Freitag, 15. Juli 2016

ORYZA Urkorn - körniges Superfood in der Küche

Hallo ihr Lieben,

für die Firma ORYZA dürfen wir die neue Urkorn-Serie testen und erhielten Dinkel, Quinoa und Couscous zum Testen nach Hause geschickt, verbunden mit der Aufgabe, etwas Leckeres zu zaubern. Das machen wir doch gerne und verraten euch natürlich auch die Rezepte.

Quinoa zählt ja zu den Trendgetreiden im Moment und gilt als absolutes Superfood. Um den Trend kommen auch wir nicht herum, so dass die Quinoa bei uns als erstes verwendet wurde.
Da wir noch nie zuvor mit Quinoa gekocht hatten, hielten wir uns streng an die Hinweise auf der Rückseite der Verpackung. Das schien eigentlich gar nicht so schwer zu sein! Im Internet findet man zahlreiche Rezepte, die alle echt vielversprechend klangen!

Als Kochidee entschieden wir uns für Quinoa-Frikadellen mit Feta und Spinat. Diese hatten wir zuvor bei Pinterest entdeckt. Bloggerin Caro in the Kitchen hat sie sich ausgedacht und wir haben das Rezept noch etwas nach unserem Geschmack abgeändert. Bislang gab es bei uns noch nie Quinoa, daher hielten wir uns schon an die Anweisungen im Rezept. Unsere Rezpte sind übrigens immer für 2 Personen gedacht!


Quinoa-Bratlinge mit Feta, Spinat & Sesam
100 g Quinoa
260ml Wasser
100 g Feta
125 g aufgetauter TK Spinat
1 Ei
2 - 3 EL Semmelbrösel
1/2 TL Salz
1 EL Sesam
Pfeffer
Öl zum Braten

So geht´s: 
Quinoa wird zunächst unter warmen Wasser ausgewaschen und dann mit 260ml Wasser in einem Topf aufgekocht. Dabei "platzen" die Körner auf und sehen mehr aus wie Samen. Anschließend wird Quinoa noch etwa 15 Minuten bei schwacher Hitze vor sich hingeköchelt. Danach kurz ruhen lassen, bis alle Flüssigkeit aufgesogen ist.


In der Zeit kann man prima den TK-Spinat auftauen und in kleine Stückchen schneiden. Ei, Spinat und Quinoa werden gemischt, dazu kommen die Semmelbrösel, der Sesam und zerbröselter Feta-Käse.
Dies alles wird zu einer Frikadellen-Masse vermengt und ihr rollt kleine Bratlinge oder Klöschen daraus. In der heißen Pfanne mit Öl werden sie von allen Seiten gold-braun angebraten.


Als Beilage gab es bei uns ein Fladenbrot, welches wir kurz im Ofen aufbuken. Die Bratlinge legten wir ebenfalls ein wenig zum Brot dazu, so blieben sie heiß und garten von Innen noch ein wenig nach.
Aus Curry-Sauce, Joghurt, Salz, Pfeffer und dem Saft einer Limette rührten wir dazu noch einen kleinen Dip zusammen - echt lecker! Das wird es bei uns sicherlich öfters geben!!!


Couscous kommt bei uns schon mal häufiger auf den Tisch, da haben wir gute Erfahrungen mit der Verarbeitung gemacht und wissen, wie man es zubereitet. Eigentlich ein Kinderspiel - Couscous mit Wasser aufkochen und dann einige Minuten ziehen lassen, bis alle Flüssigkeit vollständig aufgesogen ist. Dann essen wir am liebsten einen Salat. Das Rezept verraten wir euch selbstverständlich auch!


Feta-Couscous-Salat mit Erbsen 
1 Tasse Couscous
1 Tasse Wasser
3 Frühlingszwiebeln
150g Tiefkühl-Erbsen
1 Fetakäse
1 Zitrone
gemischte Kräuter, zum Beispiel Minze, Petersilie
3 EL Olivenöl

Und so wird es zubereitet:
Kocht eine Tasse Wasser blubbernd auf und rührt dann den Couscous unter. Nach etwa 5 Minuten sollte dieser verzehrfertig gequollen sein. Nun wird das Olivenöl hinzu gegeben.
Die Frühlingszwiebeln werden in kleine Ringe geschnitten und der Feta-Käse gewürfelt. Die Erbsen werden in etwas heißem Wasser gekocht, bis sie aufgetaut und weich geworden sind. Das dauert meist 5 - 10 Minuten.
Alle Zutaten werden mit dem Couscous vermengt. Die Zitrone presst ihr aus und gebt den Saft über den Salat. Danach mit Salz und Pfeffer abschmecken und die geschnittenen Kräuter untermischen. Wer mag, kann noch ein bisschen Zitronenschale dazu geben.

Dinkel stellte uns dann vor eine etwas größere Herausforderung. Man findet viele Rezepte im Internet, allerdings wird dort häufiger Dinkelmehl verwendet. Die Möglichkeit zu schroten haben wir aber nicht.  Daher forschten wir etwas im Internet und entschieden uns für Dinkel mit einer Gemüse-Hackfleisch-Sauce. Da waren wir echt gespannt auf den Geschmack!


Dinkel mit einer Gemüse-Hackfleisch-Sauce
2 Tassen gesalzenes Wasser
2 Tassen Dinkel
1 Zucchini
1 rote Paprika
250g Hackfleisch
200ml passierte Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Kräuter

Und so wird es zubereitet:
Das Wasser wird mit Salz in einem Kochtopf gekocht. Dann wird der Dinkel hinzugefügt und ca. 15 - 20 Minuten auf niedriger Stufe mit geschlossenem Deckel gekocht. Anschließend lockert man den Dinkel etwas auf und lässt ihn noch etwas ruhen, damit auch das restliche Wasser aufgesogen wird.


In der Zwischenzeit schneidet ihr Zucchini und Paprika in kleine Würfel, sowie auch Zwiebeln und Knoblauch. Diese werden dann zusammen mit dem Hackfleisch in der Pfanne angebraten. Dazu fügt ihr das übrige Gemüse und würzt es mit Salz und Pfeffer.


Nachdem Fleisch und Gemüse fertig angebraten sind, gebt ihr die passierten Tomaten hinzu, sowie etwas Sahne. Bei uns war es Kokosmilch, weil wir die noch übrig hatten. Das ganze wird noch einmal kurz aufgekocht und dann wie eine normale Tomaten-Sauce über den Dinkel gegeben.


Dinkel im Essen wird wohl eher nicht mein Lieblingsgetreide werden. Als Mehl mag ich es sehr gerne, aber so musste man doch recht lange darauf herumkauen. So isst man natürlich gleich deutlich langsamer und ist schneller satt. Hat auch definitiv seine Vorteile. Dinkel hat einen recht intensiven Eigengeschmack, nicht unangenehm, aber doch stärker als beispielsweise Reis oder Nudeln. 

Alle 3 Sorten des ORYZA-Urkorns kann ich in jedem Fall empfehlen, Couscous und Quinoa wird es bei mir nun häufiger zu Essen geben. Für mich war es super, dies einmal in Ruhe ausprobieren zu können, da ich mir ohne Impuls wohl weder Quinoa noch Dinkel gekauft hätte. Ihr solltet das in jedem Fall auch einmal ausprobieren!

Viele Grüße und guten Hunger!

Eure Sonja

*Die Produkte wurden uns kostenlos für einen Produkttest zur Verfügung gestellt.*

1 Kommentar:

  1. Das sieht ja richtig lecker aus, aber meinem Mann bräuchte ich das nicht hinstellen. Er lebt nach dem Motto "Was ich nicht kenn - ess ich nicht" und auch Gemüse & Co sind weitgehenst verpönt... Schade eigentlich
    LG und schönen Start in die neue Woche

    AntwortenLöschen