Posts mit dem Label Restaurants werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Restaurants werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 18. Mai 2020

Picknick auf dem Förderturm - Speisen mit der wohl schönsten Aussicht des Ruhrgebiets

ANZEIGE / WERBUNG

Hallo ihr Lieben,

ich hatte ein Date! Ja, wirklich! Ein Date mit meinem Mann. Was ist daran so ungewöhnlich, fragt ihr euch? In dem Fall einfach beantwortet: die Location!


Unser Date war ein Picknick auf dem Fördergerüst des Schachts 3/7/10 auf dem Zechengelände der Zeche Zollverein. Mir fehlen noch immer ein wenig die Worte zu diesem wahrhaft magischen Erlebnis, aber ich möchte versuchen, euch so gut es geht davon zu berichten.


Der Förderturm an Schacht 3/7/10 ist 35 Meter hoch, 176 Stufen führen zur Plattform nach oben. Der Turm ist Teil der Phänomania Erfahrungsfeld Anlage und das Team dort hat sich zur Aufgabe gemacht, exklusive Picknicker hoch über dem Dach des Ruhrgebiets glücklich zu machen. Bei uns ist das auch komplett gelungen, wir kommen aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Der Empfang war unheimlich nett und herzlich und wir erhielten am Boden eine kurze Einleitung in den Ablauf des Picknicks. Dann durften wir den Förderturm erklimmen und hatten zwei Stunden Zeit, sowohl Picknick als auch Aussicht zu genießen.

Ein kleines mulmiges Gefühl hatte ich schon beim Aufstieg, aber dieses war sofort wie weggeblasen, als wir oben an der Plattform des Förderrads angekommen waren und den liebevoll eingedeckten Picknicktisch sahen. Wir hatten uns für die mediterrane Picknick-Variante entschieden. Insgesamt kann man aus vier verschiedenen Menüs auswählen. (Mediterran, Vegetarisch, Picknick 3/7/10, Rustikal) Buchbar ist das Angebot für zwei bis fünf Personen und kostet ab 129,00 €. Kein besonders günstiges Vergnügen, aber eins, was absolut sein Geld wert ist.


Wir hatten wirklich totales Glück mit dem Wetter, die Sonne schien, es wehte ein leichter Wind und wir konnten von dort oben die Sicht über das ganze Ruhrgebiet genießen. Wir waren schlau genug, uns eine Mütze einzupacken, denn der Wind dort oben ist schon stärker als unten. Woran wir aber überhaupt nicht gedacht hatten, war Sonnencreme. Toptipp also von uns: eincremen! Die zwei Stunden in der prallen Sonne hinterlassen sonst schnell ihre Spuren.


Wir stießen zunächst mit einem kühlen Glas Weißwein auf unseren Ausflug an, ehe wir uns mit viel Apetitt über den gedeckten Tisch hermachten. Es gab kleine Snacks, Antipasti, leckeres Brot und jede Menge Wein, selbstgemachte Limetten-Minz-Limonade und Kaffee.


In unserem Menü enthalten waren unter anderem Melone mit Mozzarella, Serranoschinken, Salami, eine Käseauswahl, Oliven in verschiedensten Varianten und Crems und Dips.
Zunächst bestand bei uns eine gewisse Überforderung ob der ganzen Reize, die dort oben auf uns einprasselten. Erstmal Fotos schießen? Oder doch anstoßen? Oder etwas Naschen? Oder doch erst die Aussicht genießen?


Viel zu schnell setzte bei uns ein Sättigungsgefühl ein, dabei hatten wir doch noch gar nicht alles probiert! Und der Nachtisch, Joghurt-Mascarpone-Creme mit Himbeeren und Amarettini, wartete auch noch auf uns! Die zwei Stunden kann man wirklich ganz in Ruhe nutzen, um sich durchzuschnabulieren und die Köstlichkeiten zu genießen. Ich kann definitiv behaupten, noch nie so ein gutes Essen mit so gutem Blick gehabt zu haben. Das war wirklich einmalig für uns!
In der einen Richtung lagen Bottrop und Gelsenkirchen, in der anderen das Essener Stadtgebiet. Immer wieder entdeckten wir Neues und fragten uns, was die Gebäude wohl sein könnten. Google ließ uns leider im Stich da oben, eine kleine "Was ist was"-Broschüre im Picknickkorb hätte hier super geholfen.


Es hatte für uns schon etwas Surreales. Seit Corona sind wir in keinem Restaurant mehr gewesen, hatten kaum Zeit zu zweit, mussten meist für uns selber kochen. Und nun saßen wir dort, 35 Meter über dem Boden, das Ruhrgebiet lag uns zu Füßen und wir genossen bei traumhaftem Sonnenschein diese wunderbaren Speisen. Nur wir, kein Corona, kein Stress! Stille herrschte dort oben zwar nicht, man konnte die Autobahnen, Flugzeuge, Bahnlinien und Menschen - die typischen Geräusche des Ruhrgebiets eben - sehr deutlich hören. Doch irgendwie schwebten wir über den Dingen. Es war egal, es schien unendlich weit weg, sie schienen aus einer anderen Welt zu kommen.


Für uns war dieser kleine Ausflug auf einen Förderturm so nah zu unserem Zuhause doch wie ein kleiner Urlaub sehr weit weg. Vielleicht nicht weit weg sondern nur weit oben. Aber eine kleine Atempause in diesen Zeiten, die wir alle nicht so richtig überblicken und die uns täglich aufs Neue fordern.

Wir können euch die kleine Auszeit wirklich nur empfehlen! Für uns hat gerade ein Picknicktermin im Frühling sehr viel Sinn gemacht, denn die Luft war sehr klar, so dass die Sicht gigantisch gut war. Vielleicht ist ein Förderturmpicknick auch eine schöne Idee für euch? Man kann übrigens auch Gutscheine erwerben und verschenken, so wie wir es gemacht haben.

Viele liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet,

eure Sonja

*Das Essen auf dem Förderturm wurde von uns selbst erworben und bezahlt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Donnerstag, 3. Mai 2018

Restauranttest: Bobby&Fritz - die leckerste Currywurst überhaupt?!

ANZEIGE / WERBUNG

Hallo ihr Lieben,

was ist kulinarisch besonders typisch für das Ruhrgebiet? Richtig, die Currywurst! Schließlich hat sogar Herbert Grönemeyer dem Kult-Menü einen eigenen Song gewidmet.

Gehse inne Stadt 
Wat macht dich da satt 
'Ne Currywurst 
Kommse vonne Schicht 
Wat schönret gibt et nich 
Als wie Currywurst

 Mit Pommes dabei 
Ach, dann gebense gleich zweimal Currywurst


Leider müssen wir feststellen, dass bei uns in der Umgebung, ausgerechnet im Herzen des Ruhrgebiets, die guten alten Currywurstbuden aussterben.
Aber da haben wir nun Abhilfe gefunden in Form von Bobby&Fritz. Die Franchise-Kette bietet Currywurst-Menüs an und behauptet sogar, die leckerste Currywurst überhaupt zu verkaufen. Ob das wohl stimmt? Wir sind neugierig und finden es für euch heraus, denn wir wurden von Bobby&Fritz zum Essen eingeladen. Also, dann gebense uns doch gleich zweimal Currywurst, bitte!

Das Unternehmen Bobby&Fritz wurde 2013 mit dem Ziel gegründet, die Lücke eines Currywurst-Franchises zu füllen. Dies gab es bis dahin nämlich noch nicht. Klar hat(te) jeder seine Stammbude, aber befindet man sich einmal nicht in der Heimat, so findet man dennoch eine lecker Currywurst. Mittlerweile findet man überall in Deutschland ihre Shops, alleine in unserer Stadt 2 Stück. Denn hier befindet sich auch der Sitz des Unternehmens. Wollt ihr wissen, ob es auch in eurer Stadt ein Bobby&Fritz gibt, so könnt ihr das auf deren Website nachlesen.

Wir haben uns also auf den Weg zur Rüttenscheider Straße gemacht, um die Currywurst einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer sich in Essen nicht auskennt: die "Rü" ist sozusagen die Kö von Essen, auch hier gilt sehen und gesehen werden und es reihen sich Boutiquen, Bars und Restaurants aneinander. Einen attraktiveren Ort für eine Wurstbude hätte sich Bobby&Fritz schon mal gar nicht suchen können!
Rustikale Holzbänke vor dem Lokal luden zum Sitzen und Gucken ein - was es hier nicht alles zu sehen gibt! Gerade am Sonntag scheinen hier alle ihre Porsche spazieren zu fahren... Das Lokal selbst erinnert mit seinen Wellblechwänden in knalligem Orange ein wenig an eine Garage. Innen hat es ein wenig von einem Diner. Wir fanden das Design auf jeden Fall sehr modern und peppig, man fühlte sich gleich wohl dort. Auch die Zeichnungen von Pommes & Co gefielen uns gut, sie wirkten fröhlich und witzig.


Im Lokal selbst hat man uns sehr gut beraten, die Kellner dort waren wirklich nett. Da wir ja noch nie da gewesen waren, mussten wir nämlich immer wieder nachfragen. Was für Menüs gibt es? Was ist darin enthalten? Wir entschieden uns für ein klassisches Pommes-Currywurst-Menü sowie ein BBQ-Hot Dog-Menü.
An dieser Stelle hörten unsere Fragen nicht auf, denn nun mussten wir uns für verschiedene Teile unseres Menüs entscheiden. So kann man nämlich beispielsweise die Wurst wählen und muss sich zwischen dem Weißen Bobby (Bratwurst), dem Roten Bobby (Schinkenwurst) und dem Beef Bobby, einer Rindswurst, entscheiden. Bei uns gab es die ganz klassische Bratwurst.

Etwas exotischer wurde es dann bei der Wahl der Currysauce, denn hier ist die Auswahl Caramba, Caracho oder Olé. Caramba kombiniert verschiedene Curryaromen, Caracho ist dann etwas schärfer unterwegs und mit Olé wird es fruchtig-frisch. Letzteres wollten wir dann einfach mal probieren.
Dazu gab es noch frisch gebratene Zwiebeln oben drauf, alternativ wären Krautsalat oder Röstzwiebeln auch möglich.

Auch beim Hot Dog konnten wir zwischen verschiedenen Würstchen und Saucen auswählen und heraus kam ein BBQ-Dog mit Pork Wurst und einer BBQ-Sauce.

Die Wartezeit, bis das Menü fertig war, war etwas länger, als in einer normalen Currywurst-Bude, in der Zwischenzeit konnten wir aber schon einmal die Getränke nehmen, die ebenfalls im Menü enthalten waren. Doch dann waren endlich unsere Menüs fertig und wir hauten rein! Jetzt wollen wir euch natürlich berichten, wie es uns gemundet hat:

Die Pommes sind recht breite Pommes, beinah wie holländische Pommes. Sie sind gut gesalzen, waren uns aber ein wenig zu hell und von Innen leicht roh. (Wir mögen unsere Pommes am liebsten so, wie es nach der neuen EU-Verordnung gar nicht mehr erlaubt ist... ;)) Dazu gab es bei uns Mayo, ganz klassische Kombi.


Doch nun zum Geschmackstest der Currywurst. Die Wurst selbst ist gut gebraten und richtig gut gewürzt. Sie ist zwar die "weiße Wurst", aber man kann sehen, dass darin eine ganze Menge Gewürze enthalten sind. Überraschend war wirklich die Sauce, nämlich Olé. Sie war wirklich fruchtig, was eine ganz andere Geschmacksrichtung in das Menü brachte. Wirklich mal außergewöhnlich, aber auch außergewöhnlich lecker. Es schmeckte recht wenig nach Curry und schon gar nicht nach klassicher Currywurst, aber dennoch lecker.
Auch die Zwiebeln über dem Menü waren sehr lecker, sie hatten eine leichte karamelisierte Note und schmeckten sehr gut zum Rest der Zutaten.
Auf den ersten Blick wirkte die Portion gar nicht so mächtig, wir waren aber richtig gesättigt nach der Portion Pommes Currywurst.


Als nächstes nahmen wir den Hot Dog näher unter die Lupe. Auf der Schweinswurst waren großzügig BBQ-Sauce, Röstzwiebeln, gebratene Zwiebeln und eine Käsesauce verteilt. Natürlich alles serviert in einem Hot Dog Brötchen. Ganz schön schwer zu essen mit den Fingern...
Die BBQ-Sauce hatte einen schönen rauchigen Geschmack, beinah ein wenig mild. Wegen uns hätte sie noch rauchiger sein können. Dass 2 Sorten Zwiebeln auf dem Hot Dog waren, fanden wir sehr gut. So hatte man ein wenig Crunch beim Essen. Ein paar Gürkchen oder Tomaten würden unserer Meinung nach nicht schaden und könnten durchaus ergänzt werden.


Weniger gut fanden wir die Käsesauce, denn die enthielt Chiliflocken oder ähnliches und war uns einfach zu scharf. Da sind wir beide kleine Weicheier und es wäre gut gewesen, das vorher zu wissen. Die Portion Hot Dog - Pommes war ziemlich groß, wir haben sie nicht ganz geschafft. Zwar sind große Portionen gut, aber es ist immer wieder schade, wenn man Reste hinterher wegschmeißen muss. Für uns wäre eine kleine Portion Pommes dabei besser gewesen.

Sonjas Fazit: Ich fand den Besuch bei Bobby&Fritz sehr gut, denn ich fand Atmosphäre und Personal sehr nett. Auch die Currywurst war gut, mir gefiel, dass man hier so viel Auswahl hat. Als die leckerste Wurst überhaupt würde ich sie nicht bezeichnen, denn da hat sicherlich jeder seine Stammbude mit der sowieso leckersten Wurst überhaupt. Dennoch fand ich sie lecker, sehr gut gewürzt und die Sauce mochte ich auch. Sie war halt nicht so typisch Currywurst... Der Hot Dog war nicht so ganz mein Fall, was vor allem an der scharfen Sauce lag, die vertrage ich leider einfach nicht. Aber auch die Portion war ordentlich groß und es war viel drauf auf dem Brötchen.
Die Pommes waren lecker, dürfen aber ruhig ein wenig dunkler sein, wenn ich wieder vorbei komme. Ich verrate es auch nicht der EU-Kommission, keine Sorge! Alles in allem würde ich sagen, dass ich Bobby&Fritz bestimmt mal wieder einen Besuch abstatten würde.

Carinas Fazit: Ich bin froh, dass endlich jemand versucht, mit der guten alten deutschen Currywurst wenigstens ein bisschen Konkurrenz für die ganze amerikanische Fast Food Industrie zu schaffen. Wer Lust auf eine Currywurst, einen Hot Dog oder eines der anderen (zumindest auf dem Bild gut aussehenden) Gerichte wie z.B. einen Frühstücksburger hat, sollte hier auf jeden Fall einen Stopp einlegen. Mir hat bei der Filiale, die wir besucht haben, besonders gut gefallen, dass wir bei dem schönen Wetter an sauberen!!! Tischen draußen Essen und das Sehen- und Gesehenwerden der beliebten Shoppingstraße genießen konnten.
Als die beste Currywurst überhaupt würde ich sie auch nicht bezeichnen - dafür schmeckt mir die klassische Currywurst um die Ecke bei mir zu Hause einfach zu gut, aber wer mal etwas anderes als die typische, klassische Wurst essen möchte, ist hier perfekt aufgehoben.

*Wir durften für einen Produkttest kostenlos bei Bobby&Fritz speisen. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Donnerstag, 9. November 2017

Ein Wochenende in der Veluwe: Hotel Landgoed Avegoor in Ellecom

Hallo ihr Lieben,

und schon wieder sind die Ferien in NRW wieder um. Aber dafür haben wir uns eine kleine Auszeit gegönnt und sind in die benachbarten Niederlande gereist. Wir suchten nach einem schnuckeligen kleinen Hotel bei dem man in der Nähe einiges erleben kann. Unsere Wahl fiel auf das Fletchers Hotel Landgoed Avegoor.

Dieses liegt am Rande der Veluwe, wo sich in der Nähe einiges zu entdecken lässt, weswegen wir uns am Ende für das Hotel und den kleinen Ort Ellecom entschieden. So liegen beispielswiese der Hoge Veluwe Nationalpark und der Burger´s Zoo nicht weit entfernt. Das Hotel war für uns leider nicht so toll, wie erwartet, aber dafür punkteten die Region und die Ausflüge, die wir unternehmen konnten. Daher wollen wir euch das Hotel kurz vorstellen und dann mehr auf die Region Veluwe eingehen.

Das Hotel verfügt über 73 Zimmer in verschiedenen Kategorien. Wir hatten die Kategorie Standard gebucht. Auf Fotos im Internet gefiel uns vor allem der schlossähnliche Bau des Hotels, die Zimmer machten einen schönen Eindruck und vor allem das Speiseangebot wurde lobend erwähnt.

Unser erster Eindruck bei der Ankunft bestätigte auch genau das. Das Landgut lag mitten im Wald und sah von außen sehr gepflegt aus. Im Eingangsbereich empfing uns ein gemütliches Kaminzimmer und das Personal an der Rezeption war richtig nett.
Auch der Blick in das Restaurant war sehr positiv, es wirkte gemütlich, hell und sehr einladend.

Wir mussten jedoch feststellen, dass unsere Zimmer alle in den Anbauten des Hotels lagen. Das ist zunächst einmal nicht schlimm, aber ab jetzt passten Internetbilder und Realität nicht mehr zusammen. Leider war der Fahrstuhl zu unseren Zimmern in der 3. Etage das ganze Wochenende über defekt. Äußerst nervig!


Doch unsere wahre Enttäuschung waren dann die Zimmer selber. In diesen Zimmern schien nichts zueinander zu passen, zumindest nicht die Möbel. Und die grau gestrichenen Wände im Flur erweckten den Eindruck von einer ungemütlichen Jugendherberge.
Über Geschmack lässt sich streiten, aber wichtig ist natürlich Sauberkeit und an der haperte es leider. Auf der Bettdecke und dem Boden im Badezimmer fanden sich Haare. Und die Kapselmaschine war schon sehr lange nicht mehr geleert worden. Wer selbst eine Kapselmaschine zu Hause hat, weiß, wie schnell diese schimmeln und unangenehm riechen.
Schimmel bzw Stockflecken fanden sich auch im Badezimmer - unschön. Außerdem war es da ganz schön düster - es leuchteten auch nur 2 von 3 Lampen.


Das Frühstück hingegen war ganz ok, es gab Brot, Brötchen, Müsli, Obst und auch warme Speisen. Auch hier haben wir einige Verbesserungstipps und würden uns wünschen, dass das Personal schneller die Tische abräumt. Aber alles in allem war das Frühstück voll in Ordnung. Auch der Frühstücksraum ist richtig schön, bestimmt kann man im Sommer auch draußen frühstücken.

Während uns das Hotel selbst ziemlich enttäuscht hat, haben wir jedoch in der Umgebung ein paar tolle (gerade kulinarische) Entdeckungen gemacht, die wir euch gerne vorstellen möchten. Allen voran das Restaurant De Peerdestall, direkt fußläufig vom Hotel in Ellecom gelegen. Für das Restaurant braucht ihr in jedem Fall eine Reservierung, am ersten Abend bekamen wir gar nicht erst einen Platz.
Der Peerdestall ist tatsächlich wie es scheint in einem alten Pferdestall untergebracht und ist urgemütlich mit tiefen Decken, Nischen und einem Kamin. Alles versprüht einen richtig schönen Charme!

Zwar liegt das Restaurant eher im höherpreisigen Segment und hat nur wenige Gerichte auf der Karte, dafür sind die aber vorzüglich gekocht und ungewöhnlich zusammengestellt. Von Seezunge mit Queller über Fasan, Wildschwein oder Rib-Eye-Steak - wir fanden alle etwas, was uns unglaublich gut geschmeckt hat. Gerade jetzt im Herbst bot das Restaurant einige Wildgerichte an, was vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist, aber ausprobieren sollte man es mal.
Auch das Personal war unglaublich nett, konnte uns leider aber nicht jeden Wunsch erfüllen - naja aber fast. Unserer war aber auch ungewöhnlich... Wir bestellten uns nämlich eine Nachtisch-Platte zum Teilen und das war wahrer Nachtischgenuss. Alles darauf war soooo lecker, das glaubt ihr gar nicht! Wir wollten Nachschlag - oder das Rezept! Aber beides durften wir nicht.... sowas Blödes! Aber sieht dieser Teller nicht superlecker aus????


Wir entdeckten auch ein anderes Restaurant in der Nähe, welches wir richtig klasse fanden. Etwa 10 Minuten vom Hotel entfernt liegt das De Burgemeester van Dieren, ein deutlich moderneres Restaurant, in dem vor allem Burger angeboten wurden. Auch hier war das Personal supernett, sprach teilweise sogar deutsch mit uns.
Wir bestellten Burger, die uns mit richtig leckeren Pommes geliefert wurden, sowie einen großen Teller Gambas. Der Burger hatte nicht nur ein typisches Paddie sondern auch Pulled Pork darin. Ungewöhnlich und echt lecker! Und sogar zu den Gambas gab es Pommes. Die waren toll gewürzt, kamen richtig heiß an den Tisch und schmeckten toll. Auch dieses Restaurant können wir nur empfehlen!

Am Sonntag ließ uns leider das Wetter ein wenig in Stich, denn ursprünglich wollten wir im De Hoge Veluwe Nationalpark ein wenig Radfahren gehen. Dort könnt ihr euch nämlich kostenlos weiße Fahrräder ausleihen und den Nationalpark erkunden. Der Parkeintritt liegt übrigens bei 9,30 € pro Erwachsenen, was sich dann wirklich nur lohnt, wenn man länger im Park sein kann. In Hoge Veluwe liegt übrigens das berühmte Kröller-Müller-Museum, wer kunstinteressiert ist, sollte dort unbedingt einmal vorbeischauen.


Alternativ besuchten wir die Innenstadt von Arnheim und gingen ein wenig shoppen. Hier bieten kleine verwinkelte Gassen eine Vielzahl an Geschäften - viele kennt man aus Deutschland, einige nicht.  Es lohnt sich also zu stöbern und fast alle Geschäfte waren auch sonntags geöffnet.
Auch hier entdeckten wir ein kleines kulinarisches Highlight und zwar das Frites Atelier Amsterdam, eigentlich "nur" eine Pommesbude.


Hierbei hat sich allerdings der Sternekoch Sergio Hermann ausgetobt und neben handgemachten Pommes kann man hier aus verschiedenen Saucen wählen. Egal ob herkömmliche Mayo, Trüffelsauce oder Curry. Für jeden Geschmack gibt es das passende Topping. Auch wenn die Schale Pommes vielleicht etwas teurer ist als bei anderen Läden, lohnt sich der Besuch total - die Frites sind einfach lecker! Knusprig, salzig, braun - genau wie wir sie lieben.


Natürlich befindet sich in der Nähe auch der berühmte Burger´s Zoo, den wir ebenfalls besuchten. Darüber können wir aber so viel schreiben, dass wir dies in einem weiteren Artikel tun werden. Schaut also wieder vorbei und lernt diesen besonderen Zoo besser kennen.

Wir können euch einen Kurztrip in die Region Veluwe nur empfehlen, von uns aus waren es nur knapp 1,5 Autostunden, doch auch Bahnen fahren direkt dorthin. Es gibt so viel zu entdecken und zu erleben und das so kurz hinter der Grenze. Um die leckeren Restaurants auszuprobieren, solltet ihr aber mindestens 1 - 2 Nächte dort einplanen.

Viele Grüße von euren Urlaubern,

Sonja & Carina

Montag, 25. September 2017

Tipps für ein Wochenende in Helsinki

Hallo ihr Lieben,

wir möchten euch wieder einmal eine tolle Stadt präsentieren, in die ein Wochenend-Ausflug wirklich lohnt - Helsinki!
Die Hauptstadt Finnlands bietet jede Menge toller Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und leckerer Restaurants. Und was wir da (mal wieder während einer Dienstreise, aber pssst...) so alles erlebt haben, möchten wir euch heute vorstellen.


Von Düsseldorf und einigen anderen deutschen Städten fliegt die Finnair direkt bis Helsinki-Vantaa. Die Flüge sind nicht ganz günstig, aber mit ca. 2 Stunden Flugzeit lohnt sich die Anreise auf alle Fälle. Dies war unser erster Flug mit Finnair, wir können die Airline bislang uneingeschränkt empfehlen.
Ein neuer Zug bringt euch vom Flughafen für 5,00 € in nur 20 Minuten direkt ins Zentrum der Hauptstadt, denn die Zugverbindung endet am sehenswerten Hauptbahnhof von Helsinki. Viele Hotels und vor allem Sehenswürdigkeiten liegen direkt fußläufig.

Gewohnt haben wir im Hotel Holiday Inn an der Messe, momentan ein eher altbackenes Hotel, aber zum Ende des Jahres wird es geschlossen und komplett saniert. Ab 2019 erwartet euch hier ein top renoviertes, sehr schickes Hotel. Wir durften schon in die "Test-Zimmer" schauen und die sind äußerst vielversprechend!

Um einen Überblick über die Stadt zu bekommen und weil wir, neben der Arbeit, nicht sehr viel Zeit hatten, entschieden wir uns für eine Stadtrundfahrt mit dem Hop-on-Hop-off Bus sowie einer Bootstour durch das Inselarchipel vor der Stadt.
Wir haben uns in der Touristik-Zentrale beraten lassen und kauften den Helsinki City Pass. Dieser kostet für 48 Stunden 39,00 € und darin enthalten die Bus- und Bootstour, eine Tour zur zum Weltkulturerbe gehörenden Seefestung Suomenlinna sowie zahlreiche Museen und Rabatte in Shops und Restaurants.
Wie wir schnell herausfanden, sind die zusätzlichen Aktivitäten ohnehin kostenfrei. Da wir es zeitlich nicht nach Suomenlinna schafften, lohnte sich die Anschaffung nicht. Bus- und Bootstour separat zu zahlen, wäre günstiger gewesen. Daher unser Tipp: informiert euch ein wenig über Preise und überlegt wirklich, ob sich der Kauf des Passes lohnt! 

Dafür waren sowohl Bus- als auch Bootstour sehr empfehlenswert. Beide Touren boten Kommentare in verschiedensten Sprachen und man konnte viel auf der Fahrt sehen. Der Bus fuhr uns an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei, natürlich hat man immer die Chance auszusteigen, sie genauer anzuschauen und wieder einzusteigen.
Doch Achtung: beim Bus zum City Pass sind die Haltestellen unfassbar schwer zu finden. Sie sind nämlich definitiv nicht direkt an den Sehenswürdigkeiten, die sie anfahren. Das hat uns am Anfang eine Menge Zeit und Nerven gekostet...

Der Bus stoppt an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Aussteigen sollte man auf jeden Fall bei der Rock Church, eine in den Felsen gebaute Kirche, deren Besuch sich ebenfalls sehr lohnt. Auch die Weiße Kathedrale sowie die Uspenski-Kirche, die größte russisch-orthodoxe Kirche außerhalb Russlands solltet ihr euch genauer anschauen.

Da wir Helsinki schon ganz gut kannten, können wir euch die Fahrt nach Suomenlinna auch nur ans Herz legen. Es fühlt sich ein wenig an, wie in einer anderen Welt, wenn man die alte Seefestung auf einer der zahlreichen Inseln vor Helsinki erkundet. Eigentlich ein Must-See auf einer Reise nach Finnland!


Helsinki ist übrigens auch eine tolle Stadt für Kinder, gerade für Familienurlaub mit ganz kleinen Kindern. Denn die Finnen sind sehr kinderfreundlich und viele Restaurants oder Museen sind besonders darauf ausgelegt. So zum Beispiel das Helsinki City Museum. Hier lernt man nicht nur kostenfrei ein wenig über die Stadtgeschichte, sondern hat auch einen wunderbaren Rückzugsort, wenn man ein wenig vom Stadtspaziergang entspannen möchte. Ein Kinder-Spieleland und gemütliche Sessel laden einfach zum Relaxen möchte. Das Museum selbst ist schnell gesehen, aber da es genau gegenüber von Helsinkis weißer Kathedrale liegt, sollte man einen Besuch einplanen.

Ein Gratis-Toptipp für Kinder ist der Freizeitpark Linnänmäki. Der Eintritt ist kostenfrei, inklusive 10 Attraktionen wie Karussel fahren, eine Fahrt mit der Eisenbahn oder ein großer Aussichtsturm mit 360°-Rundblick auf die Stadt.


Diese Aktivitäten sind jedoch nur für Kinder - wenn Erwachsene in Linnänmäki auf ihre Kosten kommen möchten, sollten sie ein Armband dazu kaufen, mit denen man dann die Attraktionen im Freizeitpark nutzen kann.


Restaurantbesuche in Finnland sind schon richtig teuer! Toll ist aber, dass man an den Getränken sparen kann, denn kostenloses Wasser, teilweise auch mit Zitronen oder Kräutern angereichert, gibt es zu jeder Mahlzeit hinzu.
Wir haben in der Woche in Helsinki ein paar tolle Restaurants besucht, die wir ohne lokale Tipps sicherlich nie gefunden hätten.

Typisch finnische Küche wird im alt eingesessenen und traditionellen Restaurant Kosmos, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Die Fischgerichte dort sind vorzüglich. Dieses Restaurant können wir besonders dann empfehlen, wenn ihr ein schickes, finnisches Menü essen möchtet.
Ebenfalls auf finnische Küche spezialisiert ist das Restaurant Zetro, was sich später in einen Nachtclub verwandelt. Hier ist vor allem die klassische finnische Lachs-Suppe Tradition. Die solltet ihr auch unbedingt einmal probieren. Der Laden selbst beeindruckt durch seine verrückte Deko - von ausgestopften Rentieren über Motorschlitten aus dem Krieg, hier findet sich alles! Und abends könnt ihr hier dann zu finnischer Musik rocken. Die wird hier nämlich ausschließlich gespielt - sie kann auch englisch sein, ist dann aber von finnischen Bands.

Wer es lieber etwas exotischer mag, der ist bei Sandro Kallio gut aufgehoben. Das marokkanische Restaurant besticht durch seine tolle gewürzten Speisen und die vielen verschiedenen Speisen. Das war tatsächlich unser Lieblingsrestaurant von Allen, die wir in der Woche besuchten. Da es ein klein wenig abseits vom Stadtkern liegt, hätten wir es so einfach bestimmt nicht gefunden.

Typisch finnisch ist natürlich auch die Sauna. Und auch da gibt es unzählige Möglichkeiten, wie man dieser Tradition auch in Helsinki nachkommen kann. Direkt im Hafen befindet sich seit Kurzem der Allas Sea Pool, eine Schwimmbad- und Saunalandschaft, die sogar über ein eigenes Riesenrad verfügt. Im Sommer finden dort auch Konzerte statt - eine coole Location um auszuspannen.


Ebenfalls einen Blick aufs Meer bietet die Saunalandschaft mit Restaurantbetrieb names Löyly. Hier müsst ihr jedoch reservieren, da der Ort so beliebt ist. Zum Abkühlen nach dem Saunabesuch kann man hier sogar ins Meer springen.

Habt ihr noch etwas mehr Zeit, dann solltet ihr einen Halbtags-Ausflug ins nahe Städtchen Porvoo einplanen. Viele Anbieter offerieren Fahrten dorthin, da kann euch sicherlich die Tourismuszentrale weiterhelfen.


Porvoo besicht durch seine Altstadt mit den berühmten Holzhäusern am Wasser. Man fühlt sich dort ein wenig, wie in eine andere Zeit geplumpst, denn viele bunte Holzhäuser, Straßen mit puckeligem Kopfsteinpflaster und die alte Kirche haben richtig viel Charme.


Auch hier haben wir einen tollen Restauranttipp für euch: das Restaurant "Zum Beispiel" (ja, es heißt wirklich so!) macht organisches Essen zu fairen Preisen. Und der Geschmack ist wunderbar - vor allem vom tollen Brot, welches es gratis zum Essen dazu gibt.


Einen Kaffee trinken solltet ihr im Café Paahtimo - direkt am Wasser gelegen kann man hier auf einem vorgelagerten Boot in der Sonne sitzen. Als Sonja damals in Porvoo studierte, war das Café der Treffpunkt der Studentengruppe. Seitdem hat sich übrigens nichts geändert...

Wir hoffen, euch ein wenig zu einem Wochenendtrip nach Helsinki inspiriert zu haben. Die Stadt ist wirklich toll, vor allem im Sommer! Der Kurztrip dorthin ist sicherlich nicht preiswert, aber lohnt sich auf alle Fälle. Dadurch, dass die Stadt recht kompakt ist, kann man in kurzer Zeit ziemlich viel erleben.

Wir wünschen euch viel Spaß bei eurer Reise in die finnische Hauptstadt!

Viele Grüße,

eure Sonja

Dienstag, 29. November 2016

Mongo´s Essen - Mongolisches BBQ und asiatische Küche

Hallo ihr Lieben,

wir sind wieder einmal im Restaurant Mongo´s in Essen zu Gast und möchten euch natürlich an unserem Besuch teilhaben lassen.


Als Restauranttester möchten wir das Lokal ganz genau unter die Lupe nehmen und überprüfen neben dem Essen natürlich auch die Sauberkeit, die Freundlichkeit des Personals und den Gesamteindruck des Restaurants.
Zu Essen gibt es für uns ganz klar das Büffet "Total Mongo´s", bei dem man für 24,90 € so viel essen kann wie man möchte - oder eben, bis man satt ist! Übrigens gibt es von Dienstag bis Donnerstag einen vergünstigten Preis für Studenten. Es lohnt sich also, unter der Woche zu kommen. Zumal man dann normalerweise kein Zeitlimit hat, in dem man gegessen haben sollte. Dies ist am Wochenende der Fall, da hat man in der Regel 3 Stunden Zeit zu essen - allerdings schafft man in der Zeit eine ganze Menge Essen in sich hinein!
Alternativ hat man übrigens die Möglichkeit, die Teller nach Grammzahl zu bezahlen. Dann werden die einzelnen Schalen gewogen. Maximal zahlt man dann die 24,90 €, es kann aber sein, dass man durchaus einiges an Geld spart.

Wir brachten also ordentlich Hunger mit und stürzten uns aufs reichhaltige Büffet. Dazu kommt zunächst ein Kellner an den Tisch und fragt nach der jeweiligen Marinade, die wir mit unserem BBQ haben möchten. Diese wird dann auf einem Schildschen am Teller vermerkt. Anschließend sucht man sich am "Food-Market" die Wunschzutaten für sein Essen aus.
Wir starteten unser Total Mongo´s mit einer leckeren Suppe, dieses Mal eine Garnelen-Hummersuppe, sowie einem sehr leckeren Brot mit Dip. Diese sind im Total Mongo´s inklusive. Die Suppe ist übrigens immer wieder eine andere, bei jedem Besuch konnten wir bislang eine ganz andere Suppe probieren.


Verschiedene Marinaden lassen sich prima mit den Zutaten auf dem Foomarket kombinieren. Hier ist für jeden etwas dabei, denn es gibt milde, scharfe oder beispielsweise vegane Marinaden. Abwechslung kommt durch die Marinade der Saison auf den Tisch, bei jedem Besuch konnten wir bislang eine neue ausprobieren. Unsere Lieblingssauce ist Malay Satay, die ist mild, schmeckt nach Erdnüssen und man kann sie mit fast allen Zutaten mischen. Lecker!
Auch auf dem Foodmarket finden sich immer wieder neue Produkte, nun ist bei den Fleischsorten beispielsweise Emu dazu gekommen. Neben den "ganz normalen" Fleischsorten wie Huhn, Pute oder Schwein gibt es auch ziemlich viel exotisches wie Krokodil, Strauß oder Känguru. Es lohnt sich, auch da mal etwas zu probieren.

Besonders lieben wir im Mongo´s die hausgemachte "Mongonade", eine Limonade mit frischen Zutaten. Bei diesem Getränk findet sicherlich jeder seine Lieblingssorte in der Karte. Auf der Karte finden sich auch diverse Cocktails sowie natürlich Bier und Softgetränke.


Wie immer konnten wir feststellen, dass das Personal im Mongo´s Essen supernett ist. Sie geben auch gute Tipps, wie man Saucen kombinieren kann und erläutern die Sauce der Saison beispielsweise. Allerdings stellten wir dieses Mal auch fest, dass wir noch nie so lange warten mussten, bis Getränke oder die nächste gekochte Schale auf unserem Tisch standen. Es war zwar sehr voll an dem Abend, aber viel voller als sonst war es auch nicht.
Auf unsere erste Runde Getränke mussten wir über eine Viertelstunde warten und auf einen Bierdeckel, den wir unter den Tisch schieben wollten, da er wackelte, tatsächlich vergeblich. 

Natürlich nahmen wir auch das Ambiente, die Sauberkeit und die sanitären Anlagen genau unter die Lupe. Da ist im Mongo´s alles total in Ordnung. Das Geschirr, in dem die Gäste die Speisen sammeln können sind sauber, auch Boden und Tische waren es.
Die Präsentation der Speisen war ansprechend und alles liegt auf Eis, so dass es auch frisch bleibt. Die Beschriftung der Lebensmittel ist ausführlich und in deutsch und englisch auf den Schildchen. So findet man ganz schnell, welche Speisen man in sein Schälchen füllen möchte.


Die Toilettenbereiche des Restaurants sind auch sehr sauber, es gibt ausreichend Handtücher und Toilettenpapier. Da wird wohl regelmäßig geprüft, was wichtig und richtig ist. Bemängeln mussten wir jedoch, dass es an unserem Platz in der Nähe der Toiletten zwischendurch richtig streng roch - immer dann, wenn jemand dort die Tür öffnete.

Alles in Allem haben wir uns wieder sehr wohl gefühlt im Mongo´s Essen und das Essen war wieder richig lecker! Im Vergleich zu anderen Besuchen hat vieles länger gedauert, als sonst, das sind wir anders gewöhnt und hoffen, dass es bei unserem nächsten Besuch wieder runder läuft. Wir kommen auch bestimmt wieder, dafür essen wir das Mongolian Barbecue einfach viel zu gerne.

Schaut doch auch einfach mal im Mongo´s vorbei, dieses gibt es schließlich nicht nur in Essen, sondern in vielen deutschen Städten!

Viele Grüße,

eure Sonja

Mittwoch, 7. September 2016

Flammkuchen all you can eat - im Le Feu in Münster

Hallo ihr Lieben,

wir waren mal wieder so richtig und ausgiebig schlemmen. In einem Lokal, dass wir immer wieder gerne besuchen und euch nun auch endlich vorstellen möchten: das Le Feu in Münster!


Das Konzept des Restaurants (übrigens gibt es die in recht vielen Städten vor allem in Ostwestfalen) ist schnell erklärt. Es handelt sich um ein Flammkuchen-Restaurant, in dem man entweder einen essen oder kann sich für die "All you can eat Variante" entscheiden kann und dann entsprechend so viele Flammkuchen vertilgt, wie man essen kann. Diese Variante kostet 14,90 € pro Person. Man sollte etwa 1,5 - 2 Flammkuchen pro Person schaffen, damit es sich finanziell lohnt.

Wir gehen dort meistens mit unserer Familie essen, denn es ist deutlich einfacher, mehr zu probieren, wenn man mit vielen Leuten da ist.
Aus der Karte wählt man bei einer Personenzahl von 6 Personen pro Gang zwei Flammkuchen aus. Hier hat man eine riesigige Auswahl an herzhaften und süßen Flammkuchen. Elsässer Art, Camembert, Erdapfel, Tex Mex, um nur einmal einige zu nennen. Zusätzlich zur Karte gibt es auch immer den Flammkuchen des Monats, der dieses Mal "Mexiko" hieß.


An den Tisch gebracht werden dann 2 große Flammkuchen (oder je nach Gruppengröße auch mehr), von denen sich jeder bedienen kann. Gegessen wird praktischerweise einfach mit den Händen. Einfach rollen und ab in den Mund damit!

Der Boden ist dünn und knusprig gebacken und die verschiedenen Beläge sorgen für eine Menge Abwechslung. An den Tisch gebracht werden sie natürlich standesgemäß auf Holzbrettchen. Wir haben es auf 11 Flammkuchen gebracht, das haben wir schon mal besser geschafft, aber pappsatt waren wir trotzdem. Besonders empfehlen konnten wir dieses Mal "Erdapfel" mit Kartoffeln und Rosmarin, sowie den Flammkuchen des Monats.



Unser Highlight sind dann immer die Nachtisch-Flammkuchen. Apfel-Calvados ist da einer unserer Favoriten, denn dieser wird am Tisch noch mit Calvados begossen und angezündet. Sieht nicht nur stylisch aus, schmeckt auch richtig gigantisch. Von den süßen Sorten haben wir auch immerhin 3 Stück verputzt.



Die Kellner im Le Feu sind wirklich nett und händeln auch größeres Chaos recht problemlos. Dadurch, dass es am Montagabend doch eher ruhig war, wurden uns die Flammkuchen auch immer sehr schnell gebracht, da haben wir schon mal länger gewartet. Auch unsere Getränkewünsche wurden sich gut gemerkt und immer schnell gebracht.

Im Le Feu solltet ihr am besten immer reservieren. Gerade an Wochenenden kann es dort wirklich voll werden und ihr wollt ja sicherlich auch einen Tisch bekommen. Bei unserem Besuch war es geradezu leer, das sind wir gar nicht gewöhnt.

Sonjas Fazit: Ich liebe das Le Feu und freue mich immer wieder, wenn wir Carina besuchen und dort zu Abend essen. Allerdings lohnt sich meiner Meinung nach das "all you can eat" nur, wenn man mit einer größeren Gruppe da ist. Ansonsten hat man nicht viel davon, weil man einfach schnell satt ist. So kann man sich aber lustig durch die Karte probieren und jeder findet einen Flammkuchen nach seinem Geschmack. Einen Besuch im Le Feu kann ich aber auf alle Fälle empfehlen!

Carinas Fazit: Ein tolles Restaurant. Schade ist leider immer nur, dass man doch irgendwann satt ist und man sich nicht durch die ganze Karte probieren kann... Da das Le Feu nicht nur bei uns so beliebt ist, ist es wirklich oft sehr voll. Für den ersten Besuch empfehle ich daher einen Tag unter der Woche. Dann ist es meistens ruhiger und man kann sich in Ruhe quer durch die Karte probieren.

Viele Grüße,

eure Carina & Sonja

Freitag, 4. September 2015

Restauranttest: Ristorante Acquario Essen

Hallo ihr Lieben,

wir waren wieder einmal mit unserer Familie essen - dieses Mal im Ristorante Acquario in Essen. Dort waren wir früher immer mal essen und dann lange Zeit wieder nicht. Doch nun waren wir wieder einmal da und fanden es so toll, dass wir euch darüber berichten möchten. Auch wenn der Besuch nun schon eine Weile her ist - vorenthalten wollen wir euch das nicht!
Manche von euch kennen das Restaurant eventuell aus der Fernsehserie "Mein Restaurant, dein Restaurant". Darin hat sich das Restaurant einem sehr großen Publikum außerhalb Essens präsentieren können.

Zweimal im Jahr gibt es in Essen und Umgebung das so genannte Restaurantkarussell. Dabei kann man in verschiedenen Restaurants tolle Menüs inklusive begleitender Weine probieren. Auch das Acquario nimmt immer wieder teil, da konnten wir nicht wiederstehen!

Das Restaurantkarussell ist übrigens eine gute Möglichkeit, auch einmal in die teureren Restaurants der Stadt hineinzuschnuppern und relativ günstig leckere Menüs zu testen. Da es zwei Mal im Jahr stattfindet, könntet ihr die Chance nutzen und es bei dieser Runde ausprobieren. Das Restaurantkarussell läuft vom 28.08. - 11.10.2015 und die teilnehmenden Restaurants und Herbstmenüs könnt ihr euch hier anschauen.


Das Menü (wir präsentieren euch hier das Frühlingsmenü 2015) begann mit diesem lieben Gruß aus der Küche, eine Ravioli in Herzform in unfassbar leckerer Sauce. Und dann ging es erst so richtig los...


Bei der Vorspeise ließ sich das Acquario nicht lumpen und packte wirklich alles, was wir an der italienischen Antipasti-Küche so lieben, auf einen Teller: Vitello Tonnato, Carpaccio und Lachscarpaccio mit Garnelen. So konnte es weitergehen!!!


Zum Zwischengang gab es dann eine Spinat-Tortelloni mit Zucchini-Pesto, die mit Mandelsplittern verfeinert war. Einfach superlecker!
Und dann folgte auch schon der Hauptgang:


Beim Hauptgang hat man immer die Wahl zwischen Fisch und Fleisch. Wir haben uns für das Fleisch entschieden, ein argentinisches Rinderfilet in einer Nero d´Avola Rotweinsauce. Doch auch der Fisch, ein St. Petersfischfilet und ein Riesenscampi konnten sich sehen lassen. Das Fleisch im Acquario ist wirklich sehr gut gebraten, sehr fein und schmeckt fantastisch.

Obwohl wir mittlerweile beinah platzten, musste der Nachtisch natürlich auch noch seinen Platz finden. Dieser war eine Auswahl an italienischen Nachspeisen wie Panna cotta, aber auch Früchte. Wirklich lecker!


Die Küche im Acquario ist wirklich gut und das Personal dort auch sehr freundlich und zuvorkommend. Man wird dort sehr nett willkommen geheißen - ein bisschen wie bei der Famiglia!

Mittlerweile haben wir sogar 2 Mal den Partylieferservice vom Acquario in Anspruch genommen und für verschiedene Familienfeiern dort Essen bestellt. Bei diesem Büffet war dann auch wirklich für jeden Geschmack etwas dabei - Salate, Antipasti, frisches Brot. Aber auch Pasta, Pizza, Fisch, Fleisch - wirklich alles, was Freunde der italienischen Küche lieben.

Sonjas Fazit: Das Ristorante Acquario gehört wirklich zu unseren absoluten Lieblingsrestaurants. Nettes Personal, sehr gute Küche - gehobene Küche oder auch einfach nur eine Pizza - alles ist ein Genuss. Wir gehen immer wieder gerne hin und ich kann allen Lesern, die in Essen und Umgebung wohnen, dort einmal hinzufahren. Es lohnt sich total! Das Restaurantkarussell ist eine großartige Möglichkeit, sich durch Karte und Weine des Restaurants zu probieren. Es lohnt sich!

Carinas Fazit: Auch mir schmeckt das Essen im Ristorante Acquario sehr lecker. Beim Restaurantkarussel war ich leider noch nicht. Toll finde ich auch, dass man einfach eine "normale" Pizza essen kann oder auf der anderen Seite sehr hochwertige Küche genießen kann. Ich kann euch einen Besuch im Acquario nur empfehlen!

Guten Hunger,

eure Carina & Sonja

Montag, 8. Juni 2015

Testessen im Mongo´s Restaurant Essen

Hallo ihr Lieben,

in diesem Monat konnten wir mal wieder ein Restaurant testen, dieses Mal auf Einladung der Restaurantkette selbst: das Mongo´s Restaurant in Essen!

Mongo´s ist eine Restaurantkette, bei der man mongolisch-europäisches Essen genießen kann. Kern des Restaurantkonzepts bildet das "Mongolian Barbecue", ein großes Büffet an dem sich die Gäste aus frischen Zutaten ihr individuelles Schüsselchen zusammenstellen können, welches dann, gemeinsam mit einer Sauce, gekocht wird. Die Gäste haben die Wahl zwischen vielen vegetarischen Zutaten, Obst, Gemüse, Nüssen und Fleisch und Frisch. Natürlich kann man auch à la Carte dort essen. Mongo´s Restaurants gibt es in zahlreichen Städten - vielleicht ist ja auch eure dabei.

Leider sind meine Fotos nicht so besonders dolle geworden und viele sind es auch nicht, denn ich wollte einfach in einem Restaurant nicht so einfach rumknipsen, da ich da niemandes Privatsphäre und Ruhe stören wollte.

Die Reservierung sollten wir telefonisch vornehmen und der junge Mann am Telefon war sehr nett und reservierte schnell einen Tisch. Da wir schon mal häufiger dort sind und ich sonst nur online reserviere, waren meine Kundendaten hinterlegt und ich bekam blitzschnell eine Reservierungsbestätigung per Mail. Und dann konnte es ja schon losgehen.

Wenn wir ins Mongo´s gehen, essen wir natürlich "Mongo´s Total", die All-you-can-eat-Variante.Wir müssen da ausdrücklich unseren Kellner loben, denn er wies uns darauf hin, dass es einen 33% Rabatt für Studenten gibt, wenn man seinen Studentenausweis vorlegt. (diesen Rabatt gibt es nur von Montag - Donnerstag, aber er lohnt sich!)

Als Vorspeise und im Preis enthalten gibt es immer eine Suppe, dieses Mal Kokossuppe. Diese war sehr lecker, allerdings war die Einlage nicht so meins. Die kommt separat, daher kann man auch darauf verzichten. Besonders gerne mag ich aber immer das Brot, welches es als Gruß aus der Küche mit einem Dipp gibt - ein Traum! Da muss man aufpassen, dass man sich nicht vorher dran satt ist!

Vom Kellner erhielten wir dann ein Holzbrettchen mit einer kleinen Tafel, auf der er dann unsere Wunschsauce sowie den Sitzplatz im Lokal notiert. Es gibt im Mongo´s eine sehr große Anzahl an verschiedenen Saucen, je nach Geschmacksrichtung süß, würzig, scharf, vegan, da ist wirklich alles dabei. Meine Lieblingssauce ist "Malay Satay", eine Art Erdnusssauce.
 

Dann ging es ab zum Büffet. Hier kann man sich seine Kombination nach Lust und Laune zusammenstellen. Bei mir ähneln sie sich oft und enthalten in der Regel Sprossen, Möhren, Spinat, Tofu, Cashew Nüsse, Ananas, Glasnudeln, Ingwer, Knoblauch und dann Fisch oder Fleisch, je nachdem worauf ich Lust habe. Normalerweise esse ich auch "normale" Fleischsorten wie Pute, Hühnchen oder Schwein. Doch das Tolle an diesem Büffet ist einfach, dass man auch ganz kuriose Dinge wie Krokodil, Zebra oder Känguru probieren kann. Und das Meiste schmeckt gar nicht schlecht!!!
Anschließend kann man seine Speise noch würzen und stellt sie dem Koch hin. Dieser brät dann recht schnell alles zusammen an und fügt die Wunschsauce hinzu. Danach bringt es der Kellner wieder zurück zum Platz.

Das Essen schmeckt dort wirklich lecker und es ist vor allem für jeden etwas dabei, ob vegetarisch oder Fleischesser, alle finden etwas, was ihnen schmeckt. Was ich mich allerdings gefragt habe ist, ob es eine separate Kochplatte für Allergiker oder Vegetarier gibt, denn es rutscht doch immer mal wieder etwas aus fremden Schüsseln in die eigene, was bei Allergien schon recht gefährlich werden kann. Und so manch einer ist ja nicht vom gleichen Grill, auf dem Fleisch gebraten wird. Ich habe die Antwort auf der Website aber gefunden - Kellner ansprechen und schon wird in einer separaten Pfanne gekocht!


Auffallend im Mongo´s Essen ist, dass alle Kellner dort sehr freundlich und aufmerksam sind. Einem Gast fiel am Büffet sein Teller herunter. In Windeseile und doch sehr ruhig kam ein Kellner, beruhigte ihn und hatte schnell den Schaden beseitigt.
Ein kleiner Kritikpunkt war die Sauberkeit der Schüsseln am Büffet. Zumindest eine Wagenladung war überhaupt nicht richtig sauber geworden und es klebten Reste in den Schüsseln. Das wäre für mich ein wichtiger Hinweis für die Küche, darauf verstärkt zu achten!

Und noch etwas ist uns wieder einmal aufgefallen. In der Speisekarte gibt es sehr viele verschnörkelte Schriften. Das sieht zwar schön aus, ist aber wirklich sehr schwer zu lesen. Das finde sogar ich und ich kann ziemlich alles Gekrakel lesen. Aber besonders im Hinblick auf die so genannte barrierefreie Sprache ist das vielleicht mal zu überdenken.

Quelle: Mongos Speisekarte

Ansonsten hat sich unser Abend im Mongo´s wieder sehr gelohnt und wir haben viel gefuttert. Das All-you-can-eat ist mit 23,90 € pro Person natürlich nicht ganz günstig, aber lohnen tut es sich schon. Die Auswahl ist einfach sehr groß!

Danke Mongo´s Essen für den schönen Abend bei euch, wir kommen sicherlich wieder!

Probiert Mongo´s doch auch einmal aus!

Viele Grüße,

eure Sonja

Dienstag, 30. September 2014

Restaurant Cooky's Maikotten

Liebe Leser und Freunde der guten Küche,

in diesem Frühling habe ich meine Hochzeit im engsten Familienkreis gefeiert. Aus diesem Grund suchte ich in Münster ein Restaurant, dass auch Gasträume für kleine Gruppen anbieten, damit wir ungestört feiern konnten.


Bei meiner Suche bin ich auf das Restaurant Cooky's Maikotten in Münster-Mauritz - wenige Gehminuten vom Dortmund-Ems-Kanal aus gestoßen. Laut Homepage bietet das Restaurant vier unterschiedliche Räumlichkeiten für unterschiedlich große Gruppen, eine Terrasse und einen Biergarten an. Sowohl auf der Homepage als auch auf der Hochzeitsmesse in Münster wirbt das Restaurant mit der Möglichkeit hier im schönen Rahmen Hochzeit zu feiern. Dabei bietet das Maikotten an sich um alle Wünsche und alle Organisation rund um die Feier zu kümmern. Auf Wunsch gibt es sogar einen Oldtimer, der die Gäste schon am Standesamt oder der Kirche mit Getränken versorgt.


Wir haben uns entschieden ein erstes Testessen mit Freunden zu machen. Sowohl die Tischreservierung als auch eine spontane Umbuchung waren problemlos möglich und so bekamen wir einen schön eingedeckten Tisch und ein Glas Begrüßungssekt zu unserem vorher bestellten 3-Gänge-Menü. Die Speiseauswahl hat uns sehr gut gefallen und auch gescheckt hat es vorzüglich.


Nachdem wir uns dann einen ersten Eindruck vom Restaurant gemacht hatten, haben wir mit dem Restaurantbesitzer einen Termin zur Absprach der Feier gemacht. Auch hier wurde wir wieder freundlich empfangen und bekamen eine Menge Ideen für unsere Feier mit auf den Weg. Als es dann darum ging, welche der Gasträume für unsere Feier am ehesten in Frage kam, überraschte uns das Restaurant mit einem weitere, nicht auf der Homepage beworbenen Raum. Für den Sommer gibt es ein "Baumhaus" am Rand der Terrasse. Hierbei handelt es sich um einen Raum in einem kleinen Holzhaus, der sich mehrere Meter über der Terrasse befindet. In dem Raum gibt es keine Fenster, sondern nur große Holzklappen die bei gutem Wetter geöffnet werden und einen wunderschönen Blick über die Felder bis zum Kanal bieten. Der Raum ist mit Teppichboden und einem Stoffbaldachin ausgestattet und bietet Platz für ca. 14 Personen. Wir waren sofort begeistern, wobei für uns auch direkt ein Back-Up reserviert wurde, falls das Baumhaus aufgrund von schlechtem Wetter nicht benutzt werden konnte.



Vor der Feier haben wir mit der Restaurantchef das Menü, die Getränke und alle weiteren Einzelheiten besprochen. Trotz unserer eher kleinen Feier, durften wir vorher zu einer Weinprobe komme, an der wir sogar schon einmal einen Teil des Menüs probieren durften. Es sollte Spanferkel geben - eine Spezialität des Hauses, die wir beide noch nicht probiert hatten. Bei diesem Anlass wurde uns auch vorgeschlagen, die Blumendeko über einen Partner des Hauses machen zu lassen. Damit der Tisch nicht zu überladen aussieht, wurden große Kerzenständer vorher zu einem Blumengeschäft gebracht, der die Blumendeko in den Leuchter integriert hat. Die Idee fanden wir klasse und das finale Resultat hat uns nicht enttäuscht.


Obwohl wir das Restaurant und die gute Küche inzwischen kannten, war wir bei der eigentlichen Feier noch einmal komplett überwältigt. Das Baumhaus war toll hergerichtet, der Sektempfang konnte auf der Terrasse stattfinden, wo wir noch einmal spontane Hochzeitsbilder auf dem Kinderspielplatz machen konnten und das Essen war wie erwartet super lecker. Auch unsere Gäste, die das Maikotten bis dahin noch gar nicht kannten waren sehr begeistert. Kleine Mängel gab es dann leider doch noch beim Service. Unsere Kellnerin konnte sich leider die Getränkebestellungen nur sehr schwer merken und konnte auch keine Fragen bezüglich des Essens beantworten. Sie war allerdings immer gerne Bereit in die Küche zu laufen um uns alle Fragen zu beantworten.

Wir blieben bei schönstem Wetter noch lange im Baumhaus sitzen. Durch die großen Klappen schien bis abends spät die Sonne herein und am Ende saßen wir nur noch bei Kerzenlicht.


Am Ende war es eine tolle Feier und wir hätten uns keine bessere Location für unsere Hochzeit wünschen können.

Umso überraschter waren wir, das wir bei Kabel 1 mitbekamen, dass das Team vom Maikotten Restaurant Tester Frank Rosin um Hilfe gebeten hatten um das Restaurant vor dem Aus zu retten. Mit Spannung haben wir alle die 2-stündige Folge von "Rosins Restaurants" vorfolgt. Auch wenn wir schon vorher absolute Fans von dem Restaurant waren, spätestens jetzt lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall!

eure Carina