Montag, 8. Juni 2015

Testessen im Mongo´s Restaurant Essen

Hallo ihr Lieben,

in diesem Monat konnten wir mal wieder ein Restaurant testen, dieses Mal auf Einladung der Restaurantkette selbst: das Mongo´s Restaurant in Essen!

Mongo´s ist eine Restaurantkette, bei der man mongolisch-europäisches Essen genießen kann. Kern des Restaurantkonzepts bildet das "Mongolian Barbecue", ein großes Büffet an dem sich die Gäste aus frischen Zutaten ihr individuelles Schüsselchen zusammenstellen können, welches dann, gemeinsam mit einer Sauce, gekocht wird. Die Gäste haben die Wahl zwischen vielen vegetarischen Zutaten, Obst, Gemüse, Nüssen und Fleisch und Frisch. Natürlich kann man auch à la Carte dort essen. Mongo´s Restaurants gibt es in zahlreichen Städten - vielleicht ist ja auch eure dabei.

Leider sind meine Fotos nicht so besonders dolle geworden und viele sind es auch nicht, denn ich wollte einfach in einem Restaurant nicht so einfach rumknipsen, da ich da niemandes Privatsphäre und Ruhe stören wollte.

Die Reservierung sollten wir telefonisch vornehmen und der junge Mann am Telefon war sehr nett und reservierte schnell einen Tisch. Da wir schon mal häufiger dort sind und ich sonst nur online reserviere, waren meine Kundendaten hinterlegt und ich bekam blitzschnell eine Reservierungsbestätigung per Mail. Und dann konnte es ja schon losgehen.

Wenn wir ins Mongo´s gehen, essen wir natürlich "Mongo´s Total", die All-you-can-eat-Variante.Wir müssen da ausdrücklich unseren Kellner loben, denn er wies uns darauf hin, dass es einen 33% Rabatt für Studenten gibt, wenn man seinen Studentenausweis vorlegt. (diesen Rabatt gibt es nur von Montag - Donnerstag, aber er lohnt sich!)

Als Vorspeise und im Preis enthalten gibt es immer eine Suppe, dieses Mal Kokossuppe. Diese war sehr lecker, allerdings war die Einlage nicht so meins. Die kommt separat, daher kann man auch darauf verzichten. Besonders gerne mag ich aber immer das Brot, welches es als Gruß aus der Küche mit einem Dipp gibt - ein Traum! Da muss man aufpassen, dass man sich nicht vorher dran satt ist!

Vom Kellner erhielten wir dann ein Holzbrettchen mit einer kleinen Tafel, auf der er dann unsere Wunschsauce sowie den Sitzplatz im Lokal notiert. Es gibt im Mongo´s eine sehr große Anzahl an verschiedenen Saucen, je nach Geschmacksrichtung süß, würzig, scharf, vegan, da ist wirklich alles dabei. Meine Lieblingssauce ist "Malay Satay", eine Art Erdnusssauce.
 

Dann ging es ab zum Büffet. Hier kann man sich seine Kombination nach Lust und Laune zusammenstellen. Bei mir ähneln sie sich oft und enthalten in der Regel Sprossen, Möhren, Spinat, Tofu, Cashew Nüsse, Ananas, Glasnudeln, Ingwer, Knoblauch und dann Fisch oder Fleisch, je nachdem worauf ich Lust habe. Normalerweise esse ich auch "normale" Fleischsorten wie Pute, Hühnchen oder Schwein. Doch das Tolle an diesem Büffet ist einfach, dass man auch ganz kuriose Dinge wie Krokodil, Zebra oder Känguru probieren kann. Und das Meiste schmeckt gar nicht schlecht!!!
Anschließend kann man seine Speise noch würzen und stellt sie dem Koch hin. Dieser brät dann recht schnell alles zusammen an und fügt die Wunschsauce hinzu. Danach bringt es der Kellner wieder zurück zum Platz.

Das Essen schmeckt dort wirklich lecker und es ist vor allem für jeden etwas dabei, ob vegetarisch oder Fleischesser, alle finden etwas, was ihnen schmeckt. Was ich mich allerdings gefragt habe ist, ob es eine separate Kochplatte für Allergiker oder Vegetarier gibt, denn es rutscht doch immer mal wieder etwas aus fremden Schüsseln in die eigene, was bei Allergien schon recht gefährlich werden kann. Und so manch einer ist ja nicht vom gleichen Grill, auf dem Fleisch gebraten wird. Ich habe die Antwort auf der Website aber gefunden - Kellner ansprechen und schon wird in einer separaten Pfanne gekocht!


Auffallend im Mongo´s Essen ist, dass alle Kellner dort sehr freundlich und aufmerksam sind. Einem Gast fiel am Büffet sein Teller herunter. In Windeseile und doch sehr ruhig kam ein Kellner, beruhigte ihn und hatte schnell den Schaden beseitigt.
Ein kleiner Kritikpunkt war die Sauberkeit der Schüsseln am Büffet. Zumindest eine Wagenladung war überhaupt nicht richtig sauber geworden und es klebten Reste in den Schüsseln. Das wäre für mich ein wichtiger Hinweis für die Küche, darauf verstärkt zu achten!

Und noch etwas ist uns wieder einmal aufgefallen. In der Speisekarte gibt es sehr viele verschnörkelte Schriften. Das sieht zwar schön aus, ist aber wirklich sehr schwer zu lesen. Das finde sogar ich und ich kann ziemlich alles Gekrakel lesen. Aber besonders im Hinblick auf die so genannte barrierefreie Sprache ist das vielleicht mal zu überdenken.

Quelle: Mongos Speisekarte

Ansonsten hat sich unser Abend im Mongo´s wieder sehr gelohnt und wir haben viel gefuttert. Das All-you-can-eat ist mit 23,90 € pro Person natürlich nicht ganz günstig, aber lohnen tut es sich schon. Die Auswahl ist einfach sehr groß!

Danke Mongo´s Essen für den schönen Abend bei euch, wir kommen sicherlich wieder!

Probiert Mongo´s doch auch einmal aus!

Viele Grüße,

eure Sonja

Freitag, 5. Juni 2015

Kochen mit alpro - Unsere Alpronista Spargelparty

Hallo ihr Lieben,

wir feiern wieder einmal eine kleine Party beim Kleinen Testcafé - eine Spargelparty mit Produkten von alpro. Unsere Freunde und Familie müssen also wieder mal dran glauben und probieren, was wir so gezaubert haben. ;)

Alpro stellte uns 3 verschiedene Produkte zur Verfügung, von denen 2 sogar ganz neue Produkte waren. Dazu sandten sie uns 3 unterschiedliche Spargelrezept-Vorschläge, von denen wir uns eins aussuchen konnten. Alle 3 Rezepte klangen lecker, aber eines fanden wir superpassend für ein tolles 3-Gang-Menü.
Wir entschieden uns dazu, für unsere Familie ein kleines Menü zu zaubern, um die Produkte ausgiebig zu testen und beurteilen zu können.

Wir entschieden uns dazu, als Vorspeise einen Möhren-Cappuccino mit Kokos-Schaum zu servieren. Als Hauptspeise gibt es dann eins der Rezepte, welches von Alpro vorgeschlagen wurde. Den krönenden Abschluss bildet dann eine Mini-Käse-Sahne-Schnitte.

Doch ehe wir euch die Rezepte verraten, möchten wir euch ein wenig über die alpro Produkte berichten.
Wir erhielten von alpro 2 Becher SOYA Cuisine, eine Kochsahne, sowie alpro COCONUT Cuisine, eine etwas süßere Sojasahne mit Kokosgeschmack. Das dritte Produkt ist ein Choco-Drink, also eine Art Soja-Kakao.

Vergleicht man die durchschnittlichen Nährwerte von der alpro Soya Cuisine mit einer herkömmlichen Sahne, so stellt man in jedem Fall erstaunliches fest. Die Soja-Sahne hat etwa die Hälfte an Fetten und Kohlenhydraten. Lediglich der Eiweiß-Gehalt ist bei der Sojamilch etwas höher sowie der Salzgehalt. Wir haben also festgestellt, dass man Sojaprodukte nicht nur bei Laktoseintoleranz nutzen kann oder wenn man sich vegan ernähren möchte, sondern auch, wenn man einfach kalorienreduziert leben möchte.

Natürlich haben wir uns auch bei der Alpronista-Spargelparty-Deko nicht gespart! Den Tisch dekorierten wir passenderweise mit den mitgelieferten Rezeptheften, so dass jeder Gast am Ende eins mitnehmen konnte sowie passenden Farben in grün und weiß. Es sollte für alle ein richtig gemütlicher Abend werden!


Doch nun zu unserer Koch-Action! Gestartet haben wir mit dem Möhren-Cappuccino. Diese Suppe lässt sich toll vorbereiten, so dass man mehr Zeit für seine Gäste hat.

Rezept Möhren-Cappuccino
1 Kartoffel (ca. 150g)
500g Möhren
1 Vanilleschote
1 EL Butter
Salz, Pfeffer
1 Liter Gemüsebrühe
100 ml alpro SOYA Cuisine

Für den Schaum:
1 Päckchen alpro Coconut Cuisine

Zunächst wurden die Möhren und die Kartoffel in kleine Stücke geschnitte und im Topf angedünstet. Dann kam die Vanilleschote hinzu. Anschließend gießt ihr die Brühe auf und lasst alles 15 - 20 Minuten köcheln.
Nachdem die Vanilleschote entfernt wurde, püriert ihr die Suppe und rührt 100ml SOYA Cuisine unter. Nach Belieben könnt ihr nun mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für den Schaum wärmt ihr die Kokosnuss-Kochsahne auf und würzt sie mit Salz und Pfeffer oder anderen Gewürzen eures Geschmacks. Nun wird diese mit dem Mixer aufgeschäumt. In kleinen Gläschen richtet ihr nun die Suppe mit dem Schaum an.

Die Suppe war leicht zu kochen und man konnte die alpro Koch-Sahne "Soja Cuisine" problemlos wie eine ganz normale Sahne verwenden.
Auch wenn unsere Tester skeptisch waren, was den Geschmack der Sojaprodukte anging, haben sie begeistert mitgetestet. Und sind hinterher total positiv überrascht worden, denn keiner konnte einen Unterschied zu "normaler" Sahne erschmecken. Im Gegenteil, alle lobten den guten Geschmack der Suppe.
Lediglich beim Kochen des Schaums zeigten sich ein paar Schwächen des Produkts. Leider ging das Schäumen nicht besonders gut. Da ist herkömmliche Sahne sicherlich geeigneter.
Highlight des 3-Gänge-Menüs war dann eindeutig der Hauptgang, "Weißer Spargel mit Apfel-Schinken-Schaum und Drillingen". Die Zutaten kauften wir frisch vom Markt und dann ging es auch schon los mit Küchen-Action.

Weißer Spargel mit Apfel-Schinken-Schaum und Drillingen
1,5kg weißer Spargel
600g kleine Kartoffeln mit Schale
3 Scheiben Katenschinken, gewürfelt
1 große Zwiebel, in Streifen geschniten
150ml Gemüsebrühe
150ml alpro SOYA Cuisine
1,5 TL Stärke
Salz, Pfeffer nach Belieben

Zunächst werden die Zwiebelstreifen und der Schinken im Apfelsaft gekocht, bis der Saft verkocht war. Allein der Geruch, der durch die Küche zog, machte hungrig!
Dann wurde der Zwiebelsud mit 100ml Gemüsebrühe und 100ml alpro Soya Cuisine noch einmal aufgekocht. Anschließend püriert ihr die Sauce kräftig durch. Wer mag, kann sie dann noch zur ein Sieb passieren, aber dies haben wir nicht gemacht.

Spargel und Drillinge kochten wir dann einfach nur im heißen Wasser (nach Belieben können Zucker oder Zitronensaft ins Spargelwasser gegeben werden) und richteten das mit der fertigen Sauce an.


Sah es nicht lecker aus bei uns? Normalerweise gibt es bei uns Spargel immer nur mit Schinken und Butter, daher war das mal etwas komplett anderes, aber wirklich unglaublich lecker!
Alle Besucher waren sehr angetan von der Sauce, denn sie schmeckte einfach perfekt zu Spargel und den Kartoffeln. Wirklich eine tolle Rezeptidee, wenn auch nicht vegetarisch oder vegan. 

Die Idee für den Nachtisch haben wir aus dem Buch "Kleine Angeber" von Tupperware. Von denen gibt es nämlich kleine Stapelboxen, mit denen man tolle Nachtischideen zaubern kann.

Mini-Käse-Sahne
1 heller Biskuitboden
125g Pfirsichhälften
4 Blatt Gelatine
200g Quark
50g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 EL Zitronensaft
1 EL Orangensaft
150g Schlagsahne/ alpro Sojasahne

Einige Pfirsichhälften schneidet ihr in dünne Scheiben, damit sie sternförmig im Dessertring angeordnet werden können. Der Rest wird gewürfelt und kommt schließlich in die Creme.

Quark, Zucker, Vanillezucker, Zitronen- und Orangensaft werden verrührt. Die aufgelöste Gelatine wird dann mit 3 EL Creme angeglichen und schließlich der Quarkcreme hinzugefügt. Dann ergänzt ihr die Pfirsichwürfel. Sobald die Masse zu gelieren beginnt, hebt ihr die geschlagene Sahne unter.

Dann muss das Dessert für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank. Zur Verzierung könnt ihr dann noch einen Tuff Sahne und ein paar Blättchen Zitronenmelisse daraufgeben.

Wir haben uns in jedem Fall vorgenommen, nun auch mal häufiger mit alpro oder anderen Sojaprodukten zu kochen. Es hat uns sehr gut geschmeckt und so können wir auch für unsere veganen Freunde oder denen mit Laktoseintoleranz leckere Sachen kochen. 

Sonjas Fazit: Mit den Soja-Produkten kann man fast genauso gut kochen, wie mit herkömmlicher Sahne oder Milch. Mir gefällt, dass es deutlich weniger Kalorien hat, als herkömmliche Sahne. Natürlich ist aber der Preisunterschied auch gegeben, weswegen ich alpro wohl nicht oft, aber immerhin ab und an kaufen werde. Ich weiß nun, wie ich leckere Gerichte für meine Freunde mit Laktoseintoleranz kochen kann und konnte unsere Mutter, eine Skeptikerin gegen Soja-Produkte, vom guten Geschmack überzeugen.

Carinas Fazit: Die Idee von alpro war auf jeden Fall total klasse. Wie kann man Produkte besser kennenlernen als direkt beim Kochen. Die Auswahl der Rezepte war auch super. Dass in den Gerichten Soja-Produkte verarbeitet waren, hat man überhaupt nicht geschmeckt. Wenn das vorher nicht bekannt gewesen wäre, hätte ich ganz normale Milch-Produkte erwartet. Daher kann ich die Produkte von alpro, die wir testen konnten wirklich empfehlen - egal ob mal zum Ausprobieren oder weil ihr keine Milch vertragt.


Wir wünschen euch noch eine tolle Spargel-Zeit!

Viele Grüße,

Sonja & Carina

Dienstag, 2. Juni 2015

Shoptest: Pomeki.de - Pokale, Medaillen und Mehr

Hallo ihr Lieben,

der Shop, den wir euch heute vorstellen möchten, ist für alle Siegertypen, Champions, nützlich für Sportvereine oder Kindergeburtstage, nämlich der Shop Pomeki.de. Bei Pomeki bekommt ihr Medaillen, Pokale und Trophäen aller Art. Mittlerweile haben wir schon mehrfach bei diesem Shop für Turniere im Sportverein bestellt, so wie auch jetzt wieder. Daher dachten wir, wir stellen ihn euch einmal vor.

Bei Pomeki gibt es eine wirklich große Auswahl an Pokalen, so dass man in jeder Preisklasse etwas finden kann. Für ein internationales Sportturnier, bei dem behinderte und nicht-behinderte Sportler gegeneinander antreten, suchten wir eine extravagante Trophäe, die nicht billig aussehen und irgendwie auch thematisch passen sollte.
Fündig wurden wir dann bei den Glaspokalen, von denen es viele verschiedene Arten gibt. Diese sind natürlich etwas teurer, als "normale" Pokale, sehen dafür umso edler aus.


Doch auch in der günstigen Preisklasse findet man schöne Pokale. Für ein Kinderturnier benötigen wir immer 3er-Sets für den 1. - 3. Platz. Auch dabei gibt es eine große Auswahl. Fündig wird man hier auch für Kindergeburtstage, wenn man da für Wettbewerbe kleine Pokale für die Gäste benötigt.

Zuletzt haben wir im Shop Medaillen mit unserem Turnierlogo bestellt. Die Konfiguration der Medaillen ist wirklich einfach. Zunächst wählt man ein passendes Modell in der gewünschten Preisklasse und dann ein passendes Band aus. Die Grafik schicke ich dann per Mail an Pomeki und die basteln dann ein rundes Logo daraus.
Nur wenige Tage später kamen die fertig zusammengefügten Medaillen bei mir zu Hause an. Das war sogar noch perfekter, als "normale" Medaillen mit dem Sportlogo zu bestellen, denn die musste ich selbst noch zu Hause bekleben und die Bänder dranklipsen. Somit hat man nach der Lieferung noch ein paar Stunden etwas zu tun.


Besonders überzeugt hat uns der Kundenservice des Shops. Schickt man eine Email oder hat eine Frage, kommt innerhalb eines Tages spätestens eine Antwort. Die Mitarbeiter sind sehr hilfreich und unterstützen bei Anfragen. Ich habe das Gefühl, dass sie wirklich helfen möchten.

Lediglich bei den Bezahlmöglichkeiten haben wir einen Kritikpunkt. Man hat zwar verschiedene Alternativen seine Ware zu bezahlen, allerdings sind sie alle kostenpflichtig. Das finde ich nicht so toll, denn ich bezahle gerne bequem über Paypal. Aber draufzahlen möchte ich da natürlich nicht. 

Sonjas Fazit: Wer möglichst billige Pokale und Medaillen bestellen möchte, findet im Internet bestimmt noch günstigere Anbieter. Hier stimmt aber die Qualität und auch der Preis. Der Kundenservice ist exzellent und wir haben unsere Ware immer schnell und in tadellosem Zustand erhalten. Damit kann ich den Onlineshop Pomeki.de absolut weiterempfehlen und mittlerweile habe ich bereits das 3. Mal dort meine Medaillen bestellt. Schaut doch mal vorbei!

Viele Grüße,

eure Sonja

Montag, 1. Juni 2015

Matcha ICE TEA von Tee Gschwendner

Hallo ihr Lieben,

nachdem wir euch im vergangen Jahr bereits die ICE TEAs von Tee Gschwendner vorgestellt hatten, möchten wir euch heute wieder neue Eistees präsentieren - dieses Mal die Eistees Matcha crema und Matcha lemon.


Vom Superfood Matcha hatten wir nun wirklich schon viel gehört - probiert leider noch nicht. Daher kam uns der Test gerade Recht. Matcha wird als das "grüne Gold Japans" bezeichnet und ist die seltenste und hochwertigste grüne Teesorte. Der Koffeingehalt liegt bei 3 - 4 %, womit das Getränk als sehr belebend gilt.

Tee Gschwendner macht uns mit seinen Beschreibungen wirklich neugierig auf den Tee, denn das sind die beiden Sorten:
  • Matcha crema aus cremigem Bio-Sojadrink mit der angenehm herben Frische von Matcha und einem Hauch Vanille, der einem frisch zubereiteten Frozen Matcha Latte in nichts nachsteht
  • Matcha lemon, ein herber Matcha-Eistee mit spritzig-erfrischendem Zitronensaft und einem Hauch von Ingwer, der "on the rocks" ein besonderes Sommerfeeling vermittelt
Weiter schreibt Tee Gschwendner, dass beide Sorten aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und zu 100% vegan sind. Gesüßt werden sie mit Agavendicksaft. Die Eistees sind trinkfertig im 0,33 Liter Tetrapak zu kaufen und kosten ca. 3,00 €. Ein ganz schön stolzer Preis für so eine kleine Packung, finden wir!

Zunächst wurde der Matcha lemon getestet. Bevor man den Eistee trinkt, muss man die Verpackung gut schütteln. Beim Ausschütten ins Glas stellten wir fest, dass die Farbe des Getränks jetzt nicht der Burner ist - es ist eher schlammfarbend grünlich. Aber - never judge a book by its cover! Auf den Geschmack kommt es ja an!
Der Geruch ist irgendwie undefinierbar, nicht unangenehm, aber auch nicht uneingeschränkt lecker. Ein bisschen erinnert er allerdings an Pfirsich, auch wenn gar keiner drin ist.

Geschmacklich ist es so, dass der Tee zunächst eher süß schmeckt. Etwas zitronig, aber eher süß als sauer. Im Abgang kommt dann stark der grüne Tee durch und es wird etwas bitter.
Eine belebende Wirkung konnten wir nicht so sehr feststellen, erfrischend ist es eigentlich auch weniger. Wobei man schon einen gewissen Eisteegeschmack herausschmeckt. Es ist echt schwer zu beschreiben, das könnt ihr uns glauben!
Lässt man das Getränk eine Weile stehen stellt man fest, dass sich viel Matcha-Pulver im Glas absetzt. Das zeigt aber auch, dass wirklich welches drin ist und es sich nicht nur um ein künstlich zusammengerührtes Getränk handelt. Das finde ich sehr gut! Am Ende des Getränks ist es dann jedoch etwas unangenehm, das Pulver zu trinken.
Übrigens, je kälter der Tee ist und je mehr man ihn schüttelt, desto besser schmeckt er, denn dann ist er richtig erfrischend!

Als nächstes kam der Matcha crema an die Reihe. Das Aussehen ist eigentlich sogar noch schlimmer. Farblich sieht es aus, wie der Wassertopf, in dem man beim Wasserfarb-Malen seine Pinsel reinigt.
Als interessant ist allerdings der Geruch zu beschreiben. Ein bisschen wie aufgeweichte Weizenkleie, also überhaupt nicht nach Tee. Ich nehme an, dass das der Sojageruch ist, weiß es aber nicht.
Der erste Schluck schmeckt auch gleich viel besser als das, was man geruchlich erwartet. Es schmeckt ein wenig wie Waldmeister-Wackelpudding mit Vanillesauce. Also prinzipiell wie etwas, was wir definitiv mögen! Ich habe direkt "mh, lecker" gedacht.

Dann kommt allerdings ein weizenartiger klebriger Geschmack durch, der sich dann länger im Mund hält. Und der ist unangenehm.Von Erfrischung kann also gar keine Rede sein, im Gegenteil, man muss etwas trinken, um das klebrig-pulvrige Gefühl im Mund loszuwerden.
Die Farbe sowie der Geruch des Getränks haben unsere Mittester dann auch direkt davon abgehalten, diese Teesorte zu probieren. Eher unglücklich gelaufen kann man sagen.

Sonjas Fazit: Ich musste leider wieder feststellen, dass grüner Tee nicht so mein Fall ist. Zwar schmeckt mir der Matche Eistee lemon nicht schlecht, lecker finde ich ihn aber auch nicht. Für 3,00 € wäre mir eine solche Packung auch viel zu teuer. Während ich den Lemon-Tee noch gut trinken kann und auch recht erfrischend finde, ist der Matcha crema komplett gar nicht mein Fall, im Gegenteil eher unangenehm. Ich werde keine der beiden Sorten kaufen.

Carinas Fazit: Ich habe beide Tees probiert, auch wenn mich das Aussehen ehrlich gesagt abgeschreckt hat. Der Matcha lemon ist auch insgesamt ganz lecker. Allerdings schmeckt mir der Matcha crema überhaupt nicht. Ich werde definitiv keine der Eistees kaufen!

Ich fände es sehr interessant zu erfahren, wie Viel-Matcha-Trinker die Eistees finden!

Viele Grüße,

eure Sonja & Carina