Donnerstag, 10. Juli 2014

Eisbereiter für Bosch-Küchenmaschine MUM4

Liebe Gäste,

bei uns im Testcafé wird es sommerlich, denn wir servieren selbst gemachtes Eis. Wir haben uns beide eine Eismaschine zugelegt und möchten euch beide Modelle in den kommenden Tagen vorstellen. Bei mir steht nun seit ein paar Tagen der Eisbereiter für BOSCH-Küchenmaschinen der MUM4 Serie.


Den gab es günstig bei Amazon, so dass ich einfach nicht widerstehen konnte. Preislich liegt er bei etwa 40,00 €.
Der Eisbereiter besteht aus einem Thermobehälter, den man im Gefrierschrank lagern muss, sowie Deckel, Rührwerkzeug und einem Schaber, mit dem man das Eis herausnehmen kann. Bereits in der Bedienungsanleitung findet man einige leckere Rezeptideen. Mit diesen haben wir auch gleich angefangen, um einfach einmal ein Gefühl für die Maschine zu entwickeln.

Der Behälter ist etwa 16cm hoch und passt damit ganz genau in mein Eisfach. Gerade noch Glück gehabt. Wir lagern ihn da fast immer drin, denn die Empfehlung von BOSCH lautet mindestens 18 Stunden vorher kühlen. So richtig spontan ist man daher nicht, wenn man den Behälter nicht ohnehin vorher gekühlt hat.


Die Maschine fasst ein Gesamtvolumen von etwa 500ml, dies reicht für 2 sehr große oder 4 normale Portionen Eis. Mehr sollte man auch nicht einfüllen, denn sonst wird die Masse nicht richtig fest.

Wenn man den Behälter aus dem Gefrierschrank holt, ist dieser richtig kalt und mit der Zeit bildet sich eine richtige Eisschicht um den Behälter. Dieser wird dann, wie die Rührschüssel, unten auf die Maschine gesetzt, der Rührarm eingesetzt und die MUM auf Stufe 1 angemacht. Wir lassen das Rührwerk auch erst laufen und füllen dann die Creme langsam ein. Das Eis gefriert nun von Außen nach Innen.
Etwas Geduld muss man schon mitbringen, denn das Eis braucht etwa 20 - 30 Minuten, Sorbet sogar bis 50 Minuten, um die richtige Konsistenz zu erhalten.

Zunächst war ich auch etwas skeptisch, denn es tat sich erst einmal gar nichts. Doch nach etwa 10 Minuten bildeten sich kleine Flöckchen und die Masse wurde immer zäher. Eigentlich sollte sie nur 20 Minuten gekühlt werden, aber das reichte nicht aus. Doch nach etwa 30 Minuten fing das Rührwerk an zu stocken, was sich durch laute Klackgeräusche bemerkbar macht. Unser Eis war endlich fertig!

Ich muss sagen, dass die Eiscreme nicht so fest geworden ist wie bei dem Eis, was man in der Kühltheke von Supermärkten findet. Eher so wie beim Eisladen um die Ecke, doch für uns genau richtig.

Bei uns hat es total gut funktioniert, das Eis herzustellen, es schmeckte fantastisch, wir wussten genau was drin ist und konnten die Zutaten nach unserem Geschmack zusammenstellen. Wir sind begeistert!

Einige Eisideen haben wir übrigens im Buch "Eis & Smoothies" gefunden. Dieses gab es mal bei Tchibo zu kaufen, findet sich aber in ähnlicher Form in jedem Buchhandel - oftmals bei den günstigen Angeboten im Eingang.

Sonjas Fazit: Wer über eine MUM4-Küchenmaschine von BOSCH verfügt und Eis machen möchte, dem empfehle ich den Speiseeisbereiter für Sorbets und Eiscreme. Er nimmt nicht viel Platz weg, ist keine zusätzliche Maschine in der Küche und funktioniert hervorragend. Einziger Nachteil: man muss vorher wissen, dass man Eis machen möchte, denn der Thermobehälter muss ausreichend lange gekühlt werden. Bei Menschen mit großer Tiefkühltruhe könnte er dort einen Stammplatz haben, bei mir geht das leider nicht.

Gerne möchten wir euch jetzt noch ein erstes Eisrezept verraten, dann steht euren Eis-Experimenten nichts mehr im Weg!

                                                                  
Oreo-Eis

2 Vanilleschoten
250ml Milch
100g Zucker
200ml Sahne
1 Prise Salz
 Oreo-Kekse (oder andere Schokoladenkekse nach Geschmack)

Vanilleschote aufschneiden, Mark herauskratzen und mit Milch und Zucker kurz aufkochen lassen. Dann fügt ihr die Sahne und das Salz hinzu und lasst die Masse in Ruhe auskühlen. Anschließend in den Eisbereiter einfüllen. Gleichzeitig könnt ihr die Kekse in kleine Stücke hacken. Empfehlenswert ist es, diese erst kurz vor dem Ende unterzurühren, damit das Rührwerk nicht zu früh stoppt.

Lasst es euch schmecken!

Viele Grüße,

Sonja

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