Donnerstag, 23. September 2021

Duschen fürs Mikrobiom - Was ihr tun könnt, um das gesunde Gleichgewicht der Haut zu erhalten

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Hallo ihr Lieben,

heute gibt´s ein bisschen Hautschule für euch, mal etwas ganz Neues auf diesem Blog. Sicherlich wisst ihr eine Menge über die Haut, zum Beispiel, dass diese unser größtes Organ ist. Und dass wir unsere Haut schützen müssen, zum Beispiel vor UV-Strahlen, ist sicherlich auch gemeinhin bekannt. Auch die Vermeidung von Stress kann zur Veränderung unserer Haut führen. 

Doch habt ihr schon einmal vom Mikrobiom der Haut gehört? Gerne möchte ich euch davon berichten, darüber was es für eure Haut bedeutet und was ihr tun könnt, um das gesunde Gleichgewicht der Haut zu wahren. Denn so können zahlreiche Hautirritationen und Probleme möglicherweise verhindert werden.

Generell bezeichnet man als Mikrobiom die Gesamtheit aller Mikroorganismen, also Bakterien, Viren oder Pilze, die einen Makroorganismus, also ein Mensch, ein Tier oder eine Pflanze besiedeln. Sie beeinflussen beispielsweise das Immunsystem, den Hormonhaushalt oder den Stoffwechsel des so genannten Wirts. Klingt zunächst einmal ein bisschen ekelig, aber tatsächlich trägt jeder von uns Abermillionen von Mikroorganismen mit sich herum. Die Zusammenstellung dieses bunten Haufens ist so individuell wie ein Fingerabdruck, jeder von uns trägt seinen persönlichen Lebensraum mit sich herum.

Und genau dieses Haut-Mikrobiom erhält das Gleichgewicht zwischen Haut und Hautzellen und trägt dazu bei, den Säureschutzmantel der Haut zu erhalten. Der ist wichtig, damit unsere Haut gut geschützt ist und eine gesunde Barriere für unseren Körper bleibt.
Auch hemmt das Mikrobiom das Wachstum von Krankheisterregern, denn die zahlreichen Organismen brauchen selbst viel "Platz" und Nährstoffe und konkurrieren um diese.

Natürlich gibt es zahlreiche negative Einflussfaktoren auf das Mikrobiom, welche unter anderem Umwelteinflüsse, Alter, viel Bildschirmarbeit oder Ernährung sein können. Und natürlich auch die zu intensive Verwendung von Kosmetika. Wenn das Ökosystem auf unserer Haut ins Ungleichgewicht gerät, kann dies zu Störungen wie Juckreiz, Trockenheit oder Entzündungen führen.

Doch wünschen wir uns, dass es der Haut gut geht, damit sie weiterhin schön und gesund aussieht. Und dafür können wir was tun, beispielsweise bei der Wahl unserer Kosmetik- oder Hygieneprodukte und generell bei der Körperpflege. So sollte man vor allem eine pH-hautfreundliche Reinigung (der ideale Wert liegt bei 4,5 - 5) verwenden, nicht zu heiß zu duschen oder die Haut zu kräftig zu rubbeln. Auch feuchtigkeitsspendende Produkte und natürliche Öle und Pflegestoffe helfen dabei.

Ich nutze ja super gerne die Produkte der Firma Kneipp, vor allem zum Baden und Duschen. Und ehrlich gesagt habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, dass Duschen oder Baden etwas mit meiner Haut anstellen könnte. Daher bin ich froh, dass die Kneipp Duschen besonders mild zur Haut sind und sie nachweislich nicht das hauteigene Mikrobiom zerstören. Ich denke, dass ich in Zukunft verstärkt darauf achten werde, was in meinen Duschgels so drin ist und wie sie sich auf die Haut auswirken. 

Die Hautanalysen von Kneipp sind vor allem bei den Duschen durchgeführt worden, also den Aroma-Pflegeduschen und den Cremeduschen. Vielleicht habt ihr den Hinweis auf die Studien auf den neuen Verpackungen schon entdeckt? Die neuen Duschen werde ich euch übrigens noch im Artikel zu den Herbstneuheiten 2021 genauer vorstellen.

Wenn ihr noch mehr Informationen zu diesem Thema nachlesen möchtet, so findet ihr auf der Website von Kneipp eine breite Palette dazu. Ich habe definitiv ein bisschen mehr über meine Haut gelernt und möchte sie natürlich schützen. Ich hoffe, das geht euch auch so und ich konnte euch eine kleine Anregung geben, euch mit eurer Haut und den Kosmetikprodukten zu beschäftigen.

Viele Grüße,

eure Sonja

*Der Text ist in Kooperation mit der Firma Kneipp entstanden. Die abgebildeten Produkte habe ich kostenfrei erhalten.*

Freitag, 3. September 2021

#GTCRangezoomt - Neues aus der Welt der Fußpflege mit GEHWOL

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Hallo ihr Lieben,

gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des GEHWOL Testerclubs habe ich während meines Urlaubs an einem weiteren Zoom-Meeting namens #GTCRangezoomt teilgenommen und habe spannende Informationen zum Thema Fußpflege für euch mitbekommen.

Alle Teilnehmer erhielten vorab auch ein schönes Überraschungspäckchen, was dann zu Hause auf mich wartete. Darin enthalten waren wieder richtig tolle Produkte, die ich euch im Einzelnen gerne vorstellen möchte.

Zunächst jedoch stellte uns GEHWOL das neue Logo des Testerclubs vor. Für mich ein sehr gelungenes Motiv, zeigt es doch die wichtigsten Eigenschaften des Clubs: den Austausch und die Vernetzung zwischen Bloggern und GEHWOL selbst und natürlich, dass sich bei der Marke alles um Füße und Fußpflege dreht.


Dann wurde schnell zum Hauptthema des Meetings übergeleitet, welches dieses Mal Darreichungsformen von Pflegeprodukten hieß. Darreichungsform bedeutet zum Beispiel, welchen Zustand das Produkt hat, wie es aussieht, sich anfühlt und nicht zuletzt, wie es dann verpackt ist. Die Darreichungsform hat Einfluss auf die Wirkung und auf das Produkterlebnis. Sie beeinflusst also auch die Wirkung, die das Produkt auf den Anwender hat.

Sie ist aber auch entscheidend für Kosten, hängt von Gesetzen und Regularien ab. Und sie ist natürlich wichtig für den Anwender, ob dieser selbsterklärend das Produkt nutzen kann. 

Wir erhielten mit unserem Überraschungspaket eine bunte Mischung der unterschiedlichsten Darreichungsformen. Also Produkte, deren Zustand fest, halbfest oder flüssig ist. Und die stelle ich euch jetzt einfach mal vor, und gebe euch meine Meinung zu den Produkten mit.

Darreichungsform Fest

Frische Fußbad
Dieses besteht aus einem Granulat, bei dem der Trägerstoff Urea ist. Granulat hat den Vorteil, dass es sich gut dosieren lässt. Dieses enthält auch Algenextrakt, was man ziemlich deutlich im Geruch wahrnimmt. Es riecht so richtig schön frisch und gleichzeitig auch beruhigend. Außerdem ist Menthol dabei, was eine erfrischende Wirkung auf die Füße hat.
Ein Fußbad dient normalerweise der Vorbehandlung, danach sind die Füße schön weich und man könnte die Hornhaut mit Bimsstein entfernen.
Dieses soll man etwa 5 - 10 Minuten durchführen und danach die Füße eincremen. Wir probierten uns nach einem langen Tag mit der Rückreise aus dem Urlaub an einem lauwarmen Bad. Das war super erfrischend, aber nicht kalt. Ihr glaub gar nicht, wie selbst mein Mann es richtig genossen hat! Ich bin wirklich begeistert von diesem Fußbad, denn das Granulat löst sich richtig schnell auf, es duftet toll und meine Füße fühlten sich an, als hätten sie selbst einen kleinen Urlaub genossen.


GEHWOL Fußpuder

Auf den Fußpuder war ich super gespannt, denn so etwas habe ich noch nie genutzt. Puder kennt man ja aus der Babypflege, er hat trocknende Eigenschaften und soll so die Füße vor dem übermäßigen Schwitzen schützen. Es ist nicht nur möglich, die Füße direkt einzupudern, sondern den Puder auch einfach in die Socken zu streuen.
Klar, das Anwendungserlebnis ist jetzt nicht so der Knaller bei dieser Darreichungsform. Und mit der Dosierung muss man auch ein wenig aufpassen. Aber generell leicht verständlich.
Der Puder ist als recht geruchsneutral ausgewiesen, ich finde jedoch, dass er leicht zitrisch riecht, was es sehr angenehm macht. Er verteilt sich echt gut, ist von der Konsistenz ein bisschen wie Babypuder, kleckert aber zum Glück nicht so viel voll.

Darreichungsform Halbfest

GEHWOL Express-Pflege-Schaum
Leider muss ich ja gestehen, dass ich oft ziemlich faul bin, was meine Fußpflege-Rituale angeht. Wenn ich mir die Füße eincreme, rutsche ich immer noch eine Weile über die Fliesen in der Wohnung, bis alles eingezogen ist. Dauert mir oft einfach zu lange! Doch da habe ich jetzt Abhilfe gefunden, denn der Express-Fußschaum ziemlich unfassbar schnell ein und pflegt richtig toll.
Ein Schaum hat immer eine tolle Sensorik, so dass hier das Pflegeerlebnis durch die Darreichungsform beeinflusst wird. Ich finde diesen hier wunderbar cremig. Der Duft ist recht neutral, man nimmt kaum welchen wahr.
Dafür aber die Weichheit der Haut nach der Anwendung. Und vor allem das blitzschnelle Einziehen dabei. Kaum gesprüht und verteilt, schon ist er eingezogen. Kein Rutschen und kein Kleben. Definitiv eins meiner Lieblingsprodukte im Paket und vor allem ein Produkt für Eilige und Faule wie mich!

GEHWOL Softening Balsam
Das Softening Balsam duftet ganz leicht und zart nach Honig. Hier steht ganz eindeutig neben der Plegewirkung auch das Dufterlebnis im Vordergrund. Ich liebe nämlich den Geruch nach Honig sehr! Angereichert ist die Creme mit Hyaluronsäure, die schön in die Hautoberfläche einzieht. Das braucht eindeutig etwas länger, dafür sind die Füße auch richtig schön weich nach der Anwendung. Ihr könnter das Balsam auch über Nacht als eine Art Fußmaske verwenden. Dick auftragen, Socken drüber und ab ins Bett!
Ich mag den Softening Balsam sehr gerne, muss aber auch sagen, dass ich tatsächlich eher der Typ für schnellere Anwendungen bin. 


GEHWOL Medizinische Schrundensalbe
Dieses Produkt ist definitiv eher in der medizinischen Anwendung zu finden, denn die Salbe eignet sich besonders bei stark verhornter und trockener Haut. Da ich glücklicherweise nicht darunter leide, brauche ich die Salbe eher weniger. Man sollte sie stellenweise anwenden, also an den Zehen oder der Ferse, weniger als Creme für den ganzen Fuß. Die Schrundensalbe hilft dabei, kleinere Wunden zu verschließen, die unangenehm am Fuß schmerzen können.
Sie könnte ebenfalls als Maske verwendet werden, aber ich persönlich würde da wohl eher eine Creme aus dem Wellness-Bereich vorziehen.
Da ich in den letzten Wochen jedoch eine hartnäckige schuppige Stelle auf dem Fuß habe, probierte ich die Schrundensalbe daran. Ich war überrascht, wie medizinisch sie riecht, beinah ein bisschen nach Voltaren oder ähnlichen Salben. Für mich ein sehr angenehmer Duft. Die Salbe ist sehr reichhaltig und es dauert eine ganze Weile, bis sie eingezogen ist. Ich merkte aber schnell, dass dieses rissige sich verbessert. Um es vollständig zu heilen, muss ich vermutlich Geduld haben und sie regelmäßiger anwenden, als ich es derzeit tue Aber einen Unterschied merkte ich sehr schnell. 

Darreichungsform Flüssig

GEHWOL Pflegendes Fußspray
Ich bin ja ein echter Turnschuh-Junkie. Es kommt höchst selten vor, dass ich nicht Sneaker oder Turnschuhe trage. Und entsprechend fühlen sich meine Füße nach einem Bürotag auch an. Dann möchte ich mir nur noch Schuhe und Socken von den Füßen reißen und sie kühlen. Und dazu gibt es das Spray von GEHWOL. So ein Spray wird flüssig dargereicht und in ein Spray ist einfach praktisch in der Anwendung. Einfach, schnell und praktisch. Ein Spray hat eine kühlende und erfrischende Wirkung und muss kaum einziehen. Die ätherischen Öle darin werden über die Nase aufgenommen, so dass man mit der Anwendung noch ein sensorisches Erlebnis hat.
Ich finde den Duft des Sprays hier super und muss sagen, dass es mir nach einem Turnschuh-Tag ganz schön hilft. Es müffelt nichts mehr und die Füße fühlen sich erfrischt an. Ich liebe dieses Spray einfach, denn es ist so ein schneller einfacher Frischekick! 

Wie steht ihr zum Thema Fußpflege? Eher Team Quickie oder lasst ihr euch Zeit und genießt es so richtig? Bei mir nimmt das Bewusstsein für Fußpflege immer weiter zu, denn ich stelle fest, wie sehr ich meine Füße beanspruche und viel zu oft missachte. Dabei tragen sie mich doch so lange durchs Leben und müssen so viel einstecken...
Bei der Firma GEHWOL findet ihr auf jeden Fall eine breite Produktpalette, sowohl für die medizinische, als auch die eher präventiv-entspannende Fußpflege. Die Produkte erhaltet ihr jedoch nicht in der Drogerie, sondern lediglich bei Fußpflegeläden vor Ort.

Sonjas Fazit: Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich mir noch nie Gedanken über Darreichungsformen gemacht habe, also warum ein Produkt beispielsweise als Creme, Spray, Schaum oder Granulat angeboten wird. Das fand ich super spannend zu lernen. Gleichzeitig waren die Produkte alle neu für mich und ich finde sie richtig gut. Meine absoluten Favoriten sind das Fußbad, der Express-Fußschaum und das Fußspray. Das sind alles Produkte, die ich auch in Zukunft wirklich regelmäßig nutzen werde. Und da es bei mir meist echt schnell gehen muss, ist gerade der Schaum das perfekte Pflegeprodukt für mich und meine Füße. 

Viele Grüße,

eure Sonja

*Die Produkte wurden mir für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Freitag, 27. August 2021

Die 28 Tage Ernährungschallenge mit Christopher Crells "Genussvoll gesund bleiben"

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Hallo ihr Lieben,

bei uns wird gerade richtig fleißig gekocht, denn wir dürfen wieder einmal an einer Leserunde von Bastei Lübbe teilnehmen. Dieses Mal wird nicht nur gelesen, sondern auch gekocht, denn wir nehmen uns das Buch "Genussvoll gesund bleiben - Die 28 Tage Ernährungschallenge" von Christopher Crell vor, welches im Lübbe Life Verlag erschienen ist. 

Grundsätzlich kann falsche Ernährung zu zahlreichen Krankheiten führen. Diabetes, Fettleber oder beispielsweise Bluthochdruck können darauf zurückgeführt werden. Eine gesunde Ernährung kann diesen und vielen weiteren Krankheiten vorbeugen. Doch eine dauerhafte Ernärungsumstellung ist für viele Menschen schwierig, eine echte Herausforderung eben. Mit der 28-Tage-Challenge möchte der Autor den Schubs in die richtige Richtung geben.
Das Buch bietet Rezepte für Frühstück, Mittag- und Abendessen an, so dass man dies rund einen Monat lang in Ruhe ausprobieren kann. Der Anfang zur gesunden Ernährung ist also gemacht und ließe sich so natürlich auch immer wieder als eine Art Kur neu starten.


Zu Beginn des Buches gibt es eine recht ausführliche Einführung, in der der Autor seine Motivation für das Buch erläutert und einige der von ihm verwendeten Fachbegriffe erklärt. Es ist durchaus sinnvoll, das Vorwort zu lesen, da man sonst an mancher Stelle beim Kochen etwas ratlos zurückgelassen wäre.

Doch schmecken die Rezepte in dem Buch? Und wie alltagstauglich ist diese Art der Ernährung? Das Inhaltsverzeichnis liest sich schon einmal sehr gut und eigentlich nicht sonderlich abgedreht, was die Art der Gerichte angeht.

Und doch steht die erste Herausforderung beim Nachkochen bereits mit dem Besorgen der Zutaten ins Haus, denn etliche davon sind in meiner Umgebung eher schwer zu bekommen. Und dass, obwohl ich in einer Großstadt mit zahlreichen Märkten und Supermärkten drum herun lebe. Aber Perlhuhnbrust und Mandelmehl, welche des Öfteren in den Rezepten auftauchen, konnte ich nicht finden. Auf zahlreiche Zutaten habe ich verzichtet und sie gegen andere Produkte ausgetauscht. Denn besondere Mehle, Zuckerersatzstoffe oder exotisches Obst und Gemüse geht ganz schön ins Geld. Für mich ist diese Art der Ernährung definitiv nicht sehr familientauglich.


Aber als solche ist das Buch auch nicht vorgesehen, denn die vorgeschlagenen Rezepte sind jeweils für eine Person gedacht. Ist die Portion ausnahmsweise größer, so ist die Speise noch für den Folgetag gedacht. Das finde ich eine gute Idee, erleichtert es doch ein wenig den Alltag. Das so genannte Meal Prepping spart viel Zeit und schlussendlich auch Geld, denn man verwendet unter anderem die Reste vom Vortag.

Generell hatten wir jedoch beim Zubereiten den Eindruck, dass die Portionen am Ende nicht besonders groß sind. Oftmals hatten wir anschließend noch richtig Hunger oder haben die Portionen einfach eigenständig vergrößert. Was ja irgendwie nicht Sinn der Sache ist...

Geschmeckt haben uns aber viele der Rezepte und meist waren sie recht schnell zubereitet. Uns fehlten öfters mal die Gewürze, wir haben grundsätzlich stärker gewürzt, als im Rezept angegeben. Ohne das zusätzliche Gewürz finden wir viele Gerichte etwas fade und mit wenig Pfiff. Auch wenn wir die Idee dahinter grundsätzlich gut fanden. Manches Mal hätte dazu auch noch eine Sauce besser gepasst.
Auffällig ist, dass auf den wirklich schönen Produktfotos im Buch oft Zutaten zu sehen sind, die in den Rezepten dann gar nicht vorkommen. Das passiert leider des Öfteren bei einigen der Hauptzutaten für das Gericht. Das Problem sollte sich aber bei einer weiteren Auflage des Buches hoffentlich erledigt haben.


Wir finden es schön, dass bei den Rezepten oft auf regionale und saisonale Produkte zurückgegriffen werden kann. Fleisch und Fisch kommen zum Einsatz, es sind aber auch zahlreiche vegetarische Rezepte vorhanden.
Außerdem variieren sie zwischen süß und herzhaft, gerade zum Frühstück. Die herzaften Gerichte wie Salat, Omelette mit Gemüse oder ähnliches frühstückten wir jedoch nicht. Ab und an finden sich auch kleine Desserts oder sogar Kuchen, für diejenigen, die es zwischendurch gar nicht ohne süß aushalten.

Wir finden, dass die Rezepte durchaus abwechslungsreich sind und wirklich alles abdecken, zum Beispiel auch Suppen. So kommt in den 28 Tagen sicherlich keine Langeweile auf den Teller, auch wenn sich natürlich Zutaten immer mal wiederholen.

Die Challenge habe ich nicht angenommen und keine 28 Tage eine besondere Ernährung durchgezogen. Aber natürlich habe ich mich durch zahlreiche Rezepte probiert. Viele Ideen sind gut und inspirieren zu Abwechslung in der Küche.
Das alleine ist ja für mich schon sehr wichtig, denn man möchte ja auch nicht immer das Gleiche essen. Teilweise fand ich die Rezepte jedoch recht geschmacklos, ich musste deutlich stärker würzen, als angegeben.

Es ist für mich echt schwierig, ein Fazit zu ziehen, denn das Buch ist gut geschrieben und sehr Vieles, was ich ausprobiert habe, hat auch gut geschmeckt. Mich schrecken aber definitiv Rezepte ab, die von Zutaten so wimmeln, die ich nicht gut bekommen kann. Anfänger haben vielleicht Schwierigkeiten, diese zu ersetzen. Sehr gut finde ich die Erklärungen, warum ein Produkt gesund ist und was es für den Körper tut. Das lockert das Buch auf und hilft bei der Umstellung gut weiter.

Das Buch ist auch auf jeden Fall nichts für die Familienküche. Vermutlich sogar am ehesten für Single-Haushalte oder dort, wo leicht akzeptiert wird, dass man etwas "anders" machen möchte. Ich denke, wer seine Ernährung umstellen möchte und zunächst Ideen und Inspiration und vielleicht einen kleinen Schubs in die richtige Richtung braucht, der findet dies in dem Buch. Für den Alltag ist dies kein Kochbuch für mich, dafür ist es viel zu speziell. Und speziell ist sicherlich auch die Zielgruppe auf die das Buch abzielt und die es möglicherweise kaufen wird. Ich denke, ihr solltet euch das Buch vor dem Kauf gründlich anschauen und überlegen, ob diese Art der Ernährung und die Challenge etwas für euch sind.

Viele Grüße,

eure Sonja

*Das Produkt wurde uns für die Rezension kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Donnerstag, 19. August 2021

It´s Gin o´Clock - mit dem Bombay Bramble im Test


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Hallo ihr Lieben,

mit Cocktails kriegt ihr mich ja immer! Und während ich im Moment nicht all zu viel in Bars und Restaurants gehe, zaubern wir tolle Kreationen zu Hause und genießen sie abends bei Sonnenuntergang auf dem Balkon.
Da kommt uns doch der Brandnooz Produkttest genau Recht. Denn wir dürfen die Gin-Kreation Bombay Bramble von Bombay Sapphire testen und natürlich gibt´s da bei uns ein paar leckere Cocktailkreationen!


Beim Bombay Bramble handelt es sich um einen klassischen, trockenen Gin, der mit natürlichen Beerenauszügen verfeinert wurde. Es ist kein Zucker zugesetzt, was man auch schmeckt. Dafür sieht die Farbe des Getränks einfach klasse aus, dieses tiefe Rot macht sofort Lust auf Sommer!

Zunächst probierten wir den Bombay Bramble pur, denn oftmals trinkt man ihn ja nur auf Eis. Da wir aber generell eher keine Gin-Trinker sind, war uns das auch etwas zu herb. Die Himbeere ist sehr dominant, überdecken aber nicht das herbe Aroma des Gins. Ich denke, Gin-Erfahrenen wird es schmecken, denn die mögen ja gerade das Wacholderaroma des Gin. Und dieses kommt tatsächlich trotz der Himbeeren und Brombeeren noch deutlich durch. Wenn ich allerdings Beschreibungen im Internet sehe, dass das Getränk süß und fruchtig ist, so kann ich das nicht bestätigen. Fruchtig ja,  süß ist es hingegen für mich gar nicht.

Vielleicht habt ihr ja Lust, unsere Rezepte nachzumachen. Wir können euch versichern, dass sie super gut schmecken!

Rasperry Thyme Slash
6 Himbeeren
1 Zweig Thymian
6cl Bombay Bramble
3cl Limettensaft
3cl Zuckersirup

Zunächst zedrückt ihr die Himbeeren zusammen mit dem Thymian. Dann werden sie gemeinsam mit den flüssigen Zutaten im Shaker gemixt. Gießt den Cocktail durch ein Sieb auf Eiswürfel im Glas. Zur Verzierng haben wir noch ein paar gefrorene Himbeeren und etwas Thymian verwendet.

Wir waren richtig begeistert von diesem eiskalten, leckeren Cocktail. Durch die Limette und vor allem den Zuckersirup wirkt der Gin nicht so herb. Dennoch bleibt das Wachholderaroma deutlich erhalten.

Einmal angefixt, kann ich ja laufend Cocktails ausprobieren, vor allem jetzt, wo es endlich endlich wieder warm wird. Ich habe also das Interntet nach Cocktails durchforstet, die ich abwandeln kann. Und dabei herausgekommen ist ein Blackberry Gin Mojito. Echt lecker! Soltet ihr ebenfalls ausprobieren.

Blackberry Gin Mojito
1 Handvoll Brombeeren
1 Zweig Minze
1 halbe Zitrone
1 EL Rohrzucker
2cl Bombay Bramble
2cl weißer Rum
Crushed Eis

Die Brombeeren zerdrückt ihr gemeinsam mit der Minze und dem Rohrzucker mit einem Stößel. Nun verrührt ihr den Zitronensaft dazu oder viertelt alternativ die Zitrone. Dann gebt ihr Crushed Eis ins Glas, bis dieses voll ist. Nun werden je 2cl Rum und zum Schluss Bombay Bramble ergänzt. So bekommt euer Drink noch eine schöne Färbung.

Blackberry Gin Tonic
1 Handvoll Brombeere
4cl Zuckersirup
2cl Zitronensaft
2cl Bombay Bramble
Tonic Water zum Auffüllen


Die Brombeeren haben wir mit dem Zuckersirup zunächst in der Mikrowelle warm gemacht, so dass sie sich leichter pürieren lassen. Den Saft gießt ihr durch ein Sieb und mischt Gin und Zitronensaft dazu. Dann mit Eis und Tonic Water auffüllen.

Sonjas Fazit: Wir hatten richtig Spaß beim Mixen und haben uns gefreut, einmal Neues auszuprobieren, denn Gin gibt es bei uns wirklich selten. Ich kann mir durchaus vorstellen, ihn für Cocktails nachzukaufen, denn dafür schmeckte mir Bombay Bramble sehr gut. 

Viele Grüße,

eure Sonja

*Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*