Montag, 23. November 2015

Sirupzucker von Diamantzucker im Test

Hallo ihr Lieben,

erst kürzlich stellten wir wieder einmal fest, dass die Welt eigentlich ein Dorf ist! Denn wir lernten zufällig Julia von der Agentur ad publica kennen, etliche Kilometer von ihrer Heimatstadt entfernt - und Julia betreut zufälligerweise Kunden, für die sie Produkttester suchte. Für ad publica haben wir auch schon ein paar Mal Produkte von Knorr probieren dürfen. Julia schickte uns nun ein tolles Paket von Diamant Zucker und wir dürfen euch nun den neuen Sirupzucker von Diamant Zucker vorstellen!


Julia schickte uns ein liebevoll verpacktes Päckchen mit 2 Paketen Sirupzucker, 2 Flaschen mit Henkelverschluss, Tücher zum Abseien und Rezepte, die wir unbedingt ausprobieren wollen. Zwei kleine Überraschungen lagen auch noch im Paket - aber davon berichten wir bei einem anderen Mal mehr!

Um zu sehen, wie gut der Sirupzucker funktioniert, versuchten wir uns erst einmal an einem der Rezepte aus dem Rezeptheftchen und probierten uns am Brombeer-Sirup.


Für den Sirup werden 500g Brombeeren (unsere stammten noch vom Sommer und waren eingefroren) mit 250ml Wasser zum Kochen gebracht. Die ausgekühlte Masse wird dann mit dem Sirupzucker verrührt. Der Zucker löst sich dann wirklich sehr schnell auf. Danach soll das Ganze bei Raumtemperatur über Nacht stehen bleiben. Anschließend wird die Masse durch ein feines Tuch abgeseiht.

Nun kommt die Masse zusammen mit Zimtstangen in einen Topf und wird noch einmal sprudelnd aufgekocht. Am Schluss werden die Zimtstangen entfernt und der fertige Sirup in Flaschen oder Gläser gefüllt. 

Es könnte alles so einfach sein - aber anscheinend haben wir am Ende etwas falsch gemacht. Denn die Masse, die wir hinterher in Flaschen abfüllten, war fester als Marmelade. Kein Tröpfchen Bewegung in den Flaschen! Also, irgendetwas stimmt da nicht. Denn so ist der Sirup leider gar nicht zu gebrauchen. Aber immerhin schön anzusehen!


Doch wir geben nicht auf und wagen uns an ein Rezept, in dem von vorn herein flüssigere Zutaten verwendet werden. Hoffentlich klappt es dieses Mal!

Wir haben uns für Ingwer-Sirup entschieden. Hierfür wurden 200g Ingwer in kleine Stücke geschnitten und mit 350ml Wasser gekocht. Wir haben den Ingwer dann noch einen ganzen Tag im Wasser ziehen lassen, ehe wir die Masse durch das Tuch abgeseiht haben. Der Sirup-Saft war wirklich scharf! Vor dem Abseihen fügten wir noch 500g Sirupzucker hinzu und ließen es noch einmal über Nacht stehen, dann löst sich der Zucker vollständig auf.


Vor dem Abfüllen in Flaschen wird der Sirup noch einmal sprudelnd aufgekocht und dann im heißen Zustand in Flaschen gefüllt. Dieses Mal hat es bei uns hervorragend funktioniert! Der Sirup hat eine tolle Konsistenz, ist leicht klebrig und tatsächlich flüssig!


Wir haben uns dazu entschieden, den Ingwer-Sirup mit Sekt aufzugießen. Das war wirklich unglaublich lecker! Der Sekt erhält eine leichte Schärfe und einen tollen Geschmack. Das ist echt zu empfehlen!


Sonjas Fazit: Wir hatten viel Spaß dabei, den Sirup herzustellen. Einmal hat es funktioniert, einmal leider überhaupt nicht. Hierbei hätten wir wahrscheinlich einfach mehr Wasser nehmen müssen oder den Sirup noch einmal aufkochen müssen. Geschmacklich waren aber beide doch sehr gut und die Rezeptideen aus dem Heftchen waren für uns in jedem Fall Gold wert! Ich kann mir gut vorstellen, dass wir häufiger Sirup selbst herstellen, als diesen einzukaufen. Allerdings haben wir den Sirupzauber im Supermarkt immer noch nicht entdeckt.
Wir können Sirup selber machen aber nur empfehlen - und eignet sich eine toll verzierte Flasche nicht wunderbar als Weihnachtsgeschenk?

Viele Grüße,

eure Sonja



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