Donnerstag, 16. Februar 2017

Tässchen Kaffee gefällig? - Die Melitta Bella Crema Selection des Jahres 2017

Hallo ihr Lieben,

wir sind ja ein kleines Testcafé - und in einem solchen sollte man zumindest ab und an auch ein bisschen Kaffee trinken! Und das tun wir heute auch endlich mal wieder und servieren euch die Melitta Bella Crema Selection des Jahres 2017. 
Die dürfen wir Dank des Portals Konsumgöttinnen testen und sind schon ganz gespannt, ob wir Unterschiede zwischen den verschiedenen Sorten erschmecken und natürlich ob uns der Kaffee überhaupt schmeckt.


Zunächst konnten wir wieder einmal feststellen, wie toll die Selection duftet, denn Kaffeepakete von Melitta haben alle eine kleine Öffnung, durch die man den Duft der Kaffeebohnen warhnehmen kann. Auch wenn man die Verpackung öffnet, strömt einem ein verführerischer Duft nach Kaffee in die Nase. Die Bohnen riechen mild und weich, nicht nach einem starken Kaffee.

Der erste Geschmackstest ist auch sehr positiv. Allerdings müssen wir sagen, dass die Granatapfelnote des Kaffees eher weniger wahrzunehmen ist. Genauer gesagt schmecken wir das überhaupt nicht heraus.

Bislang haben wir uns zum Kaffeetrinken immer bei Mama treffen müssen, nun haben wir uns zu Weihnachten auch einen eigenen Vollautomaten gegönnt. Praktisch, dass wir da gleich so viel Kaffee hatten, den wir damit testen konnten.

Was wir feststellten ist, dass die Bohnen der Selection des Jahres nicht nur Röstaromen haben, sondern leicht verbrannt riechen und auch schmecken. Dies kommt besonders dann durch, wenn man man unserer Maschine die Einstellung "Kaffee" wählt. Geschmacklich ist es jedoch noch so intensiv, dass selbst bei einem Latte Macchiato der Kaffeegeschmack nicht völlig in den Hintergrund gerät. Das Aroma kommt prima durch und der Latte schmeckt intensiv und sehr lecker. Hierfür ist die Selection des Jahres 2017 bestens geeignet.


Natürlich haben wir auch die Einstellung "Espresso" mit Melitta getestet. Der Espresso schmeckt wirklich kräftig und lecker, kein bisschen bitter. Dies ist leider bei einigen Espressi der Fall. Man kann ihn gut trinken und er ist ein echter Wachmacher.

Neben der Melitta Selection des Jahres gab es auch noch die Sorten La Crema, Speciale und Espresso zu testen. Als nächstes stand daher Speciale auf dem Testzettel. Hier konnte man gleich sehen, dass die Bohnen etwas heller waren und auch der Geruch war deutlich milder.


Leider müssen wir auch sagen, dass er geschmacklich deutlich weniger zu bieten hat. Wer auf etwas mildere Kaffees steht, findet mit der Speciale definitiv seinen Geschmack. Duft und Aroma sind hierbei nicht so stark, wie bei der Melitta Selection. Dafür scheint der Kaffee etwas magenfreundlicher zu sein, da er viel milder ist und daher weniger säuerlich schmeckt. Wir haben hier übrigens wieder den Mahlgrad etwas erhöht, dann schmeckt Speciale etwas stärker und uns damit auch besser.

Da wir doch etwas länger brauchen, bis so eine Packung Kaffee von uns leer getrunken wird, dauerte unser Test doch etwas länger. Mittlerweile fand Espresso seinen Weg in den Vollautomaten. Bis Speciale reichte es noch nicht, aber dann habt ihr erst einmal einen ersten Eindruck vom Kaffee. Auch Espresso schmeckt uns wirklich lecker, der Kaffee ist etwas kräftiger im Geschmack.


Und natürlich gibt´s zum Kaffee auch ein Stückchen Kuchen. Und der ist bei uns selbst gemacht und natürlich natürlich verrraten wir euch auch gleich das passende Rezept! Wir haben uns für einen Cappuccino-Sahne-Torte entschieden, denn die passt wunderbar am Nachmittag und war ganz leicht zuzubereiten. (Natürlich ist sie auch ganz leicht.... also, die Kalorien sind auf jeden Fall alle vor dem Backen nach Hause gegangen...)


Für den Biskuitteig:
4 Eier
3 - 4 EL heißes Wasser
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker sowie etwas Vanilleessenz
100g Mehl
100 g Speisestärke
3 gestr. TL Backpulver

Die Eier werden mit den heißen Wasser etwa eine Minute schaumig geschlagen, dann lasst ihr den Zucker, Vanillezucker und die Vanilleessenz einrieseln und rührt noch einmal für etwa 2 Minuten auf höchster Stufe.

Dann werden Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischt und in 2 Portionen auf niedrigster Stufe untergehoben. Die Masse verteilt ihr in einer runden Backform und backt diese bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten. Die Stäbchenprobe wird verraten, ob der Biskuitbogen gar ist.

Nachdem ihr ihn aus dem Ofen geholt habt, lasst ihn vollständig auskühlen. Dann teilt ihn in 3 Böden. Dies geht besonders gut mit einer Nylonschnur. Den untersten Boden legt ihr auf eine Tortenplatte.

Für die Füllung:
5 EL starker Espresso
40g Zucker
3 Blatt weiße Gelatine
750g Schlagsahne
3 EL starker Espresso zum Tränken
2 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker
2 TL Zucker
2 Päckchen Instant-Kaffee
12 Mokkabohnen aus Schokolade

Zunächst kocht ihr sehr starken Espresso für die Füllung und lasst diesen auskühlen. Etwa 5 EL davon verrührt ihr mit dem Zucker. Dann wird die Gelatine nach Packungsanleitung eingeweicht und in einem Topf geschmolzen. Sie wird dann mit der Kaffeemischung verrührt.
Nun schlagt ihr 250g Sahne steif und hebt sie unter die Kaffeemischung.

Dann wird zunächst die unterste Tortenplatte mit 3 EL Kaffee getränkt. Dann streicht ihr die Kaffee-Sahne auf die Platte und legt den mittleren Boden darauf.

Die restliche Sahne wird mit Sahnesteif, Vanillezucker, Zucker und Instant-Kaffeepulver steif geschlagen. Circa ein Drittel verteilt ihr auf dem zweiten Boden und legt den letzten oben drauf. Nun wird der obersten Tortenboden sowie der Rand mit der Sahne bestrichen. Lasst noch einen Rest übrig, füllt ihn in einen Spritzbeutel und nutzt dies zum Verzieren. Nun könnt ihr die Torte nach Lust und Laune verzieren, zum Beispiel mit Mokkabohnen oder anderen Schokoladen. Ein wenig Kaffee- oder Kakaopulver sehen auch immer hübsch aus.
Die Torte sollte nun für mindestens eine Stunde, am besten jedoch über Nacht, in den Kühlschrank.


Sonjas Fazit: Über den Test habe ich mich sehr gefreut, denn nichts passt besser zu unserem neuen Vollautomaten, als so viel leckerer Kaffee. Der Test hat daher auch deutlich länger gedauert, als ursprünglich geplant, denn die Bohnen müssen ja auch verwendet werden. Ich finde die Bella Crema Selection des Jahres 2017 sehr lecker, er ist bekömmlich, gut genießbar und schmeckt mir gut. Weniger gut finde ich La Crema, obwohl die meinem Magen besser bekommen ist. Die Selection des Jahres würde ich durchaus auch wieder kaufen!

Viele Grüße,

eure Sonja

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