Donnerstag, 16. April 2020

Der Kaffee des Jahres 2020 von Melitta im Test

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Hallo ihr Lieben,

die Tage im Home Office sind manchmal wirklich lang und irgendwie ist mein Kaffeekonsum in der Einsamkeit der heimischen Wohnung stark angestiegen. Das klingt jetzt trauriger, als es ist, aber hier wird definitiv mehr Kaffee getrunken als vorher.
Wie gut, dass wir über Brands you love den neuen Melitta Kaffee des Jahres 2020 testen dürfen. Dabei handelt es sich um einen Filterkaffee und wir erhielten ein schönes Testpaket, um diesen in aller Ruhe auszuprobieren.


Normalerweise nutzen wir viel unseren Kaffeevollautomaten und ganze Bohnen, aber für den Test haben wir uns eine French Press ausgeliehen, um den Filterkaffee einmal genauer auszuprobieren. Der gemeinsame Test im Büro mit den Kollegen muss ja dieses Mal leider ausfallen, beziehungsweise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.


Öffnet man die Kaffeeverpackung, so strömt einem ein sehr feiner, aromatischer Duft entgegen. Er riecht leicht schokoladig, enthält einige herbe Noten, wie wir finden. Ein besonders intensiv Aroma nach Kakaonoten nehmen wir nicht wahr, aber der Kaffee duftet für uns toll und sehr angenehm.
Auch aufgegossen riecht er wirklich toll und schmeckt vor allem richtig Klasse. Wir finden den Geschmack sehr mild und lecker. Und vor allem ist der Kaffee des Jahres 2020 sehr bekömmlich.

Obwohl wir ihn recht stark zubereitet hatten, schmeckte er immer noch angenehm würzig und schlug nicht auf den Magen. Als French Press Neulinge haben wir dann ein wenig mit Pulvermengen experimentiert und haben dann die für uns perfekte Mischung gefunden. Der Kaffee ist wirklich lecker, hat eine tolle Crema bekommen und schmeckte auch mit Milch immer noch intensiv.
Beim Trinken erschmeckt man die Kakaonoten noch weniger, es ist eher eine gewisse Würze, die man schmecken kann.


Wir finden den Filterkaffee Melitta Kaffee des Jahres 2020 wirklich klasse, den können wir in jedem Fall weiterempfehlen, denn er ist genauso, wie ein guter Kaffee für uns sein muss. Die anderen beiden Kaffees, die im Testpaket waren, wollen wir euch natürlich auch noch gerne vorstellen.

Des Weiteren befanden sich im Paket noch Proben der Sorten "Auslese" und "Der Kräftige". Diese Sorten gibt es immer zu kaufen, sie sind keine Sonderedition.
Die Kaffeesorte Auslese ist eine Sorte, die zu 50% entkoffeiniert ist. Das kannte ich so noch nicht,  macht den Kaffee jedoch sehr bekömmlich.  Das Pulver duftet sehr lecker, sehr mild und typisch nach Kaffee. Auch der Geschmack ist toll.  Ich habe ihn sehr gut vertragen und der milde Geschmack hat mir sehr gut gefallen. Tatsächlich fast noch ein bisschen besser als der Kaffee des Jahres.  Ich mag halt gerne milde Sorten.


Der Kräftige macht seinem Namen auf alle Fälle alle Ehre. Schon das Pulver duftet deutlich intensiver als die anderen Sorten. Es scheint stärker geröstet und ich nehme stärkere Kaffeearomen wahr. Für mich ist er auch ein wenig bitter, mein Mann findet ihn richtig prima. So muss sicherlich jeder seine Lieblingssorte für sich finden.

Sonjas Fazit: Uns gefallen alle Kaffeesorten von Melitta sehr gut und vor allem können wir euch den Melitta Kaffee des Jahres 2020 nur sehr ans Herz legen. Er hat uns richtig gut geschmeckt und wir haben sehr viel Filterkaffee genossen in den vergangenen Wochen. Die Geschmackskomposition ist sehr stimmig, auch wenn wir die beschriebenen Kakaonoten nicht besonders intensiv wahr genommen haben. Geschmacklich ist der richtig super, dieser Kaffee und ich denke, wir werden ihn in jedem Fall nachkaufen. Denn vor allem im Urlaub haben wir nur eine Filterkaffeemaschine zur Hand, dann brauchen wir auch Pulverkaffee.
Uns hat es richtig gut gefallen, mal Kaffee mit der French Press zu kochen, die wir sonst nie nutzen. Das Kaffeekochen wurde so ein wenig zum Ritual, wir haben das Kochen so richtig zelebriert und nicht bloß nur einen Knopf gedrückt.

Viele liebe Grüße,

eure Sonja

*Die Produkte wurden uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Dienstag, 14. April 2020

Die englische Gärtnerin - Rote Dahlien von Martina Sahler

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Hallo ihr lieben Bücherfans,

schon wieder ist mir ein Büchertest ins Haus geflattert, dieses Mal über das Portal Mytest.de. Es handelt sich um den zweiten Band der Serie "Die Gärtnerin von Kew Gardens" und heißt "Die englische Gärtnerin - Rote Dahlien". Geschrieben hat die dreibändige Serie die Autorin Martina Sahler. Erschienen ist die Reihe im Ullstein Verlag.
Wann könnte man besser über Bücher berichten, als in der jetzigen Zeit, wo wir möglichst Drinnen bleiben und unsere sozialen Kontakte einschränken sollen?


Es sind zwar keine Dahlien, denn diese blühen erst im Sommer, aber ich wollte euch trotzdem ein paar schöne Blumenbilder zusammen mit dem Buch auf den Weg geben. Ein wenig Frühling kann man doch immer gebrauchen, oder? Gerade jetzt, wo man vielleicht nicht immer die blühenden Blumen draußen genießen kann.


Charlotte Bromberg, 28, ist Botanikerin und mit dem Deutschen Viktor Bromberg verheiratet. Gemeinsam mit Charlottes Familie leben sie auf dem herrschaftlichen Anwesen Summerlight House. Entgegen den gesellschaftlichen Erwartungen ist Charlotte nicht nur Ehefrau, sondern arbeitet vor allem als Wissenschaftlerin in den berühtem Kew Gard
ens - sie ist dort Vorreiterin, denn viele Frauen arbeiten dort nicht. Bedingt durch einen Führungswechsel wird Charlotte jedoch dazu gedrängt, ihren Arbeitsplatz dort aufzugeben. Statt sich dem Nichtstun hinzugeben, widmet sie sich nun intensiv dem Garten von Summerlight House. Unterstützt wird sie dabei durch ihren attraktiven Gärtner Quinn. Schnell wird klar, dass beide Sympathien für einander hegen.

Auf einer gemeinsamen Reise durch England, bei der Pflanzenraritäten aus dem ganzen Land gesammelt werden, kommen sich die beiden näher. Zwar werden sie von Cousine Aurora begleitet, doch die junge Frau entdeckt sich auf der Reise selbst und ist stark mit sich selbst beschäftigt. Die Wandlung dieses Charakters während der Reise ist sehr überraschen und es gefiel mir gut. Aurora ist sonst doch eher eine vor allem zugeknöpfte, verschüchterte Persönlichkeit, auf die man sich jedoch verlassen kann.
Schon bald zeigt sich, wie zupackend Aurora wirklich ist, denn sie setzt sich auf Summerlight House in vielen Belangen durch während Charlotte und Victor sich auf eine Forschungsreise begeben.

Mir gefallen in diesem Buch besonders die "Randgeschichten" der Nebendarsteller, diese finde ich teilweise viel spannender und unterhaltsamer geschriebe, als die Geschichte um Charlotte selbst. Mir gefällt, wie detailliert ihre Leidenschaft Pflanzen beschrieben ist und bemerkt, dass sich die Autorin wirklich auskennt und viel Liebe zum Detail in ihre Geschichte steckt. Die Idee von Charlottes Garten auf Summerlight House kann man sich beim Lesen sehr gut vorstellen. Obwohl in dem Buch unheimlich viel passiert, es viele verschiedene Spielorte gibt und man die unterschiedlichen Charaktere gut kennenlernt, konnte mich das Buch nicht so richtig fesseln. Ich habe es gerne und recht zügig gelesen und musste natürlich wissen, wie es ausgeht. Aber die ganze Zeit über hatte ich ein recht gespaltenes Verhältnis zu Protagonistin Charlotte. Mir erschien sie ein wenig arrogant und vor allem egoistisch. Auch wenn sie sehr liebevoll mit ihrer Familie umgeht, so nimmt sie doch wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen. Das hat sie mir nicht sonderlich sympathisch gemacht. Ich finde, man sollte die Protagonistin einer Geschichte schon mögen, sonst wird es schwer, die Geschichte zu mögen. Mir sind die anderen Figuren im Buch deutlich eher ans Herz gewachsen.
Sonjas Fazit: Ich kenne den ersten Band der Reihe nicht, so dass ich die Vorgeschichte von Charlotte leider nicht kenne. In das Buch kommt man gut hinein, auch ohne diese zu kennen, jedoch hätte ich es gut gefunden, die Geschichte zu kennen, um die Hintergründe zu verstehen. Rote Dahlien ist leicht zu lesen und man kann der Geschichte gut folgen. Oftmals sind mir aber zu große Zeitsprünge in der Handlung, da hätte ich an einigen Stellen eine Vertiefung der Geschichte gewünscht. Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ob ich allerdings die anderen Bände auch lesen werde, weiß ich noch nicht. Dafür hat mich die Geschichte dann doch nicht genug gefesselt.

Viele Grüße,

eure Sonja

*Das Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Donnerstag, 9. April 2020

Ein Moment nur für dich - Relaxen im HomeSpa

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Hallo meine Lieben,

seit einigen Wochen schon sind wir oftmals an unser HomeOffice gebunden, wir HomeSchoolen unsere Kinder und HomeEntertainen unsere Familie. Die Me-Time bleibt auf der Strecke, die Entspannung fehlt vielen von uns. Das kann sich sehr schnell auf unsere Gesundheit auswirken.
Plötzlich erscheint mir ein Tag im Büro wie Urlaub. Was läuft da denn falsch? Auch ich habe des Öfteren das Gefühl gehabt, dass mir die Situation über den Kopf wächst und dass mir die Decke auf den Kopf fällt.

Bei den Recherchen für diesen Artikel bin ich über ein für mich sehr passendes Zitat von Sebastian Kneipp gestolpert. Es ist für mich so aktuell wie nie - und für mich eine ganz deutliche Ansage dafür, dass wir diese Krise nutzen sollen, um einen Gang herunterzufahren.

"Kaum irgendein Umstand kann schädlicher auf die Gesundheit wirken als die Lebensweise unserer Tage, ein fieberhaftes Hasten und Drängen aller im Kampfe um Erwerb und sicherer Existenz ... Es ist kein Wunder, wenn Krankheiten so viele Opfer fordern, denn die Menschheit ist von der früheren, einfachen, natürlichen Lebensweise abgewichen. Nicht etwa, dass die Errungenschaften unserer Zeit wieder geopfert werden müssten, aber es muss ein Ausgleich gefunden werden, um die überanstrengten Nerven zu stärken, ihre Kraft zu erhalten; es muss ein Gleichgewicht hergestellt werden zwischen der Arbeit und Lebensweise – und dem Verbrauch auch der Nervenkraft.“
Sebastian Kneipp

Ich tausche für euch daher heute mein HomeOffice gegen das HomeSpa, tauche ein in die Wellnessoase (Badezimmer) und gönne mir ein paar Minuten der Ruhe und Entspannung nur für mich. Da natürlich nicht jeder von uns einen voll ausgestatteten Wellness-Tempel sein Eigen nennt, erfolgen manche Behandlungen in der Impro-Edition.

Diese Zeit zu Hause habe ich in den vergangenen Tagen auch genutzt, um mich um Dinge zu kümmern, die schon lange liegen geblieben sind. Dabei ist mir aufgefallen, dass es auch an mir Dinge gibt, die ich extrem stiefmütterlich behandle und die es einfach verdient haben, dass ich ihnen auch einen Moment der Aufmerksamkeit schenke: meine Füße!
Den Winter über verstecke ich sie vielfach in dicken Socken und Winterstiefeln, doch der Frühling und Sommer sind nahe und ich wünsche mir sommerschöne Füße.


Los ging es bei uns mit Wechselfußbädern. Hierbei kamen die Fußbadekristalle mit Calendula und Orangenöl und die Sekunden-Fußcreme zum Einsatz.

Wechselfußbäder für Füße und Geist - Improvisation ist alles
Die Wechselfußbäder sind nicht nur toll für die Füße, sie stärken außerdem das Immunsystem, etwas, was in dieser Zeit noch wichtiger ist, als sonst. Es kann sogar gegen Kopfschmerzen und Schlafstörungen wirken und fördert die Durchblutung. Und natürlich bereitet es die Füße auf die weitere Behandlung vor.
Da ich nicht über größere Schüsseln oder verschiedene Badewannen verfüge, wird kurzerhand der Wäschekorb zum kalten Wasserbad.

Die Badewanne wird mit warmen Wasser von ca. 38° Celsius gefüllt, der Wäschekorb mit sehr kaltem Wasser. Ich beginne in der warmen Badewanne für etwa fünf Minuten. Hier habe ich mir auch die Badekristalle hinzu gefügt, die lassen das Wasser wunderbar duften und meine Füße kribbeln herrlich.



Im kalten Wasser muss ich es zum Glück nur wenige Sekunden aushalten, dann darf ich wieder ins Warme. Für mich fühlt sich das Wasser nun gar nicht mehr so heiß an, eine angenehme Wärme durchflutet die Füße.
Abschließend küpfe ich noch einmal in das kalte Becken, denn das sorgt für richtig gute Durchblutung.


Nun werden die Füße getrocknet und warm eingepackt. Dicke Socken, eine Decke oder Bewegung können hier helfen. Vorher habe ich sie allerdings noch mit ein wenig Sekunden Fußcreme mit Zitronenverbene und Avocadobutter eingecremt und meine Zehennägel gekürzt. Die waren durch die Behandlung schön weich geworden. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, um die Nagelhaut vorsichtig zurückzuschieben.

Diese Fuß-Behandlung hat mich etwa eine Viertelstunde meiner Zeit gekostet und ich bin dankbar, sie mir einfach genommen zu haben. Ich denke, diese Zeit kann und muss jeder von uns für sich nutzen dürfen. Nicht nur eure Füße werden es euch danken.

Bei Kneipp gibt es übrigens ein tolles Kombi-Paket für eure Fußpflege, das Mini-Fuß-Spa. Ich bin schon ein richtiger Fan, denn es kombiniert die Badekristalle mit einer Creme. Beides duftet wunderbar und hat sich toll angefühlt auf den Füßen.

Fußpeeling - DIY-Beauty-Produkte aus eurem Vorrat
Wenn ihr noch ein wenig mehr Zeit für eure Füße aufwenden möchtet, so kann nach dem Fußbad noch ein Peeling angeschlossen werden. Dieses entfernt abgestorbene Hautschüppchen und macht die Haut wunderbar weich. In meinem Schrank finden sich noch einige Kneipp-Badekristalle, mit denen man sich toll ein Peeling selbst herstellen kann.

Es werden nur ganz wenige Zutaten benötigt, schaut selbst:



Dazu zerkleinere ich das Salz ein wenig mit einem Mörser (in meinem Fall kam ein Cocktail-Stößel zum Einsatz) und mische es mit Öl. Das kann ein einfaches Massageöl sein oder wie beim mir Olivenöl.


Übrigens funktioniert Zucker oder Kaffee-Pulver als Peeling auch, aber das wollte ich dann doch nicht ausprobieren. Allerdings, bei meinem gestiegenen Kaffeekonsum ist zumindest von Letzterem reichlich vorhanden...
Für die Pflegewirkung habe ich noch einen Teelöffel der Fußbutter mit in die Masse gerührt.

Nun trage ich das Peeling großzügig auf meinen Füßen auf und rubbel sie sanft ab. Schon nach wenigen Augenblicken bemerkt man, wie die Haut weich wird, sich die Füße entspannen und kleinere Verhärtungen gelöst werden. Danach müssen die Füße gründlich abgespült werden. Es ist übrigens empfehlenswert, alte Handtücher für die Füße zu verwenden, da die doch ganz schön in Mitleidenschaft gezogen werden.

Zum Abschluss des Peelings probiere ich die Fußbutter mit Calendula und Orangenöl aus. Meine Füße haben sie so richtig aufgesogen und waren so toll weich. Das Gefühl hält dazu auch wirklich lange an und ich wollte gar keine Socken mehr anziehen.

Pflege für Faule - die Über-Nacht-Fußmaske
Nichts ist einfacher und macht die Füße so streichelzart wie eine Fußmaske über Nacht. Dazu habe ich abends meine Füße gründlich gewaschen und abgetrocknet und dann mehr als großzügig die Fußbutter aufgetragen. Die darf schon richtig überquellen.
Wer weniger faul ist als ich, kann auch gerne eine eigene Maske zusammenrühren, da gibt es im Internet tolle Rezepte mit Salbei oder Avocado.
Nachdem die Füße dick mit Creme eingerieben sind, zog ich mir ein paar Socken über und ging schlafen. Am nächsten Morgen habe ich die Cremereste dann in die Füße einmassiert. Die waren so weich und fühlten sich richtig toll an!


Der frühe Vogel kriegt heute kalte Füße...
Unsere Füße können uns übrigens auch dazu helfen, einen Frischekick am Morgen zu bekommen. Mein Weg zum Arbeitsplatz ist mittlerweile so kurz, dass ich richtig lange schlafe. Die Energie am Morgen fehlt mir manchmal völlig. Geht euch das auch so?


Dagegen kann ich euch wirklich das Tautreten empfehlen. Dafür musste ich mich allerdings früh in einen Park in der Nähe schleichen, einen Garten haben wir nicht. Also, raus aus den Federn und  bewaffnet mit einem Handtuch wanderte ich in den Stadtgarten. Im Morgengrauen waren da wirklich noch keine Menschen unterwegs, so dass ich für wenige Minuten barfuß über die feuchte Wiese gestapft bin. Lange hält man es kaum aus vor Kälte. Dabei habe ich das weiche Gras unter meinen Füßen gespürt, die nasse Erde und so richtig schön den Duft eines Frühlingsmorgens eingeatmet. Wie wunderschön es aussah, als sich die Sonne so langsam über die Häuserkanten kämpfte...


Ein kleines bisschen Draußensein für mich in der Stay at home-Zeit. Und wie sagt Pfarrer Kneipp so schön?

„Das natürlichste und einfachste Abhärtungsmittel bleibt das Barfußgehen.“
Sebastian Kneipp

Anschließend habe ich meine Füße abgerubbelt, wieder Strümpfe und Schuhe angezogen und das eisige Gefühl verwandelte sich in ein wärmendes Kribbeln. Zack, wach! So schnell kann´s gehen!

Mir hat es super viel Spaß gemacht, mein Zuhause in ein Spa zu verwandeln. Das ging erstaunlicherweise viel besser als erwartet und sogar mein Mann hat mitgemacht. So war es dann auch eine tolle Gemeinschaftsaktivität zu Hause. Ich habe gemerkt, dass ich meinen Füßen hin und wieder einmal etwas gönnen muss und dass es gar nicht so viel Zeit in Anspruch nimmt. Das Spa wird zu Hause also definitiv häufiger öffnen!

Viele liebe Grüße, bleibt gesund und macht´s euch zu Hause gemütlich!

Eure Sonja

*Die Produkte wurden mir für diesen Artikel kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*


Sonntag, 5. April 2020

Eismann.de - Tiefkühlprodukte bis vor die Haustür

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Hallo ihr Lieben,

endlich einmal durften wir wieder über das Portal Konsumgöttinnen testen und konnten uns mit einem Rabattcode Produkte beim Tiefkühl-Lieferdienst Eismann bestellen. Der Rabattcode war 20,00 € wert, der Mindestbestelltwert lag bei 35,00 €.

Wann könnte ein Lieferdienst-Produkttest besser passen, als in der heutigen Zeit? In den Supermärkten sind viele Produkte ausverkauft und man soll ja eigentlich auch so wenig wie möglich vor die Türe.  Also haben wir uns die Homepage einmal genau angeschaut und uns Produkte aus verschiedenen Kategorien zusammengestellt.


Bei Eismann hat man die Option, sich die Produkte durch die Eismann-Fahrer liefern zu lassen. Alternativ, und das wusste ich vor dem Test nicht, kann man per UPS als Kühlpaket liefern lassen. Dieser Versand ist ab 50,00 € kostenfrei, ansonsten zahlt man Versandgebühren. Die Lieferung per UPS hat den Vorteil, dass die Produkte deutlich schneller da sind.
Bei mir funktionierte der Rabattcode für die Lieferung mit UPS nicht, so dass ich mich vom Eismann-Fahrer beliefern ließ. Warum er nicht funktionierte weiß ich nicht, aber so konnte ich immerhin den Direktservice ausprobieren.
Beim Bringdienst gibt es übrigens nur die Möglichkeit, per Lastschrift, PayPal oder bar zu bezahlen.

Die Homepage ist recht übersichtlich aufgebaut, da die Produkte anhand von Kategorien aufgelistet sind und man unter dem jeweiligen Reiter alle Produkte in der Kategorie mit ansprechenden Fotos aufgeführt bekommt. Die Fotos sind wirklich verführerisch gestaltet und man bekommt sehr schnell Lust zu bestellen.
Ich hatte mir zunächst den Online-Katalog angeschaut. Dann die einzelnen Produkte auf der Website wiederzufinden fand ich erst etwas verwirrend. Man kann aber beispielsweise gut über die Produktnummern suchen und findet diese dann schnell.

Wir entschieden uns dazu, aus verschiedenen Produktkategorien zu wählen, um die Auswahl ein bisschen besser kennenzulernen. Für diese Produkte haben wir uns entschieden:
  • Aufback-Schokoladencroissant
  • Spiralpommes
  • Süßkartoffel-Hanf-Minis
  • Bouillon Gemüsemix
  • Rösti-Ecken
  • Eiscreme Osterhasen
  • Spinat-Champignon-Pizzen
Meine Bestellung setzte ich online an einem Donnerstag ab, am Montag rief mich der Fahrer an, um einen Liefertermin zu vereinbaren. Dieser würde dann in der Woche darauf stattfinden. Die Wartezeit ist somit also recht lang.

Am Tag der geplanten Lieferung rief der Eismann-Fahrer noch einmal an um zu bestätigen, dass er gleich käme und zu fragen, ob ich wirklich zu Hause sei.
Nur wenige Minuten später klingelte es und mir wurde eine große Kiste mit meinen Bestellungen hoch gebracht.
Zu den einzelnen Produkten gab es noch einige Zubereitungstipps, wie man das Beste aus dem Produkt herausholen kann. Das fand ich wirklich super und hilfreich. Wir haben die Tipps umgesetzt und waren bislang sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Diese Tipps sind wirklich hilfreich und für mich auch ein großer Pluspunkt von Eismann gegenüber Supermärkten. Bei den Produkten dort muss man sich auf die angegeben Infos auf den Packungen verlassen.

Noch haben wir bei Weitem nicht alle Produkte aus der Bestellung probiert. Wir sind gerade froh, einen kleinen Vorrat an Lebensmitteln da zu haben, auf die wir zugreifen und die wir mit frischen Produkten einfach kombinieren können. Manche Verpackungen waren aber hingegen ratz-fatz leer gefuttert.

Die kleinen Croissants haben wir nach dem Tipp auf der Verpackung gebacken. Dies hat sehr gut funktioniert und die Produkte waren perfekt gebacken.


Sie haben wirklich gut geschmeckt. Und bei unserem 3-Personen-Haushalt auch recht lange gehalten, da dies für mich kein Frühstück ersetzen würde, sondern nur ein leckeres Goodie auf dem Frühstückstisch ist.


Sofort angesprochen hatten uns die kleinen Eiscreme-Osterhasen, ein echtes Saisonprodukt. Diese sind richtig lecker und werten ein Ostermenü wirklich auf. Die Eissorten schmecken sehr hochwertig und sind gut aufeinander abgestimmt. Ich finde sie toll und sie sind definitiv nicht nur für Kinder gedacht. Ich finde es gut, dass man solche Saisonware bei Eismann erwerben kann, denn dies sind die klassischen Highlights, die ich gerade dort bekomme, im Supermarkt vielleicht weniger.


Es fällt aber auf, dass gerade die Eissorten recht hochpreisig sind. Die Produkte sehen aus wie die, die ich im Discounter oder Supermarkt erwerben kann und kosten deutlich mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dabei wirklich einen Qualitätsunterschied gibt.


Gut finde ich, dass man verschiedene Gemüseprodukte eingefroren erhält, auch hier haben wir etwas bestellt. Wir entschieden uns für einen Suppen-Mix, denn bei uns gibt es wirklich oft Suppe.
Preislich ok, leider sind die Beutel oft so groß. Ein Kilo Erbsen zum Beispiel hält bei mir wirklich lange. Und ich habe nur eine kleine Tiefkühltruhe, so dass ich davon nicht viel auf Vorrat gebrauchen kann. Die Menge an Suppengemüse finde ich aber klasse und habe dies im tiefgefrorenen Zustand noch nicht im Laden entdeckt.

Was wir auch noch probierten sind die Spiral-Pommes und die kleinen Mini-Pizzatüten. Ein kleiner Unfall kam uns dazwischen, so dass wir nachts anfingen, Ofenpommes zu "kochen". Für genau solche Fälle ist Tiefkühlkost ja das Richtige.
Für beide Produkte heizten wir den Backofen vor. Das war der Tipp des Eismanns und ich bin froh drum, denn ich bin ja ein Vorheiz-Muffel. Die Pizza-Tüten konnten schon nach wenigen Minuten wieder aus dem Ofen geholt werden. Dann sind sie leicht gebräunt und geschmolzen von Innen. Wirklich lecker, diese Kombination aus knusprig und schmelzend.


Auch die Spiral-Pommes sind genau mein Ding. Für mich dürfen Pommes so richtig schön knusprig sein, der Mann mag sie lieber etwas weicher. Die Spiralen sind etwas unterschiedlich geformt, so dass die Röstgrade auch durchaus unterschiedlich sein können. Für mich könnten sie etwas salziger sein, aber das ist ja schnell verändert. Ich finde sie klasse, weil sie mal eine gute Abwechslung zu normalen Pommes sind.  Beide Produkte würde ich mir durchaus wieder bestellen.


Sonjas Fazit: Die Bestellung beim Eismann ist sehr komfortabel und leicht erledigt. Ich sehe das aber eher als sinnvoll an, wenn man eine große Tiefkühltruhe hat, um alles unterzukriegen. Regelmäßige Lieferungen bräuchte ich nicht, aber es gibt immer mal wieder Saisonprodukte, die man vergleichbar nicht im Supermarkt kaufen kann und daher interessant sind. Eine weitere Bestellung ist für mich durchaus denkbar, aber erst einmal nicht in nächster Zeit. Dafür muss die Truhe nun wieder leer werden. Ich denke, dass Liefer- und Bringdienste in der heutigen Zeit doch immer wertvoller werden und nicht mehr nur die älteren Kunden ansprechen. Grundsätzlich finde ich die Preise aber zu hoch, um wirklich regelmäßig dort zu bestellen. Das kann und will ich mir auf Dauer dann doch nicht leisten.

Viele Grüße,

eure Sonja

*Die Produkte wurden uns vergünstigt für einen Produkttest zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*