Sonntag, 18. Juni 2017

G&G Premium Kaffee im Test

WERBUNG

Hallo ihr Lieben,

ihr kennt es bestimmt auch alle - das Nachmittagstief, oder? Bei uns schlägt es mit Vorliebe im Büro nach dem Mittagsessen zu. Was gibt es dann Aufmunterndes als eine Tasse frisch aufgebrühten Kaffees? Auch am Wochenende zu einem Stück Kuchen lieben wir ihn. Daher haben wir prompt die Aktion der Privatrösterei G&G ausgenutzt und uns eine gratis Probepackung ihres Premiumkaffees zu bestellen. Lediglich die Versandgebühren fielen an, eine tolle Möglichkeit für uns, den Kaffee einmal kennenzulernen.


Beim Öffnen strömte uns der intensivste Kaffeeduft entgegen, den wir für lange Zeit gerochen haben. So intensiv haben wir das Aroma bislang bei keiner Sorte erschnuppern können. Und das, obwohl wir in letzter Zeit schon ein paar richtig leckere Kaffees testen durften.

Ein Blick auf die Bohnen zeigt, dass diese alle gleichmäßig geröstet sind, sie haben eine intensive braune Farbe. Sie sind teilweise sehr klein, deutlich kleiner als die Bohnen anderer Hersteller. Aber wichtig ist natürlich der Geschmack.

Wir kochten uns einen Espresso, der sich besonders durch seine starke, lang anhaltende Crema auszeichnete. Er war sehr stark und auch recht säuerlich im Geschmack. Mir persönlich ist der Kaffee zu stark, ich müsste wohl einen niedrigeren Mahlgrad wählen, aber der Mann mag ihn genauso. Klingt jetzt zwar etwas seltsam, aber ich schmecke malzige und kakaohaltige Aromen aus dem Kaffee. Insgesamt finde ich ihn sehr lecker!

Dadurch, dass der Kaffee so einen kräftigen Geschmack hat, eignet er sich bei diesem Wetter geradezu perfekt dafür, einen Eiskaffee herzustellen. Dafür haben wir einfach ganz normalen Kaffee gekocht und diesen stehenlassen.
In ein Glass füllten wir dann Vanilleeis sowie einen Schuss Baileys (das gab dem Eiskaffee den richtigen Kick) und gossen dann langsam den ausgekühlten Kaffee darüber. Wer mag, kann den Eiskaffee dann noch mit Sahne oder Kakaopulver verzieren.


Die Privatrösterei G&G wurde erst 2015 gegründet. Die Idee hinter dem Produkt ist, besonders guten Kaffee, also Premiumkaffee für Jeden bezahlbar anbieten zu können. Dieses Konzept finden wir super, denn richtig guter Kaffee ist schon eine kostspielige Sache!

Ein Blick in den Shop zeigt, dass auch hier die Produktpalette eher überschaubar ist. Klar, man soll ja auch Kaffee kaufen... Wir denken, dass die Beschränkungen auf einige wenige Produkte auch die Qualität deutlich verbessern. So kann man im Shop lediglich zwischen Espresso-Bohnen, Kaffee Crema und einem Probierpaket aus beiden Sorten wählen.
Mögliche Bestellmengen sind 250g, 500g und 1000g, der Preis für ein Kilo Kaffee bei knapp 18,00 €. Das ist tatsächlich wirklich ein fairer Preis für guten, trommelgerösteten Kaffee aus einer Privatrösterei. Natürlich bekommt ihr günstigeren Kaffee im Supermarkt - aber den Unterschied schmeckt man definitiv.

Viele Grüße und immer schön wach bleiben!

Eure Sonja

*Das Produkt erhielten wir vergünstigt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Gelierzucker von Dr. Oetker im Test

WERBUNG

Hallo ihr Lieben,

selbstgemachte Marmelade auf Brot ist unser Lieblingsfrühstück! Und noch besser ist die Marmelade, wenn unsere Mama sie gemacht hat. Doch dieses Mal dürfen wir selbst ran und probieren uns an Gelees und Marmeladen, denn wir testen den Gelierzucker von Dr. Oetker.


In unserem Testpaket enthalten waren die beiden Sorten Gelierzucker für Erdbeerkonfitüre und Gelierzucker für Beerenkonfitüre und Gelee. Normalerweise kann man mit herkömmlichem Gelierzucker wirklich alle Sorten Marmelade herstellen, daher sind wir neugierig, was an diesem Gelierzucker so besonders ist.

Für den Erdbeer-Gelierzucker sprudeln uns richtig viele Ideen im Kopf herum, es blubbert quasi wie ein Topf Marmelade. Allerdings ist im Moment noch keine Beerenzeit, so dass wir uns da mit den Ideen schwerer tun. Da muss uns zur Not die Tiefkühltheke aushelfen!

Zunächst kam jedoch der Erdbeer-Gelierzucker zum Zuge, denn die Erdbeeren gibt es ja gerade überall. Unsere Idee war, Erdbeer-Rosenblüten-Marmelade zu zaubern, denn selbstgemachten Rosenblüten-Sirup hatten wir noch im Kühlschrank. Den hatten wir im vergangenen Jahr aus Heckenrosen-Blüten selbst hergestellt.


Da es sich beim Gelierzucker um ein 2:1-Mischverhältnis handelt und wir verschiedene Sorten kochen wollten, kamen auf 250g Gelierzucker rund 450g Erdbeeren und 50ml Sirup. Tatsächlich ist das Mischungsverhältnis der etwas zu leichten Schale Erdbeeren geschuldet und man hätte noch mehr Sirup nehmen können. Aber schmecken tut es trotzdem!


Die Erdbeeren werden nach dem Waschen fein püriert und mit dem Rosensirup aufgegossen. Anschließend wird der Zucker hinzugefügt und die Erdbeermasse mindestens 3 Minuten lang sprudelnd aufgekocht. Auf einem Untersetzer haben wir dann jeweils die Gelierprobe gemacht. Dauert es noch sehr lange, bis sie fest wird, kochten wir einfach noch ein wenig weiter.


Bei der zweiten Erdbeer-Variante versuchten wir uns daran, den beliebten Erdbeer-Daiquiri-Cocktails ins Marmeladenglas zu zaubern. Dazu haben wir 450g Erdbeeren püriert und 3 Limetten ausgepresst und den Saft hinzugefügt. Das Ganze wurde mit einem guten Schluck rum verfeinert. Die Kochmethode ist die gleiche.


Beide Sorten füllten wir in Twist-Off-Gläser. Diese wurden zunächst intensiv in der Spülmaschine gereinigt. Wir haben sie dann vor dem Befüllen unter heißes Wasser gehalten, damit sich die Temperatur etwas angleicht. Sofort nach dem Verschließen werden sie für etwa 5 Minuten auf den Kopf gestellt. Nach dem Auskühlen sollte die Marmelade dann komplett fest geworden sein.

Zu guter Letzt kam der Gelierzucker für Beerenfrüchte an die Reihe. Hierfür kauften wir eine Packung Tiefkühlfrüchte und mischten diese mit Rotwein, Zimt, Nelken und Muskat. Insgesamt eine recht weihnachtliche Mischung, aber genau dafür war es ja auch gedacht. Auch hier war die Marmelade schnell gekocht und wurde recht schnell fest.

Doch nun zur Beurteilung: beide Gelierzucker funktionieren hervorragend, die Marmelade ist schnell gemacht und vor allem schnell fest geworden. Keines unserer Gläser war zu flüssig oder musste erneut aufgekocht werden. Insgesamt war der Zucker jedoch recht süß, allerdings ist das wohl bei allen Zuckern der Fall, hier könnte man das Mischungsverhältnis vielleicht verändern.

Was uns immer noch nicht klar geworden ist, warum man spezielle Gelierzucker für Erdbeeren und Beeren entwickeln muss und wo der Unterschied liegt. Dies ist uns auch nach dem Testen nicht verständlich. Der Zucker hat keinen anderen Geschmack und auch keine andere Farbe. Ein spezielles Produkt wäre also nicht nötig gewesen. Da aber alle Marmeladen wunderbar geklappt haben, können wir den Zucker insgesamt empfehlen und würden ihn auch nachkaufen.


Am besten schmeckt selbst gemachte Marmelade ja zu selbst gebackenem Brot. Wir haben für euch einen süßen Stuten vorbereitet, das Rezept wollen wir natürlich unbedingt mit euch teilen!

Zutaten:
500g Mehl
50g Butter
260ml Milch
1 Tütchen Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Handvoll Mandelsplitter

Zunächst wird die Butter geschmolzen und die Milch untergerührt. In einer Schüssel bereitet ihr Mehl und Hefe vor sowie die Prise Salz. Dann rührt ihr das Milchgemisch für etwa 5 Minuten unter, bis ihr einen festen Teig habt. Die Mandelsplitter können zum Schluss eingeknetet werden. Dann muss der Teig so lange ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Dann kann der Teig zu einem Zopf geflochten werden. Bepinselt ihn mit einem Eigelb und streut die restlichen Mandelsplitter darüber.

Viele Grüße,

eure Sonja und Carina

P.S.: Falls ihr euch fragt, wozu wir die ganze Marmelade so brauchen, dann schaut euch doch mal die Fotos von unserem Marmeladenstand beim Christi Himmelfahrt-Gottesdienst an. Alleine hier gingen über 60 Gläser Marmelade über die Theke. Und auf unserem Weihnachtsmarkt werden das noch viel mehr... Schaut doch selbst mal vorbei, wir würden uns freuen!


*Die Produkte wurden uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Freitag, 16. Juni 2017

Weine der Rueda - Spaniens Weißweinstar im Test

WERBUNG

Liebe Genießer,

frisch zubereitete Tapas, Gitarrenmusik und ein kühles Glas Weißwein an einem lauen Sommerabend - Urlaub in Spanien kann so schön sein! Da wir derzeit jedoch keinen Urlaub haben, müssen wir uns das Spanienfeeling eben nach Hause holen. Und womit geht das besser als mit passendem Wein und ein paar selbst gemachten Tapas?

Wir dürfen einen Wein aus der D.O. Rueda testen, einem Weinanbaugebiet, welches speziell für Weißweine bekannt ist. Wer uns kennt, weiß ja, dass wir die am liebsten trinken. Ein perfekter Produkttest für uns also...


Wir bekamen einen 2016 Verdejo vom Weingut Herenderos del Marqués de Riscal zugeschickt. Das Etikett verriet uns, dass die Rebsorte traditionell sehr fruchtig, jedoch leicht bitter im Abgang schmecken sollte. Geschmacklich passen helles Fleisch, Fisch, Schinken und Teigwaren dazu.

Wir entschieden uns, zum original spanischen Wein auch (mehr oder weniger) original spanische Tapas zuzubereiten, was uns eine Menge Spaß gemacht hat. Natürlich möchten wir euch später auch die Rezepte verraten, denn diese Geschmackskombination solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

Dann folgte bei unserem Wein erst einmal der Dufttest. Wir konnten sehr blumige Noten wahrnehmen, etwas Süße und den Duft von Früchten. Insgesamt also genau unser Ding - dann konnte es ja losgehen mit dem Probieren.


Zunächst stellten wir fest, dass wir den Wein zu kalt serviert haben. Die empfohlene Trinktemperatur lag bei 8 - 10 Grad, unser Kühlschrank hatte ihn deutlich stärker gekühlt, was man auch schmecken konnte. Denn je wärmer der Wein wurde, desto besser schmeckte er uns.
Der Verdejo ist nicht ganz so fruchtig, wie uns der Geruch denken ließ, aber genauso, wie wir es mögen. Sortentypisch soll ein leicht bitterer Abgang sein, auch den konnten wir feststellen.
Für uns schmeckt der Wein eindeutig nach Sommer, passend zu einem leichten Essen, aber auch einfach zum Genießen am Abend.
Wonach er für uns schmeckt, ist schwer zu sagen, denn da waren wir uns etwas uneinig. Blumig oder nach Kiwis waren Begriffe die fielen. Die angekündigten Grasnoten hingegen bemerkten wir nicht.

Preislich haben wir den Wein für etwa 6,95 € im Internet gefunden, was ein guter Preis für diesen Wein ist. Dafür würden wir ihn definitiv wieder kaufen, denn geschmacklich ist er genau unser Ding.

Doch nun möchten wir euch noch ein paar Tipps für ein passendes Tapas Büffet geben.

Unter anderem gab es bei uns karamellisierte Zwiebeln in Balsamico-Essig. Die Zubereitung ist ganz einfach und der Geschmack ganz vorzuglich.
Ihr braucht lediglich eine feuerfeste Form (beispielsweise eine Auflaufform) und die folgenden Zutaten:

4 Zwiebeln
1 TL Olivenöl
1/3 Tasse Balsamico
2 TL trockener Weißwein
1 EL Honig
1 TL Zucker
Salz
Pfeffer

Zunächst werden die Zutaten vermischt und die Zwiebeln aufgeschnitten. Mit der Außenseite werden sie dann in die Schale gelegt und bei 200°C für 25 Minuten im Ofen gebacken. Deckt dazu die Form mit einer Alufolie ab. Nach der Zeit werden die Zwiebeln umgedreht und noch einmal für 25 Minuten gebacken. Das Rezept probierten wir zum ersten Mal und waren total begeistert!

Dann gab es auch noch Datteln im Speckmantel, diese kann man einfach herstellen, indem man Datteln mit Bacon umwickelt und in der Pfanne brät. Das dauert ca. 5 Minuten, de facto also Blitz-Tapas.

Außerdem versuchten wir uns an gebratenen Champignons. Auch diese konnten sich sehen lassen und dauerten nicht lange in der Herstellung. Ihr braucht:

200g Champignons
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 EL gemischte Kräuter / Petersilie

Das Olivenöl wird in der Pfanne erhitzt, dann gebt ihr Zwiebeln und Knoblauch hinzu. Wenn es so richtig schön duftet, könnt ihr die Pilze ergänzen. Je nach Wunsch-Bräunungsgrad röstet ihr sie in der Pfanne. Zum Schlüss streut ihr Petersilie oder eure Lieblingskräuter darüber und schwenkt die Pilze noch einmal darin. Schon fertig!

Zu guter Letzt gab es dann noch eine Tortilla de Patatas, eine Art Kartoffel-Ei-Omelette, bei uns. Auch diese wird in der Pfanne zubereitet und ist gar nicht schwierig, zu kochen. Lediglich etwas Geduld ist von Nöten. Hier kommen die Zutaten:

4 mittelgroße Kartoffeln
4 Eier
1/2 Zwiebel
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Die Kartoffeln werden geschält und in etwa 0,5cm dicke Scheiben geschnitten. Nun wird das Öl in der Pfanne erhitzt und die Kartoffeln hinzugegeben. Es sollte etwa so viel Öl sein, dass die Kartoffeln so gerade bedeckt sind. Nun lasst ihr sie auf mittlerer Hitze braten. Nach etwa 5 Minuten gebt ihr die klein geschnittene Zwiebel hinzu. Nach ca. 15 Minuten sollten die Kartoffeln gekocht sein, jedoch nicht viel Farbe bekommen haben.

Nun werden die Eier mit Salz und Pfeffer vermengt. Holt die Kartoffeln aus der Pfanne und vermengt sie mit den Eier. Das viele Öl könnt ihr abgießen, haltet einfach nur ein kleines bisschen zurück. Nun stockt die Kartoffel-Ei-Masse. Sobald sie fest geworden ist, könnt ihr die Tortilla wenden. Das ist tatsächlich ein wenig tricky, funktioniert aber spätestens dann gut, wenn ihr sie in Viertel zerlegt.


Ihr seht, es ist gar nicht so schwierig, ein kleines spanisches Büffet zum Wein aus der D.O. Rueda zu zaubern. Dann kann dem gemütlichen Abend mit Freunden ja nichts mehr im Weg stehen...
Und da praktischerweise schon wieder eine neue Flasche Wein bei uns eingetroffen ist, wird das sicherlich nicht unser letzter Tapas-Abend bleiben.
Wobei es zu diesem Wein, ebenfalls ein Verdejo, dieses Mal aber von Blanco Nieva de Martue. Auch dieser Wein war lecker, aber er war deutlich trockener und weniger fruchtig-frisch. Wir bleiben da glaube ich beim ersten Wein.



Viele Grüße,

eure Sonja

*Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Mittwoch, 14. Juni 2017

Knoblauchbrot und Ofenschnecken von MEGGLE im Test

WERBUNG

Hallo ihr Lieben,

endlich ist es Sommer, endlich ist es warm und endlich endlich wird bei uns jede Menge gegrillt. Wobei wir auch schon im Winter gegrillt haben, da kennen wir nix... Zur Grillwurst essen wir auch immer wieder gerne Brot mit Dips oder Kräuterbutter.


Als uns MEGGLE fragte, ob wir das neue Knoblauchbrot und die Ofenschnecken in den Sorten Hirtenkäse-Kräuter und Hirtenkäse-Spinat testen wollten, waren wir gleich ganz Feuer und (Grill)Flamme und sagten zu.
Doch gegrillt wurde am Ende gar nicht, ein verspätetes Flugzeug aus Rom machte uns da einen Strich durch die Rechnung. Dafür konnten wir testen, wozu das Knoblauchbrot stattdessen passt und fanden da eine 1A-Alternative!


Wir nutzten das Brot nämlich zu unserem Tapas-Büffet, welches wir vor ein paar Tagen gezaubert haben. Da passte es hervorragend zu, denn die einzelnen Tapas waren ohnehin recht knoblauchhaltig. Besonders gut gefallen hat uns, dass es nicht wie ein klassisches Kräuter-Baguette aus einzelnen Scheiben besteht, die einfach nur mit Butter gefüllt sind. Beim Aufbacken werden die beiden Brotseiten richtig fest und knusprig, dazu schnmeckt es dezent, aber durchaus zu erschmecken, nach Knoblauch. Dadurch, dass es so fest ist, kann man es prima in Dips stippen.
Man könnte es so auch belegen, dann hat man die Knoblauchbutter als Basis für ein Sandwich mit allem, was man so mag.

Die Schnecken naschten wir als gemütlichen Abendsnack einmal so, sie passen ebenso zu Grillgut, einem Salat oder sind einfach praktisch für oder gegen den kleinen Hunger.


Die Schnecken mussten etwa 15 Minuten im Ofen backen, bis sie eine schön braune Farbe angenommen hatten. Dabei waren sie von Innen immer noch etwas weich. Der Blätterteig war bei uns von Außen schon etwas dunkel, während er Innen noch etwas länger gekonnt hätte. Da müsste man beim nächsten Mal eventuell eine Abdeckung über die Ofenschnecken legen.


Beide Sorten sind von Innen leicht cremig gefüllt, die eine eben mit Hirtenkäse und Kräutern, die andere kombiniert Käse und Spinat. Hierbei hatte jeder von uns seinen eigenen Favoriten. Die Kräuterschnecke schmeckt wunderbar nach verschiedenen Kräutern, wir fanden, dass sie etwas spannender im Geschmack ist, als die eher typische Kombination Spinat-Käse. Allerdings waren unsere Mittester der Meinung, dass der Geschmack von letzterer einfach intensiver und kräftiger ist. Insgesamt schmeckten uns beide Schnecken-Sorten ganz gut und waren innerhalb weniger Minuten verputzt. Oder sollen wir lieber sagen heißhungrig weginhaliert? Das trifft es nämlich beinah eher...


Sonjas Fazit: Aufgrund der Fluzeugverspätung hat Carina leider nicht eine einzige Schnecke abgekriegt - ich war einfach zu hungrig! Mir haben sie dafür echt gut geschmeckt, sie sind locker-leicht und passend gut zu einem Salat oder als Snack zwischendurch. Die Kräutersorte schmeckte mir besser als die andere. Ich würde sie auf jeden Fall nachkaufen.
Mein heimlicher Favorit ist aber tatsächlich das Knoblauch-Brot, da dieses endlich einmal Abwechslung bietet, im Vergleich zu den finalen Kräuter-Baguettes, bei denen es mir eigentlich egal ist, ob es ein Markenprodukt ist oder vom Discounter stammt. Durch die Knusprigkeit ist es vielseitig einsetzbar. Das Brot wird auf jeden Fall nachgekauft.

*Die Produkte wurden uns von MEGGLE für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Montag, 12. Juni 2017

Süßer Sommer mit Eisideen von Dr. Oetker

Hallo ihr Lieben,

Sommer, Sonne, Sonnenschein und ein Eis auf der Hand - das reicht doch vielfach schon, um so richtig glücklich zu sein! Wie gut, dass das Wetter da gerade im Moment total mitspielt und wir uns (fast) jeden Tag ein Eis gönnen.

Noch mehr lieben wir es, unser eigenes Eis zu machen und nutzen dafür unsere Eismaschine. Aber nicht immer hat man dazu eine zur Verfügung, weswegen wir das Eispulver für Eisideen von Dr. Oetker ausprobieren wollten, das wir im Supermarkt entdeckt haben.


Das Eispulver gibt es in den 3 Sorten Bourbon-Vanille, Schokolade und Stracciatella. Das Pulver wird mit 250ml kalter Milch verrührt und kann dann nach Wunsch verfeinert werden mit Früchten, Nüssen, Kaffeepulver - worauf man eben Lust hat. Dann soll die Masse für 4 Stunden ins Gefriergerät. In den Einkaufskorb wanderten bei uns Schokolade und Stracciatella.

Ob wir dann auch so lecker-cremiges Eis bekommen, wie in der Eisdiele an der Ecke? Wir sind gespannt und probieren es natürlich aus! Um eine geschmackliche Variation zu bekommen, haben wir jeweils die Hälfte des Eises nach Packungsanleitung angerührt, die andere Hälfte haben wir mit verschiedenen Zutaten verfeinert.

Die Zubereitung ist denkbar einfach, es wird das Pulver mit 250ml kalter Milch verrührt. Die Masse muss man für etwa 5 Minuten aufschlagen, denn ansonsten wird sie nicht cremig. Danach füllt ihr sie in eine Schüssel und lasst sie für mindestens 4 Stunden im Gefrierfach fest werden.
Vor der Entnahme soll das Eis noch etwa 10 Minuten stehen, damit es wieder cremiger wird.
Denn tatsächlich stellten wir fest, dass es doch recht fest geworden ist. Trotzdem kann man richtige Bällchen nur schwer formen, trotz Eislöffels. Die Eismasse bröckelt ein wenig auseinander.


Das Stracciatella-Eis teilten wir uns übrigens auf und bereiteten eine Portion mit Kaffeepulver zu. So erhielten wir ein Kaffee-Schoko-Eis. Weitere Eisideen findet ihr auch im Internet, oder ihr lasst eurer Kreativität einfach freien Lauf. Sobald ihr die Eismasse geschlagen habt, könnt ihr ganz nach Belieben Früchte, Schokolade, Kaffee, Gewürze oder Kräuter zum Eis dazu geben.

Pur schmeckt Stracciatella schon sehr nach einem leckeren Eis, etwas zu süß für unseren Geschmack, aber auch nicht viel anders als das, welches ich im Supermarkt in Dosen kaufen kann. Selbstgemacht eine gute Alternative. Auch optisch erinnert es durchaus an Eis aus dem Laden.


Besser geschmeckt hat uns allerdings unser Kaffeeeis. Das war weniger süß, geschmacklich spannender und vor allem deutlich cremiger. Vielleicht hat das Pulver die Flüssigkeit der Milch besser gebunden. Der herbe Kaffeegeschmack des ungesüßten Cappuccino-Pulvers harmoniert wirklich hervorragend mit der Süße des Eis. So könnten wir noch viele Sorten Eis kreieren.


Als nächstes stand dann die Sorte Schokolade auf dem Zettel. Auch hier würden wir nicht nur pur, sondern auch eine Kombination probieren wollen. Wir entschieden uns für die Kombination Schoko-Baileys-Amarettini.
Sagenhafte Idee, denn schon beim Öffnen der Eisdose strömte uns Baileys-Duft entgegen und die Amarettini gaben dem Eis einen schönen Crunch.


Wir mussten jedoch auch feststellen, dass das Eis deutlich kristallisierter ist, wenn die Dose, in der es hergestellt wird, nicht ganz luftdicht ist.
Schokolade pur war wieder einmal nicht ganz unsers, es ist einfach zu süß. Der Schokoladengeschmack war aber in Ordnung, es schmeckte recht schokoladig und wenig künstlich.


Und da uns das Ganze am Ende so viel Spaß gemacht hat, haben wir die Sorte Vanille schlussendlich auch noch gekauft. Auch hier gab es wieder eine Schlemmerei - Eis machen ist toll! :)
Unsere Eisidee dieses Mal war Vanille-Honig-Mandel. Inspiriert dazu hat uns ein wenig griechischer Joghurt.



Allerdings war die Sorte Vanille am Ende am wenigsten unser Favorit. Es schmeckte wenig nach echter Vanille und war uns schlichtweg zu süß. Die anderen Sorten würden wir da deutlich bevorzugen.

Sonjas Fazit: Die Herstellung des Eises mit dem Dr. Oetker Eispulver ist wirklich kinderleicht, dauert nur wenige Minuten und ist völlig ohne Eismaschine möglich. Das finde ich super, denn ich habe zwar eine Eismaschine, aber die muss vorher gekühlt werden und nimmt im Eisfach viel Platz weg. Da geht es so natürlich etwas spontaner. Die Konsistenz des Eises ist gut, lediglich ein wenig kristallisierend. Geschmacklich ist es mir pur ein wenig zu süß, aber das lässt sich gut mit weiteren Zutaten ausgleichen. Besonders toll sind die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten, denn Schokolade, Vanille und Schoki lassen sich einfach mit allem kombinieren. Der Fantasie sind hier also keine Grenzen gesetzt, man kann sich sein Traumeis nach Lust und Laune zusammenstellen.

Viel Spaß und einen süßen Sommer wünscht euch

eure Sonja

Freitag, 2. Juni 2017

ETEPETETE Bio-Gemüsekiste im Test - Lebensmittel retten leicht gemacht

Hallo ihr Lieben,

nachdem wir in den vergangenen Wochen auf vielen Blogs die ETEPETETE-Gemüsebox kennenlernen konnten, waren wir so neugierig auf das Produkt, dass wir es auch selbst ausprobieren wollten. Gesagt, bestellt und schon wenige Tage später lag die Box bei uns...


Noch immer werden auf dieser Welt viel zu viele Lebensmittel weggeschmissen. Krumme Möhren, angedötschte Kartoffeln oder zu kurz gewachsene Möhren - all das findet gar nicht erst den Weg in die Supermärkte, sondern wird gleich vernichtet. Mittlerweile gibt es zahlreiche Initiativen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln, was wir wirklich gut finden. Genau in diesem Segment ist nämlich auch die ETEPETE Box zu Hause.
Unter dem Motto "wer is(s)t schon gerne normal" wird hier gerettetes Bio-Obst- und Gemüse in eine Box verpackt und kann per Abo bestellt werden.


Wir entschieden uns für eine Box zu 19,90 € inkl. Versandkosten, die für 1 - 2 Personen reichen soll. Geliefert wird derzeit immer Freitags und zwar bei uns mit DPD (wobei bei uns das DHL Auto vor der Tür stand). Da wir immer Samstags unsere Wocheneinkäufe erledigen, ist der Liefertermin super. So kann man in Ruhe Gerichte planen und die passenden Zutaten dazu kaufen.

Die Lieferspanne kann man ebenfalls frei wählen, wir entschieden uns für alle 2 Wochen. So ist gesichert, dass wir die Produkte auch aufessen können. 2 Boxen sind übrigens auch laut der Website die Mindestabnahme, erst danach kann man sein Abonnement wieder kündigen. Wir schickten die Kündigung sehr schnell nach der ersten Box, damit wir es nicht verpassen würden. Sehr schnell erhielten wir die Antwort, dass wir keine weiteren Boxen mehr erhalten würden. Somit kam bei uns ingesamt nur eine Gemüsekiste an. Man muss sagen, dass es sich hierbei um einen schnellen, sehr guten Kundenservice handelt!

Die Zahlung ist derzeit lediglich per Lastschrift möglich, ihr erteilt ETEPETE also die Erlaubnis, das Geld von eurem Konto abzubuchen.

Pünktlich am Freitag traf die ETEPETETE-Box bei uns ein. Die erste Box enthielt die folgenden Lebensmittel:

  • 6 kleine Stangen Rhabarber
  • 2 Äpfel
  • 1 Beutel Kartoffeln
  • 3 kleine Zwiebeln
  • 3 Spitzpaprika
  • 1 Rote Beete
  • 1 Orange
  • 1 Gurke
  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 1 Packung Tomaten
  • 2 kleine Möhren
Bei den meisten Gemüsen merkte man tatsächlich nicht, warum sie jetzt aussortiert wurden, sie erschienen uns einfach total "normal". Lediglich der Gurke merkte man es auf den ersten Blick an, man hätte sie schon fast als Pistolen-Gurke nutzen können, so krumm war die.
Das Gemüse war gut verpackt, lediglich ein Apfel kam völlig zerdötscht und matschig bei uns an und eine Tomate war aufgeplatzt und hat ihren Saft überall verteilt. Beides ist vermutlich beim Transport passiert. Dies führte jedoch dazu, dass die Tomate nach wenigen Tagen verschimmelt war. Eigentlich sollten sich solche Lebensmittel doch ein paar Tage im Kühlschrank halten.



Dazu lag noch eine Rezeptkarte in der Box mit einem, zum Inhalt passenden, Rezept. Wir stellten jedoch fest, dass gar nicht genug von den Zutaten in der Box waren, um das Rezept entsprechen nachzukochen. So hätte es nur für weniger Portionen gereicht. Aber lecker geklungen hat es in jedem Fall, von Crumbles bekommen wir normalerweise nie genug!

Wir entschieden uns, verschiedene Gerichte mit den Produkten zu kochen. So kam unter anderem gleich zu Beginn eine Rote-Beete-Kokossuppe auf den Tisch. Dabei ist uns dann aufgefallen, wie lecker eigentlich Rote Beete ist und haben uns echt gefragt, warum wir die nicht häufiger kaufen. In soweit hat die ETEPETE Box schon ihr Gutes getan - wir haben einfach ausprobieren können.

Aus den Tomaten konnten wir eine große Portion Tomate-Mozzarella-Salat für das Grillen mit Freunden zaubern. Sie schmeckten wirklich lecker und frisch, bemängeln müssen wir hier lediglich, dass sie ein bisschen matschig waren.
Nach nur wenigen Tagen im Kühlschrank konnten wir an der aufgeplatzten Tomate dann auch leichte Schimmelspuren entdecken, die hätte doch deutlich schneller gegessen werden müssen.


Aus den Rhabarber-Stangen zauberten wir unseren Lieblingskuchen: Rhabarberkuchen mit Baiserhaube. Echt lecker! Und dazu kann man prima auch ein paar etwas wabbeligere Stangen verwenden.


Auch die Zucchini fand Verwendung, allerdings mussten wir hier noch weitere dazu kaufen. Dafür gab es dann unsere "Elfmeter-Quiche", eigentlich als Erfindung für Fußballabende gedacht, aber wir nutzen sie in weniger dekorierter Form auch einfach ohne Fußball. Dazu ist sie auch einfach viel zu lecker!


Insgesamt konnte man alle in der Box enthaltenen Lebensmittel gut verarbeiten und prima zum Kochen und Backen verwenden. Es waren keine Exoten enthalten, für die man erst einmal Google befragen muss, wie man sie zubereitet. Gute deutsche Hausmannskost kann man problemlos daraus zaubern.

Sonjas Fazit: Das Konzept der Box finde ich super, denn nichts kann ich weniger leiden, als die Verschwendung von Lebensmitteln. Allerdings finde ich den Preis für die Menge an Gemüse, auch wenn es Bio-Gemüse ist, ein wenig teuer. Lose würde man für das Gemüse auf dem Markt denke ich weniger zahlen, aber natürlich kommt hier ja noch die Logistik dazu. Und verständlicherweise möchte ETEPETE ja auch noch was verdienen, von daher ist es denke ich ganz ok soweit.

Die Auswahl an Produkten ist als saisonal zu bezeichnen, was ich gut finde. Trotz Lieferweg und abzüglich einiger Macken kam das Gemüse sehr ordentlich gut frisch bei uns an, das sah tatsächlich besser aus, als manches Gemüse im Supermarkt.
Es ist jedoch nach ein paar Tagen festzustellen, dass das Gemüse doch schneller hätte gegessen werden müssen, da gerade die matschigen Produkte oder die mit kleinen Macken schnell Schimmel entwickelten.

Ich kann mir vorstellen, zumindest ab und an mal wieder eine Gemüsekiste zu bestellen, denn tatsächlich bin ich manchmal ein kleiner Gemüse-Muffel. So hat man es im Haus und dann muss es auch gegessen werden! Die Portionsgröße ist übrigens gut gewählt, wenn man für 2 Personen eine Woche lang Gerichte kocht, in denen viel Gemüse enthalten ist.
Für ein dauerhaftes Abo wäre mir die Kiste dann aber doch zu teuer.

Viele Grüße,

eure Sonja

P.S.: Wenn ihr noch andere Ideen sucht, um Lebensmittel zu retten, dann schaut doch zunächst einmal in euren eigenen Kühlschrank. Noch immer werfen wir alle viel zu viele Lebensmittel in den Müll, die vermeintlich noch gut sind. Inspirationen für Menüs aus Resten bieten wir euch hier und hier in unserem Blog! Wenn ihr euch noch mehr Ideen wünscht, schreibt uns doch einfach!