Mittwoch, 1. Juli 2015

Beaujolais Rotweine von REWE

Hallo ihr Lieben,

wie ihr ja schon öfters lesen konntet, trinken wir beide sehr gerne Wein. Und daher sind wir auch immer wieder auf der Suche nach neuen Weinen, die uns schmecken könnten. Manchmal werden wir auch beim Discounter fündig, denn dort gibt es teilweise sehr leckere Weine für wenig Geld.

Bei unserem letzten Besuch bei REWE stachen uns 2 Flaschen vor allem auf Grund ihres Designs ins Auge. Und bei 3 Euro pro Flasche konnten wir nicht widerstehen und haben sie mitgenommen. Durch sein kunstvolles Design ist zunächst gar nicht genau zu erkennen, um was für einen Wein es sich handelt. Dass es sich bei einem Beaujolais um einen Rotwein handelt, weiß vermutlich auch nicht jeder.

Naja, mitgenommen und zu Hause gleich einmal gegoogelt. Hier erfuhren wir dann, dass es sich bei dem vermeintlichen "Arts" auf der Flasche um ein "ARIS" handelt, was wiederum der Markenname ist. Deutlich erkennbar ist jedoch, dass es sich um einen Beaujolais Villages Primeur aus dem Jahr 2014 handelt. Viel mehr war über den speziellen Wein im Netz nicht zu finden.
Wir haben ihn leicht gekühlt probiert, also etwas kühler als Zimmertemperatur. Beim ersten Schluck bekam man gleich einen Eindruck, wie trocken sich der Wein anfühlte. Denn auf der Zunge hatte man gleich ein sehr trockenes Gefühl. Im Abgang allerdings kam dann eine sehr deutliche Süße rüber, die sich besonders durchsetzt. Der Wein ist also deutlich fruchtiger, als man es beim ersten Schluck erwartete.

Beim zweiten Wein handelt es sich um einen Beaujolais Primeur, Jahrgang 2014. Dieser ist in einem coolen Paris-Design gestaltet. Tatsächlich einer der Gründe, warum wir auf die Flasche aufmerksam wurden. Diesen Wein haben wir bei Zimmertemperatur getrunken und dazu ein leckeres mit Käse und französischer Salami gefülltes Baguette gegessen. (Schmeckte hervorragend dazu!)
Der Wein roch deutlich würziger als der Villages Primeur, auch der Geschmack war sehr würzig, beinah wie ein kalter Glühwein. Er ist außerdem deutlich trockener.

Vergleicht man beide Weine, so ist der Beaujolais Villages Primeur eindeutig unser Favorit. Er ist leicht trocken, aber doch sehr fruchtig. 

Wir dachten, etwas Hintergrundwissen zu Beaujolais Weinen schadet nicht, daher haben wir uns da auch etwas genauer informiert.
Bei Beaujolais Weinen handelt es sich um insgesamt recht fruchtig-frische Rotweine, die im südlichsten Teil des Burgund angebaut werden. Es wird aus der Rebsorte Gamay gekelltert, die im Burgund nicht zugelassen ist, da die Qualität nicht so hoch ist. Üblicherweise werden die Weine nicht durch eine Kohlensäuremaischung gegärt, da dies zu lange dauert. Der Wein wird wenige Tage nach der Lese bereits in Flaschen abgefüllt und wurde früher ab dem dritten Donnerstag im November verkauft. Gerade in Paris löste dies immer eine Art Hype aus.
Angeblich entwickeln sich bereits säureartige Aromen, wenn der Wein zu lange gelagert wird. Es empfiehlt sich also, den Wein recht schnell zu trinken (Kenner sagen bis Ostern) - für uns gar kein Problem! ;) Fraglich ist nur, warum wir den Wein dann jetzt kaufen können, denn Ostern 2015 ist ja schon vorbei. Naja, schmeckt trotzdem noch!

Der Wein ist, wie wir finden, ein tolles Mitbringsel, vor allem für Frankreich-Fans, die trockene Weine mögen. Uns schmecken sie gut und auch. 3,00 € sind wirklich ein Schnäppchen für die beiden Weine!

Das Rezept vom Brot wollen wir euch schlussendlich natürlich auch nicht vorenthalten:

Gefülltes Baguette
500g Weizenmehl Typ 1050
150g Buchweizenmehl
1/2 TL Salz
10g frische Hefe
300ml warmes Wasser

100g französische Salami
150g französischer Bergkäse

Beide Mehle werden mit Salz gemischt und dann in der Mitte eine Mulde geformt. Dort wird die Hefe hinein gebröckelt und mit 100ml warmen Wasser verrührt. Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.
Nun wird der Teig mit weiteren 200ml warmen Wasser 5 Minuten lang verknetet. Danach muss er eine weitere Stunde gehen.
Der Teig wird dann in 2 Hälften geteilt und zu Rechtecken ausgerollt. Diese belegt ihr mit Salami und Käse und vielleicht ein paar Kräutern. Dann rollt ihr sie zusammen.
Das Brot wird eingeschnitten und mit Wasser bepinselt. Dann streut ihr nach Belieben grobes Salz und französische Kräuter darüber.
Backofen auf 250° C vorheizen und die Brote für 5 Minuten backen. Dann sprüht ihr sie noch einmal mit warmen Wasser ein. Bckofen nun auf 220° C herunterstellen und weitere 25 Minuten backen.

Prost ihr Lieben,

Sonja & Carina

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