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Freitag, 10. April 2026

Buchtipp: Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher


WERBUNG / REZENSIONSEXEMPLAR

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr Bücher, die einen mitten ins Herz treffen? Genau das ist mir mit "Der Sommer, der uns blieb" von Greta Herrlicher passiert, einem Roman, der nicht nur inhaltlich wunderschön ist. Das zauberhaft spätsommerliche Cover, der passende Farbschnitt, die bunten Seiten und Sinnsprüche über jedem Kapitel haben mich komplett begeistert. 

Inhaltlich erzählt die Geschichte von den drei ehemaligen Freunden Pia, Britta und Martin, die sich nach vielen Jahren wieder in ihrem Heimatdorf begegnen. Nach dem Abitur hatten sie sich aus den Augen verloren – und schnell wird klar, dass damals etwas vorgefallen ist, über das lange geschwiegen wurde. 

Während die Vergangenheit nur in kurzen, gezielten Rückblicken angerissen wird, liegt der Fokus vor allem auf der Gegenwart. 
Gerade genug, um die Vergangenheit zu verstehen und die Gegenwart zu erleben. Die Charaktere sind dabei unglaublich nahbar: Pia, die freiheitsliebende Fotografin, die die Welt bereist hat; Martin, der noch immer unter dem Einfluss seiner kontrollierenden Mutter steht; und Britta, die nach einer komplizierten Beziehung schwanger in ihre Heimat zurückkehrt, um sich um ihren demenzkranken Vater zu kümmern. 
Ihre Lebenswege sind unterschiedlich, und doch verbindet sie mehr, als ihnen zunächst bewusst ist. 

Besonders berührend für mich ist die Einbettung der Geschichte in die Zeit der Corona-Pandemie. Geschlossene Hotels und Lokale sowie Besuchsverbote im Krankenhaus schaffen eine beklemmende, aber sehr reale Atmosphäre, die in meinem Kopf noch unheimlich präsent ist und mir die Geschichte somit sehr erlebbar macht. 

Inmitten dieser Ausnahmesituation spitzt sich alles zu: Pia ist schwer krank, und als klar wird, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, offenbart sie endlich das gemeinsame Geheimnis der Freunde. Die Geschichte ist emotional intensiv und geht tief unter die Haut. 
Ich habe das Buch stellenweise kaum aus der Hand legen können, musste aber immer wieder Pausen einlegen, weil die Handlung für mich so mitnehmend war. Es ist ein sehr berührendes, trauriges Buch, das einen noch lange nach dem Lesen begleitet und bei dem man einfach das Gefühl hat, mich echten Charakteren zu tun zu haben. 

Einzig der Epilog konnte mich nicht ganz überzeugen – für mich hätte die Geschichte auch ohne diesen letzten Abschnitt ein stimmiges, offenes Ende gehabt. Insgesamt ist „Der Sommer, der uns blieb“ ein wunderschön gestalteter und zugleich tief bewegender Roman über Freundschaft, verpasste Chancen, Geheimnisse und die Frage, was im Leben wirklich zählt.

Hattet ihr das auch mal, dass ihr ein Buch nicht mehr aus der Hand legen konntet, aber gleichzeitig Pausen brauchtet, weil es euch überwältigt habt? Ich bin gespannt, davon zu hören!

Viele Grüße,

eure Sonja

*Das Buch wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar zugeschickt. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.* 

Samstag, 28. März 2026

Die Kneipp Frühlingsneuheiten 2026 sind da!

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Hallo ihr Lieben,

bei uns melden Wetter und Natur, dass der Frühling vor der Tür steht! Und was gehört hier auch zum Frühling? Genau - die Kneipp Frühjahrsneuheiten! Und die sind frisch eingetroffen und ich muss sie euch unbedingt vorstellen, denn es sind wieder tolle Produkte für uns dabei. Und für Kinder - passend fürs Osternest! Die stelle ich euch aber noch in einem weiteren Post vor...

Ich habe mir vor allem Produkte aus dem Sortiment Duschen und Baden ausgesucht. Mit fröhlich-fruchtigen Duschen starte ich besonders gerne in den Tag, für mich ein echter flüssiger Ausblick auf Frühling und Sommer.  
Sonne verursacht bei mir ja bekanntermaßen Glücksgefühle. Sollte dieser wieder einmal nicht scheinen, kann ich mir diese aber mit der gleichnamigen Pflegedusche "Glücksgefühle" ins Haus holen. Der zitrische Duft nach Mandarine sorgt bei mir direkt für gute Laune - auch die Verpackung trägt ihr übriges dazu bei.
Ergänzend dazu gibts die Limited Edition "Sommerflirt" mit der exotischen Duftkombination Wassermelone Minze. Mir persönlich ein bisschen zu süß im Duft - die Kombination habe ich lieber im Glas bei einem erfrischenden Cocktail. Aber für sommerliche Gefühle sorgt die Dusche allemal! 



Auch meine Sammlung an Kneipp-Badezusätzen ist wieder einmal gewachsen, denn "Ein Hauch Magie" ist bei mir eingezogen, das neue Aroma-Pflegebad. Ein Schaumtraum wie aus einem Frühlingsmärchen! Sanft, geheimnisvoll und wunderbar duftend – dieses Schaumbad verwandelt das Bad in eine magische Wohlfühl-Oase. Die Haut wird gepflegt, der Geist wird weich und der Alltag verblasst mit dem magischen Duft von Amber und Safranblüte. Erinnert euch die Verpackung nicht auch an die ersten Krokusse, die im Jahr aus dem Boden sprießen? 

 

Mittlerweile ist die Natur bei uns schon weiter und die Krokusse sind verblüht... Dafür haben die Kirschblüten bereits übernommen - was gut ist, denn eine Reise nach Asien zur Kirschblüte wollte ich zwar immer schon mal machen, aber klappt im Moment leider nicht. 

Doch auch ohne Zeit und Geld ist eine Reise nach Asien mit Kneipp möglich. Es ist Zeit für einen kleinen Kurzurlaub – direkt in der Badewanne! Die Badekristalle "Meet me in Paradise" bringen exotische Düfte und tropische Leichtigkeit ins Badezimmer und die Optik des Sachets erinnern an eine Auszeit in Bali mit seinen Tempelanlagen und Traumstränden. 
Ideal für alle, die nach einem langen Tag abschalten möchten und sich eine kleine Auszeit gönnen und gedanklich in die Ferne schweifen... 

 

Mit diesen Neuheiten von Kneipp startet ihr nicht nur frisch in den Frühling – ihr verwandelt euren Alltag in kleine Wohlfühlrituale. Ob spritzige Duschen am Morgen oder ein ausgedehntes Bad am Abend: Jede Anwendung ist wie ein kleiner Frühlingsgruß an euch selbst. 

Ich finde die Kneipp Frühlingsneuheiten auf jeden Fall wieder sehr gut gelungen - meine Highlights sind die Dusche Glücksgefühle und das Aroma- Schaumbad. Hiermit werde ich es mir sicherlich öfters in der Badewanne gemütlich machen und die Seele baumeln lassen...

Viele Grüße,

eure Sonja

*Die Produkte wurden mir für einen Produkttest kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier meine ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.* 

Freitag, 27. Februar 2026

Buchtipp: Die Totenklägerin von Greta Jung

Werbung / Rezensionsexemplar

Hallo ihr Lieben, 

heute gibt es endlich Mal wieder einen Buchtipp von mir, denn das Buch "Die Totenklägerin" muss ich euch unbedingt vorstellen. 



Selten habe ich ein Buch so schnell ausgelesen: Morgens aus dem Briefkasten ge

fischt, abends beendet. „Die Totenklägerin“ liest sich unglaublich flüssig und zieht einen von Beginn an in die Geschichte hinein.

Der Prolog wirkt zunächst losgelöst vom eigentlichen Geschehen, macht aber sofort neugierig – man spürt, dass hier noch etwas Größeres im Hintergrund wartet. Und von dem ich hoffe, dass es auch in weiteren Bänden noch mehr thematisiert werden wird.

Der Einstieg gelingt Greta Jung mühelos: Die Sprache ist klar, angenehm und leicht zu lesen, ohne oberflächlich zu sein.

Matilda Rizzo, Trauerrednerin und Ermittlerin im Namen der Toten, ist eine spannende Protagonistin. Sympathisch, aber nicht durchschaubar. Sie trägt selbst ein Geheimnis mit sich herum, während sie die Geheimnisse anderer aufdeckt – diese doppelte Ebene macht sie besonders interessant.

Ihr Neuanfang in einem kleinen Dorf bei Passau wirkt alles andere als idyllisch. Hinter der dörflichen Fassade brodelt es gewaltig.

Auch Jackie, die kluge und neugierige Zwölfjährige und weitere Protagonistin des Buches, hat mich beeindruckt. Sie wirkt reifer, als sie eigentlich sein dürfte, und wächst einem schnell ans Herz. Die Dynamik zwischen ihr und Matilda entwickelt sich glaubwürdig – gerade weil es nicht sofort harmonisch ist. Ich habe während des Lesens sehr gehofft, dass die beiden zueinanderfinden.
Jackie bringt Matilda auf die Idee, bei der verstorbenen Oma Resi nicht nur eine Trauerrede zu halten, sondern auch ihren Tod noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Diee Geschichte nimmt spürbar Fahrt auf. Matilda gerät zunehmend unter Druck, Bedrohungen gegen sie nehmen zu und die Verdächtigenlage bleibt lange undurchsichtig. Ist Oma Resi wirklich ermordet worden? Was passieren noch für seltsame Dinge im Dorf? 
Die Familie Grafenegger ist dabei besonders präsent – unsympathisch, dominant und mit spürbarem Einfluss auf das ganze Dorf. Firmian ist ein Charakter, der einen wirklich wütend machen kann: Machtmissbrauch, Druck, Manipulation – all das schwebt wie eine dunkle Wolke über Reuth.

Ein paar wenige Passagen mit längeren Gedankengängen wirkten auf mich etwas ausufernd, aber insgesamt blieb die Geschichte durchgehend spannend. 
Zwar hatte ich zwischendurch das Gefühl von „Kommissar Zufall“, doch am Ende fügte sich alles stimmig zusammen, ohne konstruiert zu wirken.
Besonders berührend fand ich das Schicksal von Oma Resi. Der Druck, unter dem sie stand, und die Hintergründe der Geschehnisse zeigen, wie tief Schuld, Schweigen und alte Verletzungen wirken können – selbst in einer Zeit, in der man meint, solche Strukturen längst überwunden zu haben.

Erleichtert war ich darüber, dass Matilda selbst nicht den Weg der Rache geht. Ihre Entscheidung passt zu ihrem Charakter und macht Hoffnung, dass sie ihren eigenen Frieden finden kann. Gleichzeitig bleiben genug offene Fäden – gerade was ihre Vergangenheit betrifft –, um sich weitere Bände mit ihr gut vorstellen zu können. Ich würde mich jedenfalls sehr über eine Fortsetzung freuen.

Fazit:
Ein atmosphärischer Spannungsroman mit einer starken Protagonistin, viel Dorfdynamik, moralischen Grauzonen und einem flüssigen Schreibstil. Packend, berührend und bis zum Schluss lesenswert.

Ich hoffe, die Zusammenfassung klingt für euch nach einem lesenswerten Buch und ihr habt Lust, Matilda ebenfalls kennenzulernen. 

Viele Grüße,
Eure Sonja

*Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier meine ehrliche Meinung wieder.*