Montag, 5. Oktober 2015

Pur Life - das Online-Fitnessstudio im Test

Hallo ihr Lieben,

ihr wollt abnehmen, gesünder leben, euch mehr bewegen und euch einfach besser fühlen? So geht es mir regelmäßig, aber wie so oft habe ich die Ausrede "Zeitmangel". Doch dies soll flach fallen mit dem Online-Fitnessstudio "Pur Life", welches wir durch das Online-Portal Konsumgöttinnen testen dürfen.


Insgesamt darf ich vier Wochen kostenfreies Mitglied sein und das Fitnessstudio auf Herz und Nieren testen. Da ich ja erst in vier Wochen sagen kann, ob und wie mir das Training gefallen und vor allem geholfen hat, werden wir euch heute das Portal vorstellen und unsere Wünsche und Ziele festlegen. Und dann präsentiere ich euch nach Ablauf der vier Wochen das Ergebnis. Ich bin sehr gespannt!!!

Ich bin sportlich im Hockeyverein aktiv und darüberhinaus auch noch in einem "realen" Fitnessstudio angemeldet. Daher bin ich mal gespannt, wie effektiv und hilfreich die Online-Kurse sind. Meine Sorge ist einfach die mangelnde Korrektur und daraus resultierende falsche Belastungen.

Wichtig für mein Training sind mir gezielte, effektive Übungen, die leicht nachzumachen sind. Wichtig finde ich auch, dass man immer wieder abwechselnd verschiedene Muskelgruppen trainiert, also ein eher ganzheitliches Training. Und da bin ich sehr gespannt, ob Pur Life mir das bieten kann.

Bevor ich mit dem Training startete, hüpfte ich noch mal kurz auf die Waage - für mich recht hohe 74,1 kg blickten mir entgegen. Da will ich natürlich etwas gegen tun und Pur Life soll mir dabei helfen! Dieses Ziel setzte ich mir auch im Online-Portal und so strahlt es mir immer entgegen, wenn ich die Seite öffnen.
 

Dann versuchte ich, meinen Trainingsplan zu erstellen. Dabei kann man eingeben, ob man männlich oder weiblich ist, wie man sich ernährt, etc. Und dann kann man aus wirklich einem ganzen Haufen an Kursen wählen! Das Angebot ist echt riesig, das ist toll! Auch kann man wählen, ob man mit Geräten oder ohne trainieren will. Sogar Seniorenkurse werden angeboten! Über die Menge der Kurse bin ich wirklich begeistert und freue mich schon, mich durch verschiedene Übungen zu probieren. Leider hat das bei mir nicht ganz so intuitiv geklappt, da werde ich wohl noch etwas forschen müssen, wie genau man den Plan erstellen kann.


Prinzipiell kann man bei Pur Life sowohl als Einsteiger als auch als Fortgeschrittener trainieren. Neben dem Fitness-Bereich gibt es auf der Website auch noch einen Health-Bereich. Hier erfährt der Besucher Inforamtionen zum Thema Ernährung, Prävention, Nahrungsergänzung und mehr. Im so genannten Fitbook, einem weiteren Bereich bei Pur Life, kann man mit den Trainern kommunizieren und seine Erfolge teilen.


Die Seite ist in drei Bereiche unterteilt. Es gibt einen Gratis-Zugang, mit dem man das Portal eine Woche testen kann und dann erhält man wöchentlich 30 Minuten freies Training. Insgesamt also nicht viel, aber das ist ja auch in keinem realen Studio der Fall.
Dann gibt es die Premium-Mitgliedschaft. Bei dieser bekommt man unbegrenzten Zugang zu allen Kursen. Entscheidet man sich für eine Jahresmitgliedschaft, so zahlt man dafür 9,99 € pro Monat. Man kann allerdings auch kürzere Anmeldezeiten wählen, diese sind dann etwas teurer.
Damit ist das Online-Studio schon einmal günstiger, als ein "normales".
Schlussendlich gibt es noch die Gold-Mitgliedschaft, mit der man alle Kurse ansehen sowie einen Zugang zum Health-Bereich und den Ernährungsprogrammen erhält. Diese kostet ab 13,99 € im Monat.

Sonjas erstes Fazit: Mein erster Eindruck ist bislang recht positiv. Eine Menge Kurse versprechen viel Abwechslung, sind zu Beginn aber auch richtig verwirrend. Gut finde ich, dass die Übungen von echten Menschen abgehalten werden. Die Trainer sprechen mit einem als ob man direkt im Raum wäre. So macht das Training sicherlich viel Spaß!
Etwas schwieriger finde ich derzeit noch die Erstellung eines richtigen Plans. Und außerdem weiß ich tatsächlich nicht bei allen Kursen, um was genau es sich handelt! Da wären ein paar Erklärungen nicht verkehrt.


Doch das werde ich euch in ein paar Wochen genauer erzählen können - denn dann habe ich Pur Life ausreichend unter die Lupe genommen! Also, schaut gerne ab und an vorbei und lest, wie es mir ergangen ist.

Viele Grüße,

eure Sonja

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Neu bei Tassimo: Jacobs Cappuccino Choco

Hallo ihr Lieben,

es gibt endlich wieder einmal etwas Neues aus dem Hause Tassimo: JACOBS Cappuccino Choco, also Cappuccino mit Schoko-Geschmack! Da sind wir natürlich gleich in den Laden gestürmt, um es für euch zu testen!


Die Packung enthält 16 T-Discs, denn für die Zubereitung des Getränks braucht man lediglich eine einzige Kapseln. Da waren wir dann doch erst etwas skeptisch, denn beim herkömmlichen Cappuccino braucht es eine Milch-Disc und eine mit Kaffeepulver. Und die Sorte Café au lait, bei der auch nur eine Kapsel gebraucht wird, schmeckt uns leider gar nicht.


Ab in die Maschine mit T-Disc und mal schauen, was dabei herauskommt. Zunächst einmal - viel! Denn es lief erstaunlich viel vom Getränk aus der Disc, welches von der Farbe uns eher an Kakao, denn an Kaffee erinnerte. Auch ein leichter Kakao-Geruch entströmte der Maschine.


Wie ihr sehen könnt ist die Farbe verhältnismäßig braun, also eher wie ein Kakao. Es riecht auch mehr danach, als nach Kaffe. Erwartet haben wir daher ein eher süßes Getränk.


Doch das ist gar nicht der Fall. Schon etwas süß, aber nicht so schlimm. Man schmeckt eine leichte Kaffee-Note heraus, aber wirklich nur einen Hauch. Überwiegend erinnert das Getränk an Kakao. Wobei die Schaumbildung auf dem Glas hierbei deutlich besser ist, als beim Tassimo Milka Kakao! Ich finde, dass es viel mehr nach Kakao schmeckt, als der Kakao selber!
Wir haben es auf jeden Fall mit einem leckeren kleinen Minion-Geburtstags-Muffin genossen! Falls ihr wissen wollt, wie die gemacht werden, verrät euch Carina hier das Rezept.


Sonjas Fazit: Mir schmeckt der Cappuccino Choco und ich denke, dass ich ihn sicherlich öfters kaufen werde.  Das Getränk ist eine gute Alternative für alle, die gerne Kaffee mit "Geschmack" trinken. Schade finde ich, dass es keine Milch-Disc gibt, denn dann wäre das Getränk mehrschichtiger geworden und hätte sicherlich noch besser geschmeckt!!!

Viele Grüße,

eure Sonja




Montag, 28. September 2015

Das perfekte Dinner mit Blanchet Weinen

Hallo ihr Lieben,

Fortuna (nein, nicht die aus Düsseldorf!) hat wieder zugeschlagen und uns ein perfektes Dinner beschert.


Während wir unbedingt Produkttester für die Firma Blanchet werden wollten und es einfach nicht klappte, gewannen wir am Ende überraschend den Hauptpreis bei einem Gewinnspiel: ein perfektes Dinner mit 12 Flaschen Wein und zwei Einkaufsgutscheinen in Höhe von 100,00 € für REWE und 50,00 € von Das Depot. Da lässt sich schon ein toller Abend mit gestalten.
Und den Abend, übrigens Sonjas Geburtstag, wollen wir euch nicht vorenthalten! Danke noch einmal an Blanchet für diesen tollen Preis!


Um die Blanchet Weine so richtig stilvoll genießen zu können, sandte man uns noch ein Blanchet-Tablett, Flaschenöffner und -verschluss sowie einen schicken Weinkühler, in der wir die Flaschen elegant präsentieren konnten.

Folgende Weine durften wir probieren:
  • Blanchet Perle Secco
  • Blanchet Blanc de Blancs Trocken
  • Blanchet Rosé
  • Blanchet Rouge de France
Da wir das Dinner so richtig schön machen wollten,dachten wir uns eine schöne Herbstdeko aus. Diese ist günstig herzustellen und findet man im Garten - Kastanien, Ilex, bunte Blätter - was auch immer ihr mögt. Dazu ein paar Motivservietten und farblich passende Kerzen - fertig!


Zunächst reichten wir auch einen kleinen Blanchet-Aperitif. Das Rezept hatten wir kurz vorher auf der Blanchet-Facebookseite entdeckt und wir wollten es ausprobieren.  Es handelt sich um einen Blanc de Blancs Rosmarin.


Wir entschieden uns für ein mehrgängiges Menü. Für die Vorspeise entschieden wir uns für einen Teller Feldsalat im Essig-Öl-Dressing mit warmen Birnen, die mit Brie überbacken waren, dazu Pinienkerne. Klingt aufwendig, war es aber nicht!


Der Feldsalat wird geputzt und gezupft. Für das Dressing mischt ihr Olivenöl und weißen Balsamicoessig, presst eine halbe Zitrone aus und verrührt dies. Dazu kommt ein Teelöffel mittelscharfer Senf und anschließend Honig nach Belieben. Abgeschmeckt wird mit Salz und Pfeffer. Nun röstet ihr die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne an, bis sie leicht gebräunt sind.
Dann schneidet ihr Birnen in Scheiben und bratet sie in der Pfanne. Auch dazu füllt ihr einen großzügigen Löffel Honig in der Pfanne. Wenn die Birnen leicht karamellisiert sind, legt den Brie in Scheiben darüber. Die Pfanne wird dann mit einem Deckel abgedeckt, bis der Käse geschmolzen ist.


Als Zwischengang dachten wir uns eine stärkende Suppe aus und entschieden und für Süßkartoffel-Hackfleisch-Suppe.
Leider haben wir im Eifer des Gefechts völlig vergessen, Fotos von der Suppe und dem Hauptgang zu machen - Sorry!!! Wir waren einfach zu sehr in der Küche eingebunden. Die Rezepte liefern wir euch natürlich trotzdem!

500g Süßkartoffeln
2 Möhren
100ml Gemüsebrühe
1 kleine Zwiebel
100g Hackfleisch
2 Frühlingszwiebeln
Öl
2 Löffel Saure Sahne

Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren in Stücke schneiden. In einem Topf werden die klein geschnittenen Zwiebeln angedünstet. Anschließend werden Möhren und Kartoffeln ergänzt und ebenfalls etwas angebraten. Dann füllt ihr die Gemüsebrühe in den Topf und lasst es bei mittlerer Hitze 15 - 20 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit bratet ihr das Hackfleisch krümelig an, kurz vor Schluss hebt ihr die klein geschnittenen Frühlingszwiebeln unter und bratet diese mit an.

Wenn Möhren und Kartoffeln durch sind, püriert ihr das Ganze. Eventuell muss noch etwas Wasser zugegenen werden, da die Masse recht fest ist. Dann noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren gebt ihr einen Klecks saure Sahne auf die Suppe und streut das krümelige Hack darüber. Fertig!

Zum Hauptgang gab es dann Schweinefilet an Rotwein-Lebkuchen-Jus mit Rosmarinkartoffeln.
Dazu schnippelten wir einen ganzen Haufen Kartoffeln klein. Für 2 Personen braucht man ungefähr 600g und legt diese auf ein Backblech. Dann streut ihr grobes Meersalz darüber und zupft frische Rosmarinblättchen darüber. Die Kartoffeln kommen dann für ca. 30 Minuten bei 220° C in den Backofen. Zwischendurch werden sie immer mal gewendet.

Das Schweinefilet bratet ihr scharf in der Pfanne an und lasst es dann bei mittlerer Hitze bis zum gewünschten Garpunkt braten. Zwischendurch immer wieder umdrehen nicht vergessen! Dann nehmt ihr die Filets aus der Pfanne und löscht sie mit etwas 0,2l Rotwein ab. Wir nahmen natürlich den von Blanchet. Den Rotwein lasst ihr dann fast ganz verkochen und füllt 100ml Bratenfond dazu. Nun bröckelt ihr 2 Lebkuchen klein und mischt diese ebenfalls in den Jus. Dieser wird jetzt ganz schnell fest, so dass man schnell rühren muss. So schnell hat man eine leckere Sauce gekocht!

Zum Nachtisch entschieden wir uns für Pavlova, eine leckere Nachspeise aus Meringues, Sahne und frischen Früchten. Etwas knifflig zu machen, dann aber ein Gaumenschmaus! Die kleinen Baiserhäufchen zerschmolzen förmlich auf der Zunge!
Das Rezept für perfekte Pavlovas haben wir übrigens aus dem Blog Herzelieb gefunden, noch einmal vielen Dank dafür! Man braucht zwar etwas Geduld - das Ergebnis ist es aber wert!
Dazu wurde Sahne aufgeschlagen und ebenfalls mit einem Spritzbeutel in die kleinen Ei-Nester gespritzt. Das Obst wird in kleine Stücke geschnitten und auf die Sahne drapiert. Da unsere Nester recht klein waren, legten wir das Obst einfach daneben - geht genauso!



Das war es auch schon - unser perfektes Dinner. Wir hoffen, dass es allen geschmeckt hat. Uns haben natürlich auch die Weine wunderbar geschmeckt. Besonders gut waren Rot- und Roséwein, obwohl wir normalerweise sonst Weißweine bevorzugen. Wirklich ein schöner Abend!

Viele Grüße,

eure Carina & Sonja

Freitag, 25. September 2015

Hello Fresh Kochbox im Test

Hallo ihr Lieben,

schon länger spielen wir mit dem Gedanken, Kochboxen auszuprobieren. Somit forschten wir im Internet, lasen Bewertungen und hatten unseren Favoriten mit den besten Bedinungen noch nicht gefunden.
So war es für uns beinah überaus praktisch, als wir am Hauptbahnhof einen Promostand von "Hello Fresh" entdeckten, der uns nicht nur das Konzept noch einmal genauer erklären konnte, sondern uns auch gleich einen 50% Rabatt auf die erste Box gewährte.


Während man beim Kauf der Boxen im Internet zunächst mindestens 2 Boxen abnehmen muss, erklärte uns der freundliche Standmitarbeiter, dass er das auf dem Anmeldeformular für uns anpassen könne. So strich er den Passus im Kleingedruckten einfach durch und wir müssen lediglich nur eine Box abnehmen. Anschließend können wir bequem im Internet wählen, ob wir eine wöchentliche Box bekommen oder "pausieren" möchten.

Wir entschieden uns für die "Classic Box", also eine Box in der auch Fleisch bei den Gerichten dabei ist, mit 3 Gerichten für 2 Personen. Diese kostet normalerweise 39,90 €, wir zahlten lediglich 19,90 €.
Unsere erste Lieferung erfolgte nur eine Woche nach Bestellung. Da unsere Gebietsabdeckung sehr gut ist, können wir selbst entscheiden, an welchem Wochentag geliefert werden soll und ob wir morgens oder abends präferieren. Diese Rahmenbedingungen können wir Woche für Woche anpassen. Des Weiteren soll es am Vortag der Lieferung eine SMS geben, in der die Uhrzeit noch etwas genauer auf eine Stunde eingegrenzt wird.


Der Promoter erklärte uns des Weiteren, dass wir Verpackungsmaterial bequem und kostenfrei mit DHL wieder an Hello Fresh zurücksenden können. Hier fanden wir im Internet allerdings die erste Einschränkung zu dem Thema. Zurückschicken kann man lediglich nach 5 Boxen, damit sich die Versandmenge lohnt. Übrigens gibt es ab einer bestimmten Menge an bestellten Boxen auch immer mal ein kleines Geschenk. Des Weiteren ist es möglich, Kunden zu werben, diese können dann auch eine erste Box etwas günstiger abnehmen.

Eine letzte wichtige Information hatte er auch noch für uns, da wir natürlich nach Qualität und Frische fragten. Wenn ein Produkt nicht unserer Zufriedenheit entspricht, so können wir ein Foto davon machen, es in einem Bio-Supermarkt neu kaufen, den Bon fotografieren und erhalten das 1,5-fache des Einkaufspreises zurück. So weit, so gut! Wir waren sehr gespannt auf unsere erste Box und die darin enthaltenen Rezepte. Was es zu essen gibt, kann man sich übrigens ebenfalls vorher im Internet ansehen - und dann entscheiden, ob man pausieren möchte oder sich die Box liefern lässt.

Auf den Rezeptkarten findet man genaue Angaben zu den Zutaten und es ist jeweils auch nur genauso viel in der Box enthalten. Der Vorteil, gerade bei einem 2-Personen-Haushalt, ist, dass man einfach weniger übrig hat und deswegen möglicherweise Lebensmittel wegschmeißt. Für uns ist es außerdem praktisch, da der Mann im Haus Diabetiker ist. Durch die genauen Angaben weiß er sofort, wie viel er sich spritzen muss.

Am Liefertag konnten wir zumindest schon einmal feststellen, dass das mit der SMS am Vortrag der Lieferung nicht funktioniert hat. Wir bekamen eine Versandmail mit Angaben zu einer UPS-Sendung, nicht DHL, wie angekündigt. Eine ganz genaue Zeit konnte man dort auch nicht herausfinden.

Aber dann war sie endlich da und bei uns startete die Küchen-Action. Die Produkte in der Box machten auf auf uns einen wirklich frischen Eindruck. Lediglich die Mini-Gurke war ein wenig wabbelig und die Tomate etwas schrumpelig. Alle anderen Produkte waren gut verpackt, gekühlt und kam unbeschädigt bei uns an.



Folgende Rezepte durften wir mit unserer Box kochen:

Indische Puten-Tikka-Burger mit Tomaten-Gurkensalat
Dies war das erste Rezept, welches wir aus der Kochbox gekocht haben. Alle Zutaten dazu waren vorhanden. Laut Rezept sollte man zuerst die Süßkartoffel-Pommes vorbereiten und für 30 Minuten im Ofen backen. In der Zeit schnibbelten wir den Salat und brutzelten die Putenschnitzel. Allerdings mussten wir feststellen, dass die Pommes viel schneller fertig waren, als wir alles andere servierfertig hatten. So waren die Pommes dann schon wieder kalt, ehe wir mit dem Rest fertig wurden.


Die einzelnen Kochschritte waren von der Karte recht gut nachvollziehbar. Schade ist, dass keine direkten Mengenangaben auf der Karte stehen (lediglich 1 Schnitzel etc.), so fällt nachkochen etwas schwer. Wir finden nur, dass man das Rezept sehr gut gelesen haben muss, um die einzelnen Schritte auszuführen.
Die Extra-Zutaten wie Öl, Salz, Pfeffer und Zucker sollte jeder im Haus haben, da werden keine sonderlich hohen Herausforderungen gestellt.


Das Gericht war wirklich lecker und die Portion auch ausreichend, wenn man nicht komplett ausgehungert ist. Lediglich die Pommes sind ein paar wenige pro Person. Eine zweite Kartoffel hätte da sicherlich nicht geschadet.
Für jemanden der Schärfe nicht verträgt, so wie Sonja, war das Rezept aber schon etwas zu scharf. Zum Glück "kühlten" Salat und Creme fraiche etwas. Die Marinade hatte es schon etwas in sich! Hier vermissen wir einen Hinweis im Rezept, so etwas wie "leicht scharf", "scharf", "süß-sauer" oder so etwas.


Glasierte Schweinelachssteaks mit krossen Rosmarin-Kartoffeln
Am nächsten Tag gab es bei uns die Schweinelachssteaks. Auch diese waren gut eingeschweißt und frisch, als sie bei uns ankamen. Das Rezept war eigentlich noch einfacher und schneller zu kochen als das von gestern.


Allerdings stellten wir schnell fest, dass wir wohl gestern nicht so gut aufgepasst hatten. Denn den Knoblauch und die Creme fraiche, von der wir etwas hätten übrig lassen sollen, waren gestern schon fast komplett im Essen gelandet. Es lohnt sich also, vorher alle Rezepte zu lesen und sich eventuell zu markieren, was öfter gebraucht wird!



Die Kartoffeln schmeckten uns auch wirklich lecker und sind mega-einfach zubereitet. Auch der Spinat ist toll, man hat ja schneller Rahmspinat selber gemacht, als ihn aufgetaut! Allerdings schmeckte unserer zu sehr nach Knoblauch, wir mussten ja aus unserem Vorrat auffüllen - und hatten uns einfach überschätzt!
Etwas unglücklich war, dass man hier körnigen Senf aus seinem Vorrat hinzugeben sollte. So etwas haben wir nicht. Aber normaler Senf ging genauso! Die Glasur war auch richtig lecker, lediglich das Fleisch war etwas sehr zäh!


Italienische Pilz-Tortellini-Gemüsepfanne
Das dritte und letzte Gericht befindet sich auch in der Veggie-Box. Hierbei gab es für uns eine große Portion Tortellini, frischen Brokkoli, einen Mini-Parmesankäse und frische Tomaten.


Auch hier mussten wir Zitrone und Knoblauch wieder aus dem Vorrat nehmen, denn die hatten wir ja vor 2 Tagen schon verbraten.
Dieses Gericht finden wir am langweiligsten. Die Nudeln sind sehr trocken und schmecken auch nicht besonders nach Pilzen. Daher sind wir nicht so besonders begeistert davon - gut hingegen war die Größe der Portion. Da wäre sicherlich noch eine dritte Person satt geworden!


Sonjas Fazit: Insgesamt sagten uns diese Rezepte in jedem Fall zu, wäre jetzt ärgerlich gewesen, wenn gleich unsere erste Box so geschmacksmäßig gar nichts für uns gewesen wäre!
Ich bin froh, dass die Produkte frisch bei uns angekommen sind. Toll ist auch, dass man wirklich keine Reste hat, da man ja wirklich nur so viel geliefert bekommt, wie man fürs Rezept auch braucht. Für kleine Haushalte in jedem Fall super! Weniger gut finde ich den vielen Müll in der Box und die Ökobilanz, die ja durch das Rumfahren des DHL-Autos nicht gerade gebessert wird.
Mir haben die Rezepte aber sehr gut geschmeckt und ich denke, dass wir immer mal wieder reinschauen und prüfen, ob wir uns nicht mal wieder eine Box gönnen möchten. Jetzt testen wir aber erst auch andere Boxen!

Guten Appetit!

Eure Sonja

P.S.: Wenn ihr Hello Fresh auch einmal testen möchtet, so könnt ihr dies hier tun. Und das Beste: mit dem Empfehlungscode 7435UA bekommt ihr 20,00 € Rabatt auf eure erste Hello Fresh Box!