Freitag, 20. Mai 2016

Muffin-Backmischung von IKEA im Test

Hallo ihr Lieben,

gibt es bei euch auch das große gelbe Spieleparadies für Erwachsene in der Nähe? Also IKEA? Bei uns gibt es einen und seit langer Zeit waren wir wieder einmal dort. Ein paar für uns neue Dinge konnten wir entdecken und eins davon wollen wir euch gerne vorstellen: die Muffin-Backmischung. Diese gibt es in den zwei Geschmacksrichtungen Schokolade und Zitrone.


Die Beschreibung des Produkts klang wirklich verlockend. Einfach Wasser in das Tetrapak füllen, kräftig schütteln und dann soll man die Masse direkt aus der Verpackung in kleine Förmchen füllen, die es praktischerweise auch gleich bei IKEA zu kaufen gibt.

Insgesamt also eine Vorbereitungszeit von nur wenigen Minuten. Doch kann das funktionieren? Wir schüttelten deutlich länger, als auf der Verpackung angegeben und befüllten dann die Förmchen. Komisch kam es uns vor, dass die Masse so flüssig war. Von Muffinsteig kennen wir das sonst deutlich fester. Und tatsächlich wurden wir dann in unserem Verdacht bestätigt, dass sich beim Schütteln wohl nicht alles aufgelöst hatte. Plötzlich plumpste ein großer Haufen Mehl aus der Verpackung auf eines der Förmchen. Wir konnten also wieder von vorne anfangen, kippten den kompletten Teig zurück in eine Schüssel und mixten den Teig erneut.
Zeitersparnis? Keine! Denn in der Zeit hätte man auch frischen Muffinsteig angerührt, das geht ja nun wirklich schnell.

Nun aber ab in den Ofen damit - laut Packungsanleitung für 15 Minuten bei 200°C. Schon schnell durchdrang ein schokoladiger Geruch die Küche. Aber auch noch ein ganz anderer, nämlich ziemlich verbrannter Geruch. Wir konnten dabei zusehen, wie die Pappförmchen von IKEA immer brauner wurden und stellenweise anbrannten.
Das fanden wir ziemlich erschreckend, denn vergisst man die Muffins nur vielleicht etwas länger im Ofen, könnte es ziemlich gefährlich werden.



Auf jeden Fall waren die kleinen Küchlein nach 15 Minuten auch fertig und wir nahmen sie aus dem Ofen. Nach einer kurzen Abkühlphase stellten wir aber schnell fest, dass es gar nicht so einfach ist, die Muffins zu essen. Denn das verkohlte Muffinpapier bröckelte komplett auseinander und man musste aufpassen, dass man nicht aus Versehen Papier mitaß. Besonders für Kinder ist das ein absolutes No Go!


Doch wie sieht es geschmacklich aus? Konnte uns wenigstens der Geschmack der Muffins überzeugen? Leider muss man auch hier sagen, eher weniger. Zwar enthalten einige der Muffins Schokostückchen, aber insgesamt sind sie recht trocken. Auch die Schokolade schmeckte recht fade und wenig saftig.

Versuch Nummer 2 starteten wir dann auf dem klassischen Weg.  Die Backmischung wurde in der Schüssel gerührt und die Muffins füllten wir direkt in eine Silikonform. Die Zitronenmasse schmeckte extrem süß und sehr zitronig, wobei man nicht unbedingt sagen kann, dass es natürlich schmeckt. Auch ist das extreme gelb des Teiges absolut nicht mit natürlich zu bezeichnen.



Glücklicherweise hat aber das Backen in der Silikonform super geklappt und die Muffins sind gut aufgegangen. Die Backzeit hatte sich auf 18 Minunten verlängert, aber das ist ja kein Problem. Sie ließen sich auch leicht aus der Form lösen. Geschmacklich liegt der Muffin aber bei einer Mischung zwischen Duftbäumchen und Badezimmerreiniger. Von natürlichem Zitronengeschmack kann da keine Rede sein! Schade! Auch ist das Küchlein ziemlich klebrig im Mund, fluffig ist wirklich anders!



Für uns ist das Produkt von IKEA komplett durchgefallen. Für den Preis von 3,50 € pro Packung ist die Backmischung dazu auch noch ganz schön teuer. Da gibt es im Handel wirklich deutlich günstigere Muffinsmischungen zu finden, die dann auch noch funktionieren oder schmecken.

Viele Grüße,

Sonja & Carina

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