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Hallo ihr Lieben,
die Zeit der Weihnachtskerzen liegt schon wieder hinter uns, aber noch sind die Abende eine ganze Weile lang und dunkel und somit werden bei uns noch einige Zeit die Kerzen abends angezündet. Dann eben keine mehr auf dem Adventskranz, sondern die Duftkerzen von Kneipp, die unser Zuhause in eine Wohlfühl-Oase verwandeln sollen.
Die Duftkerzen von Kneipp gibt es in drei verschiedenen Aroma-Richtungen, nämlich Tiefenentspannung, Glücklichsein und Wohlfühlzeit. Auf dem Kneipp-Bloggertreffen im August wurden uns alle 3 Duftrichtungen vorgestellt, mein ganz klarer Favorit war schnell gefunden. Ich habe mich total in den Duft Wohlfühlzeit verliebt, den ich euch heute genauer vorstellen möchte.
Der Duft Wohlfühlzeit besteht aus Macadamia, Orange und Sternanis, eine wirklich tolle Duftkombination. Der Duft lässt den Raum ungeheuer gemütlich wirken, ein sehr angenehmer, weicher Duft. Für mich ist der Name absolut Programm, denn ich mache es mir richtig gemütlich und fühle mich sehr wohl, wenn ich die Kerze anzünde.
Das besonders Schöne an den Kerzen ist das schlichte Design. Lediglich ein kleiner Sticker mit den Inhaltsstoffen "verunstaltet" das Glas, dieser ist blitzschnell abgenommen. Somit hat man ein völlig durchsichtiges, werbefreies Glas, welches sich schlicht in die Dekoration zu Hause einfügt. Der Deckel ist leicht abnehmbar und aus schönem Bambus. Hier findet ihr ganz dezent den Kneipp-Schriftzug wieder.
Der Deckel ist bei mir tatsächlich nur dann auf dem Glas, wenn ich wirklich genug habe vom Duft. Denn selbst im nicht-brennenden Zustand gibt die Kerze einen dezenten Duft ab. Und manchmal möchte man ja doch gar nichts riechen... Der Deckel hält dann aber wirklich dicht und sperrt den Duft vollkommen ein.
Nachdem die Kerze vollständig heruntergebrannt ist, kann man das Glas einfach in der Spülmaschine reinigen und schlussendlich als Aufbewahrungsgefäß nutzen.
Ich möchte auch noch kurz auf die anderen beiden Duftvarianten eingehen und euch zumindest die Bestandteile erläutern. Tiefenentspannung vereint die Düfte von Patchouli und Sandelholz, der Duft ist damit etwas holziger.
Wer es gerne fruchtiger mag, der ist vielleicht mit der Duftkerze Glücklichsein am besten aufgehoben. Sie riecht nach Vetiver und Mandarine, also ein fruchtig-herber Duft. Sicherlich eien Kombiation, die gute Laune oder eben glücklich macht!
Sonjas Fazit: Duftkerzen gibt´s wie Sand am Meer - aber die von Kneipp sind für mich etwas ganz besonderes! Ich finde die Düfte sehr toll, allen voran natürlich Wohlfühlzeit, die ich ja auch testen durfte. Dieser Duft gehört mittlerweile zu meinem Wohnzimmer dazu und gibt mir ein Gefühl von Zuhause. Ich kann euch diese Kerzen definitiv empfehlen!
Und wisst ihr was: diese Kerze stört nicht mal meinen Mann und der hasst Duftkerzen eigentlich. Wenn es ihm zu intensiv wird, macht er einfach den Deckel drauf und schon duftet es nicht mehr vor sich hin. Eine gelungene Weiterentwicklung der Standard-Duftkerze!
Viele Grüße,
eure Sonja
*Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*
Das Café - ein Ort zum Klönen, zum Austausch, zum Entspannen und Wohlfühlen - das möchten wir euch hier bei uns auch bieten. Viele Tipps, Ideen und Produkttests warten auf euch! Hereinspaziert und herzlich willkommen im Kleinen Testcafé!
Montag, 21. Januar 2019
Montag, 7. Januar 2019
Hochwertige Teesorten von Roberts Teehaus im Test
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Hallo ihr Lieben,
wer unserem Blog schon länger folgt weiß ja, wie sehr wir Tee lieben! Da schlägt wohl doch eine Menge Ostfriesenherz in uns. Doch natürlich gibt es bei uns nicht immer nur Ostfriesentee, sondern hochwertige Schwarztees aus aller Welt, aromatisierte Tees, welche mit Früchten, und und und....
Nun dürfen wir euch wieder einmal Tees vorstellen, nämlich die von Roberts Teehaus, einem kleinen Onlineshop für hochwertige Teesorten. Insgesamt bekamen wir 7 verschiedene Sorten zur Verfügung gestellt, die wir natürlich genau unter die Lupe genommen haben. Denn was gibt es Schöneres in der kalten Jahreszeit, als eine dampfend heiße Tasse Tee?
Glücklicherweise lag dem Päckchen auch eine Anleitung bei, wie man die Teesorten am besten zubereitet. Denn nur so kann man den perfekten Teegeschmack entfalten. Wer den Zettel verliert, findet allerdings auch alle Informationen noch einmal auf den Beutelchen.
Diese sind mit einem Druckverschluss verschlossen, so dass man sie nach der Entnahme von Tee prima wieder verschließen kann und der Tee dunkel und trocken gelagert wird. Nun möchten wir euch die unterschiedlichen Sorten vorstellen und euch den Geschmack ein wenig näher bringen.
Jasmin Pearls: Wie ihr auf dem Foto erkennen könnt, sind dies wirklich winzige Perlen, die unheimlich süß duften. Im heißen Wasser öffnen sie sich, wie kleine Blüten.
Der Tee riecht wirklich sehr intensiv blumig, eben nach Jasmin. Es ist ein recht exotischer, aber sehr natürlicher Duft, in den man seine Nase gerne tief eintauchen möchte. Der Geschmack ist auch wirklich blumig, je nach Dosierung der Blütenperlen etwas dezenter oder eben richtig jasminig. Eine leichte Bitternote haben wir auch wahrgenommen. Insgesamt scheint der Tee sehr bekömmlich zu sein. Ein idealer Tee für einen gemütlichen Nachmittag, bei dem man sich einfach einkuscheln und wohlfühlen möchte. Kaum zu glauben, aber bei den Jasmin Pearls handelt es sich um einen grünen Tee - und den mögen wir eigentlich gar nicht...
Ti Kuan Yin: Dieser Tee ist ein halbfermentierter Oolong-Tee, der eine gelb-grüne Farbe in der Tasse entwickelt. Er duftet sehr grasig, wie eine frische Heuwiese. Die Teeblätter sind ganz klein und fest. Der Tee soll nicht ganz so heiß aufgegossen werden. Wenn ihr ihn dann aufgegossen habt, nehmt ihr nach wie vor den grasigen Duft wahr. Der Tee ist sehr mild im Geschmack und auch im Magen sehr mild. Er schmeckt wirklich gut, auch wenn man eigentlich das Aroma von grünen Tees weniger mag.
Silbernadeltee: Silbernadeltee gehört zu den weißen Tees, darunter sogar zu den hochwertigsten Teesorten, die es gibt. Früher war dieser Tee tatsächlich nur dem Kaiser vorgesehen. Der Tee wird recht kühl aufgegosse und zieht verhältnismäßig lange. Der Tee hat eine silbrig-gelbe Farbe und sieht ein wenig aus wie getrocknete Tannennadeln. Der Name Silbernadeltee passt also perfekt! Der Geschmack ist unheimlich mild, leicht süßlich könnte man sagen. Für den Aufguss hätten wir sicherlich mehr Nadeln verwenden können, dann wäre der Geschmack etwas intensiver geworden.
Rooibos Super Grade Long Cut: Wie ihr sehen könnt, haben die Teeblätter wieder eine komplett andere Form und Farbe. Dieses Mal sind die fast rot-braun und so ist auch der Tee gefärbt. Wir haben vermutlich etwas zu intensiv dosiert, denn der Tee schmeckte sehr kräftig. Gesüßt haben wir noch mit ein wenig Honig, was den Geschmack des Tees sehr zur Geltung brachte. Beim Rooibos Tee gilt, dass er hochwertiger wird, je röter seine Farbe ist. Wie man sehen kann, ist der Tee wirklich dunkelrot, beinah braun. Da der Tee kein Koffein enthält, ist er einfach ein tolles Getränk für zwischendurch - oder ein Tee für größere Mengen, wenn man einen sehr kalten Tag erwischt hat!
Red Java Tee: Bei diesem Namen hätte ich ebenso rote Teeblätter erwartet, wie beim Rooibos Tee. Es sind aber ganz "normale", dunkle Teeblätter, die beinah süßlich-karamellig duften. Gießt man den Tee auf, erkennt man aber, woher der Name kommt, denn der Tee hat eine schöne rot-braune Farbe. Der aufgegossene Tee riecht für uns beinah malzig, immer noch ein wenig süß. Er soll besonders bekömmlich sein und nach Holz und Honig schmecken. Ein bisschen ist das tatsächlich auch so. Wir finden ihn sehr bekömmlich und lecker.
Gyokuro Asahi: Hier sieht und riecht man auf den ersten Blick, dass es sich um einen grünen Tee handelt. Die Teeblätter sind dunkelgrün und es duftet unheimlich nach Wald und Wiese, beinah ein wenig modrig. Tatsächlich bedeutet Gyokuro Asahi "edler Tautropfen" und gehört zu den hochwertigsten japanischen Teesorten. Getrunken wird er nämlich nur zu besonderen Anlässen. Ich bin einfach nicht so der Grüntee-Fan, daher ist er nicht mein Fall, aber man merkt deutlich, wie mild er ist. Er schlägt kein bisschen auf den Magen und tatsächlich schmeckte er mir hinterher deutlich besser, als ich das vom Geruch her erwartet habe. Ich finde es aber großartig, mich durch solch unterschiedliche Teesorten kosten zu können und einfach meine Favoriten zu finden.
Ciu Lu: Auf den ersten Blick nicht gleich als Grüntee erkennbar ist der Ciu Lu. Die Teeblätter sind sehr dunkelgrün, beinah braun-schwarz. Diese dunkle Farbe kommt von der frühen Ernte im Jahr, wir auf der Website von Roberts Teehaus erläutert wird. Dagegen ist der Tee recht hell, beinah gelblich-grün. Ich hätte ihn tatsächlich auch dunkler erwartet, wieder eine Überraschung. Er riecht grasig, aber auch ein wenig süß wie ich fand. Der Geschmack war sehr dezent süß und leicht bekömmlich.
Auf der Website von Roberts Teehaus gibt es nur eine kleine, dafür aber hochwertige Auswahl an Teesorten. Das Probierpaket mit allen Sorten kostet 13,90 €. Damit erhaltet ihr einen sehr guten Überblick über das Sortiment und könnt euch richtig schön durchprobieren. Da sich alle Teeblätter auch für mehrfache Aufgüsse eignen, habt ihr auch lange etwas von eurem Tee.
Sehr hilfreich finden wir die vielen Zusatzinformationen, die man auf der Homepage findet. Hier wird die richtige Zubereitung und Aufbewahrung des Tees erläutert und auch wo dieser angebaut und hergestellt wird. Das finden wir sehr spannend, denn diese sind richtig informativ. Zum Beispiel zu welchen Anlässen der Tee getrunken wurde oder dass er nur für Kaiser oder ähnlich hochrangige Persönlichkeiten vorgehalten war.
Wir würden uns noch freuen, wenn aus der Verpackung des Tees hervorgeht, ob es sich um einen schwarzen oder grünen Tee handelt, denn das geht für uns nicht direkt daraus hervor. Diese Informationen findet man dann aber online.
Schaut man sich die Preise an, so sieht man schnell, dass diese nicht allzu hoch sind für den qualitativ hochwertigen Tee, den man dort erwerben kann. Das hat uns sehr positiv überrascht. Klar, manche sind natürlich auch teuer und leider nur in großen Portionen zu kaufen, aber rechnet man es auf 100g um, so ist es tatsächlich nicht so wild. Etwas kleinere Portionen wären aber in der Tat nicht verkehrt, ein ganzes Kilo Tee verbraucht man dann doch nicht so schnell.
Zahlen kann man bei Roberts Teehaus per Vorauskasse oder per PayPal, in Deutschland fallen pauschal 5,90 € Versandkosten an. Dafür wird mit DHL verschickt, was wir gut finden.
Wenn ihr aus so gerne Tees trinkt wie wir und vor allem auf hochwertige, ungewöhnliche Teesorten steht, die den puren Teegeschmack vermitteln, dann solltet ihr in Roberts Teehaus einmal vorbeischauen. Die Auswahl ist klein, aber sehr fein! Erwartet daher keinen Riesenshop mit zig Sorten oder aromatisierte Tees, Kräutertees oder ähnliches. Hier gibt es wertvolle, leckere Tees, die Teekenner voll auf ihre Kosten kommen lassen.
Auch wenn wir einige der Tees weniger mochten, weil uns Grüntee nicht unbedingt zusagt, so konnten wir doch wieder einmal wunderbar feststellen, dass ein Grüntee nicht gleich einem Grüntee ist. Duft und Geschmack unterscheiden sich doch so sehr, dass uns auch der eine oder andere grüne plötzlich deutlich besser gefallen hat, als wir vorher gedacht hätten. Und genau dafür ist das Testpaket wunderbar geeignet - man hat die Chance seinen eigenen Favoriten zu finden. Unser Highlight waren definitiv die Jasmin Pearls, denn so einen Tee hatten wir noch nie getrunken! Da können wir auch jedem nur empfehlen, das einmal auszuprobieren.
Nun ist es noch an uns, euch eine wunderschöne Winterzeit zu wünschen! Kuschelt euch ein, macht´s euch gemütlich und gönnt euch doch einfach einmal eine schöne Tasse Tee!
Viele Grüße,
Sonja & Carina
*Die Produkte wurden uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*
Hallo ihr Lieben,
wer unserem Blog schon länger folgt weiß ja, wie sehr wir Tee lieben! Da schlägt wohl doch eine Menge Ostfriesenherz in uns. Doch natürlich gibt es bei uns nicht immer nur Ostfriesentee, sondern hochwertige Schwarztees aus aller Welt, aromatisierte Tees, welche mit Früchten, und und und....
Nun dürfen wir euch wieder einmal Tees vorstellen, nämlich die von Roberts Teehaus, einem kleinen Onlineshop für hochwertige Teesorten. Insgesamt bekamen wir 7 verschiedene Sorten zur Verfügung gestellt, die wir natürlich genau unter die Lupe genommen haben. Denn was gibt es Schöneres in der kalten Jahreszeit, als eine dampfend heiße Tasse Tee?
Glücklicherweise lag dem Päckchen auch eine Anleitung bei, wie man die Teesorten am besten zubereitet. Denn nur so kann man den perfekten Teegeschmack entfalten. Wer den Zettel verliert, findet allerdings auch alle Informationen noch einmal auf den Beutelchen.
Diese sind mit einem Druckverschluss verschlossen, so dass man sie nach der Entnahme von Tee prima wieder verschließen kann und der Tee dunkel und trocken gelagert wird. Nun möchten wir euch die unterschiedlichen Sorten vorstellen und euch den Geschmack ein wenig näher bringen.
Jasmin Pearls: Wie ihr auf dem Foto erkennen könnt, sind dies wirklich winzige Perlen, die unheimlich süß duften. Im heißen Wasser öffnen sie sich, wie kleine Blüten.
Der Tee riecht wirklich sehr intensiv blumig, eben nach Jasmin. Es ist ein recht exotischer, aber sehr natürlicher Duft, in den man seine Nase gerne tief eintauchen möchte. Der Geschmack ist auch wirklich blumig, je nach Dosierung der Blütenperlen etwas dezenter oder eben richtig jasminig. Eine leichte Bitternote haben wir auch wahrgenommen. Insgesamt scheint der Tee sehr bekömmlich zu sein. Ein idealer Tee für einen gemütlichen Nachmittag, bei dem man sich einfach einkuscheln und wohlfühlen möchte. Kaum zu glauben, aber bei den Jasmin Pearls handelt es sich um einen grünen Tee - und den mögen wir eigentlich gar nicht...
Ti Kuan Yin: Dieser Tee ist ein halbfermentierter Oolong-Tee, der eine gelb-grüne Farbe in der Tasse entwickelt. Er duftet sehr grasig, wie eine frische Heuwiese. Die Teeblätter sind ganz klein und fest. Der Tee soll nicht ganz so heiß aufgegossen werden. Wenn ihr ihn dann aufgegossen habt, nehmt ihr nach wie vor den grasigen Duft wahr. Der Tee ist sehr mild im Geschmack und auch im Magen sehr mild. Er schmeckt wirklich gut, auch wenn man eigentlich das Aroma von grünen Tees weniger mag.
Silbernadeltee: Silbernadeltee gehört zu den weißen Tees, darunter sogar zu den hochwertigsten Teesorten, die es gibt. Früher war dieser Tee tatsächlich nur dem Kaiser vorgesehen. Der Tee wird recht kühl aufgegosse und zieht verhältnismäßig lange. Der Tee hat eine silbrig-gelbe Farbe und sieht ein wenig aus wie getrocknete Tannennadeln. Der Name Silbernadeltee passt also perfekt! Der Geschmack ist unheimlich mild, leicht süßlich könnte man sagen. Für den Aufguss hätten wir sicherlich mehr Nadeln verwenden können, dann wäre der Geschmack etwas intensiver geworden.
Rooibos Super Grade Long Cut: Wie ihr sehen könnt, haben die Teeblätter wieder eine komplett andere Form und Farbe. Dieses Mal sind die fast rot-braun und so ist auch der Tee gefärbt. Wir haben vermutlich etwas zu intensiv dosiert, denn der Tee schmeckte sehr kräftig. Gesüßt haben wir noch mit ein wenig Honig, was den Geschmack des Tees sehr zur Geltung brachte. Beim Rooibos Tee gilt, dass er hochwertiger wird, je röter seine Farbe ist. Wie man sehen kann, ist der Tee wirklich dunkelrot, beinah braun. Da der Tee kein Koffein enthält, ist er einfach ein tolles Getränk für zwischendurch - oder ein Tee für größere Mengen, wenn man einen sehr kalten Tag erwischt hat!
Red Java Tee: Bei diesem Namen hätte ich ebenso rote Teeblätter erwartet, wie beim Rooibos Tee. Es sind aber ganz "normale", dunkle Teeblätter, die beinah süßlich-karamellig duften. Gießt man den Tee auf, erkennt man aber, woher der Name kommt, denn der Tee hat eine schöne rot-braune Farbe. Der aufgegossene Tee riecht für uns beinah malzig, immer noch ein wenig süß. Er soll besonders bekömmlich sein und nach Holz und Honig schmecken. Ein bisschen ist das tatsächlich auch so. Wir finden ihn sehr bekömmlich und lecker.
Gyokuro Asahi: Hier sieht und riecht man auf den ersten Blick, dass es sich um einen grünen Tee handelt. Die Teeblätter sind dunkelgrün und es duftet unheimlich nach Wald und Wiese, beinah ein wenig modrig. Tatsächlich bedeutet Gyokuro Asahi "edler Tautropfen" und gehört zu den hochwertigsten japanischen Teesorten. Getrunken wird er nämlich nur zu besonderen Anlässen. Ich bin einfach nicht so der Grüntee-Fan, daher ist er nicht mein Fall, aber man merkt deutlich, wie mild er ist. Er schlägt kein bisschen auf den Magen und tatsächlich schmeckte er mir hinterher deutlich besser, als ich das vom Geruch her erwartet habe. Ich finde es aber großartig, mich durch solch unterschiedliche Teesorten kosten zu können und einfach meine Favoriten zu finden.
Ciu Lu: Auf den ersten Blick nicht gleich als Grüntee erkennbar ist der Ciu Lu. Die Teeblätter sind sehr dunkelgrün, beinah braun-schwarz. Diese dunkle Farbe kommt von der frühen Ernte im Jahr, wir auf der Website von Roberts Teehaus erläutert wird. Dagegen ist der Tee recht hell, beinah gelblich-grün. Ich hätte ihn tatsächlich auch dunkler erwartet, wieder eine Überraschung. Er riecht grasig, aber auch ein wenig süß wie ich fand. Der Geschmack war sehr dezent süß und leicht bekömmlich.
Auf der Website von Roberts Teehaus gibt es nur eine kleine, dafür aber hochwertige Auswahl an Teesorten. Das Probierpaket mit allen Sorten kostet 13,90 €. Damit erhaltet ihr einen sehr guten Überblick über das Sortiment und könnt euch richtig schön durchprobieren. Da sich alle Teeblätter auch für mehrfache Aufgüsse eignen, habt ihr auch lange etwas von eurem Tee.
Sehr hilfreich finden wir die vielen Zusatzinformationen, die man auf der Homepage findet. Hier wird die richtige Zubereitung und Aufbewahrung des Tees erläutert und auch wo dieser angebaut und hergestellt wird. Das finden wir sehr spannend, denn diese sind richtig informativ. Zum Beispiel zu welchen Anlässen der Tee getrunken wurde oder dass er nur für Kaiser oder ähnlich hochrangige Persönlichkeiten vorgehalten war.
Wir würden uns noch freuen, wenn aus der Verpackung des Tees hervorgeht, ob es sich um einen schwarzen oder grünen Tee handelt, denn das geht für uns nicht direkt daraus hervor. Diese Informationen findet man dann aber online.
Schaut man sich die Preise an, so sieht man schnell, dass diese nicht allzu hoch sind für den qualitativ hochwertigen Tee, den man dort erwerben kann. Das hat uns sehr positiv überrascht. Klar, manche sind natürlich auch teuer und leider nur in großen Portionen zu kaufen, aber rechnet man es auf 100g um, so ist es tatsächlich nicht so wild. Etwas kleinere Portionen wären aber in der Tat nicht verkehrt, ein ganzes Kilo Tee verbraucht man dann doch nicht so schnell.
Zahlen kann man bei Roberts Teehaus per Vorauskasse oder per PayPal, in Deutschland fallen pauschal 5,90 € Versandkosten an. Dafür wird mit DHL verschickt, was wir gut finden.
Wenn ihr aus so gerne Tees trinkt wie wir und vor allem auf hochwertige, ungewöhnliche Teesorten steht, die den puren Teegeschmack vermitteln, dann solltet ihr in Roberts Teehaus einmal vorbeischauen. Die Auswahl ist klein, aber sehr fein! Erwartet daher keinen Riesenshop mit zig Sorten oder aromatisierte Tees, Kräutertees oder ähnliches. Hier gibt es wertvolle, leckere Tees, die Teekenner voll auf ihre Kosten kommen lassen.
Auch wenn wir einige der Tees weniger mochten, weil uns Grüntee nicht unbedingt zusagt, so konnten wir doch wieder einmal wunderbar feststellen, dass ein Grüntee nicht gleich einem Grüntee ist. Duft und Geschmack unterscheiden sich doch so sehr, dass uns auch der eine oder andere grüne plötzlich deutlich besser gefallen hat, als wir vorher gedacht hätten. Und genau dafür ist das Testpaket wunderbar geeignet - man hat die Chance seinen eigenen Favoriten zu finden. Unser Highlight waren definitiv die Jasmin Pearls, denn so einen Tee hatten wir noch nie getrunken! Da können wir auch jedem nur empfehlen, das einmal auszuprobieren.
Nun ist es noch an uns, euch eine wunderschöne Winterzeit zu wünschen! Kuschelt euch ein, macht´s euch gemütlich und gönnt euch doch einfach einmal eine schöne Tasse Tee!
Viele Grüße,
Sonja & Carina
*Die Produkte wurden uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*
Freitag, 28. Dezember 2018
Kinderwagen, Tragetuch oder Babytrage - Welches Fortbewegungsmittel ist das Beste für mein Kind?
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Hallo ihr Lieben,
werdet ihr vielleicht in Kürze Eltern? Oder seid gerade Eltern geworden? Und stellt ihr euch auch oft die Frage, wie ihr mit eurem Zwerg von A nach B kommt? Welches "Fortbewegungsmittel" ist für die Kleinen das Beste? Was hilft uns Eltern weiter? Eins vorweg: bei uns gibt es kein entweder oder, für uns ergänzen sich Kinderwagen, Tragetuch und Babytrage. Warum und wieso möchten wir euch in diesem kleinen Artikel näherbringen.
Kinderwagen
Für uns stellte sich erst gar nicht die Frage, ob wir einen Kinderwagen kaufen sollten oder nicht. Natürlich wollten wir! Denn so "reist" das Kleine komfortabel durch die Gegend, kann darin schlafen und man kann auf zahlreichen Spaziergängen gemütlich den Kinderwagen schieben.
Doch nach welchen Kriterien sollte man den Wagen aussuchen? Schlicht nach der Optik oder einer speziellen Marke? Der Kinderwagen als Accessoire?
Das kam bei uns nicht in Frage, denn für uns war ein Auswahlkriterium, dass der Wagen zusammengeklappt in unseren Kofferraum passen musste. Und möglichst noch ein Wasserkasten und noch besser der eine oder andere Koffer für den Weg in den Urlaub.
Da wir beide recht groß sind, war das zweite Kriterium, dass der Kinderwagen keine Stange zwischen den Hinterrädern haben darf, da große Menschen oftmals dagegen treten. Tatsächlich schränkten diese beiden Kriterien die Auswahl auf zwei Modelle ein: der Moon und der Salsa 4 der Firma ABC Design. Bei letzterer hatten wir auch einen Test der Stiftung Warentest gelesen, der besagte, dass hier die wenigsten krebserregenden Stoffe im Wagen verarbeitet sind. Die Entscheidung fiel uns also sehr leicht! Und im Internet fanden wir noch ein echtes Schnäppchen, was den Salsa 4 anging. Wir sind wirklich zufrieden mit diesem Kinderwagen und der Qualität von ABC Design.
Deshalb nehmen wir auch gerne an der Social Media Botschafter Aktion von Brandsyoulove und ABC Design teil und hoffen auf den Gewinn eines nagelneuen Condor Air Kinderwagens oder eines tollen Wickelrucksackes.
Bitte macht euch die Auswahl beim Kauf eines Kinderwagens nicht leicht und setzt neben optischen Kriterien auch praktische fest. Unser Tipp: fahrt mit dem Auto zu einem Babyladen und probiert aus, welche Kinderwagen sich praktisch verladen lassen. Das hat uns wahnsinnig bei der Entscheidung geholfen!
Erst im Nachhinein haben wir noch ein weiteres wichtiges Entscheidungsmerkmal kennengelernt. Achtet darauf, dass sich der Sportsitz hinlegen lässt. Denn unser Kind war beispielsweise sehr groß und musste schon früh in den Sportsitz "umziehen". Sitzen konnte sie zu dem Zeitpunkt allerdings noch lange nicht. Daher war es wichtig, dass man diesen fast waagerecht einstellen konnte.
"Tragen ist Liebe" - mit diesem Slogan wird in den sozialen Medien Eltern ein schlechtes Gewissen gemacht - finden wir zumindest. Ich liebe mein Kind doch nicht weniger, wenn ich es im Kinderwagen durch die Gegend schiebe! Mein Kind liegt wirklich viel im Kinderwagen, was ich beim Spazierengehen oder Einkaufen einfach praktisch finde. Aber ab und an greife ich auch gerne auf eine der beiden Tragevarianten zurück, die ich euch gerne hier vorstellen möchte.
Tragetuch
Ich wollte nie eine der Muttis mit Tragetuch sein. Die waren mir irgendwie alle zu Öko, warum weiß ich gar nicht. Vielleicht lag es an den bunten Hippie-Tüchern, mit denen die hier rumlaufen. Aber kurz vor der Geburt meiner Tochter kam mir doch die Idee, ein Tuch zu kaufen. Praktischerweise fand ich bei Ebay Kleinanzeigen in direkter Nachbarschaft ein Tragetuch von Hoppediz. Im schlichten Blau! Die Anleitung der Tragevarianten dabei habe ich bis heute nicht verstanden. Aber meine Hebamme zeigte mir schnell eine einfache Variante, die ich bis heute nutze.
Gerade in den ersten Wochen war unser Tuch Gold wert. Die Kleine konnte sich darin einkuscheln, hat unsere Wärme und den Herzschlag gespürt und ich hatte beide Arme frei. Damit konnte ich arbeiten, schreiben, Wäsche aufhängen. Super praktisch! Und eigentlich war das Tuch ein Garant fürs Schlafen!
Der Nachteil zeigte sich einige Wochen später - als der Jahrhundertsommer ausbrach. Amiria und ich waren schweißgebadet, wenn ich sie im Tuch durch die Gegend trug. Somit habe ich es den kompletten Sommer nicht genutzt und bin daher auf die Trage ausgewichen.
Mittlerweile nutze ich das Tuch wieder gerne, das Baby ist bei mir, kann in der Gegend herumgucken und manchmal schläft sie an meiner Brust ein.
Ein 10-Kilo-Baby zu schleppen ist aber nicht immer einfach und ich kann verstehen, wenn man das nicht unbedingt machen möchte!
Babytrage
Ich besitze die Babytrage von Manduca. Diese habe ich von meiner Schwägerin geerbt, es ist also absoluter Zufall, dass es diese geworden ist. Wir nutzten sie erst, als Amiria schon ein paar Monate alt war, da sie sie am Anfang überhaupt nicht mochte. Auch den Neugeborenen-Einsatz fand sie doof und schrie jedes Mal, wenn sie in die Trage sollte.
Der Nachteil dieser Trage ist das Band, welches man auf dem Rücken schließen muss. Da kommt man alleine gar nicht dran. Auch das Spannen der Gurte funktioniert nicht besonders gut. Das kann allerdings auch daran liegen, dass das Produkt schon älter ist.
Der Vorteil war in diesem Sommer auf jeden Fall, dass es sehr luftig war. Auch Bahnfahren mache ich damit gerne, denn in die alten nicht-barrierefreien Bahnen komme ich ohne Hilfe mit dem Kinderwagen gar nicht hinein.
Die Trage kann auch auf dem Rücken getragen werden, so dass die Babys gut herumschauen können. Das ist überhaupt der größte Vorteil: Amiria liebt es, einfach in der Trage zu sitzen und die Umgebung zu beobachten. Das klappt liegend im Kinderwagen einfach nicht so gut.
Da ich mit dieser Trage nicht ganz so zufrieden bin, überlege ich, eine Trageberatung im örtlichen Babymarkt zu besuchen. Die können mir vielleicht auch einen Tipp geben, wie ich das Ding alleine anziehen kann. Das artet bei mir nämlich immer in Stress aus!
Ihr seht, ich nutze gerne alle Fortbewegungsvarianten für Babys. Manchmal ist das eine praktischer als das andere, manchmal nehme ich sogar die Manduca unten im Kinderwagen mit, um gegebenenfalls wechseln zu können. Denn körperliche Nähe ist manchmal sehr wichtig. Besonders in diesem Sommer war ich dankbar für meinen Kinderwagen. Da konnte das Baby teilweise einfach nur im Body chillen - Körperwärme wäre für uns beide ganz schrecklich gewesen.
Lasst euch bitte kein schlechtes Gewissen machen, wenn ihr euch gegen Tragevarianten entscheidet. Sie sind sicherlich toll für euer Baby - aber es gibt einfach auch Babys, die das nicht mögen. Oder Mütter, denen ihr Baby einfach zu schwer ist ;) Kenne ich gar nicht, das Problem....
Ich für mich bevorzuge das Tuch, was aber daran liegt, dass ich mit meiner Manduca nicht gut klarkomme. Amiria mag beides, sie liebt es, bei mir zu sein. Aber auch ihren Kinderwagen findet sie prima. Da kann sie schlafen, spielen und gucken, was ich so mache, während ich sie schiebe.
Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen helfen. Ich musste feststellen, dass Beratung an diesem Punkt eine sehr große Hilfe ist. Egal ob von eurer Hebamme, dem Babymarkt oder sogar Tipps von Freunden. Es hat uns viel Try and Error erspart, viel Geld und hat vor allem dazu geführt, dass wir mit allen unseren Einkäufen sehr zufrieden sind!
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Fortbewegen mit euren Zwergen!
Viele liebe Grüße,
eure Sonja
Hallo ihr Lieben,
werdet ihr vielleicht in Kürze Eltern? Oder seid gerade Eltern geworden? Und stellt ihr euch auch oft die Frage, wie ihr mit eurem Zwerg von A nach B kommt? Welches "Fortbewegungsmittel" ist für die Kleinen das Beste? Was hilft uns Eltern weiter? Eins vorweg: bei uns gibt es kein entweder oder, für uns ergänzen sich Kinderwagen, Tragetuch und Babytrage. Warum und wieso möchten wir euch in diesem kleinen Artikel näherbringen.
Kinderwagen
Für uns stellte sich erst gar nicht die Frage, ob wir einen Kinderwagen kaufen sollten oder nicht. Natürlich wollten wir! Denn so "reist" das Kleine komfortabel durch die Gegend, kann darin schlafen und man kann auf zahlreichen Spaziergängen gemütlich den Kinderwagen schieben.
Doch nach welchen Kriterien sollte man den Wagen aussuchen? Schlicht nach der Optik oder einer speziellen Marke? Der Kinderwagen als Accessoire?
Das kam bei uns nicht in Frage, denn für uns war ein Auswahlkriterium, dass der Wagen zusammengeklappt in unseren Kofferraum passen musste. Und möglichst noch ein Wasserkasten und noch besser der eine oder andere Koffer für den Weg in den Urlaub.
Da wir beide recht groß sind, war das zweite Kriterium, dass der Kinderwagen keine Stange zwischen den Hinterrädern haben darf, da große Menschen oftmals dagegen treten. Tatsächlich schränkten diese beiden Kriterien die Auswahl auf zwei Modelle ein: der Moon und der Salsa 4 der Firma ABC Design. Bei letzterer hatten wir auch einen Test der Stiftung Warentest gelesen, der besagte, dass hier die wenigsten krebserregenden Stoffe im Wagen verarbeitet sind. Die Entscheidung fiel uns also sehr leicht! Und im Internet fanden wir noch ein echtes Schnäppchen, was den Salsa 4 anging. Wir sind wirklich zufrieden mit diesem Kinderwagen und der Qualität von ABC Design.
Deshalb nehmen wir auch gerne an der Social Media Botschafter Aktion von Brandsyoulove und ABC Design teil und hoffen auf den Gewinn eines nagelneuen Condor Air Kinderwagens oder eines tollen Wickelrucksackes.
Bitte macht euch die Auswahl beim Kauf eines Kinderwagens nicht leicht und setzt neben optischen Kriterien auch praktische fest. Unser Tipp: fahrt mit dem Auto zu einem Babyladen und probiert aus, welche Kinderwagen sich praktisch verladen lassen. Das hat uns wahnsinnig bei der Entscheidung geholfen!
Erst im Nachhinein haben wir noch ein weiteres wichtiges Entscheidungsmerkmal kennengelernt. Achtet darauf, dass sich der Sportsitz hinlegen lässt. Denn unser Kind war beispielsweise sehr groß und musste schon früh in den Sportsitz "umziehen". Sitzen konnte sie zu dem Zeitpunkt allerdings noch lange nicht. Daher war es wichtig, dass man diesen fast waagerecht einstellen konnte.
"Tragen ist Liebe" - mit diesem Slogan wird in den sozialen Medien Eltern ein schlechtes Gewissen gemacht - finden wir zumindest. Ich liebe mein Kind doch nicht weniger, wenn ich es im Kinderwagen durch die Gegend schiebe! Mein Kind liegt wirklich viel im Kinderwagen, was ich beim Spazierengehen oder Einkaufen einfach praktisch finde. Aber ab und an greife ich auch gerne auf eine der beiden Tragevarianten zurück, die ich euch gerne hier vorstellen möchte.
Tragetuch
Ich wollte nie eine der Muttis mit Tragetuch sein. Die waren mir irgendwie alle zu Öko, warum weiß ich gar nicht. Vielleicht lag es an den bunten Hippie-Tüchern, mit denen die hier rumlaufen. Aber kurz vor der Geburt meiner Tochter kam mir doch die Idee, ein Tuch zu kaufen. Praktischerweise fand ich bei Ebay Kleinanzeigen in direkter Nachbarschaft ein Tragetuch von Hoppediz. Im schlichten Blau! Die Anleitung der Tragevarianten dabei habe ich bis heute nicht verstanden. Aber meine Hebamme zeigte mir schnell eine einfache Variante, die ich bis heute nutze.
Gerade in den ersten Wochen war unser Tuch Gold wert. Die Kleine konnte sich darin einkuscheln, hat unsere Wärme und den Herzschlag gespürt und ich hatte beide Arme frei. Damit konnte ich arbeiten, schreiben, Wäsche aufhängen. Super praktisch! Und eigentlich war das Tuch ein Garant fürs Schlafen!
Der Nachteil zeigte sich einige Wochen später - als der Jahrhundertsommer ausbrach. Amiria und ich waren schweißgebadet, wenn ich sie im Tuch durch die Gegend trug. Somit habe ich es den kompletten Sommer nicht genutzt und bin daher auf die Trage ausgewichen.
Mittlerweile nutze ich das Tuch wieder gerne, das Baby ist bei mir, kann in der Gegend herumgucken und manchmal schläft sie an meiner Brust ein.
Ein 10-Kilo-Baby zu schleppen ist aber nicht immer einfach und ich kann verstehen, wenn man das nicht unbedingt machen möchte!
Babytrage
Ich besitze die Babytrage von Manduca. Diese habe ich von meiner Schwägerin geerbt, es ist also absoluter Zufall, dass es diese geworden ist. Wir nutzten sie erst, als Amiria schon ein paar Monate alt war, da sie sie am Anfang überhaupt nicht mochte. Auch den Neugeborenen-Einsatz fand sie doof und schrie jedes Mal, wenn sie in die Trage sollte.
Der Nachteil dieser Trage ist das Band, welches man auf dem Rücken schließen muss. Da kommt man alleine gar nicht dran. Auch das Spannen der Gurte funktioniert nicht besonders gut. Das kann allerdings auch daran liegen, dass das Produkt schon älter ist.
Der Vorteil war in diesem Sommer auf jeden Fall, dass es sehr luftig war. Auch Bahnfahren mache ich damit gerne, denn in die alten nicht-barrierefreien Bahnen komme ich ohne Hilfe mit dem Kinderwagen gar nicht hinein.
Die Trage kann auch auf dem Rücken getragen werden, so dass die Babys gut herumschauen können. Das ist überhaupt der größte Vorteil: Amiria liebt es, einfach in der Trage zu sitzen und die Umgebung zu beobachten. Das klappt liegend im Kinderwagen einfach nicht so gut.
Da ich mit dieser Trage nicht ganz so zufrieden bin, überlege ich, eine Trageberatung im örtlichen Babymarkt zu besuchen. Die können mir vielleicht auch einen Tipp geben, wie ich das Ding alleine anziehen kann. Das artet bei mir nämlich immer in Stress aus!
Ihr seht, ich nutze gerne alle Fortbewegungsvarianten für Babys. Manchmal ist das eine praktischer als das andere, manchmal nehme ich sogar die Manduca unten im Kinderwagen mit, um gegebenenfalls wechseln zu können. Denn körperliche Nähe ist manchmal sehr wichtig. Besonders in diesem Sommer war ich dankbar für meinen Kinderwagen. Da konnte das Baby teilweise einfach nur im Body chillen - Körperwärme wäre für uns beide ganz schrecklich gewesen.
Lasst euch bitte kein schlechtes Gewissen machen, wenn ihr euch gegen Tragevarianten entscheidet. Sie sind sicherlich toll für euer Baby - aber es gibt einfach auch Babys, die das nicht mögen. Oder Mütter, denen ihr Baby einfach zu schwer ist ;) Kenne ich gar nicht, das Problem....
Ich für mich bevorzuge das Tuch, was aber daran liegt, dass ich mit meiner Manduca nicht gut klarkomme. Amiria mag beides, sie liebt es, bei mir zu sein. Aber auch ihren Kinderwagen findet sie prima. Da kann sie schlafen, spielen und gucken, was ich so mache, während ich sie schiebe.
Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen helfen. Ich musste feststellen, dass Beratung an diesem Punkt eine sehr große Hilfe ist. Egal ob von eurer Hebamme, dem Babymarkt oder sogar Tipps von Freunden. Es hat uns viel Try and Error erspart, viel Geld und hat vor allem dazu geführt, dass wir mit allen unseren Einkäufen sehr zufrieden sind!
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Fortbewegen mit euren Zwergen!
Viele liebe Grüße,
eure Sonja
Freitag, 21. Dezember 2018
Combiotik Folgemilch 2 von HIPP im Test
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Hallo ihr Lieben,
wieder einmal gab es etwas zu testen für unser Testbaby Amiria. Sie durfte die Combiotik Folgemilch 2 von HIPP ausprobieren. Diese Milch soll der Muttermilch nachempfunden und für Kinder ab dem 6. Monat geeignet sein. Sie ist als Ergänzung zur Beikost zu nutzen.
Praktisch finde ich die Verpackung der Milch, das habe ich bei den Verpackungen der Milch, die ich vorher probiert habe, noch nicht gesehen. Der Deckel lässt sich wieder zuklappen, so dass man das Milchpulver hygienisch verschließen kann. Oben im Deckel gibt es sogar eine Aufbewahrungsmöglichkeit für den Dosierlöffel. Das finde ich prima, denn den suche ich permanent!
Vergleicht man das Milchpulver der Combiotik Milch mit der Pre-Milch, die ich sonst nutze, erkennt man auf den ersten Blick große Unterschiede. Das Pulver ist deutlich gelber, etwas gröber und irgendwie klebriger. Dadurch soll die Milch aber sämiger sein und das Baby länger sättigen. Das kann ich bislang noch nicht bestätigen. Normalerweise braucht Amiria 2 kleine Flaschen Milch pro Nacht, denn sie wacht immer nur dann auf, wenn sie richtig großen Hunger hat. Seitdem wir die 2er Milch nehmen, sind es teilweise schon 3 Flaschen, die wir ihr zubereiten. Das finde ich sehr viel, auch die Abstände sind deutlich kürzer geworden.
Amiria trinkt die Milch gerne, bislang konnte ich da bei gar keiner Milch Unverträglichkeiten feststellen oder ihr schmeckte etwas nicht. Da ist sie glücklicherweise sehr unkompliziert. Die Zubereitung der Milch ist komplett einfach. Wasser kochen, Pulver nach Dosierungsempfehlung ins Fläschchen geben, mit Wasser aufgießen, schütteln - fertig! Das klappt auch sehr gut, das Pulver löst sich komplett auf. Die Milch ist in der Tat etwas cremiger, als Pre-Milch. Unser Tipp für die Nacht: kocht euch am Abend Wasser auf, füllt es in eine Pump-Thermoskanne und ihr habt nachts blitzschnell eure Babymilch zubereitet. Das klappt auch mit der Combiotik-Milch sehr gut.
Der Stuhl des Babys soll sich auch wieder verändern, eher wieder so, wie der aus der Stillzeit. Auch das konnten wir nicht beobachten. Lediglich vermehrtes Ausspucken konnten wir immer wieder sehen, das hatte sich eigentlich schon wieder komplett gelegt. Solche "Rückschritte" kann ich nicht unbedingt gebrauchen und auch ruhige Nächte sind mir natürlich sehr wichtig!
Sonjas Fazit: Da meine Hebamme mir geraten hat, im ersten Lebensjahr lediglich Pre-Milch oder 1er-Milch zu verwenden, würde ich das Produkt nicht nachkaufen. Da Amiria außerdem auch die günstige Milch vom Drogeriemarkt verträgt und gerne trinkt, spare ich mir doch lieber die paar Euro pro Packung, denn der Preisunterschied ist schon recht groß. Wirklich durchdacht finde ich die Verpackung der Milch. Ich hoffe, diese nutzt HIPP auch genauso bei der Premilch, die es ja ebenfalls von dieser Marke zu kaufen gibt.
Viele Grüße,
eure Sonja
*Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*
Hallo ihr Lieben,
wieder einmal gab es etwas zu testen für unser Testbaby Amiria. Sie durfte die Combiotik Folgemilch 2 von HIPP ausprobieren. Diese Milch soll der Muttermilch nachempfunden und für Kinder ab dem 6. Monat geeignet sein. Sie ist als Ergänzung zur Beikost zu nutzen.
Praktisch finde ich die Verpackung der Milch, das habe ich bei den Verpackungen der Milch, die ich vorher probiert habe, noch nicht gesehen. Der Deckel lässt sich wieder zuklappen, so dass man das Milchpulver hygienisch verschließen kann. Oben im Deckel gibt es sogar eine Aufbewahrungsmöglichkeit für den Dosierlöffel. Das finde ich prima, denn den suche ich permanent!
Vergleicht man das Milchpulver der Combiotik Milch mit der Pre-Milch, die ich sonst nutze, erkennt man auf den ersten Blick große Unterschiede. Das Pulver ist deutlich gelber, etwas gröber und irgendwie klebriger. Dadurch soll die Milch aber sämiger sein und das Baby länger sättigen. Das kann ich bislang noch nicht bestätigen. Normalerweise braucht Amiria 2 kleine Flaschen Milch pro Nacht, denn sie wacht immer nur dann auf, wenn sie richtig großen Hunger hat. Seitdem wir die 2er Milch nehmen, sind es teilweise schon 3 Flaschen, die wir ihr zubereiten. Das finde ich sehr viel, auch die Abstände sind deutlich kürzer geworden.
Amiria trinkt die Milch gerne, bislang konnte ich da bei gar keiner Milch Unverträglichkeiten feststellen oder ihr schmeckte etwas nicht. Da ist sie glücklicherweise sehr unkompliziert. Die Zubereitung der Milch ist komplett einfach. Wasser kochen, Pulver nach Dosierungsempfehlung ins Fläschchen geben, mit Wasser aufgießen, schütteln - fertig! Das klappt auch sehr gut, das Pulver löst sich komplett auf. Die Milch ist in der Tat etwas cremiger, als Pre-Milch. Unser Tipp für die Nacht: kocht euch am Abend Wasser auf, füllt es in eine Pump-Thermoskanne und ihr habt nachts blitzschnell eure Babymilch zubereitet. Das klappt auch mit der Combiotik-Milch sehr gut.
Der Stuhl des Babys soll sich auch wieder verändern, eher wieder so, wie der aus der Stillzeit. Auch das konnten wir nicht beobachten. Lediglich vermehrtes Ausspucken konnten wir immer wieder sehen, das hatte sich eigentlich schon wieder komplett gelegt. Solche "Rückschritte" kann ich nicht unbedingt gebrauchen und auch ruhige Nächte sind mir natürlich sehr wichtig!
Sonjas Fazit: Da meine Hebamme mir geraten hat, im ersten Lebensjahr lediglich Pre-Milch oder 1er-Milch zu verwenden, würde ich das Produkt nicht nachkaufen. Da Amiria außerdem auch die günstige Milch vom Drogeriemarkt verträgt und gerne trinkt, spare ich mir doch lieber die paar Euro pro Packung, denn der Preisunterschied ist schon recht groß. Wirklich durchdacht finde ich die Verpackung der Milch. Ich hoffe, diese nutzt HIPP auch genauso bei der Premilch, die es ja ebenfalls von dieser Marke zu kaufen gibt.
Viele Grüße,
eure Sonja
*Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*
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