieses Gefühl. Auch hier fällt Wasser, ähnlich dem Wasserfall. Es ist erfrischend, reinigend, belebend. Es kann wärmend und umhüllend sein oder kühl und aktivierend. Umso wichtiger sind die passenden Düfte, die diese Gefühle noch verstärken können.  

Energie – der Frischekick der Natur

Die Variante Energie passt besonders gut zum Setting Wasserfall. Der Duft nach Blutorange und Schwarzem Pfeffer wirkt besonders erfrischend und belebend. Er ist fruchtig-herb, ein Duft, der besonders am Morgen herrlich ist und wach macht. Für mich leicht scharf, aber sehr aromatisch und einfach mal etwas anderes. 

Ein Neustart anstelle von Routine. Ein Moment, in dem man einmal tief durchatmet und kurz alles andere ausblendet.

Startklar – bereit für alles, was kommt

Startklar macht genau das, was der Name verspricht. Frisch, aktivierend und mit einem leichten Motivationsschub. Lemongras und Guarana verbreiten gute Laune, ebenso wie die helle Farbe auf der doch edel wirkenden Verpackung. Die Wassertropfen versprechen direkt eine Abkühlung. 

Ein Duft, der begleitet, wenn man gedanklich in Bewegung kommt.

 

Sport – direkt und unkompliziert

Sport, bei uns ein absolut wichtiges Thema um fit und erfrischt zu sein. Gerade draußen, wo Bewegung und Natur zusammenkommen, passt dieses Duschgel besonders gut. Es vermittelt das Gefühl, alles Überflüssige hinter sich zu lassen und wieder klar zu werden. Der Duft von Rosmarin und Menthol vermittelt eine eisige Frische, die auch erst einmal auf der Haut zu spüren ist und sportlich-erhitzte Körper schnell herunterkühlt. Eisig, frisch, aktivierend - wie unser Wasserfall in der Natur. 

Sensitiv – In der Ruhe liegt die Kraft

Sensitiv bildet den Gegenpol. Während der Wasserfall laut und kraftvoll ist, bringt dieses Duschgel Ruhe und Ausgleich. Der Duft ist zurückhaltend und angenehm. Er wirkt nicht aufdringlich, sondern unterstützt eher einen Moment der Entspannung. Aloe Vera ist nicht nur entspannend für den Kopf, sondern beruhigend für die Haut - besonders sensitiv für alle, die es gerne mal ruhiger mögen. 

Sonjas Fazit: 
Vier Duschgele, vier unterschiedliche Wirkungen und ein Fotomotiv, dass viele kleine Gedanken zu den Duschgelen ausgelöst hat. Was der Wasserfall in der Natur tut, kann meine Dusche zu Hause für mich tun: reinigen, beleben, entspannen... 
Manchmal braucht es nicht viel. Ein bisschen Wasser, ein bisschen Natur und die Bereitschaft, den Moment bewusst wahrzunehmen.

 

Welcher Duft ist euer Favorit und warum? Ich bin sehr gespannt auf eure Meinung!

Viele Grüße,
 
eure Sonja
 
*Die Produkte wurden mir für einen Produkttest kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder* 

 

Freitag, 10. April 2026

Buchtipp: Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher


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Hallo ihr Lieben,

kennt ihr Bücher, die einen mitten ins Herz treffen? Genau das ist mir mit "Der Sommer, der uns blieb" von Greta Herrlicher passiert, einem Roman, der nicht nur inhaltlich wunderschön ist. Das zauberhaft spätsommerliche Cover, der passende Farbschnitt, die bunten Seiten und Sinnsprüche über jedem Kapitel haben mich komplett begeistert. 

Inhaltlich erzählt die Geschichte von den drei ehemaligen Freunden Pia, Britta und Martin, die sich nach vielen Jahren wieder in ihrem Heimatdorf begegnen. Nach dem Abitur hatten sie sich aus den Augen verloren – und schnell wird klar, dass damals etwas vorgefallen ist, über das lange geschwiegen wurde. 

Während die Vergangenheit nur in kurzen, gezielten Rückblicken angerissen wird, liegt der Fokus vor allem auf der Gegenwart. 
Gerade genug, um die Vergangenheit zu verstehen und die Gegenwart zu erleben. Die Charaktere sind dabei unglaublich nahbar: Pia, die freiheitsliebende Fotografin, die die Welt bereist hat; Martin, der noch immer unter dem Einfluss seiner kontrollierenden Mutter steht; und Britta, die nach einer komplizierten Beziehung schwanger in ihre Heimat zurückkehrt, um sich um ihren demenzkranken Vater zu kümmern. 
Ihre Lebenswege sind unterschiedlich, und doch verbindet sie mehr, als ihnen zunächst bewusst ist. 

Besonders berührend für mich ist die Einbettung der Geschichte in die Zeit der Corona-Pandemie. Geschlossene Hotels und Lokale sowie Besuchsverbote im Krankenhaus schaffen eine beklemmende, aber sehr reale Atmosphäre, die in meinem Kopf noch unheimlich präsent ist und mir die Geschichte somit sehr erlebbar macht. 

Inmitten dieser Ausnahmesituation spitzt sich alles zu: Pia ist schwer krank, und als klar wird, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, offenbart sie endlich das gemeinsame Geheimnis der Freunde. Die Geschichte ist emotional intensiv und geht tief unter die Haut. 
Ich habe das Buch stellenweise kaum aus der Hand legen können, musste aber immer wieder Pausen einlegen, weil die Handlung für mich so mitnehmend war. Es ist ein sehr berührendes, trauriges Buch, das einen noch lange nach dem Lesen begleitet und bei dem man einfach das Gefühl hat, mich echten Charakteren zu tun zu haben. 

Einzig der Epilog konnte mich nicht ganz überzeugen – für mich hätte die Geschichte auch ohne diesen letzten Abschnitt ein stimmiges, offenes Ende gehabt. Insgesamt ist „Der Sommer, der uns blieb“ ein wunderschön gestalteter und zugleich tief bewegender Roman über Freundschaft, verpasste Chancen, Geheimnisse und die Frage, was im Leben wirklich zählt.

Hattet ihr das auch mal, dass ihr ein Buch nicht mehr aus der Hand legen konntet, aber gleichzeitig Pausen brauchtet, weil es euch überwältigt habt? Ich bin gespannt, davon zu hören!

Viele Grüße,

eure Sonja

*Das Buch wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar zugeschickt. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*