Montag, 17. Juli 2017

Kapverdische Inseln - ein Reisebericht

Hallo ihr Lieben,

unser diesjähriges Reiseziel sollte uns an einen schönen, sonnigen Ort führen, an dem wir uns erholen können und gleichzeitig etwas für uns völlig Neues erleben. Nach längerer Suche wurden wir mit den Kapverden fündig. Vor Reiseantritt wussten wir nicht viel über dieses Land vor der Westküste Afrikas. Im Internet fanden wir völlig unterschiedliche Berichte - vom Paradies im Atlantik zum langweiligsten Ort auf dem Planeten war alles dabei!


Wir möchten euch erzählen, wie wir die Kapverden empfunden haben und wollen euch Tipps geben, was man auf der Insel Sal erleben kann. Denn das war nämlich unser Reiseziel: Sal, die größte und touristisch erschlossenste Insel des Landes.

Die Kapverden bestehen aus 10 Inseln, die sich in Größe, Vegetation und Infrastruktur stark unterscheiden. Uns führte die Reise per Gabelflug von Köln nach Sal, unterwegs legten wir einen Zwischenstopp auf Boavista ein. Aus Deutschland kann man mit TUIfly aus mehreren deutschen Städten direkt auf die Kapverden fliegen. Diese Reisezeit beträgt ca. 6 Stunden. (Tipp: Denkt dran, euch Stullen zu schmieren! An Bord ist keine Verpflegung inklusive und so spart ihr gleich zu Beginn der Reise eine Menge Geld!)

Um auf den Kapverden einreisen zu können, benötigt man ein Visum. Dies kann man im Voraus bei der Botschaft von Cape Verde in Berlin beantragen. Wir haben dies jedoch über unser Reisebüro machen lassen, dazu haben wir lediglich eine Liste ausgefüllt, die wir erhalten haben. Vor Ort bekamen wir dann einfach den Stempel in den Reisepass. Auch die Visumsgebühren waren im Reisepreis enthalten. Auch vor Ort gab es noch die Möglichkeit, ein Visum zu beantragen. Es kostet wohl 25,00 €, aber ob man dann noch Dinge wie Passfoto oder ähnliches mitbringen muss, können wir euch leider nicht genau sagen.

Wie überall gibt es auch auf Sal jede Menge Anbieter für touristische Aktivitäten aller Art. Am Strand wurden wir von zahlreichen Promotern angesprochen, die Inseltouren oder sportliche Aktivitäten verkaufen wollten. Diese Anbieter sind tatsächlich meist günstiger, als die Aktivitäten, die man über den Reiseveranstalter buchen kann.
Da kommt es ein bisschen darauf an, was man sich für eine Art Ausflug wünscht und welche Ansprüche man an die Tour stellt. Das Motto der Kapverden ist "No Stress" und so werden teilweise auch die lokalen Touren durchgeführt. Man nimmt sich Zeit, manchmal vielleicht auch ein bisschen zu viel. Das ist nicht jedermanns Sache.
Des Weiteren werden die Inseltouren der einheimischen Anbieter oftmals in offenen Pickups durchgeführt, bei denen die Gäste auch auf der Ladefläche sitzen können. Dies ist für uns keine Option gewesen, da wir ersten nicht die ganze Zeit Sand und pralle Sonne abkriegen wollten und uns diese Beförderungsweise auch nicht ganz sicher erschien.
Auch ist darauf zu achten, ob Eintritte und das Mittagessen im Preis enthalten ist. Ist dies nicht der Fall, so sind die Zusatzkosten meist gleich hoch mit der teureren Tour des Veranstalters.


Wir entschieden uns daher, die Ausflüge über unseren lokalen Reiseleiter von TUI zu buchen. Hier ist es auch möglich, Deutsch sprachige Touren zu buchen. Dies ist für uns zwar nicht sonderlich relevant, aber für einige Reisende sicherlich.
Aus einem vielfältigen Katalog an Aktivitäten entschieden wir uns schlussendlich für 3. So hatten wir ungefähr jeden 2. Tag eine Tour, die uns ein bisschen Abwechslung vom Hotelalltag versprach.

Unser erster Ausflug war ein Ausritt, den wir bei Santa Marilha Horse Excursions durchführten. Der Reitstatt lag nur wenige Fahrminuten vom Hotel entfernt, direkt am Botanischen Garten von Sal. Auf den ersten Blick machten Anlage, Pferde und auch die Exkursionsleiter einen sehr guten Eindruck. Die Pferde waren sehr gepflegt, alles war sauber und es gab eine kurze Einweisung. Auch Reithelme wurden uns zur Verfügung gestellt. Dass mein Mann noch nie auf einem Pferd saß, war auch kein Problem. Lediglich ich bekam ein sehr lebhaftes Pferd, da die Trainer dachten, ich sei eine erfahrene Reiterin (meine letzte Reitstunde liegt 16 Jahre zurück). Hier muss man absolut ehrlich sein, denn das Pferd wurde später zu einer kleinen Herausfoderung.


Wir hatten einen einstündigen Ausritt gebucht, bei dem nur Schritt geritten werden sollte. Außer uns und dem Guide gab es keine weiteren Mitglieder in der Reit-Reisegruppe. Gemeinsam starteten wir zu einer Tour durch die Salzfelder von Sal, landschaftlich gefiel uns das sehr gut. So hatten wir gleich noch ein bisschen Sightseing dabei. Wir lernten, dass die Salzfelder auch heute noch in Betrieb sind und dass der Staat Subventionen zahlt, damit immer noch Salzbauern die Felder bestellen.
Unsere Pferde trotteten auch brav hintereinander her, so war die Tour auch für Anfänger kein Problem. Allerdings hatten sie kurz vor Ende keine Lust mehr auf Hintereinanderher-Trotten und wollten lieber laufen. Gerade mein Pferd hatte da einen ziemlich eigenen Willen und wäre ich ein komplett unerfahrener Reiter gewesen, hätte das gefährlich werden können. So hat es eigentlich eher Spaß gemacht, die Pferde auch ein bisschen rennen zu lassen. Nach einer guten Stunde waren wir dann auch wieder zurück im Stall.

Als nächstes stand ein Segelausflug auf dem Programm. Wir stachen mit Cuba Libre Sailing Tours in See. Auf der Yacht Cuba Libre haben maximal 8 Passagiere Platz, was die Tour sehr exklusiv und individuell macht. Gestartet wird in Santa Maria.


Dritter und letzter Ausflug war eine Inselrundfahrt im 4x4 Jeep Defender. Diese startete morgens um 07.55 Uhr (warum?????) und führte uns zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel. Zunächst besuchten wir die Bucht Mudeira, wenig spektakulär, aber schönes blaues Wasser!
Dann ging es weiter Offroad entlang der Küste der Insel, wo wir zwischendurch an verschiedenen Aussichtspunkten anhielten. Ein besonders schöner Fotostopp befand sich mit Blick auf den Monte Léon, wo viele viele Menschen vor uns kleine und große Türme aus Steinen errichtet hatten.


Die Hauptattraktion der Insel ist sicherlich das "Blaue Auge", ein Naturschauspiel. Steht die Mittagssonne über der Bucht, leuchtet die Wasserhöhle in strahlendem Blau. Einfach wunderschön anzusehen! Leider fand unsere Tour zu früh am Morgen statt, so dass wir vom Blauen Auge nur wenig sahen. Das finde ich unglücklich geplant und hätte nicht sein müssen.



Als nächstes sahen wir eine echte Fata Morgana und fuhren durch den einzig grünen Teil der Insel, Terra Boa. Zuletzt führte uns die Rundfahrt dann zu Las Salinas, dem wohl touristischsten Ort von Sal.
Im Vulkankrater der Insel gibt es natürlich Salinen und Salzseen, aus denen früher wirklich Salz abgebaut wurde. Heute kann man darin schwimmen, was wirklich Spaß macht. Der See hat einen Salzgehalt von 26%, man schwimmt also einfach oben!


Eine weitere Attraktion der Insel ist die Shark Bay, in der man mit wilden Zitronenhaien baden kann. Die Tiere können bis zu 3m lang werden und sind eigentlich nicht ganz ungefährtlich. Wir entschieden uns gegen diesen Ausflug. Er ist aber sogar Bestandteil von vielen Inselrundfahrten. Sehen wollen hätten wir die Haie schon, aber mit ihnen planschen bedeutet schon Stress für die Tiere.

Dafür nutzten wir den Shuttle Bus des Hotels zum Ort Santa Maria (die Heimfahrt mit dem Taxi kostete übrigens 3,00 €). Besonders vormittags ist auf der Pier des Fischerdorfs richtig was los, denn die Fischer bringen ihren Fang von der Nacht nach Hause. Wenn sich die bunten Fischerboote im Sonnenlicht im Wasser spiegeln, finden sich für Fotointeressierte ein Haufen Motive.


Ansonsten gibt es in Santa Maria einen Haufen Cafés, Bars und Restaurants, in denen sich das Verweilen lohnt. Im Ort finden sich auch die meisten Anbieter für touristische Ausflüge, jeder kann dort fündig werden.
Ansonsten nervte uns Santa Maria leider eher etwas, denn an jeder Ecke versuchte man, uns etwas zu verkaufen. Das ist auf Dauer ganz schön anstrengend, man muss einfach bestimmt nein sagen und weiterlaufen.
Viel zu sehen gibt es in Santa Maria nicht, man kann einfach ein wenig durch die Straßen bummeln, am wunderschön weißen Sandstrand liegen oder das Museum Casa di Artista besuchen.


Insgesamt hat uns die Reise nach Sal gut gefallen, aber so richtig was los ist dort nicht. Für eine Woche kann man sich aber ziemlich gut beschäftigen. Ich würde gerne noch einmal auf die Kapverden reisen, dann aber definitiv mit einer Mischung aus Badeurlaub und Erlebnisurlaub, denn die anderen Inseln möchte ich unbedingt kennenlernen!

Viele schöne Urlaubsgrüße,

Eure Sonja


Freitag, 14. Juli 2017

Barilla Pasta und Saucen Set im Test

Hallo ihr Lieben,

wir futtern uns wieder einmal so durch - und das alles im Dienste der Testwissenschaft. Heute gibt es Pasta bei uns - seeeehr viel Pasta! Denn Dank des Portals Kjero dürfen wir die Pasta & Saucen Sets von Barilla testen. Geschickt wurden uns die 4 Sorten Spaghetti Bolognese, Tomate und Basilikum, Penne Arrabiata und Maccheroni mit Ricotta und Basilikum.
Wir lieben beide Nudeln und waren daher gespannt, wie uns die Fertiggerichte schmecken würden. Denn bei uns kommen Nudeln mit Sauce normalerweise frisch auf den Tisch.


Bei einem gemeinsamen Pasta-Abend versuchten wir uns an den Spaghetti Bolognese. Die Barilla Gerichte sind normalerweise für 3 Personen ausgelegt, enthalten jedoch nur 250g Nudeln. Wir rechnen normalerweise mit 100g Nudeln pro Person, fürchteten also, nicht satt zu werden. Also kochten wir einfach noch ein paar Nudeln mehr, so würden definitiv alle satt werden.
Außerdem hatten wir uns ein tolles Rezept ausgedacht, bei dem wir viele Spaghetti brauchen würden. Nämlich Nudelnester mit Hackfleischbällchen.

Beim Sauce-aus-der-Tüte-holen stellten wir fest, dass sie recht schwer vollständig aus der Verpackung kommt. Wir spülten also mit ein wenig Wasser nach, was die Saucenmenge auch etwas verlängert. Ein erster Geschmackstest zeigte, dass sie recht salzig ist. Auch fanden wir viel zu wenig Hackfleisch darin, irgendwie wichtigster Bestandteil von Bolognese. Dafür schmeckte sie aber sehr tomatig.
Für unser Essen verfeinerten wir sie noch mit Pinienkernen. Für uns am Ende ein wenig das Beste an der Sauce.


Unser Highlight für den Abend waren die Nudelnester mit Bolognese-Sauce und Hackbällchen. Dazu bereiteten wir zunächst eine Frikadellenmasse aus Hackfleisch, Salz, Pfeffer, Ei, Paniermehl und Senf zu. Diese rollten wir zu kleinen Bällchen und brieten wir in der Pfanne an.
Dabei können die Nudeln bereits zubereitet werden. Wenn sie fertig sind, werden sie in Muffinsförmchen zu kleinen Nestern gerollt. Darauf gebt ihr einen Löffel Sauce und setzt in die Mitte die Frikadelle. Dann kommt das Ganze für 20 Minuten in den Backofen. 



Das Rezept ist easy-peasy zubereitet, schmeckt Kindern in jedem Fall und sieht super auf italienischen Büffets aus! Solltet ihr unbedingt einmal nachmachen.

Carina hat auch die anderen Sorten genauer unter die Lupe genommen. Bei ihr gab es Penne Arrabiata. Auch hier zeigte sich, dass die Saucenportion recht gering ist und die Essensmenge höchstens für 2 Personen ausreichend ist. Geschmacklich konnte die Penne nicht überzeugen, dazu war der Gewürzgeschmack einfach zu dominierend. Der ganze Mund war voller Schärfe, man konnte gar nicht mehr die unterschiedlichen Geschmackskomponenten, die Sauce Arrabiata eigentlich haben sollte, herausschmecken.


Tomate & Basilikum hingegen schmeckten ihr viel zu lasch. Sie hat alle Sorten Pasta noch nach eigenem Geschmack aufgepeppt. So hat sie die Tomate & Basilium Pasta beispielsweise mit Spargel, Cherrytomaten, Feta, getrockneten Tomaten und Garnelen verfeinert.


Sonjas Fazit: Ich konnte tatsächlich nur die Sorte Spaghetti Bolognese ausprobieren. Geschmacklich fand ich sie recht langweilig und die Menge an Hackfleisch zu wenig. Für ein Fertiggericht ist es geschmacklich ganz ok, gerade, wenn es einmal schnell gehen muss. Ich würde jedoch empfehlen, die Mengenangabe abzuändern, denn 3 Personen werden niemals satt. Ich würde die Barilla Pasta & Saucensets daher nur nachkaufen, wenn ich gar keine Zeit zum Kochen habe und tierischen Hunger auf Spaghetti hätte.

Carinas Fazit: Wenn es mal schnell gehen muss, ist ein Fertiggericht ja meist eine gute Idee. Dann würde ich eventuell auch wieder zu den Barilla Pasta & Saucen greifen. Allerdings haben mir die Gerichte nicht so besonders gut geschmeckt. Wenn ich sie erst verbessern muss, kann ich auch gleich frisch kochen. Gerade der recht lasche Geschmack oder das viel zu überwürzte schrecken mich eher ab. Wenn ihr aber öfters auf Fertiggerichte zurückgreift, dann werdet ihr hier auch fündig, denn es ist wirklich geschmacklich für jeden Nudelliebhaber etwas dabei. Haltet euch nur nicht zu sehr an die Mengenangaben, denn die stimmen vorne und hinten nicht!

Viele Grüße,

eure Sonja & Carina

P.S.: Falls ihr die Nudeln auch einmal probieren möchtet: derzeit gibt es eine Cashback-Aktion von Barilla, bei dem ihr Pasta & Sauce kostenlos testen könnt. Hier bekommt ihr nähere Informationen zur Testaktion. 

*Die Produkte wurden uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Freitag, 7. Juli 2017

Hoteltest: Melia Dunas Resort & Spa auf den Kapverden

Hallo ihr Lieben,

Sommerzeit ist endlich Urlaubszeit und wir haben uns in diesem Jahr für die Kapverdischen Inseln als unser Reiseziel entschieden. Blaues Meer, weiße Strände und vor allem schöner Sonnenschein waren uns hier fast garantiert. Über unser Hotel, das Melia Dunas Resort & Spa, möchten wir euch ein kleines bisschen mehr erzählen.


Das Resort liegt auf der Insel Sal, dort gibt es derzeit schon den meisten Tourismus auf den Kapverden. Insgesamt steckt dieser nämlich noch ziemlich in den Kinderschuhen. Es liegt etwa 10 Minuten vom Küstenort Santa Maria entfernt. Auch vom Flughafen sind es nur 15 Minuten Autofahrt.

Gebucht haben wir übrigens mit TUI, die fliegen von vielen deutschen Städten im Direktflug auf die Kapverden. Lediglich einen Stopover auf der Insel Boavista gibt es. Die Flugzeit beträgt in etwa 6 Stunden.
Der Reisepreis für eine Woche inkl. Flug und tatsächlich All Inclusive lag bei 851,00 € pro Person. Vorher hatten wir noch nie All Inclusive gebucht, so dass wir gespannt waren, ob das wohl etwas für uns ist.

Zunächst waren wir von der riesigen Bettenburg Dunas Resort geschockt. Dann fanden wir jedoch heraus, dass der Hotelkomplex sich in 2 Bereiche gliedert, dem Melia Dunas und dem Sol Dunas. Es ist zwar trotzdem noch riesig, stellte sich für uns aber als Vorteil heraus, dass wir dieses Hotel gebucht hatten. Auf der Sol Seite gab es sehr viele Spielmöglichkeiten für Kinder, Rutschen, Wasserspiele, Kids Club und Vieles mehr, bei uns war es jedoch deutlich ruhiger und es waren vor allem Paare dort zu finden.

Gleich nach dem Begrüßungsgetränk folgte für uns die erste Überraschung - wir waren upgegradet worden und durften in einer der komfortablen Villen wohnen.


Auf 2 Etagen verteilten sich 3 Schlafzimmer, 3 Badezimmer, ein Wohn- und Esszimmer und eine Küche. Draußen wartete ein kleiner Garten mit Liegen, Tisch und eigenem Pool auf uns. Da würden wir uns sicherlich wohlfühlen können!


Und somit packten wir in Windeseile unsere Koffer aus und hüpften erst einmal in unseren Pool, ehe wir dann das Resort ein wenig genauer erkundeten.


Ein wenig mehr möchten wir euch unsere Villa schon vorstellen, denn alles lief nicht rund, aber so richtig schlimm war es auch nicht. Gewundert hat uns, dass wir täglich zig neue Handtücher bekamen, trotzdessen die alten sauber waren und wir diese immer auf die Stangen hängten. Laut dem Hotel sollten diese dann nicht ausgetauscht werden.


Obwohl auf der Insel die Wasserressourcen recht knapp sind, wurden täglich sogar 2 Mal neue Handtücher geliefert. Für uns ein wenig übertrieben...
Dafür jedoch gab es Pool-Handtücher höchstens einmal am Tag, das fanden wir gut.

Die Zimmer waren sehr gemütlich eingerichtet, die beiden "Kinderzimmer" hatten jeweils 2 Betten, das Schlafzimmer war mit einem Queensize-Bett ausgestattet. Das Wohnzimmer verfügte über einen großen Esstisch sowie eine gemütliche Sofaecke. Insgesamt bietet die Villa Platz für 6 Personen.



Gereinigt wurde so lala... oftmals wurden die Spiegel nicht gewischt oder ähnliche Kleinigkeiten. Wie gesagt, nicht dramatisch, aber für ein solches Resort eigentlich unnötig. Uns fehlte noch ein wenig die Routine, denn war ein anderes Zimmermädchen da, merkte man die Unterschiede sofort. An dieser Stelle sah man deutlich, dass noch viel gelernt werden muss auf den Kapverden. Und das ist auch in Ordnung so!

Die Nächte waren übrigens wenig erholsam. Mit Klimaanlage schlafen konnten wir nicht und nachts war es mega-stickig. Dazu wurden wir, trotz Spray, die ganze Nacht von Mücken genervt. Aber da kann das Hotel nun wirklich nichts dafür. Das Bett war insgesamt ganz bequem, hier fehlte uns aber die Möglichkeit, eine Überdecke zu nutzen. Das Bettlaken, welches als Decke diente, war an manchen Tagen einfach zu wenig.


Auch gestört hat uns, dass es in unserem Haus kein warmes Wasser gab. Wir dachten erst, das sei normal und es würde deshalb nicht richtig warm, weil es eine angenehme Abkühlung bieten würde. (An manchen Tagen stimmte das auch.) Als wir jedoch am letzten Tag im Spa duschten, stellten wir fest, wie schön warm die Duschen sein können. 

Da wir noch nie zuvor All Inclusive gebucht hatten, wussten wir zunächst in den Restaurants gar nicht, was wir "dürfen" und was nicht. Dies lernten wir erst mit der Zeit. Insgesamt gibt es für Melia Dunas Gäste 4 Restaurants die genutzt werden können, 2 davon müssen vorher reserviert werden. In allen Restaurants gibt es grundsätzlich auch hochwertigere Dinge aus der Karte, die extra Kosten verursachen.
So konnten wir jedoch immer à la Carte wählen, vom Büffet essen, von der Showcooking-Station oder aber auch alles kombinieren, wenn der Hunger zu groß wurde. Grundsätzlich gab es Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Getränke, alkoholfreie sowie alkoholische, konnte man sich den ganzen Tag an verschiedenen Bars holen.

Bereits am 2. Tag wussten wir ganz sicher, dass wir nicht der Typ Urlauber sind, der sich ab 11 Uhr die Cocktails im Pool reinzieht. Das fanden wir sogar ziemlich unangenehm, denn davon gab es tatsächlich schon ein paar, gerade englische, Touristen. Selbst der Wein zum Mittagessen war uns bei der Hitze zu viel. Klar, natürlich haben wir testweise einen Cocktail im Pool getrunken - aber so ein Erlebnis war es nun nicht. Was auch ein wenig der Qualität der Cocktails geschuldet war...

Das Essen im Hotel war voll okay. Nichts wirklich besonders herausragendes, aber man wurde satt, die Büffets waren sehr umfangreich bestückt und irgendwie fand man in den 4 Restaurants definitiv sein Lieblingsessen. Bei uns waren es die Showcooking-Nudeln und die Fischgerichte von der Karte im Restaurant Atlantis. Die konnten sich wirklich sehen lassen und schmeckten richtig gut.

Auch zum Frühstück konnte man zwischen à la Carte und Büffet wählen. Hier mussten wir feststellen, dass es doch eher britisch angehaucht ist. Liegt aber vermutlich an den vielen Briten auf der Insel... Die Auswahl war aber auch hier groß genug, gerade was frisches Obst anging. Wir wurden in jedem Fall immer ausreichend satt.

Obwohl es bereits gegen 19 Uhr dunkel wurde, bot das Resort auch abends eine Menge Unterhaltung. So konnte man in den zahlreichen Bars sitzen, etwas trinken und der Livemusik lauschen. In der Woche hatten wir an "unserem" Restaurant jeden Tag einen anderen Künstler. Um 21 Uhr startete jeden Abend eine wechselnde Show im "Amphitheater". Diese sahen wir jedoch nur einmal, es sollte aber die beste Show der Woche sein. Wir guckten uns The Lion King an, eine Vollplayback-Show, allerdings mit guten Tänzern und Kostümen. Die konnte man sich gut anschauen, gerade für Kinder sicherlich schön.


Ein Sportprogramm wurde vom Hotel ebenfalls geboten, allerdings waren wir zu faul dazu. Lediglich die Aktivität Standup-Paddling hätten wir sehr gerne gemacht. Nur die haben wir nicht gefunden...
Stattdessen haben wir einfach so am Strand gelegen, denn den hatte das Hotel auch. Und erstaunlicherweise war es dort sehr ruhig, denn die meisten Urlauber bevorzugten anscheinend die Pools. Von denen gibt es immerhin 6 verschiedene, einen jedoch nur für "The Level", also VIP-Gäste.

Natürlich gibt es in einem ordentlich Resort & Spa auch ein Spa... Dieses haben wir bis zum letzten Tag gar nicht genutzt, wobei wir uns hinterher darüber geändert haben. Die Spa-Räume waren super sauber, machten einen tollen Eindruck und die Anwendungen waren auch nicht so schrecklich teuer. Lediglich das Fitness-Studio haben wir einmal besucht, dort fanden sich vor allem Laufgeräte und Stepper. Diese waren von einer sehr guten Marke und ebenfalls sehr gepflegt. Morgens wars im Gym allerdings brechend voll!

Zeit fürs Fazit: Wer Erholung sucht, findet diese im Melia Dunas auf jeden Fall, zumindest im Juni, wenn dort Nebensaison ist. Und auch für Familien bietet sich das Hotel an, denn Kinder finden einfach eine Menge Beschäftigung. Ein wenig gestört haben uns die saufenden All-Inclusive-Übertreiber, aber die waren glücklicherweise in der Unterzahl. Ansonsten haben wir uns in unserer Villa ausgesprochen wohlgefühlt, so hatten wir auch immer eine gute Rückzugsmöglichkeit, wenn uns das Hotel zu trubelig wurde.
Das Hotelessen war für uns komplett in Ordnung, wäre uns bei 2 Wochen aber eindeutig zu langweilig geworden.
Dafür hat uns das Personal wirklich begeistert, denn alle waren sehr freundlich, hilfsbereit und sprachen sehr gut englisch. Einige wenige auch deutsch. Nach ein paar Tagen hatten wir auch den einen oder anderen Lieblingsmitarbeiter, denn sie haben sich wirklich um uns bemüht.
Für einen Strandurlaub würden wir das Melia Dunas auf Sal definitiv wieder buchen. Das nächste Mal aber auch mit einem kleinen Insel-Hopping in Kombination.

Was ihr, neben dem Bruzzeln in der Sonne, sonst noch so erleben könnt auf Sal, das berichten wir euch ein anderes Mal! Des Weiteren möchten wir euch das Land und seine Besonderheiten natürlich ein wenig genauer vorstellen. Also, schaut bald wieder vorbei!

Viele Grüße,

Sonja

Dienstag, 4. Juli 2017

Persil Sauber & Glatt im Test

Hallo ihr Lieben,

Hausarbeit ist ja leider ein lästiges Übel. Die Küche räumt sich nicht von alleine auf, die Wäsche fliegt nicht an die Leine, wir haben keinen Saugroboter und bügeln muss man auch meist noch. Bügeln ist allerdings bei uns das kleinere Übel. Da sieht man dann gleich irgndwie, was man so weggeschafft hat. Außerdem kann man dabei noch Fersehen schauen...

Wir haben nun ein Testprodukt zugeschickt bekommen, welches uns zumindest das Bügeln erleichtern könnte. Beim neuen Persil Sauber & Glatt soll die Wäsche bereits mit deutlich weniger Falten aus der Waschmachine kommen. Ob das wohl klappt?

Der Dufttest des Waschmittels ist schon einmal sehr positiv. Wir beide mögen den Duft sehr, er ist frisch und nicht zu intensiv und duftet zum Glück auch nicht nach künstlichen Wiesen, Blumen, einem Sommertag oder was auch immer...

Zugegeben,wir waren skeptisch, was die Wirkung des Mittels angeht. Denn was kann ein Waschmittel denn ausrichten? Die Maschine, die Wäsche und die Anzahl der Umdrehungen verändert sich dadurch ja nicht. Und auf den ersten Blick entdeckten wir auch keinen Unterschied bei unserer Wäsche. Dieser kam erst nach dem Trocknen auf der Wäscheleine zum Vorschein.


Die Wäsche, gerade unsere Handtücher, hing wie ein Brett an der Leine. Ganz gerade, kaum faltig, allerdings auch sehr hart. (Wobei dazu sicherlich auch kam, dass es auf unserem Dachboden knallheiß war und wir die Wäsche unmittelbar aufgehängt haben)
Wir hatten insgesamt das Gefühl, dass die Wäsche deutlich steifer aus der Maschine kommt. Dadurch ist sie natürlich glatter, aber Jeans und Handtücher sind wirklich fest. Letztere sind sogar etwas rauer.
Das ist für uns nicht weiter schlimm, Weichsp
üler nutzen wir ohnehin nicht, wir mögen Handtücher eher etwas rauer. Aber dass man sie nach dem Abhängen kaum noch knicken kann, das kannten wir gar nicht.
Praktisch war aber, dass man sie von der Leine direkt gefaltet in den Wäschekorb legen konnte, ein Bügeln der Handtücher (Ja, wir sind so bekloppt und bügeln sie!) war nicht mehr von Nöten. Auch die übrigen Kleidungsstücke mussten nur noch kurz übergebügelt werden.

Was wir jedoch auch feststellten ist, dass die Wäsche deutlich stärker riecht, als bei unseren anderen Waschmitteln. Da müssten wir also die Dosis deutlich verkleinern. Denn so ist der Geruch echt extrem, wenn man sich ein frisches Kleidungsstück anzieht. 

Bei Carina war der Effekt nicht so sehr spürbar. Sie konnte keinen richtigen Unterscheid zwischen dem Persil Seidig & Glatt und einem normalen Waschmittel entdecken. Hängt man die Wäsche schnell auf, ist sie ohnehin recht glatt.

Sonjas Fazit: Ich bin positiv überrascht, was das Waschmittel angeht. Einige Dinge brauchen nun kaum noch gebügelt werden, sie kommen wirklich glatt von der Leine. Allerdings ist die Wäsche teilweise schon sehr steif, was ich als störend empfinde. Der Duft von Persil gefällt mir richtig gut. Insgesamt denke ich, dass ich das Produkt nachkaufen werde.

Carinas Fazit: Den Duft des Waschmittels finde ich sehr ansprechend und die Waschwirkung ist auch gut. Ob man jetzt allerdings einen Unterschied zum normalen Waschmittel sehen kann, weiß ich noch nicht so genau. Für mich tut sich da nichts, daher weiß ich nicht, ob man dieses Produkt unbedingt braucht und ich würde es eher nicht nachkaufen.

Viele Grüße,

eure Sonja & Carina

*Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Sonntag, 2. Juli 2017

Le Tour de France - Grand Départ in Düsseldorf und wir sind mittendrin!

Hallo ihr Lieben,

an diesem Wochenende steht ein ganz besonderes, einmaliges Erlebnis an: der Grand Départ der Tour de France in Düsseldorf. Zumindest unsere Männer sind große Radsportfans und freuten sich schon seit Wochen auf den Tourstart. Sonja ist zumindest teilweise beruflich involviert. Daher sind wir alle dieses Wochenende in Düsseldorf unterwegs und möchten euch ein wenig vom Tour-Zirkus berichten.


Bereits seit Wochen laufen die Vorbereitungen rund um den Start- und Zielbereich an der Düsseldorfer Messe. Direkt vor der Bürotür stehen die großen VIP-Zelte, nur wenige Meter entfernt befindet sich die Startrampe der Tour.
Schon am frühen Morgen war es spannend zu sehen, wie alle Team-Trucks entlang der Messehallen aufgereiht standen und die Mechaniker die Fahrräder zusammenschraubten. Ihr glaubt nicht, was da für ein Geldwert an der Straße stand...! Bei einer dieser Vorbereitungen lief uns auch gleich Chris Froome über den Weg, der Vorjahressieger der Tour.

Doch auch auf der Strecke entlang der Stadt gab es ein bisschen zu sehen. Hier rollte André Greipel uns direkt entgegen.

Bester Platz für uns war das VIP-Zelt an der Ecke des Start- und Zielbereichs für welches Carinas Mann eine Karte ergattern konnte. Von dort aus beobachteten wir zunächst die Werbekarawane, die lärmend über die Strecke fuhr. Ein bisschen fühlte es sich an wie Karneval, denn auch hier wurden jede Menge Kamelle und Werbeartikel geschmissen. Die Karawane war bunt, laut und ziemlich schnell wieder vorbei.



Das Essen im Zelt soll auch sehr gut gewesen sein, wie uns berichtet wurde. Wir waren zwar drin, durften aber nichts essen, während sich Carinas Mann genüsslich durchschlemmen konnte.


Die Speisen waren übrigens rot, gelb und grün angerichtet, angelehnt an die Farben der Gewinnertrikots. Es gab sogar Champagner auf Siegerpodesten... Sachen gibt´s, die gibt es gar nicht!


Um 15.15 Uhr war es dann endlich so weit und die ersten Fahrer rollten von der Startrampe. Es dauerte wirklich nur Millisekunden und dann war der jeweilige Fahrer auch schon an uns vorbeigerauscht. Und nur etwas mehr als eine Viertelstunde später waren sie auch schon wieder da - und wir standen direkt am Zieleinlauf. Man konnte uns wohl sogar im Fernsehen sehen. Wahnsinn, wie schnell die Fahrer alle an uns vorbeisausten. Und kaum möglich, sie mal auf ein Foto zu bannen. Wobei das bei uns sogar ganz gut geklappt hat...


Die Stimmung an der Strecke war super, überall wurde angefeuert, geklatscht und laut auf die Bande gehauen. Und trotz des miesen Wetters waren wirklich viele Zuschauer an der Strecke, sehr schön zu sehen.

Wir hatten einen langen und anstrengenden Tag (nicht ganz so doll anstrengend wie manche Kollegen) an der Tour de France Strecke, aber auch richtig viel Spaß. Es ist toll, einmal ein solches Mega-Sport-Event mitzuerleben und so nah am Geschehen zu sein. Nun rollt die Ganze Karawane aus Truckes, Fahrern, Autos, Journalisten und Speisewagen auch schon weiter und wird dann in 3 Wochen in Paris enden. Bis dahin haben die Fahrer 3516km zurückgelegt. Wir drücken die Daumen und werden die Tour bestimmt das eine oder andere Mal im Fernsehen anschauen.


Viele Grüße aus Düsseldorf,

Eure Sonja mit den Testcafé-Männern