Montag, 9. Oktober 2017

Brezel-Zeit mit den Backformen von Zenker Creative Studio

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Hallo ihr Lieben,

wenn man uns einmal frei lässt, dann toben und wirbeln wir meistens ganz schön durch die Küche. Und neben einer Spur von Chaos, hinterlassen wir oftmals auch ziemlich leckere Endprodukte. Da kam doch der aktuelle Produkttest von ZENKER gerade richtig. Denn wir dürfen die Brezel-Backform aus der Creative Studio Reihe testen.


Und da die Wiesn gerade erst vorüber ist und wir auch ein wenig Oktoberfest-Flair in unsere Küche bringen wollten, probierten wir einfach einmal, wie das Blech funktioniert. Optisch erinnert es erst einmal an ein Kipferl-Blech, eben nur mit Einbuchtungen für Mini-Brezeln. Auch die Handhabung ist recht einfach und schnell in Bildern erklärt.
Lediglich ein Ideen-Rezept fehlt uns auf der Packung. Hat man mit einem Produkt noch nie gebacken, ist es immer einfacher, zunächst das vorgeschlagene Rezept zu wählen. Das sollte sich auch später beim Backen herausstellen....

Wir versuchten uns nämlich zunächst an "klassischen" Brezeln aus Hefeteig, die mit Hilfe von Natronlauge ihre typische Brezel-Farbe und Knusprigkeit erhalten. Das Rezept für den Teig möchten wir euch hier verraten, denn auch wenn unser Ergebnis mit dem Blech nicht ganz optimal war, ist der Geschmack nicht zu verachten!!!

Rezept Laugenbrezel
250g Weizenmehl
150ml lauwarme Milch
1/2 TL Salz
1 Päckchen Hefe
1/2 TL Zucker
20g Margarine

1 Liter Wasser
3 EL Natron

Ihr fertigt zunächst einen Hefeteig an und lasst diesen gehen. Bevor ihr ihn verwendet, knetet ihn noch einmal richtig durch.


Wir versuchten nun zunächst, den Teig als Klumpen in die Brezel-Ausbuchtungen zu drücken und wollten ihn dann mit einem Schaber abschaben, so dass die Form erkennbar ist. Leider funktioniert das mit Hefeteig gar nicht, uns plumpste immer wieder der komplette Teigkloß entgegen.



Um dennoch zu unserem gewünschten Ergebnis zu kommen, blieb uns hinterher nichts anderes übrig, als lange Teig-Würste zu rollen und die kleinen Formen auszulegen. Das hätte natürlich auch ohne das Blech geklappt, aber so hatten sie zumindest alle eine ähnliche Größe.


Anschließend haben wir sie mit der Lauge eingepinselt und für 20 Minunten bei 220°C in den Backofen geschoben. Als kleiner Snack zu einer Oktoberfest-Platte sind sie allemal super! Und geschmacklich waren sie richtig toll, wir konnten kaum welche fürs Foto retten!


Achtung: die Lauge schäumt ganz schön, wenn sie mit dem Teig in Verbindung kommt. Lasst euch davon nur nicht abschrecken.


Natürlich geben wir nach einem gescheiterten Versuch nicht gleich auf und versuchten uns mit einem Keksteig - Zebra-Brezeln sollten es werden.


Rezept Zebrakekse
75g kalte Butter
75g Zucker
1 Ei
125g Mehl
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Msp. Backpulver
Butter-Vanillearoma
20g Kakaopulver


Den Keksteig fertig ihr an  und teilt ihn in 2 Hälften. Zu der einen fügt ihr dann das Kakaopulver hinzu und lasst diesen für etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Anschließend knetet  ihr beide Teighäften noch einmal ordentlich durch.

Für den Zebralook verkneteten wir weißen und schokoladigen Mürbeteig und drückten ihn auf die Formen. Das schien zumindest schon ein wenig besser zu funktionieren, als mit dem Hefeteig. Leider waren die ersten Schabe-Versuche auch nicht gleich von Erfolg gekrönt, denn auch hier rutschten die Teigklumpen teilweise komplett aus den Ausbuchtungen. Mit einer gewissen Geschwindigkeit ging es dann jedoch ganz gut und mit ein wenig nachhelfen mit dem Finger bekamen wir auch die Brezel-Form ganz gut hin.
Nun werden die Kekse etwa 10 Minuten bei 180°C Ober-/ Unterhitze gebacken. Anschießend kurz auskühlen lassen und dann rutschen sie auch schon fast von alleine aus der Backform.




Wir denken, dass ein etwas flüssigerer Teig besser für die Form sein wird. Das müssen wir bei Gelegenheit noch einmal ausprobieren.

Zum Schluss garnierten wir die Brezel-Plätzchen noch mit ein wenig flüssiger Schokolade. So ein Schokokeks ist doch gerade beim aktuellen Wetter echt nicht verkehrt, oder?



Sonja Fazit:
Die Idee eines Brezel-Blechs finde ich wirklich gut, denn eine richtig gleichmäßige Brezel-Form hinzukriegen, ist gar nicht so einfach. Allerdings hat die Handhabung bei uns nicht ganz funktioniert, da würde ich mir ein Beispiel-Rezept von Zenker wünschen.
Die Plätzchen rutschen nach dem Backen gut vom Blech, was ich gut finde. Auch die Reinigung des Blechs funktioniert gut, man muss lediglich etwas vorsichtig sein, dass man die Beschichtung nicht abkratzt.
Wer gerne außergewöhnliche Kekse backt, ist mit dem Backblech auf jeden Fall an der richtigen Stelle. Es braucht nur ein wenig Übung, bis es richtig klappt.

Carinas Fazit: Ich arbeite eigentlich gerne mit verschiedenen Backblechen, zum Beispiel habe ich mehrere Kipferl-Bleche zu Hause. Allerdings kenne ich es, das dann auch gleich ein passendes Rezept oder ein Schaber mitgeliefert wird, beides fehlt mir hier. Zwar lösen sich die fertigen Kekse gut aus der Form, aber sie da erst reinzubekommen, stellte eine echte Herausforderung dar. Da könnten wir etwas Hilfe beim perfekten Teig gebrauchen!

Viele Grüße,

eure Sonja & Carina

*Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

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